Was weiß das Netz über Dich? Ich habe es ausprobiert und war einigermaßen überrascht. Auf www.yasni.de findest Du es heraus...
So viel steht fest: Man sieht das Web in Bezug auf die eigene Person anschließend ein wenig anders...
Was weiß das Netz über Dich? Ich habe es ausprobiert und war einigermaßen überrascht. Auf www.yasni.de findest Du es heraus...
So viel steht fest: Man sieht das Web in Bezug auf die eigene Person anschließend ein wenig anders...
Da behaupten zugegebenermaßen clevere Tüftler, dass unser Leben an sich ganz nett ist, bisweilen aber langweilig. Z.B. im Vergleich zu dem Leben irgendeines Protagonisten eines Filmes. Man hat sich also hingesetzt und überlegt, warum Realität und Fiktion so stark differieren?
Dabei haben die Jungs (und Mädels) von Think Geek heraus gefunden, dass in der Realität einfach viel zu oft die Hintergrundmusik fehlt. Die nämlich würde - sorgsam auf den jeweiligen Moment ausgesucht - die nötige Dramatik, eine stimmungsvolle Untermalung der Situation bringen und somit Situation und das Leben überhaupt aufwerten.
Also haben sie ein T-Shirt entwickelt, das die passende Hintergrundmusik - je nach Bedarf - bereithält und spielt. So zu bestaunen bei Think-Geek.
Da soll mir noch einmal einer erzählen, man könne nicht mit einfachen Dingen Großes bewirken. Also auf in ein besseres Leben: Mein T-Shirt würde dann noch die Schrödersche' Weise: "Hol' mir mal 'ne Flasche Bier..." spielen.

Schier unglaublich sind die Einkünfte derer, die in Forbes Lists als reichste Menschen der Welt geführt werden. Nicht weniger beeindruckend ist allerdings die Anzahl der verschiedenen Statistiken, die Forbes in seiner Internet-Site veröffentlicht.
Ich empfehle dringend mal einen Blick dort hinein zu werfen. Amazing...
Deutscher Mittelstand (Umsatz p.a. > 50 Mio €), aufgepasst: Es ist soweit. Warren Buffet hat ein Auge auf Euer Unternehmen geworfen!
All' denjenigen, die unter dem häufig thematisierten Nachfolgermangel leiden, tut sich eine ungeahnte Chance auf: Warren Buffet sucht im Sinne einer weiteren Expansion seines Imperiums nun auch in Deutschland taktische Zukäufe.
Interessant und bemerkenswert zugleich: Er sucht nach Unternehmen, deren Geschäft er auch ohne ein genaueres Gutachten verstehe, denn er wolle ein Gefühl dafür entwickeln, wie diese Unternehmen in fünf, zehn oder zwanzig Jahren dastünden. "Wir kaufen um zu halten, nicht um wieder zu verkaufen."
Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass Buffet selbst bereits 77 Jahre alt ist. Er meint es offenbar ernst mit der Nachhaltigkeit, denn in seinem Alter - mit Verlaub - wäre er nach Lage der Dinge mit dem schnellen Gewinn besser bedient.
Was letztlich zu der Erkenntnis führt, dass da draußen nicht nur Heuschrecken sind, sondern auch wahre Geschäftsmänner, die sich auf ihr integeres Handwerk verstehen und es noch genau nehmen mit der Verantwortung, die sich aus ihrem Besitz und Ihrem wirtschaftlichen sowie politischen Einfluss ergibt.
Warren Buffet gilt als der reichste Mann der Welt. Und dennoch kann - auch wenn wir alle keine Milliarden auf dem Konto haben - seine Aufrichtigkeit uns Vorbild sein.
Wie gesagt, die Zeit ist reif. So oder so...
Nun hat er es geschafft: Der Aufstieg "seiner Mannschaft" wurde letzte Woche in trockene Tücher gepackt: Der SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp hat die von ihm unterstützte Mannschaft TSG Hoffenheim dort, wo er sie hin haben wollte: In der ersten Liga des deutschen Profi-Fussballs.
Das allein wäre mir bei aller Anerkennung der Leistung ein Erwähnung in meinem Blog nicht wert, wäre da nicht noch eine kleine Anekdote am Rande dieser zugegebenermaßen beeindruckenden Geschichte zu erzählen.
