Januar 2009 Archive

Dreibein für Legenden

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks

Das neue Porsche-Museum wurde gestern eröffnet. Sicher: Porsche ist sicherlich nicht der erste Automobilhersteller, der für sich uns seine Produkte ein Museum schafft. Aber Porsche hat es wieder einmal etwas anders gemacht, als die anderen: Mit einem ausgesprochen ehrgeizigen und avantgardistischen Entwurf des Wiener Architektur-Büros Delugan Meissl wollten es den übrigen durchaus ambitionierten Projekten ihrer Mitbewerber zeigen. Und das ist gelungen. Sehenswert ist auf jeden Fall die kurze Dokumentation des Projekts in der Porsche-Website. Nicht nur für Auto- oder Architektur-Feaks...

Unwürdigkeitstatbestand

| 2 Kommentare | Keine TrackBacks

Nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung muss Klaus Zumwinkel nun auch seine Auszeichnungen - genau genommen seine Orden - zurück geben. Dabei handelt es sich um das Bundesverdienstkreuz, das ihm seinerzeit verliehen wurde. Allerdings wird er nicht dazu aufgefordert, den Orden zurück zu geben - wenn es die Medien nicht vorweg "erzwingen", sondern man erwartet, dass er das aus freien Stücken macht.

Ordensträger seien zu einem "ehrbaren Verhalten" verpflichtet, erläuterte unlängst NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Der "Unwürdigkeitstatbestand" sei im Fall Zuwinkel aber gegeben. Und deshalb erwarte Rüttgers, den Orden zurück zu erhalten. Freiwillig.

Ganz freiwillig ist das ja dann auch nicht mehr. Und: Warten wir's mal ab, was Herr Zumwinkel "freiwillig" mit dem Orden macht...

"Bully" ist der Tyrann

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks
"Bully" ist der "Tyrann". Und wie Tyrannen funktionieren und wie man ihnen begegnen sollte beschreibt Seth Godin in seinem Blog von heute "Take the Ball and go Home". 

Dramatis personae

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks

"Dramatis Personae" hat zwei Bedeutungen: Zum einen bezeichnet es die Protagonisten eines Schauspiels, zum anderen ist es das Synonym für "Menschen in einem Ereignis". Und das beschreibt es - nach unserem Sprachgebrauch - besser: Ereignisse sind bisweilen "dramatisch". Zumindest muten sie so an. "Dramatisch" stammt vom griechischen dramaturgein ("ein Drama verfassen") ab. "Dramatis Personae" sind also möglicherweise Personen, die sich in einer Situation befinden, in der Dramen entstehen. Aber sind wir das nicht - mehr oder weniger - alle (wie im richtigen Leben...)?  

Fraglich allein, wie wir das auffassen... Nur Mut. Es ist nicht alles so, wie es ausschaut!

Technikfreaks aufgepasst

| 1 Kommentar | Keine TrackBacks

Technikfreaks und Handypuristen aufgepasst: Das ultimative Handy ist da. Motorola präsentiert das brandneue AURA, das erste Handy mit einem kreisrunden, 16 Millionen-Farben-Saphirglas-Display. Und auch Ihr Internetfreaks - aufgepasst und schaut Euch diese Präsentation an, die Maßstäbe setzt. 

Schöne neue Welt...

Es zumwinkelt wieder

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks

Heute kann ich ein Link anbieten, das ich nicht alle Tage bieten kann. Der allseits bekannte Klaus Zumwinkel stellt sich der FAZ einem Interview. Und das zu einem Sachverhalt, der derzeit in einem laufenden Prozess behandelt wird. Wer das nicht alles lesen will, der mag sich an den schönen Fotos erfreuen.  

Chinese New Year

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks

Heute ist Chinese New Year. Allen im fernen Osten einen guten Rutsch, insbesondere unseren Freunden Ralf und Yu, die in Shanghai leben. Interessant ist, dass auch die Chinesen einer ähnlich merkwürdigen Tradition folgen, wie wir Deutschen es tun: Sie schauen an Sylvester immer die gleichen Sendungen. Jahr für Jahr. So beschrieben in diesem Bericht in der aktuellen Ausgabe der Shanghai Daily. Da soll mal einer sagen, die Kulturen wären so unterschiedlich...

Weitere Eindrücke von den Feierlichkeiten gibt es hier von NTDTV.

