August 2008 Archive

Welch' ein Geschenk

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Welch ein Geschenk, wenn man die Dinge tun kann, die man gerne tun möchte (auch wenn man sie manchmal wesentlich später tut, als es einem lieb ist). Heute z.B. hatte ich Gelegenheit endlich mein neues Kursprogramm in Angriff zu nehmen. Jahrelang habe ich einen Fitness-Kurs geben dürfen, der sich Drilling nannte und - wie der Name es schon nahelegt - dem militärischen Drill abgeleitet wurde. Aus Zeitgründen musste ich im Herbst letzten Jahres diesen Kurs aufgeben.

 

In der Folge bin ich sehr oft auf ein Nachfolgeprogramm angesprochen worden, das ich - wiederum aus Zeitgründen - nicht planen, noch geben konnte. Allerdings habe ich mich bereit erklärt, im November und Dezember - zunächst befristet - zwei "Specials" des alten Kurses zu geben. Und die Vorbereitung dazu konnte ich nun endlich heute starten.

 

Mit dabei war mein Sohn Nicolas, der mich als Fotograf tatkräftig unterstütze und die einzelnen Phasen der Übungen in nahezu 300 Aufnahmen dokumentierte.

 

 

Welch ein Geschenk, das, was ich so lange schon tun wollte, mit einem Assistenten wie diesem tun zu dürfen...

Wünsche werden wahr

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Menschen, die schon alles haben zu beschenken, ist immer eine besondere Herausforderung. Eher zufällig bin ich auf diese Idee hier gestossen, die sich gerade im Sommer anbietet: Chinesische Himmelslaternen.



Man sagt, dass Wünsche wahr werden, werden sie mit einer Laterne gen Himmel geschickt. Ganz nebenbei sorgen sie für romantisches Licht und Wohlbehagen.

Auf jeden Fall sind sie einfach zu bedienen (meist mit Brennpaste als Würfel), in verschiedenen Größen erhältlich und eignen sich zu Anlässen aller Art. Natürlich am besten an windruhigen Abenden ab Abenddämmerung bis in die Nacht.  Ein sicherer Tip für eine ausgefallene Idee. Laternen und mehr Infos gibt es hier.

800-CEO-READ

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800-CEO-READ ist genau das, was man vermuten darf: Eine Seite, die Leseempfehlungen für Führungskräfte gibt. Interessant: Im Daily Blog werden Meinungen über die Bücher und ihre Autoren ausgetauscht. Nahezu einzigartig: Ein Blog-Archiv, das bis Juli 2000 zurückreicht.

Abenteuer "USA-Reise"

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Nicht nur Golem berichtet über die bevorstehenden Laptop- und Speichermediendurchsuchungen bei der Einreise in die USA durch das US-amerikanische Heimatschutzministerium. Ein Aufschrei ging durch die Welt, als diese neuerliche Maßnahme angekündigt wurde.

Ich möchte mich dazu im Grunde genommen gar nicht äußern, denn ändern kann ich es nicht. Da muss ich es auch nicht kommentieren. Wichtiger erscheint mir der Hinweis auf Lösungswege, bevor das persönliche Chaos über jedem Einzelnen hereinbricht, weil man Flüge oder Termine verpasst. Alles schon erlebt, und da gab es noch keine Laptop-Scans.

Hier einige Tipps:
  • Anders Buchen! Bei Umsteigeflügen darauf achten, dass genügend Zeit bleibt, den Anschlussflug zu erreichen. Genügend Zeit heißt - je nach Flughafengröße - 3-5 Stunden.
  • Wenn Umsteigeverbindungen unumgänglich sind, dann sollte man versuchen bereits in Europa umzusteigen. Nicht immer möglich, aber London/Heathrow geht schneller als Providence/RI in den USA. Jede Wette.
  • Nicht benötigte Speichermedien zu Hause lassen. Jeder weitere Datenstick kostet Zeit!
  • Sensible Daten  nicht auf dem Laptop lassen, sondern an einen eigenen eMail-Account senden, und dort - wenn man an seinem Bestimmungsort angelangt ist - wieder abrufen.
Auf jeden Fall viel Zeit und Lässigkeit mitbringen. Die Einreise in die USA war nie einfach und hat immer viel Zeit gekostet (insbesondere für die "Non USA Residents", deren Schlange bei der Einwanderungsbehörde immer die Längste ist!) und wird nach den neuen Verordnungen eher noch länger dauern.

