Februar 2009 Archive
He is both - that's for sure. That's the reason why I read his blog almost every day. And it's the reason for my own little blog.
I am lead by your inspiration. Congratulations, Seth. Thanks for spreading your ideas.
Seht es mir nach, jetzt ist Champions League. Da kommt der Blog ein wenig kurz.
Darüber - über Neigungen und die Tatsache, dass diese einem gelegentlich bei der Pflichterfüllung im Wege stehen - könnte man sicherlich vortrefflich bloggen. Aber nicht, wenn Champions League läuft...
Ich denke, jeder weiß, was ich meine. Guten Abend!
Communities sind cool. Aber zugleich auch gefährliche Datenfallen. Dennoch: Bei uns allen überwiegt der Drang sich einzutragen und zu schauen, wer sonst noch alles da ist. Ob WKW, MySpace oder Facebook; hier werden Millionen von Daten gesammelt.
Nur: Wer von uns hat jemals die Geschäftsbedingungen dieser Communities gelesen? Besser wäre das! Facebook z.B. hat kürzlich versucht, die AGBs heimlich still und leise dahin gehend zu ändern, dass alle die Rechte aller eingestellten Texte und Bilder an Facebook übergehen - auch wenn das Profil gelöscht wird. Und das ist mehr als bedenklich. Der Aufschrei der Nutzer ließ nicht lange auf sich warten und die Gerichte gaben ihnen recht.
Noch mal gut gegangen? Sicher. Aber was lassen sie sich wohl morgen einfallen?
Merkwürdig, warum sich das Telefon seinerzeit gegen den Telegrafen durchsetzen konnte. Der Telegraf war preiswert, funktionierte sehr zuverlässig und hinterließ immer ein Spur aus Papier. Er funktionierte asychron, d.h. wenn man nicht "da" war.
Das Telefon ist teurer, es funktioniert nur dann, wenn man auch "da" ist und leider hinterlässt es keinerlei Information auf Papier. Außer vielleicht auf der Telefon-Rechnung.
Im Grunde genommen hat es gegenüber dem Telegrafen einige Nachteile. Wenn man seinerzeit darauf aus war, etwas besseres als den Telegrafen zu schaffen, hat man versagt. Sie haben - anstatt - ein anderes Problem gelöst und zwar so, dass der Wettbewerb nun unter völlig neuen Attributen stattfindet.
Auch heute können wir Entwicklungen dieser Art beobachten, z.B. YouTube gegen das Fernsehen, Internet gegen Zeitungen usw.
Und was kommt als nächstes?
Auf die Echo-Verleihung, die gestern Abend in Berlin stattfand, haben wir uns sehr gefreut. Als Musikinteressierte ist diese Sendung ein "Muss" für uns. Aber offenbar gibt es kein Freud' ohne Leid.
Mir ist klar, dass man es nicht jedem recht machen kann. Aber ich frage mich,
-
muss eine Sendung dieser Art über 3 Stunden dauern?
-
muss der Top-Act dann wirklich ganz zum Schluss kommen?
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glauben die Macher, dass irgendjemand so lange durchhält?
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muss in wirtschaftlich schwerer Zeit solch ein Gigantismus betrieben werden?
Was aber weitaus schwerer wiegt ist die Frage, ob man sich von einem überaus dummen und unverschämt daher faselnden Oliver Pocher den ganzen Abend über beleidigen lassen muss. Pocher sollte - Verzeihung - das Maul gestopft werden. Von ihm habe ich noch nichts brauchbares gesehen oder gehört. Um im Fernsehen Anerkennung zu finden braucht man mehr als diese dummdreiste primitive Art.
Und den Chefs der ARD sei gesagt: Fangt an Euch über Euer Klientel Gedanken zu machen. Malträtiert Ihr das Publikum weiterhin mit Typen wie Pocher und ausufernden Sendungen dieser Art dürft Ihr Euch nicht wundern, wenn Euch die Zuschauer laufen gehen.
Armes Deutsches Fernsehen...

Von wegen schlechtes Wetter. Man kann bei jedem Wetter raus. Das haben heute mein Sohn und ich dann auch gemacht und wir haben einen ausgiebigen Spaziergang in den nahe gelegenen Wäldern gemacht. Die haben auch im Winter an einem nebeligen Tag durchaus ihre Reize. Also raus mit Euch! Es lohnt sich.