Hopp selbst spielte von 1954 bis 1965 als Stürmer für die Hoffenheimer. Gesicherten Angaben zufolge gilt Hopp als "erster bezahlter Fussballer" der TSG: Für jedes Tor, das der Stürmer Hopp seinerzeit erzielte, habe er eine Dose Leberwurst erhalten.
Dass er sich später so für diese "Bezahlung" in dem Rahmen erkenntlich zeigen würde, wie er es in den letzten Jahren getan hat, hielt damals sicherlich niemand für möglich.
Was wieder einmal "beweist", dass Investitionen häufig einen Pay-back haben. Vorausgesetzt, sie sind richtig gesetzt. Und ein wenig Glück gehört sicher auch dazu.
Meine Gratulation für den Aufstieg!
'Wenn einer eine Reise tut, ...', so könnte man jeden Reisebericht beginnen. So könnte auch dieser Bericht beginnen, aber dieser Bericht muss zunächst noch geschrieben werden.
Natürlich habe ich einen Reiseblog geschrieben, genau genommen einen "Reiseblock", und der muss jetzt erst ausgewertet werden.

Ich darf aber so viel schon vorab verraten: Es wird heiter. Man erlebt nicht nur Land und Leute. Das ist 0815. Wenn man richtig hinschaut, tun sich Untiefen in der Menschheit auf, es geschehen Dinge, die man schlichtweg für unmöglich hält, die letztlich und im Nachhinein betrachtet aber dennoch allzu logisch und natürlich sind.
Der Rhodos-Reiseblock - in Kürze hier!
Liebe Smogblog-Leser, wir verabschieden uns für eine Woche in den Süden. Gehabt Euch wohl! Wir werden an Euch alle im kühlen Deutschland denken. Vielleicht packen wir die griechische Sonne ein...
Ja, es ist schon wieder soweit: Freundeblog!!! Wir gratulieren auf diesem Wege zwei ganz wichtigen Menschen zu ihrem heutigen Geburtstag. Liebe Elke, lieber Daniel, die herzlichsten Glückwünsche! Alles Gute, Glück und Gesundheit!

Zur Erläuterung: Elke und Daniel haben nichts miteinander zu tun.
Daniel lernten wir gemeinsam mit seiner reizenden - oder sagt man 'verrückten' - Frau Anna in Ägypten kennen. Wir hatten so viel Spaß miteinandern. Wir vermissen Euch!
Und Elke lernten wir gemeinsam mit Ihrem charismatischen Gatten Roman - ein Gentleman Driver erster Klasse - ein Reit im Winkl kennen. Wir freuen uns auf unser nächstes Treffen in Reit!!
Euch beiden, liebe Elke, lieber Daniel und Euren Partnern einen schönen Abend und alles, alles Gute!
Herzliche Grüße und bis bald!
Letzte Nacht wurden wir durch einen heftigen Blitzeinschlag in unmittelbarer Nähe geweckt. Eine Ruhestörung, wie sie in dieser Heftigkeit nur selten vorkommt. Erwartungsgemäß schlägt das Herz danach bis zum Hals und man kann nur schwer wieder zurück in den Schlaf finden.
Das gab mir Gelegenheit darüber nachzudenken, wie wahrscheinlich es ist, dass man sich Abends in sein Bett legt und am nächsten Morgen einfach nicht wieder aufwacht, weil einem zwischenzeitlich durch einen Blitzeinschlag der Schädel gespalten wurde.
Ich wußte es natürlich nicht und habe nachgeschlagen: Je nach Gefährdungspotenzial (wo halte ich mich denn während des Gewitters gerade auf) liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Tod dieser Art bei etwa 1: 30.000.000. Das - so finde ich - relativiert die Gefährdung. Mit dieser Zahl im Kopf kann ich beim nächsten Gewitter sicher wieder besser einschlafen.
Oder wird mich die Vorfreude auf einen möglichen Lottogewinn - denn die Wahrscheinlichkeit für 6 Richtige + Superzahl liegt bei ca. 1:14.000.000 und ist damit relativ betrachtet WESENTLICH wahrscheinlicher - um den Schlaf bringen?
'Nokia - Connecting People'. So warb der inzwischen in Mißkredit gefallene finnische Mobilfunkmulti in den 90ern für seine Handys. Dieser zugegebenermaßen markige und in diesem Bereich nahezu unerreichte Slogan (besser war vielleicht noch des Kaisers 'ja ist denn schon Weihnachten?') kam mir gerade gestern wieder in den Sinn als sich folgende Szene abspielte:
Plötzlich: Ein Handy klingelt. Aber es klingelt nicht einfach, sondern es ertönt ein Song. Der Song, den unser Unternehmen erst kürzlich für das Unternehmen hat produzieren lassen. Halt der Unternehmenssong.