Willkommen auf einer mordernen Abenteuer-Reise...

Technik-Human-Ergonomie-Logik

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Technik-Human-Ergnomie-Logik. Das Wort gibt es nicht, ich weiß. Aber wenn es dieses Wort gäbe, dann gäbe es auch einen damit verbundenen Inhalt. Dieser Inhalt würde - nach meinem Dafürhalten - das regeln, worüber sich tausende von Menschen tagtäglich wundern und ärgern: Die schlechten, nicht auf den Menschen zugeschnittenen Programmierungen von Maschinen und Anlagen. Würde es Technik-Human-Ergonomie-Logik geben, würde man sich an den Universitäten der Welt Gedanken darüber machen, wie uns dieses Leiden genommen werden kann. Gerade gestern ist es mir wieder passiert:

Der durchaus fulminant-leistungsstarke Drucker eines japanischen Großunternehmens, den wir im Büro haben, versagte seinen Dienst. Leider hatte keiner meiner Kollegen einen Versuch unternommen, den Fehler zu beheben. Er stand einfach auf "Stop".
Fehlermeldung: "Fotoentwickler schwarz". Also fing ich an - der Anleitung auf einem briefmarkengroßen Display folgend - den Foto-Entwickler schwarz zu lokalisieren und mit den dankenswerterweise vorhandenen Ersatzteilen zu vergleichen. Ich habe nicht weniger als 4 Kartons geöffnet, bis ich das richtige Teil hatte. Stolz über den gelungenen Wechsel schloss ich den Drucker in froher Erwartung, meine Drucke nun zu erhalten.

Da kam der nächste Fehler: "Fotoentwickler Farbe". Also noch einmal von vorn, aber jetzt ging es schneller: Ich kannte ja bereits den Inhalt der meisten Kartons. Maschine  auf und nacheinander Magenta, Cyan (gerne im Kollegenkreis auch mal "Cheyenne" genannt) und Yellow (!) gewechselt, Band gesäubert (verhindert Streifen auf den Ausdrucken) Maschine wieder zu. Und siehe da: Alles wurde gut.

Mit meinen Drucken in der Hand ging ich zurück ins Büro und fragte mich, warum diese Wechsel immer separat nacheinander erfolgen. Es müßte doch nur eine kleine Änderung im Programm notwendig sein, damit diese Wechsel - so sie denn nötig sind - in einem Zug erledigt werden können.

Wie gesagt: Die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine hat durchaus noch ein wenig Spielraum und Entwicklungspotenzial. Was muss ich jetzt tun? Eine Mail sende ich an den Hersteller des Druckers, Lexmark. Und eine weitere an eine Hochschule meiner Wahl, verbunden mit dem Vorschlag einen Studiengang einzurichten. In Technik-Human-Ergonomie-Logik.

Peking adé

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"Peking adé, scheiden tut nicht weh." Die olymischen Spiele 2008 sind vorbei. Aber der Abschied fällt nicht schwer. Zu viele Merkwürdigkeiten, zu viele Verunsicherungen, zu viele Fragen blieben offen. Zu fest sitzt der Eindruck, man sei Zeuge eines großen Betrugversuchs geworden.

Da war die ideologisch-propagandistisch idealisierte Eröffnungsfeier, da war die Internet-Zensur, da waren verbotene Demonstrationen und Kundgebungen, da waren die Verhaftungen internationaler Gäster, die ihre Meinung kundtaten. Alles in allem hat China nicht einmal den Versuch unternommen, sich weltoffener zu zeigen.

Da waren die unglaublichen Rekorde einzelner Sportler, da waren offen geäußerte Dopingvorwürfe, da waren positiv getestete Sportler, die sich selbst, ihre Mitstreiter und den Rest der Welt vorsätzlich betrügen wollten, und da waren gedopte Tiere, deren Besitzer und Pfleger von nichts eine Ahnung hatten... Bedenklich.

Natürlich waren da auch die vielen Siege und Platzierungen, die für jeden Einzelnen eine Bestätigung seiner jahrelangen Arbeit darstellten und über deren Verdienste man definitiv nicht hinweg sehen kann. Aber was unter dem Strich bleibt, ist ein fader Beigeschmack, den man schnell vergessen möchte.

Wie gesagt "Peking adé, scheiden tut nicht weh".