Auto- statt Aktienkauf

| 6 Kommentare | Keine TrackBacks

Heute haben wir ein neues Auto gekauft. Ein neues "altes", also einen Gebrauchtwagen. Dabei ist uns folgendes aufgefallen:

Der Autohandel boomt. Und das nicht nur mit Neu- und Jahreswagen, sondern vor allem mit Gebrauchtwagen. Aber genau da spielt die konjunkturbelebende Maßnahme der Abwrackpämie keine Rolle. Während wir unseren Kauf abwickelten, reihten sich zunehmend die Wartenden um die Büros und Schreibtische der Verkäufer. Offenbar scheinen viele Menschen ihr Geld dann doch lieber in Autos als in Aktien anzulegen.

Und über alle dem hatten wir noch Glück, den von uns ausgesuchten Wagen überhaupt "ergattern" zu können: Als unser Verkäufer den frisch abgeschlossenen Vertrag vom Drucker holen wollte, wurde er von einem der Wartenden auf gerade dieses Fahrzeug angesprochen. Auf die Frage, ob der Wagen noch verfügbar sei entgegnete er "seit 3 Minuten nicht mehr." Knapper gings kaum...

Papst goes YouTube

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks

"Zwar ist nicht die gesamte Menschheit auf YouTube zu finden, aber Millionen von Menschen treffen sich auf YouTube." 

Das sagte Monsignore Claudio Maria Celli, Präsident des Päpstlichen Rates für die soziale Kommunikation zur Begründung, warum der Papst mit einem eigenen YouTube-Kanal im Internet vertreten ist. 

Wir dürfen gespannt sein, ob sich seine Inhalte auch so rasend verbreiten, wie die der anderen YouTube-Protagonisten...

Notleidenden Banken

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks

"Notleidende Banken" ist das Unwort des Jahres. Und diesen Begriff muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Er ist so grotesk und verstellt die Realität derart, dass es weh tut.

Das Unwort des Jahres liegt damit aber dennoch in einer durchaus schlüssigen Tradition. Für alle, die wie ich die Unworte der Vorjahre nicht mehr flüssig abrufen können, hier eine kurze Liste zusammengefasst in einem fix erfundenen Plot:

Konnte man sich der "Herdprämie" (2007) bislang noch durch "Freiwillige Ausreise" (2006) entziehen, hat die "Entlassungsproduktivität" (2005) kein "Humankapital" (2004) freisetzen können. Daran konnte auch das "Tätervolk" (2003), das flugs in einer "Ich-AG" (2002) der "Gotteskrieger" (2001) organisiert wurde in der "National befreiten Zone (2000) nichts ändern. Aufgrund des  "Kollateralschadens" (1999) und durch "sozialverträgliches Ableben" (1998) stufte man wegen des "Wohlstandmülls" (1997) die "Rentnerschwemme" (1996) aufgrund der "Diätenanpassung" (1995) schon bald als "Peanuts" (1994) ein.

Und hier kommt ein Rätsel: Wer bezeichnete 1994 die Summe von 50 Mio DM als "Peanuts"? (Diesen Betrag schuldete ein gewisser Dr. Schneider nach dem Zusammenbruch seiner Firmengruppe Handwerkern, die für ihn gearbeitet hatten.) Richtig: Es war der ehemalige Chef der Deutschen Bank Hilmar Kopper, der diese 50 Mio DM gegenüber den 1,3 Mrd DM, die Schneider der Deutschen Bank schuldete, als "Peanuts" bezeichnete, obwohl sie viele Handwerker in den Ruin trieben.

Und da schließt sich der Kreis auf wundersame Art und Weise: Vom Täter zum Opfer, die "notleidenden Banken"...

Obamania 4.0

| 1 Kommentar | Keine TrackBacks

Wer gestern glaubte, das Internet könne uns in Bezug auf Barack Obama nichts Neues mehr bieten, wird heute bei der Washington Post eines Besseren belehrt. Aus vielen hundert Fotos formte man dieses Mosaik, das Obama bei seiner Vereidigung zeigt. Und das besondere daran: Alle Fotos wurden von vielen einzelnen Fotografen - überwiegend Privatpersonen - gemacht und dann in windeseile zu dem Mosaik zusammen gebracht. Sehens- und erlebenswert, denn man kann sich jedes einzelne Foto individuell anschauen. Obamania 4.0 lässt sich doch bestimmt noch steigern, oder?