Und dann passiert das:
Selbstverständlich grinsen sich die Kollegen an. Offenbar war dieses Erlebnis für alle eine Art Premiere. Der "Simultan-Handy-Irrtum", aber auch der Korps-Geist, der dadurch deutlich wurde.
Und einer grinst besonders: Der Marketingleiter, der sich gegen alle Widerstände für den Song stark gemacht hat. Er durfte sich - nicht nur wegen dieser Begebenheit - in seiner Entscheidung bestätigt fühlen. Connecting People - mal ganz anders.
Übrigens: Es muss kein Unternehmenssong sein, um ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu bewirken: Der Ansteckpin, das Poloshirt mit dem Logo, ein Portemonaie, oder was auch immer.
Und wie ist das bei Euch so?
Ihr wisst: Hier bekommen nur ganz besondere Menschen einen Geburtstagsblog. Heute hat wieder einmal ein ausgesprochen netter Mensch Geburtstag und wir wollen es nicht versäumen, auf diesem Wege zu gratulieren!
Alles Gute und einen schönen sonnigen Tag, Miriam! Und immer schön so bleiben, wie Sie sind! "Sonst würde uns wirklich etwas fehlen...", sprach der Hase ;-)
Was wir Marketingfritzen schon immer wissen wollten, was wir aber nie wirklich heraussfinden konnten, das wird uns jetzt quasi auf dem Silbertablett geliefert. Zugegebenermaßen ist hiermit sicherlich nicht das letzte Geheimnis des Marketings gelöst, aber ein Wichtiges:
Letztlich - und das ist mehr als ein Tipp - muss es jeder einmal selbst probieren. Also: Hereinspaziert zu Brad tags und viel Spaß. Den werdet Ihr haben...
Sicher, dies ist keine Nachrichtenseite. Aber aus aktuellem Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass der von mir sehr geachtete und geschätzte Popart-Künster Robert Rauschenberg am späten Montag Abend im Alter von 82 Jahren gestorben ist. Dies berichtet die New York Times in ihrer aktuellen Ausgabe.
Schade. Mir haben seine Werke immer sehr gefallen. Vor einigen Jahren hatte ich Gelegenheit eine Retrospektive von Rauschenberg im Guggenheim Museum von Bilbao zu sehen, von der ich noch heute schwärme...
Mit 82 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung zu sterben gehört sicher nicht zu den tragischsten Todesfällen. Aber wenn man den Eindruck nicht los wird, dass es für diese Person dann eben doch zu früh war, tut es schon ein wenig weh.
Merke: Lebe heute. Und jeden Tag. Überhaupt: LEBE!
Vor 50 Jahren endete die Hannover Messe mit einer Attraktion, über die heute niemand mehr nachdenkt: Erstmals wurden Abspielgeräte für Stereoschallplatten vorgestellt. Damit begann endlich der Siegeszug eines Mediums, der über 20 Jahre anhalten sollte. Allerdings hatte die 1931 von einem Briten erfundene Technik bereits vor ihrer Veröffentlichung schon lange in der Schublade gelegen.
Zeitgleich - und höchstwahrscheinlich ohne jeden kausalen Zusammenhang - gewährte die örtliche Bibliothek von Louisville (USA) eine Amnestie für alle diejenigen, die 'übermäßig lange entliehene Bücher' wieder zurück bringen. Ein säumiger Leser brachte dann auch ein Buch zurück, das er 1907 ausgeliehen hatte. Immerhin hatte er 50 Jahre Zeit es zu lesen.
Wenn es einem Zusammenhang zwischen beiden Meldungen geben sollte, dann vielleicht am ehesten diesen: Der oben genannte Leser hatte sich kurz zuvor einen der neuen Stereoplattenspieler gekauft und brauchte das Buch einfach nicht mehr zur Zerstreuung.
Oder so...
Heute kommt der beliebte Sonntagsblog erst am Montag. Allerdings an einem Montag, der sich verlixt wie ein Sonntag anfühlt: Ein Feiertag und dazu noch ein Sonniger! Daher sei es mir nachgesehen, dass ich gestern dem Thema "Muttertag" Vorrang eingeräumt habe.