Grundbedürfnisse

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Die Weisheit des Körpers drückt sich bisweilen in schrumpeligen Fingern aus. Und schrumpelige Finger gehören nicht zu den 3 Grundbedürfnissen. Nicht verstanden? OK. Dann der Reihe nach.

 

 

Am Freitag starteten wir zu einem teambildenden Training in einen Steinbruch im Sauerland. Dort angekommen erwartete uns neben einer atemberaubenden Location ein gehöriger Regenguss. Einige von uns sind zum ersten mal nass. Was über den Tag folgt sind tolle "Aktionen", wie sie die Trainer nennen, gefolgt von Gesprächen in der Gruppe, die manches zu Tage bringen, was sonst unausgesprochen bleibt.

 

Ich will - im Sinne der Veranstalter - nichts vom Programm verraten. Aber eines steht fest: Viele von uns sind an Grenzen gebracht worden, manch' einer konnte sich dafür entscheiden, den einen wichtigen Schritt über diese Grenze hinaus zu machen und über sich selbst hinaus zu wachsen. Das war für uns alle wichtig: Selber diesen Schritt heraus aus der "Komfort-Zone" in die "Stress-Zone" zu machen, oder unseren Kollegen dabei zu helfen genau das zu tun. Ihr persönlicher Sieg über sich selbst war unser aller Erfolg.

 

Wir haben viel gelernt. Über uns, unsere Kollegen. Unsere Ängste und deren Ängste. Darüber, wie man Ängste annehmen kann und "NEIN" sagen kann. Aber auch sie gemeinsam zu überwinden und das "Unmögliche" zu tun.

 

Was zählt ist nicht der Einzelne. Das wissen wir jetzt. Und was zählt sind drei Grundbedürfnisse: Satt, warm, trocken. Auch das haben wir gelernt, als wir abends das Abenteuer aufgrund widriger Witterung abbrechen mussten: Wir waren hungrig, kalt und bis auf die Haut durchnässt. Dann plötzlich ist klar, was Grundbedürfnisse sind und wie wenig wir sie heute zu schätzen wissen.

 

Ist so. Einfach mal drüber nachdenken.

Die Weisheit des Körpers

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Die Weisheit des Körpers werden wir heute und morgen erfahren. Wir, das sind nahezu 30 Kollegen aus dem Marketing. Wir werden in einem sauerländischen Steinbruch an unsere Grenzen geführt. Was steckt dahinter?

Es geht - so der Veranstalter - um die nachhaltige Entwicklung von Individuen und Teams, weil in der Bildungsarbeit kognitive, körperliche und emotionale Aspekten  miteinander verknüpft sind. Daher werden die Teilnehmer darauf traininert, die Herausforderungen des ständigen Wandels flexibel zu meistern. Der Körper und die Emotionen werden dabei als Ressourcen des Lernens verstanden. Die "Weisheit des Körpers" und die "Intelligenz der Gefühle" gilt es deshalb entsprechend stärker zu nutzen als bisher.

Im Wesentlichen geht es darum, die Teilnehmer an Grenzen zu führen, wo Wille und Nerven versagen, wo der Geist sagt: Das kann ich nicht! Oder durch einen Gruppenzwang zu Leistungen zu motivieren, die man aus freien Stücken nicht erbracht hätte. Seine Grenzen zu kennen und/oder sie zu überschreiten, das wird in den nächsten 2 Tagen unsere Aufgabe sein.

So gesehen ist es nicht wesentlich anders, als ein ganz normaler Tag im Büro. Und das ist kein Satz, den die Weisheit des Körpers geprägt hat, sondern einer der aus dem Kopf kommt... Bis Sonntag also!

Come in and get gorgeous

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Die W&V ist uns Werbern und Marketingfritzen als Branchenmedium wohlbekannt. Was haben wir uns als junge  Branchenspunde immer auf die aktuellste Ausgabe gestürzt, um zu sehen, was die großen "Springer & Jacoby's", die "Scholz und Friends" und die "BBDO's" so machen, welche Etats zu wem gegangen sind und wer demnächst wo wen vertritt.  Kurz: Die Agenturszene - aber auch die Verlage - rückten sich hier ins rechte Licht und feierten sich bisweilen gerne selbst.

Ob das heute noch so ist, vermag ich nicht zu sagen. Tatsache ist, dass auch die W&V den Sprung in die Online-Publikation längst vollzogen hat und die damit verbundenen Möglichkeiten weidlich nutzt.

Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle die von der SZ geförderten W&V-Audiorätsel. Hier werden die bekannten Claims der Branchengrößen kritisch unter die Lupe genommen: In Straßeninterviews müssen Passanten die Werbesprüche erläutern. Ich kann nur sagen: Hörenswert!

Insbesondere den Werbern sei empfohlen, sich die Äußerungen ihrer Zielgruppe anzuhören und Schlüsse daraus zu ziehen: Wenn - wie im Falle Jaguar geschehen - nur 8 % die Werbebotschaft verstehen, ist Umdenken angesagt!

Falls sie es nicht tun sollten, bleibt uns die Freude über die zum Teil haarsträubenden Erläuterungen ihrer Headlines. Alles hat immer auch was Gutes... Come in and get gorgeous!

Was gibt's zu essen?

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Wie oft haben wir uns diese Frage schon gestellt? Und dann läuft im Kopf immer die gleiche Liste ab, von den Dingen, die man "üblicherweise" macht. Mal kommt ein Gericht hinzu, mal fliegt eins raus. Was letztlich zubereitet wird schmeckt dann meist auch. Aber das alles hat wenig Enthusiasmus.

Weil das nicht nur uns so geht, haben sich schlaue Menschen Gedanken gemacht und die Seite "Serious Eats" aufgebaut.

Bei Serious Eats geht es darum die Begeisterung für das Essen zu zelebrieren und zu teilen. Serious Eats versteht sich als Online-Community, die Blogger und Genießer zusammen bringen will.

Und natürlich gibt es Rezepte, Rezepte, Rezepte. Was schließlich für die eingangs gestellte Frage viele neue Antworten gibt

So schlimm ist es nicht

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Off-Topic - muss aber auch mal sein.

 

Wenn man nach einem langen Tag am Abend nach Hause kommt und gerade noch rechtzeitig da ist, um mit zu erleben, wie sich der Tag verabschiedet und die Nacht kommt, dann kehrt Ruhe ein. Egal wie aufregend der Tag war.

 

Versöhnlich, wenn man über den Tag das eine oder andere persönlich genommen hat. Beruhigend, wenn über den Tag das eine oder andere beunruhigend war. Kräftespendend, wenn über der Tag kräftezehrend war.

 

Es ist gut, wenn ein Tag zu Ende geht. Aber auch nur, weil morgen wieder ein Neuer kommt. Und gut ist, wenn man sich trotz aller Gedanken, Sorgen und Aufgaben immer wieder drauf freuen kann.

 

So schlimm ist es dann doch nicht, oder?

Nochmals "Autoacknowledge"

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Zum Theme "Autoacknowledge" kann ich aus aktuellem Anlass mit einem weiteren, weitaus positiveren Beispiel aufwarten. Als ich heute ein Abo beim Axel Springer-Verlag kündigte erhielt ich folgende Antwort:

Betreff: Danke für Ihre e-mail

Von: abo@axelspringer.de
An: ...

Sehr geehrter Kunde,

wir haben Ihre Mail erhalten.
Diese wird schnellstmöglich bearbeitet.

Mit freundlichen Grüßen

asv-vertriebs gmbh
Abo-Betreuung

Tel.: 040-46860-5234

Ich war angenehm überrascht. Zwar wurde auch diese Mail automatisch erzeugt und auch hier war das System trotz aller Automatik nicht in der Lage meinen Namen in die Mail einzusetzen, aber die Mail war kurz, knapp und ohne jede weitere, unaufgeforderte, unnütze Information. Und: Sie wies sogar eine Telefon-Nummer aus! Das habe ich noch nie erlebt.

Ein gutes Beispiel - wie ich finde - wenn es um die Nutzung automatischer Prozesse geht. Bei mir als Kunden bleibt das Gefühl einfach vernünftig behandelt worden zu sein.

Ich glaube, ich werde diesen Blog in Kopie an den Otto Versand senden...

Sonntagsblog ist Kinderblog

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Der Sonntagsblog ist traditionell Kinderblog. Heute allerdings gibt es keine Fortsetzung des Bilderstreits, sondern eine herzangreifende Annekdote meines Sohnes Nicolas.

Wir waren heute (deshalb kommt auch der Eintrag so spät) am Nürburgring und haben uns den 1.000 km-Lauf zur LeMans-Serie angesehen.

Als wir auf der Tribüne am Ende der Start-/Zielgeraden saßen, schaute mich Nicolas (8) an und sagte: "Papa, wenn ich mal Rennfahrer bin und hier die Gerade herunter fahre, dann werde ich nach hier oben schauen und mich an die Vergangenheit erinnern."