Obamania 3.0

| 1 Kommentar | Keine TrackBacks

An einem Tag wie diesem - und das erleben wir nicht allzu oft - haben kleine Blogger nichts zu melden. Alles steht im Schatten der Obamania.

Interessant, wie Obama die Medien, speziell das Internet für sich nutzen konnte: Vergesst Web 2.0. Das war Web 3.0!

Alle streben danach, die Möglichkeiten des Web 2.0 in ihre Seiten zu integrieren. Warum? Einfach um das zu nutzen, was diese Technik bietet. Aber es ist nicht "2.0", was die Menschen das Netz nutzen lässt. Es sind die Inhalte, die sie interessieren, die für sie gemacht sind.

Die Technik ist nicht alles. Es geht um die Bedürfnisse derer, die man erreichen möchte. Schon mal darüber nachgedacht?

Wintersport - die Zweite

| 3 Kommentare | Keine TrackBacks
Und dann sind da noch solche Zuschauer, wie meine Kinder, die z.B. beim Biathlon auf dem Sofa sitzend die "eigenen" Athleten anfeuern und die anderen unverholen schadenfroh und gleichermaßen lautstark auffordern "schieß' daneben, schieß' daneben". Pädagogisch habe ich da wohl versagt...

Sport im TV

| 1 Kommentar | Keine TrackBacks

Ich bin durchaus Sport interessiert. Auch wenn es nur im Fernsehen stattfindet. Zwei Dinge werde ich aber nie verstehen:

1. Wie man den ganzen Tag anderen Menschen dabei zuschauen kann, wie sie die Hänge herunterrutschen.

2. Wie man über den gleichen Zeitraum die sagenhaft leeren Kommentare unbeschadet überstehen kann.

"Aufpassen, alles gut gegangen", "Wann platzt endlich der Knoten", "Dieses Rennen wird sie sicher nach Hause laufen".

Das werden sie sicher in Zukunft auch ohne mich machen. Und manchmal freue ich mich dann auf's Büro.

Wer das nötige Kleingeld gerade übrig hat, kann bei einer wahrlich einzigartigen Auktion bei eBay ein besonderes Schnäppchen machen. Glaube ich...

Grönemeyer und die Kinder: In einem lesenswerten Interview mit Dietrich Grönemeyer habe ich zwei interessante Aussagen gelesen, die ich Euch nicht vorenthalten will (Zitate):

  • An apple a day keeps the doctor away. Wenn ich früh Kindern Obst und Gemüse anbiete, dann prägt das.
  • Kinder wissen alles über Handys, Computer und Autos. Nur ihren eigenen Körper kennen sie kaum. Je früher man anfängt, Kindern etwas über ihren Körper beizubringen, umso mehr Verantwortung übernehmen sie für sich.

Und dann hat er noch gesagt: "Turne bis zu Urne". Wie war das noch mit den guten Vorsätzen? Was wir uns selbst vornehmen ist eine Sache. Was wir unseren Kindern mitgeben eine ganz andere... Auf geht's.

Bullshit Protector

| 1 Kommentar | Keine TrackBacks
Endlich Schluß mit lästigem Gesülze nerviger Mitmenschen. Egal ob im Büro, unterwegs oder in der Freizeit. Sobald der Kopf anfängt zu hämmern, einfach den Protector über´s Ohr ziehen. Kostenlos laden und sofort schützen.

Eitelkeit

| 1 Kommentar | Keine TrackBacks

Ich sprach heute mit einem Kollegen über die aus dem TV bekannten Ludolf-Brüder. Man kann sicherlich über die Ludolfs, wie auch die TV-Serie geteilter Meinung sein. Unstrittig ist aber sicherlich, dass diese bemerkenswerte Truppe eines nicht ist: Eitel.

 

Im Gegensatz dazu - das stellten mein Kollege und ich dann übereinstimmend fest - sind viele Menschen weitaus mehr mit sich selbst und ihrer Wirkung auf andere beschäftigt. Davon konnten und wollten auch wir uns nicht ausnehmen.

 

Unstrittig in Bezug auf die Ludolfs ist auch, dass sie mit sich selbst "im Reinen" sind. Und das sind wir - auch das stellten mein Kollege und ich übereinstimmend fest - häufig nicht.