Nun, was gab's denn gestern aus der Welt meiner unerschreckten und gleichermaßen schrecklichen Kinder?
Das Frühstück kann man am ehesten mit "schnatterschnatterschnatter" überschreiben: Meine morgens sonst eher verschwiegene Tochter bombardierte uns schon früh mit der Frage, ob es neben dem Fall "Akkusativ" auch noch den umwelttechnisch eher bedenklichen "Batterietiv" gäbe?
Weiterhin konnte keiner am Tisch ein Wort mit 4 "S" und zugleich vollem Mund sagen. Selbst mein Sohn traute sich ob der angedrohten drakonischen Strafen bei Zuwiderhandlung schließlich nicht "Possessiv-Promomen" zu sagen. Mein Vorschlag "besitzanzeigendes Fürwort" wurde von meiner Tochter kühl lächelnd abgetan mit der Aussage: 'Wir nutzen NUR die lateinischen Begriffe.'
Spanisch hingegen kam mir vor, dass mein Sohn eine weiße Hose sein Eigen nannte. Nicht nur, weil sie weiß ist - und das ist bekanntlich alles andere als eine geeignete Farbe für 8-jährige Jungs -, sondern vor allem, weil die Stickapplikation auf dem Bein "GIRLS Club" annoncierte.
Egal wie - bei uns ist sonntags immer richtig was los. Denn das, das war ja nur das Frühstück...
Zugegebermaßen ist der Muttertag ein durch und durch kommerziell motiviert Tag. Dennoch sollten all' diejenigen gewarnt sein, die sich eben darauf berufen, um ihren Müttern zu erläutern, warum sie nichts für sie zum Muttertag mitgebracht haben.
An diesem Tag ist unseren kommerz-kritischen Müttern das mitunter völlig egal. Und zugegebermaßen zu Recht erwarten sie eine Aufmerksamkeit.
So weit ist es also mit der Manipulation von Menschen schon gediehen. Warum es uns Männern nicht gelingt unsere Frauen/Mütter so zu steuern, d.h. im Sinne unserer Sache "rumzukriegen", ist mir völlig schleierhaft.
Womöglich haben Kommerz und Kommunikation doch einen professionelleren Hintergund, als wir das bislang angenommen haben.
Von nix kommt eben doch nix...
Endlich ist das Wetter so, wie wir es uns bereits seit Wochen gewünscht haben: Sonne und - dank Hoch "Marco" eine stabile Wetterlage. Wem das Wetter noch nicht reicht, der möge sich doch zu Barbara Hagenmeier klicken. Ich wette, da ist für jeden etwas dabei...
Allen Anderen wünsche ich viel Glück beim finalen Schlussspurt auf das Grillgut: Die heißesten Szenen des Wochenendes werden sich an diesem Wochenende ausnahmsweise nicht am Grill abspielen, sonderngroteskerweise vorher groteskerweise an der Kühltruhe des Supermarkts oder beim örtlichen Metzger.
Wünsche allseits kühlen Kopf...
Überrascht stellte ich vor kurzem fest, dass Lebensmittel wieder einmal teurer werden sollten. Überrascht hat es mich, weil das ja gar nichts Neues ist. An diese ständigen Teuerungen haben wir uns ja schon gewöhnt.
Die Bundesbank behauptet, dass die Verbraucher den Preisschock von 2007 - ausgelöst durch die Mehrwertsteuererhöhung - verkraftet haben und kein weiterer Inflationsschub zu erwarten sei.
Ich glaube hingegen, dass wir uns nur mit dem ständig in Bewegung bleibenden Preisniveau abgefunden haben. Und das können wir auch guten Gewissens. Denn wir können nichts dagegen unternehmen.
Die Ursache für den Anstieg der Lebensmittelpreise ist u.a. der Schweinezyklus. Der nämlich beschreibt die Schwankungen auf der Angebotsseite, die sich immer dann ergeben, wenn die Agrarwirtschaft zeitversetzt auf die sich verändernde Nachfrage nach ihren Produkten reagiert und damit zunächst ein Überangebot erzeugt um dann - wiederum zeitversetzt und sicher auch ungewollt - eine Verknappung der Güter zu verursachen.
Schweinezyklus. Der Name kommt nicht von ungefähr! Und genau genommen gilt er nicht nur für die Agrarwirtschaft, sondern für die gesamte Wirtschaft.