Mir wurde direkt "ganz warm um's Herz". Auch wenn es ein wenig altklug daher kam, konnte er seine Zufriedenheit in diesem Moment offenbar nicht in andere Worte fassen. Mehr noch, glaube ich, wollte auch er mir darüber hinaus seine Wertschätzung für mich und die Tatsache, dass wir gemeinsam so einen tollen Tag haben, zum Ausdruck bringen.

Um nicht zu sentimental zu werden, bat ich ihn während des Rennens - wenn er denn Rennfahrer werden würde - nicht an die Vergangenheit zu denken. Man würde ihn sicherlich kurzum überholen...

Des Rätsels Lösung

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Des Rästels Lösung möchte ich nicht schuldig bleiben: Es handelt sich um einen Merkspruch für die chronologische Reihenfolge der Namen der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland:

Alle = Adenauer

ehemaligen = Ebert

Kanzler = Kiesinger

bringen = Brandt

Samstags = Schmidt

kleine = Kohl

Semmeln = Schröder

mit = Merkel

Überhaupt sind Eselsbrücken ein probates und immer wieder gerne genutztes Mittel, sich komplexe Dinge merken zu können. Wikipedia beschreibt es treffend:

"Dabei wird die assoziative Arbeitsweise des Gedächtnisses zum Merken von Fakten genutzt. Ein Merksatz der einen ungewöhnlichen Sachverhalt ausdrückt nutzt das visuelle, ein gereimter Merksatz das akustische Gedächtnis. Bei einer Form von Merksatz verweisen dessen Anfangsbuchstaben auf eine geordnete Liste von Wörtern."

Die Seite zu diesem Thema bei Wikipedia enthält eine interessante Auswahl Gedächtnishilfen, wobei insbesondere auf die zum Thema "Konvex/Konkav" hingewiesen sei.

So titelt der aktuelle Eintrag von Seth Godin in seinem Blog und beschreibt, worunter wir alle leiden, welche Fehler wir im Marketing machen und wie leicht sie abzustellen sind.

Marketing-Fuzzies da draußen: Das solltet Ihr wissen.

Rätsel

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Rätsel: Was bedeutet dieser Satz: 

"Alle ehemaligen Kanzler bringen Samstags kleine Semmeln mit?"

Doch ein Olympia-Blog

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Ja, jetzt kommt es dann doch noch zu einem Olympia-Blog. Allerdings nicht, weil ich irgendetwas "verwertbares" von Olympia im TV gesehen hätte, sondern weil ein Thema gestern und heute meine Mitmenschen/Kollegen über die Maßen beschäftigte: Michael Phelps (ich musste gerade nachschauen, wie er sich schreibt).  

Phelps ist seit heute der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten. Er überflügelte mit seinen insgesamt - und das heißt, bei mehreren Olympiaden gewonnenen - 11 Goldmedallien andere Jahrhundertsportler, wie z.B. die Leichtathletik-Legenden  Carl Lewis, Paavo Numi oder die Turnerin Larisa Latynina sowie seinen Schwimm-Kollegen Mark Spitz.

Das ist durchaus erfreulich für ihn. Wenn da nicht direkt Zweifel aufgekommen wären, ob Phelps "sauber" ist, will sagen, dass er nicht gedopt sei.

Auch wenn ich nicht viel von dem ganzen Spektakel mitbekomme und sicherlich nicht der ausgewiesene Fachmann bin, stelle ich dennoch wie folgt fest: Was, wenn er sauber ist? Was, wenn hier einfach viele Variablen "günstig" stehen: Gene, Alter, Form? Allein weil viele andere Sportler zuvor derartige Höchstleistungen nur mit Hilfe von Doping erzielen konnten, muss eine ähnlich spektakuläre Leistung, wie sie Phelps derzeit bringt, nicht zwangsläufig auf Doping zurück zu führen sein.

Hier festigt sich für mich, den Laien, der Verdacht der Präjudizierung. Und der ist nicht gerechtfertigt, denn es heißt: Im Zweifel für den Angeklagten. Und Phelps ist noch nicht einmal angeklagt. Er ist im Moment einfach nur umwerfend gut.

Sollte er dennoch gedopt sein, wird ihn sein gerechtes Schicksal schon ereilen. Und dann können wir immer noch alle mit dem Finger auf ihn zeigen. Aber jetzt doch bitte noch nicht.