 

Schlussfolgernd sind wir mit uns selbst nicht zufrieden, weil dem unsere Eitelkeit im Weg steht. Wenn dem dann so ist - auch in diesem Punkt waren wir uns einig - sollten wir dies ändern: Warum leiden wir unter uns selbst, nur weil wir fürchten, dass wir nicht so wahrgenommen werden, wie wir uns das vorstellen?

 

Schon mal drüber nachgedacht?

Ehne Mehne Muh!

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks

Wenn man eine Sache, die über viele Monate hinweg ruhte, mit neuem Mut wieder angeht, sich dann aber - quasi beim Einlesen - bereits angewidert abwendet, dann hat man sich viel zu lange viel zu viele Gedanken gemacht. Vergeblich.  

Daraus folgt: Früher mutig Entscheidungen treffen. Es quält nicht die Tatsache, dass man nicht weiß, welche Entscheidung man treffen soll, sondern dass man keine Entscheidung trifft.

Es gibt nur einen Weg, diese Qual abzustellen: Man muss die Entscheidung endlich treffen. Mit allen Konsequenzen und in der gewohnten Härte. Es führt zu einem - möglicherweise harten - Abschluss. Dann aber ist endlich Schluss...

Autodiaspora

| 1 Kommentar | Keine TrackBacks

In Berlin sitzt man zusammen und berät darüber, wie man den Automobilherstellern bei der Bewältigung der ins Haus stehenden Krise helfen kann. Eine der Möglichkeiten ist die Reform der Kfz-Steuer, die in Zunkunft nach dem Willen der Regierung nicht mehr hubraum- sondern schadstofforientiert bemessen werden soll. Das wiederum soll den Bürger dazu bewegen neue, schadstoffarme Fahrzeuge - gerne größeren Hubraumvolumens - zu erwerben. Dafür wird er mit Steuererbefreiungen belohnt.

Was wird das denn? Jetzt fördert die Bundesregierung - zugegebenermaßen indirekt - den Absatz von Fahrzeugen, die die Automobilindustrie in die Situation gebracht hat, in der sie sich gerade befindet: Autos, die zwar steuerbefreit sind, aber doch deutlich an "Volkes Bedarf" vorbei konzipiert sind. 

Überhaupt scheint man bei der Automobilindustrie wie die "Drei Affen" drauf zu warten, dass etwas passiert, was aus der Krise führt. Ich sehe bis heute bei keinem Hersteller, dass etwas auch nur annähernd sinnvolles unternommen wird, sich selbst am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Vielmehr wartet man auf Zuwendungen von außen, z.B. eine den Absatz nicht gewollter Fahrzeuge animierenden Steuererleichterung. Und während sie da sitzen und warten, schweift ihr Blick über die prall gefüllten Halden, voller Neuwagen, die bislang niemand kaufen wollte...

Wo ist das Geschäftsmodell, die Idee, die diese Autos verkauft und diese gewaltige Kapitalbindung auflöst? Niemand kommt darauf, hier mit einem unwiderstehlichen Angebot aufzutrumpfen: Diese Fahrzeuge gehören zum Selbstkostenpreis angeboten. Ich bin mir sicher, viele Zögerer würden sich zum Kauf überzeugen lassen, und das bereits investierte Geld käme zurück in die Kassen der Hersteller. Lediglich auf die Gewinnschöpfung müsste verzichtet werden. Das aber wollen die Manager nicht. Es würde ihre Tantieme schmälern.

Da scheint es doch einfacher abzuwarten, ob nicht irgendwo eine helfende Hand Geld in die leeren Kassen bringt... Und das stammt dann aus den leeren Kassen des Bundes, der ja im Sinne der Sache auf die Kfz-Steuer verzichtete. So einfach ist das...

Winterhimmel

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks

Was gibt es schöneres als einen makellosen Winterhimmel? Ein Stück davon hier und heute zur persönlichen Erbauung. Empfehlung: Genießen!

In Memoriam

| 2 Kommentare | Keine TrackBacks

Heute vor 20 Jahren verstarb mein Vater. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an ihn denke. Wäre schön, wenn Du heute noch hier wärst. Wir hätten bestimmt eine gute Zeit.

Geburtstagsblog

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks

Kurz, aber nicht weniger herzlich, diese Glückwünsche an Harald, meinen kindlich-verrückten, ausgesprochen liebenswerten, immer für eine Überraschung guten ex-Schwiegervater!

Harald, bleib' wie Du bist. So haben wir Dich gern!