Und jetzt kommt mein Tipp für's Wochenende: Geht doch mal zu Saturn und verwickelt einen der Verkäufer in eine Diskussion, in welcher Phase des Schweinzyklusses bei Plasmabildschirmen - lt. Stiftung Warentest eine sterbende Spezies - wir uns befinden, und wie sich das wiederum auf den Preis auswirkt?
Ich würde mich über ausführliche Protokolle der Unterhaltungen freuen...
Heute kamen zwei meiner Kollegen eher zufällig zugleich in mein Büro. Sie waren - das kann man durchaus sagen - gezeichnet von einer langen Teamsitzung. Es stellte sich heraus, dass ihre Anwesenheit - wohlgemerkt nur ihre "Anwesenheit" - bei dieser Teamsitzung angebracht war und auch zukünftig angebracht sein wird - warum auch immer. Die Begründung hierfür hier darzulegen sprengt den Rahmen eines Blogs. Ich könnte es mir aber durchaus vorstellen, diese Begründung mal als Buch zu veröffentlichen. Später.
Allerdings schienen beide nicht sonderlich glücklich mit der Tatsache, dass allein ihre Anwesenheit "angebracht" ist, sie aber sonst - zumindest im Moment - der Sache nicht viel beisteuern konnten.
Daher hielt ich es wiederum für angebracht, sie ein wenig aufzuheitern und sagte deshalb, dass es sich bei der Teamarbeit, die sie dort leisten, so verhalte, wie beim 4er-Bob fahren, wenn man nicht zu den beiden Personen gehört, die entweder lenken oder bremsen: Man fährt einfach mit. Darauf hin ergänzte einer meiner Kollegen überaus treffend, dass es sich bei der Teamarbeit in der Tat wie beim Bob fahren verhalte:
'Zuerst mußt Du kräftig Anschubarbeit leisten und anschließend den Kopf einziehen.'
Dem war NICHTS hinzu zu fügen. Das Kuriose ist aber: Er hat recht. Denn genau so verhält es sich häufig: Ohne Anschub zu leisten funktioniert weder das Team, noch kommt der Bob in einer wettbewerbsfähigen Zeit ins Ziel. Dass man zwischenzeitlich den Kopf einziehen muss, bedarf keiner weiteren Erläuterung.
Allerdings - und das war dann auch unsere einhellige Meinung - schadet es zumindest im Rahmen der Teamarbeit nicht, gelegentlich die Einhaltung des Kurses zu prüfen. Denn anders als beim Bobfahren, befindet sich ein Team nicht in einer Zwangsführung einer Eisrinne.
Das Gute daran wiederum ist, dass man bei der Teamarbeit nicht aus der Kurve fliegen kann. Oder etwa doch? AHa...
Eine weitere durchaus interessante Lebensweisheit wurde mir kürzlich von einer werten Kollegin zugespielt. Ob sie aus eigener Erfahrung spricht, vermag ich nicht zu sagen. Allerdings dürfte diese Erkenntnis vielen von uns bekannt vorkommen:
Wenn der Klügere immer nachgibt, wird nur noch gemacht was der Dümmere will!
Was zunächst flapsig logisch daher kommt hat dann doch einen tieferen Sinn. Denn wer aufhört, sich gegen Dummheiten zu wehren, gibt nicht nur die Sache verloren. Er gibt sich selbst auch auf. Im Endeffekt bedeutet dies: Gleichgültigkeit und ein voranschreitender Verlust an Qualität - in jeder Hinsicht.
Soweit darf es nicht kommen. Lange und oft genug haben dumme Menschen den Übrigen den Garaus gemacht. Wer dies zu verhindern mag, sollte darin seine vornehmlichste Aufgabe sehen.
Wegschauen gilt nicht...
Die nachfolgende Abbildung zeigt ein Chart, das ich kürzlich in einer Präsentation sah. Es ist unschwer anzunehmen, dass ich schwer beeindruckt war. Das schien das Ziel dieses Charts zu sein.

Zumindest muss ich das annehmen. Denn es konnte kaum das Ziel sein, mich zu informieren. Dann wäre das Chart anders gestaltet worden.
Leider hat es seinen Zweck dennoch größtenteils nicht erfüllen können: Beeindruckt war ich zwar, allerdings nicht ob der Information, sondern ob der Tatsache, dass manche Menschen nicht davor zurückschrecken, alles - wirklich alles - was sie wissen, in ein Chart zu packen.