Kein Olympia-Blog

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Nein, dies ist wahrlich kein Olympia-Blog. Ich kann da auch gar nicht mitreden. Leider lassen es die Sendezeiten, die ja mit den Veranstaltungszeiten einhergehen, nicht zu, dass ich Olympia verfolgen kann.

Diese Olympiade ist nur eine für Urlauber, Rentner, Arbeitslose und vielleicht noch ein paar Hausfrauen (die können wenigstens ab und zu den Fernseher anmachen um gelegentlich einen Blick auf das olympische Geschehen zu werfen). Alle anderen  und  vor allem  normale Berufstätige sind weitestgehend ausgeschlossen. Ich finde das diskriminierend.

Was ich aber wirklich nicht verstehe ist, warum es tagsüber stundenlange Live-Übertragungen gibt, die nur Wenige sehen können, und Abends - quasi zur Primetime -, wo die Quoten noch einmal richtig anziehen könnten - vor allem mit Material, das bereits fertig produziert da liegt - das ganz normale 08/15-Sommer-Ersatzprogramm gezeigt wird. Eine Zusammenfassung des Tages gibt es ja, aber die kommt so spät, dass man da als "Normal-Arbeiter" gar nicht mehr aufnahmefähig ist.

Bleibt wieder einmal die Erkenntnis, dass zu viel Vorfreude hinterher Verdruss erzeugt. Ich hätte es wissen müssen...

Erfolgreich Verkaufen

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Wer sich schon immer mal gefragt hat, warum türkische Händler so erfolgreich sind im Teppich-Verkaufen, der sollte diese Geschichte hier lesen. Mitchell Weisburgh erläutert unterhaltsam die Grundregeln des Verkaufens. Lesenswert, nicht nur für Marketing- und Verkaufsprofis, sondern vor allem für diejenigen unter Euch, die sich über das immerwährende Phänomen der Händler des Nahen Ostens wundern.

Es ist ganz einfach, wenn man weiß, wie es geht.

Was mich allerdings umhaute, ist dieses Link zu einem türkischen Teppich-Händler, der Mitch's Geschichte offenbar als so vertrauensbildend ansah, dass er sie in seinem bemerkenswerten Blog verarbeitete.

Was es nicht alles gibt...? Bleibt nur noch eines: Immer schön auf dem Teppich bleiben ;-).

Content Marketing

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Chris Brogan hat eine interessante Internet-Seite, in der er sich seit nunmehr 10 Jahren über "Social Media" und Technologie zur Bildung von digitalen Beziehungen äußert. Er ist Referent und schreibt Blogs zu diesen Themen. Interessante Blogs. Zugleich gehört er zu den Mitbegründern des PodCamps, einer New-Media-Konferenz-Serie für die Nutzung neuer Kommunikationstechniken und -werkzeuge.

Seine Beiträge sind bemerkenswert. Insbesondere der gestern von ihm veröffentlichte Artikel zum Thema "Content Marketing" ist für all' diejenigen unter Euch, die sich mit der Sammlung, Aufbereitung, Klassifizierung von Inhalten beschäftigen, von Interesse.

Mein Tipp: Immer mal wieder reinschauen.

Das schwächste Glied

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Gestern haben wir ein begeisterndes Konzert der fast schon in Vergessenheit geratenen Rockgruppe 10cc ("The Wall Street Shuffle" oder "I'm Not in Love") gehört. Eigentlich als Vorgruppe zur legendären Formation Barclay James Harvest ausgewiesen, avancierten sich die alten Herren von der Insel zunehmend als Hauptact der Veranstaltung.

Daran war nicht zuletzt das schwache Soundbild der britischen Klangtüftler "BJH" schuld: Die Technik verstand es nicht, einen klaren, transparenten Sound zu gestalten. Viele Zuschauer empfanden das Gebotene als Zumutung und verließen vorzeitig das Konzert. Damit taten sie den alten Recken auf der Bühne unrecht, die sich sichtlich bemühten ihr in den 70ern erworbenes Flair herüber zu bringen. Einzig Frontmann Les Holroyd konnte nicht an die Leistung früherer Jahre anknüpfen.

Was wieder einmal bleibt ist der Eindruck, dass das schwächste Glied in der Kette den Maßstab bildet für die ganze Sache. Insbesondere in der Musik, aber auch im Mannschaftssportarten und im Beruf gilt es daher homogene Gruppen zu bilden und den schwächsten in dieser Gruppe entsprechend zu unterstützen.