Apple Überraschung

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks

Nach Jahren des Kopfschüttelns nun endlich Licht am Ende des Tunnels: Apple entdeckt, dass Musik kopiergeschützt nur schwer verkäuflich ist. iTunes' Fair Play ist also Geschichte. Zudem hat sich Apple endlich mit den Labels auf neue, gestaffelte Preismodelle geeinigt: Songs kosten zukünftig nicht mehr einheitlich 99 Cent. Preisvarianten zwischen 69 Cent und 1,29 Euro sind möglich.

Ob Apple nun endlich den Kunden mit seinen Bedürfnissen entdeckt hat bleibt indes offen. Auf der MacWorld Expo, die gerade in San Francisco stattfand, erklärte Apple Marketingchef Phil Schiller, dass man 2010 nicht mehr an der Apple-Messe teilnehmen werde. Dann ist das also - nach dem Ausbleiben aller von Steve Jobs angekündigten Neuheiten - die Überraschung für den geneigten Apple-User. Durchaus gelungen.

Hollerith

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks

Was zunächst klingt wie ein missratener Jodler ist der Name des Erfinders des Lochkartensystems. Am 8. Januar 1889, heute vor 120 Jahren, meldete Herman Hollerith sein Lochkartensystem zum Patent an. Die sogenannten "Hollerith-Anlage" war der Vorläufer für die elektronische Datenverarbeitung. Das weiß, denke ich, jeder.

1896 gründete Hollerith, der als Kind deutscher Einwanderer in Buffalo/USA aufwuchs, die Tabulating Machine Company, die er 1911 nach mehr oder weniger erfolgreichem Geschäft für rund 1 Millionen Dollar sein Unternehmen. Die "Tabulating Machine Company" fusionierte mit der "Computing Scale Corporation" und der "International Time Recording Corporation" zur "Computing Tabulating Recording Corporation (CTR)", die 1924 schließlich in den weitaus einfacheren Namen International Business Machines Corporation umbenannt wurde, kurz IBM.

Wer hätte das gewusst?

Programmierer in Dir

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks

Wer immer davon geträumt hat, sein eigenes Spiel zu programmieren - ohne auch nur die leiseste Ahnung vom Programmieren zu haben - dem kann hier geholfen werden. Scratch macht's möglich...

Situative Pflicht

| 2 Kommentare | Keine TrackBacks
Wir haben sie in den letzten Tagen wieder zuhauf gesehen, diejenigen, die es mit der Auslegung der "situativen Pflicht" eher etwas locker nehmen. Als "situative Pflicht"  bezeichnet der Gesetzgeber die Verantwortung eines jeden einzelnen im Winter nur mit "geeigneter Bereifung" zu fahren. Eine faktische Pflicht gibt es nicht. Lediglich eine "Situative". Dass diese auch für die Polizei eines gesetzliche Grundlage für die Ahndung von Verkehrsgefährdungen darstellt nützt indes nur wenig: Dem ADAC ist einer Pressemitteilung zufolge kein einziger Fall bekannt, in dem in diesem Zusammenhang ein Verwarnungsgeld verhängt wurde. Und ob das überhaupt etwas genützt hätte...?

Mein Vorschlag wäre es diese Verkehrsteilnehmer zu zwingen, den Winter in Sommerschuhen zu verbringen. Dann würden sie den Unterschied zwischen geeignetem und ungeeignetem "Schuhwerk" sicher feststellen. Und wir müssten uns nicht mehr vor ihnen fürchten...

Das Ungewöhnliche

| 1 Kommentar | Keine TrackBacks

Im Nachgang zum Blog von gestern noch dieser Gedanke:

Wenn denn alles "OK" sein muss in unserem Leben; warum ist denn das so? Der Grund ist, dass wir uns vor allem fürchten und alles meiden, was uns unbequem, "außer der Reihe", anders, ungelegen und ungewohnt vorkommt. Wir schützen unsere Komfortzone, wollen in unseren Gewohnheiten in Ruhe gelassen werden. Das ist allzu verständlich.

Aber andererseits gehört es - im Sinne der Evolution - zu den Stärken des Menschen sich den sich verändernden Bedingungen anzupassen um zu überleben. Wäre dem nicht so - wir wären heute nicht hier.

Ist es denn dann nicht auch eine besondere Herausforderung für uns, uns auch heute dem Abenteuer "zusammenleben" mit anderen Menschen jeden Tag auf's Neue zu stellen? Denn nur wenn wir das erfolgreich schaffen, sind wir in der Lage auch eine Situation, die wir gewöhnlich als "nicht OK" einschätzen würden, als eine - bis auf weiteres - Zufriedenstellende hinzunehmen.