So gesehen und so geschehen. Wirklich, ich habe mir das nicht ausgedacht...
Heute wieder mal ein Freundeblog. Die, die gemeint sind, wissen Bescheid...

Herzlichen Glückwunsch zum Hochzeitstag, Annika und Dirk.
Wie oft haben wir diese Frage bei einem Besuch eines Schnellrestaurants schon gehört? Was wir jedoch - vermutlich - nicht wußten, ist der genaue Hintergrund der Frage. Natürlich geht es auch darum, die richtige Darreichungsform der bestellten Speisen zu wählen: Unverpackt und gleich zum Verzehr, oder in einer geeigneten Umverpackung.
Genau genommen aber geht es darum, welchen Mehrwertsteuersatz der Kassierer in die Kasse eingibt: 7 % für den Außerhausumsatz oder 19 % für den Inhouseumsatz? Wobei der Verkaufspreis natürlich gleich bleibt. Oder hat schon mal jemand weniger für seinen Whopper bezahlen müssen, weil er ihn mitgenommen hat?
Was liegt nun näher, als Schlechtes zu denken? Immerhin liegt der Umsatzunterschied bei satten 12 %. Eine Differenz, die allein dem Ertrag des Anbieters zu gute kommt.
Der Bundesrechnungshof hat diese differenzierte Besteuerung bereit mehrfach in Frage gestellt. Er beziffert den jährlichen Steuerausfall auf einen "zweistelligen Millionenbetrag".
Heute bleiben in der Tat zwei Fragen offen. Erstens: Warum hat sich damit denn bis heute aus Sicht der Steuergesetzgebung niemand beschäftigt? Und zweitens: Gibt es noch mehr solcher "real existierenden" Steuerlöcher? Sie sind durchaus attraktiv, bei dieser "Rendite"...
Offenbar durch seine Schwester herausgefordert platziert mein Sohn heute eine Art "Gegenkunst". Seinen Angaben zufolge handelt es sich um die Erde, den Mond und den Sonnenteufel, der das Szenario grinsend kontrolliert.

So wie ich meine Tochter kenne wird die Fortsetzung des "Bilderstreits" nicht lange auf sich warten lassen...
Ja, es ist wieder Sonntag. Und meine geschätzten Sonntagsleser - es scheint tatsächlich eine kleine Fan-Gemeinde bekennender Sonntagsblog-Leser zu geben - können es womöglich kaum erwarten endlich wieder Neues von uns zu hören. So denn.
Erstaunlich finden die Kids, dass man im Mai einen Sonnenbrand bekommen kann, fraglich nur, ob man dann auch die Feuerwehr zum löschen anrufen muss?
Dann beschäftigten wir uns mit der Frage, ob man Grillen grillen kann, oder ob die dann vom Rost springen?
Mich wiederum interessiert, warum Kinder früh morgens aufstehen können, herumlaufen können aber dabei nicht reden können?
Sie sind und bleiben unsere größten Schätze, die Kids. Aber manchmal verhält es sich mit den Kids auch wie mit einem sagenumwobenen Schatz: So richtig "finden" wird man sie nie.
Seit Jahren schon haben wir einen Lieblingsitaliener, so wie viele andere Menschen in anderen Städten rund um den Globus ihren persönlichen Favoriten unter den italienischen Köchen haben. Und egal wo dieser Pizza/Pasta-Spezialist sein Lokal auch betreiben mag - es ist allen etwas gemein: Die Herzlichkeit, mit der man dort empfangen wird. Nicht zuletzt deshalb gehen auch wir so gerne zu unserem Italiener.
Seit Jahren schon - und der Grund hierfür ist mir absolut nicht klar - nennt mein Italiener mich 'Michael', obwohl ich gar nicht Michael heiße. Haben wir uns zunächst über diesen Irrtum insgeheim lustig gemacht, hat es mich zunehmend gestört. Außerdem wuchs in mir das Bedürfnis, diesen Irrtum endlich richtig zu stellen. Nach all' den Jahren wurde es durchaus Zeit!
Gestern Abend war es dann soweit. Und als Tino - unser Italiener - seinen Irrtum erkannte, bemerkten wir, dass er litt: Unter einer Mischung aus Verunsicherung, Peinlichkeit und Verletztheit. Erwartungsgemäß fing er sich fix und seine allabendliche Aufführung in seinem Lokal wurde fortgesetzt.