Gestern war das eher schwierig: Holroyd konnte genau so wenig geholfen werden, wie dem schwachen Ton-Ingenieur: Der was nämlich die meiste Zeit gar nicht an seinem Platz...

Krumm genommen

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"Krumm genommen" titelt ein Bericht der dpa gestern und beschreibt einen skurilen Fall, in dem Bundesagrarminister Seehofer einen Beamten hat versetzen lassen, weil dieser offenbar versäumt hat, sich bei der EU-Kommission für die Rücknahme einer umstrittenen Verordnung  einzusetzen. Bei der Verordnung handelt es sich um ein "Paradebeispiel" europäischer Regelungswut, wonach eine Gurke der Extraklasse "gut geformt und praktisch gerade sein muss (maximale Krümmung 10 mm auf 10 cm)".

Interessant ist dieser Fall, weil sich hier ein Beamter überraschenderweise und allen Erwartungen zum Trotz gegen eine Verordnung einsetzen soll. Sind wir etwa auf dem richtigen Weg? 

Und es bleibt noch eine weitere Frage: Wenn diese Verordnung doch dafür sorgen sollte, dass Gurken möglichst gerade sind (damit sie besser verpackt werden können), warum muss dann eine Qualitätsbanane eine bestimmte Mindestkrümmung haben?

Es gibt noch viel zu tun in Brüssel, oder?

Instinktiv Peking

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Instiktiv Peking 2008. Heute geht es los. Endlich, mögen viele sagen. Sportler, Funktionäre, Fans. Ich freue mich auch, dass die Olympischen Spiele nun endlich starten.

In mich gehend wußte ich gar nicht, warum ich mich darauf freue. Aber bei genauerer Betrachtung stellte ich fest, dass es etwas mit den menschlichen Instikten zu tun haben muss:

Man präsentiert uns heute "Spiele der Neuzeit" für Menschen von heute. Waren die Spiele "früher" ein Kräftemessen der Sportler unter sich, sind sie doch schon seit Jahrzehnten in der Minderheit. Mittlerweile schauen weitaus mehr Menschen beim Wettkampf zu, als teilnehmen. Ganz normal, finden wir, weil wir es nicht anders kennen.

Heute freuen wir uns auf Vielerlei. Natürlich auf den Sport, auf Höchstleistungen, auf den "Moment", der für den Sportler zur Ewigkeit wird: Den Sieg, die Niederlage, auf all das, was passiert und im gleichen Moment Geschichte wird. Und wir waren dabei. 

Aber wir freuen uns - unserem Instinkt unbewusst folgend - sogar auf Dinge, die der Olympischen Idee selbst gar nicht zuträglich sind: Selbst Doping, Smog, die latente Gefahr von Anschlägen, politische Proteste und Unterdrückung der Menschenrechte gehören hier zum Programm; oder besser gesagt zu unserer Unterhaltung. Auch wenn wir das nicht wahr haben wollen: Es sind Teile der Inszenierung. Nichts wird dem Zufall überlassen.

Offen gestanden finde ich es nicht verwerflich, wenn man sich von dieser Dynamik mitreißen lassen möchte. Aber wir sollten uns durchaus darüber bewusst sein, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Auch - und gerade - bei Olympia nicht. Der Vorsatz ist den Machern nur schwer nachzuweisen. Auch sie machen es eher instinktiv...

Keine Spielchen

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Letzte Woche stellte der VfL Gummersbach seine neue Kampagne vor (ausführende Agentur RitterSlagman, Hamburg)  und spaltet damit die Handballwelt in zwei Lager: Die einen sind ob der rohen, fast schon brutlaen Darstellung des Sports entsetzt, während die anderen die verherrlichenden Abbildungen begrüßen.

Stefan Hecker, Geschäftsführer des VfL Gummersbach ist sich bei der Vorstellung dessen bewusst und scheint zunächst abwarten zu wollen, wie die neuen Motive ankommen. Dennoch ist er bereit weiterhin zu polarisieren: "Wir haben noch härtere Motive in der Hinterhand."

