Eitelkeit

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Ich sprach heute mit einem Kollegen über die aus dem TV bekannten Ludolf-Brüder. Man kann sicherlich über die Ludolfs, wie auch die TV-Serie geteilter Meinung sein. Unstrittig ist aber sicherlich, dass diese bemerkenswerte Truppe eines nicht ist: Eitel.

 

Im Gegensatz dazu - das stellten mein Kollege und ich dann übereinstimmend fest - sind viele Menschen weitaus mehr mit sich selbst und ihrer Wirkung auf andere beschäftigt. Davon konnten und wollten auch wir uns nicht ausnehmen.

 

Unstrittig in Bezug auf die Ludolfs ist auch, dass sie mit sich selbst "im Reinen" sind. Und das sind wir - auch das stellten mein Kollege und ich übereinstimmend fest - häufig nicht.

 

Schlussfolgernd sind wir mit uns selbst nicht zufrieden, weil dem unsere Eitelkeit im Weg steht. Wenn dem dann so ist - auch in diesem Punkt waren wir uns einig - sollten wir dies ändern: Warum leiden wir unter uns selbst, nur weil wir fürchten, dass wir nicht so wahrgenommen werden, wie wir uns das vorstellen?

 

Schon mal drüber nachgedacht?

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Eitelkeit
Aus Friedrich Nietzsche "Menschliches, Alzumenschliches, Aph. 89":

„Man muss sich also eingestehen, dass die eitelen Menschen nicht sowohl Anderen gefallen wollen, als sich selbst, und dass sie so weit gehen, ihren Vorteil dabei zu vernachlässigen; denn es liegt ihnen oft daran, ihre Mitmenschen ungünstig, feindlich, neidisch, also schädlich gegen sich stimmen, nur um die Freude an sich selber, den Selbstgenuss, zu haben
Gruß
Geili

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