Bleibt wiedereinmal die Frage, wieviel Wahrheit verträgt der Mensch? Will er - oder muss er - in seiner persönlichen, selbst geschaffenen Wahrheitswelt leben?
Wir werden dies zumindest in Bezug auf Tino beobachten; ob er bei unserem nächsten Besuch wieder 'Michael' sagt. Dann wissen wir: Für diese Wahrheit war Tino noch nicht bereit.
www.says-it.com ist eine Seite auf der man zu allerhand bekannten Plakaten, Stickern, Badges, Personen oder Gebäuden den eigenen Text hinzufügen kann. Das so entstandene personalisierte Bild kann man direkt herunterladen, auf ImageShack speichern oder für 1.95$ - 19.95$ auf Gegenstände drucken lassen, z.B. Magnete, T-Shirts oder auf Bierkrüge.
Dies ist sicher mehr als eine nette Seite, die den Nutzern nur Spass bringen soll. Sie ist vielmehr ein weiterer Beweis, dass etwas individuell Gestaltetes, etwas Personalisiertes einen höheren Wert besitzt, als ein standardisiertes Millionen-Produkt.
Auch - und insbesondere - im Bereich der Kommunikation fühlen wir uns von perönlich an uns gerichteten Botschaften eher angesprochen, als von nicht persönlichen Ansprachen. Wenn dann noch eine weitere Stufe der Individualisierung greift, dass die Botschaft sogar auf meine (dem Anbieter bekannten) Bedürfnisse und Interessen eingeht, dann besteht eine hohe Chance auf Erfolg.
www.says-it.com ist in diesem Zusammenhang sicherlich eher ein Gimmick. Aber es zeigt, dass sich eine Branche um die Individualisierung ihres Angebots kümmert, lange bevor es andere tun. Und glaubt mir: Von der in Geschmack, medizinischer Wirkung und Tuben-Design individuell für mich hergestellten Zahnpasta sind wir gar nicht so weit entfernt...

Und dann war ich noch schnell in München und hatte Gelegenheit die Allianz-Arena zu besichtigen. Obwohl ich kein ausgesprochener FC-Bayern-Fan bin, war ich wirklich beeindruckt: Ein Bauwerk dieser Art ist wirklich einzigartig.
Gut, es gibt größere Stadien, auch Neuere und vor allem auch Stadien, die noch größere Monitore haben (die in der Allianz-Arena sind nur ca. 100 m² groß...). Aber die Allianz-Arena ist durch ihre Außenhülle, die in 3 verschiedenen Farben erleuchten kann, einzigartig: Genau 2.760 rautenförmige Kissen aus ETFE-Folie (Ethylen-Tetrafluorethylen) bilden 66.500 m² Bedachung und Fassade. Damit ist die Arena die größte Membranhülle der Welt.
Die Folie ist ganze 0,2 mm dick und wiegt nur 350 g/m². Sie ist zu 95 % UV-durchlässig, was wichtig ist, damit auch der Rasen im Inneren des Stadions wachsen kann. Dafür ist sie im Dachbereich transparent, im restlichen Fassadenbereich transluzent weiß.
Etwa die Hälfte aller Kissen (1.380) sind jeweils unterschiedlich groß und haben eine individuelle Form. Die Größen eines Kissens schwanken zwischen 7,6 m² bis zu 40,7 m², die Kantenlängen betragen ca. 3 m bis ca. 10 m.
Ventilatoren blasen die Kissen mit einem dauerhaften Druck von 350 Pascal auf (Druckerhöhung bis 800 Pascal möglich). Bei Schneefall veranlassen 12 Druckmessdosen den nötigen Druckausgleich, um einer Schneehöhe von ca. 1,6 m (!!) standzuhalten.
Man rechnet mit einer Lebensdauer ca. 25 Jahre. Und das Beste ist: Die Kissen sind weitestgehend selbstreinigend - durch Regen. Leider ist die Folie ist nicht begehbar.
Das Ganze ist wirklich faszinierend; vielleicht nur durch zwei Dinge zu übertreffen:
1. Die Idee an sich zu haben und zu entwickeln.
2. Diese Idee bei den Verantwortlichen seinerzeit verkauft zu haben.
Das macht die eigentliche Faszination der Allianz-Arena aus. Wenn man so etwas verkaufen kann, kann man doch beinahe alles verkaufen, oder?
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