Meiner Meinung nach geht der VfL hier den richtigen Weg: Nach Monaten vor halb vollen Rängen ist dies nichts anderes als ein Produkt-Relaunch, der den Produktkern - ehrlicher, harter Sport - in den Vordergrund stellt. Und das würde jeder gute Marketingmensch nicht anders machen: Konzentriere Dich auf Deine Stärken! Wenn nötig - polarisiere wie einst Benetton (siehe dazu auch die interessante Abhandlung "Die Macht des Bildes" von Robère Scholz). Schockwerbung dieser Art hatte immer entscheidende Vorteile: Man spricht über sie, sie ist unmissverständlich und sie wird wahrgenommen.

Wie schon gesagt: Keine Spielchen!

Begeisternde Kampagnen

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Begeisternde Kampagnen findet man bei Culture Buzz. Dort werden laufend  Online-Kampagnen vorgestellt, die  aus dem Rahmen fallen.  Zum Beispiel "Leica's Pixel Dog" oder die viel beachtete Opel-Insignia-Premiere in London.

Diese Seite ist ein echter Tipp für alle Marketing-Freaks. Bookmarken angeraten!
Mit dem Dreamliner 787 wollte Boeing nicht nur ein revolutionäres Flugzeug auf den Markt bingen, sondern auch dem Unternehmen selbst eine Zukunftsperspektive geben. Man schaute seinerzeit offenbar zum Erzrivalen Airbus, als man beschloss sich künftig nur noch als Organisator einer langen Reihe von Zulieferern zu betätigen. Dieses Verfahren ist offenbar gescheitert, mit weitreichenden Folgen für das Unternehmen selbst und in erster Linie für das Management.

Bleibt wieder einmal die Erkenntnis - und hier bin ich weder allein mit dieser Meinung, noch kommt sie in Bezug auf Boeing zu früh - dass Outsourcing nicht alles ist. Historisch und organisch gewachsene Strukturen werden oft belächelt, sind aber zunehmend als "Rückgrat" eines Unternehmens unverzichtbar. Und was den Fall Boeing angeht, darf man dem Management anraten, nicht auf integrale Bestandteile einer gesunden Firma zu verzichten: Auf eine gute Struktur!

Aber auch Boeing wird das 787-Desaster stemmen. Allerdings - wie bei vielen anderen Projekten in vielen anderen Unternehmen - innerhalb eines anderen Zeitrahmens, als ursprünglich vorgesehen. Aber das mit der Projekt- und Zeitplanung ist ein anderes Thema...

Smart ist hart

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Kürzlich sind wir Smart gefahren. Das mag für den einen oder anderen - insbesondere für die Smart-Besitzer - nichts besonderes sein, aber für uns war es ein einmaliges Erlebnis.

Der Smart an sich war für mich immer eine irre Idee - ein Auto von einem Uhrenhersteller -, hatte immer tolle Vermarktungsstrategien und war einfach einzigartig. Der Erfolg ließ ja auch nicht lange auf sich warten.

Als das Fahrzeug dann "auf der Straße" war, schwand mein persönliches Interesse rapide: Ein Auto war das nicht. Besitzen wollte ich einen Smart - bis auf weiteres - eher nicht. Das Image des Smarts war gut. Er entsprach einfach nicht meinem Geschmack und meiner Vorstellung davon, was ein Auto zu einem begehrenswerten Auto macht.

Nun konnten/mussten wir Smart fahren, weil unser Mercedes in die Inspektion musste. Und um es kurz zu machen: Es war Liebe auf den ersten Blick: So wendig, so flink und auch innen drin so gekonnt gemacht - einfach Klasse!

Hier ein paar Eindrücke unseres Smart-Tages:

Im Uhrzeigersinn: Artistische Überkopfaufnahme: Innen kompakt, handlich, nie eng  /  Sonderrechte: Spezialparkplatz im Parkhaus in Bonn / Bild mit drei Beinen: Platz ist in der kleinsten Hütte / Nach oben offen: Grüße aus der Luft durch das Panorama-Glasdach.

Ann-Kathrins Blumen

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Hier nun eine weitere Folge der Bilderstreit-Serie: Ann-Kathrins Blumen!

 

 

Und nun viel Spaß bei Eurer "Kritik". Wir sind sehr gespannt.

Bilderstreit

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Auf ein Neues im Bilderstreit. Nachdem Nicolas am 20. Juli mit einem neuen Bild seine Schwester im Bilderstreit erneut herausforderte, legt Ann-Kathrin nun nach. Dieses Bild seht Ihr morgen hier. Also aufgepaßt! Und wie immer sind auch für Ann-Kathrin Eure Meinungen wichtig. Bis morgen!

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