Wir sollten uns auf das Ungewöhnliche einstellen. Dann kommt uns das Ungewöhnliche auch nicht so ungewöhnlich vor...

Alles klar?

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks
Prägnante Ansichten zu dieser Frage von Seth Godin in seinem heutigen Blog. Und so wie er es sieht MUSS gar nicht alles OK sein und trotzdem ist alles OK. Verwirrend? Bitte nachlesen.

Glückliche Männer

| 1 Kommentar | Keine TrackBacks

Glückliche Männer. Die haben wir heute gesehen. Eher zufällig: Als wir heute beim Einkaufen schnell noch eine Wurst 'auf die Hand' genossen, standen wir für etwa 15 Minuten gegenüber der hiesigen Saturn-Filiale. Und wir hatten Gelegenheit die Menschen beim Hinein- und insbesondere beim Herauskommen zu mustern. Dabei fiel uns auf, dass viele Männer selig lächelnd das Geschäft verließen. Und: Je größer die Tragetasche desto breiter das Grinsen.  

Vielleicht ist diese Beobachtung eher zufällig und sie ist sicher nicht repräsentativ. Aber sie bestätigt, was viele Frauen vorher bereits wußten: Saturn ist der moderne Männerhort. Und wir fühlen uns durchaus wohl dort. Dort sind wir so, wie wir am liebsten sind: Glücklich.

In Anlehnung an den Erfinder des Zauberwürfels Erno Rubik hier nun der "Rubik Mirror Block Puzzle" auf den Markt. Und dieser silbrig-verspiegelte Super-Zauberwürfel hat nur im ersten Moment noch Ähnlichkeit mit dem Original. In gelöster Anordnung bildet er - wie üblich - einen quadratischen Würfel mit identischen Kanten. Bereits mit dem ersten Drehen und Wenden seiner Achsen aber wird deutlich, dass sich hier etwas ganz anderes abspielt. Der Würfel betritt gewissermaßen eine "vierte" Dimension: Überall treten Ecken und Kanten hervor, der Würfel verliert sich immer mehr in eine abstrakte Form, bei der man komplett den Überblick verliert. Diesen gilt es dann wieder zu gewinnen, um den Zauberwürfel wieder in einen Quader zu verwandeln.  

Wieder einmal ein Beweis dafür, dass es - neben aller Innovation - auch darum geht, bestehende Ideen konsequent und kreativ weiter zu entwickeln. Merke: Stelle alles mindestens einmal in Frage!

Der erste Tag im neuen Jahr stand ganz im Zeichen der Musik. Endlich habe ich es geschafft "die alten Sachen" mal zu digitalisieren: Unsere alten Aufnahmen aus den Bands. Ganz wunderbar. Nicht allein, dass es jetzt mp3s mit meiner Musik gibt, sondern, dass ich endlich etwas erledigen konnte, was ich schon lange machen wollte. Ein kleiner Erfolg im großen, ewigen Kampf...

Archiv

Powered by Movable Type 4.261
Smogblog

Aktuelle Kommentare

  • Smogblog: Klarer Fall von Zweiklassengesellschaft... weiter lesen
  • Brigitte : Die hatten wohl keine Lust mehr zu arbeiten. Wir haben weiter lesen
  • Smogblog: Habe mich geirrt. Mit dem Schnee auf dem testosteronen Heckspoiler weiter lesen
  • Martina: Du bist entweder ganz schön gemein, oder nur neidisch. ;-) weiter lesen
  • Smogblog: Dieses Cabrio passt ja auch zur Jahrezeit: Es sieht voll weiter lesen
  • Martina: Ganz schön gemein, aber ich hätte es nicht besser ausdrücken weiter lesen
  • Smogblog: Stimmt ganz bestimmt... weiter lesen
  • Smogblog: Aber sind nicht gerade die Eröffnungsfeiern mittlerweile zum Selbstzweck geworden? weiter lesen
  • Kerstin: auf jedenfall sind wir immer Sieger der Herzen :-) weiter lesen
  • Annika: Ich liebe vor allem die Eröffnungsfeier... die genieße ich immer weiter lesen

Technorati

Technorati-Suche

» Blogs, die Links auf diese Seite enthalte

kostenloser Counter