"Change" gehört sicher zu den weltweit am häufigsten genutzten Worten der letzten Wochen. Aber was bedeutet "Change" denn? "Change" heißt - in diesem Zusammenhang - "Veränderung" und genau das bedeutet es auch.
"Veränderungen" wollen alle, zumindest dann, wenn es sich um gute Veränderungen handelt. Und weil man sich dann Vorteile davon verspricht. Die Optimisten gehen davon aus, dass eine Veränderung sich positiv für sie auswirken kann. Die Pessimisten wünschen sich eben diesen positiven Effekt.
Was allerdings nur wenige dabei bedenken ist, dass die Veränderung auch bei ihnen selbst stattfinden muss. Es sind nicht einfach nur "äußere Faktoren" die ver- oder geändert werden. Es ist vielmehr eine neue Art von Kultur. Ein Wechsel, der für uns erst einmal persönlich spürbar sein muss, bevor er über alles hinweg irgendeine Wirkung zeigen kann. Das heißt: Wir müssen - jeder für sich - bei uns selbst anfangen. Wie sonst soll das sonst funktionieren?
Also. Wo fangen wir an?
Ein gutes Beispiel für die sogenannte "gekaufte Presse" - so nennen wir Werber das ganz ungeschnörkelt - findet sich im aktuellen Eintrag des "Besserwerberblogs", wo der Autor offen beschreibt, wie er für redaktionelle Leistung verwöhnt wurde.
Merke: Glaube nicht alles, was Du auf einer Doppelseite in einer Zeitung liest, in einem 5-Minüter in einem Fernsehbeitrag oder in einer Erwähnung in einem Fachartikel oder Fachbuch erfährst. Du weißt nie, wie es entstanden ist, oder?
"Ich weiß was, was Du nicht weißt." Diesen Kinderreim kennen wir alle. Was uns damals diebische Freude bereitete, macht uns heute insbesondere im Job Probleme. Wir erleben es immer wieder, dass die Information, die wir persönlich haben, uns im Grunde genommen nichts nutzt, wenn wir sie nicht mit denen teilen können, die uns bei der Erledigung der gemeinsamen Aufgabe helfen. Daher ist die Kommunikation untereinander wichtig.
Es klingt trivial; und im Grunde genommen tauschen wir uns doch immer "anständig" untereinander aus. Aber machen wir das auch in den hektischen Phasen, wenn alles gleichzeitig erledigt werden muss? In solchen Phasen kommt es erst recht darauf an, dass wir einander mit den relevanten Informationen versorgen. Denn dann müssen die Zahnräder sauber ineinander greifen.
Sonst klappt das eben nicht mit dem Nachbarn...
Verrückt genug. Aber bisweilen geht das Internet kaputt. Oder eben Teile davon. So wie heute hier und jetzt. Und dann hat ein Blog Lücken. Vielleicht ist das sogar das wichtigste Ereignis des Tages. Darum steht es hier.
P.S. Diesen Eintrag habe ich dann nachgereicht, als das Internet wieder "ganz" war ;-).
Ich bedauere offen und ehrlich alle Bahncard-Besitzer. Solche müssen es sein, die täglich leiden, leiden unter den Inponderabilien der Deutschen Bahn.
Vorab: Ich bin sicher, es gibt Meinungsäußerungen über die Bahn zu tausenden, wenn nicht zu zigtausenden. Es sind Hilferufe derer, die den Machenschaften der heutigen Bahnmanager ausgesetzt sind. Meine Meinung dagegen beruht auf wenigen persönlichen Erfahrungen über das Jahr verteilt; will sagen "wenig repräsentativ", aber - das muss ich gestehen - nachhaltig meinungsbildend.
Ich will es auf den Punkt bringen: Bahnfahren ist heute eine Zumutung. In jeder Hinsicht. Wäre sie bisweilen nicht eine meteologische Alternative zur Autofahrt - ich könnte gut ohne Bahn auskommen. Meine Kritikpunkte lassen sich leicht reihen zu einer Strecke, die die, die ich bisher mit der Bahn zurückgelegt habe, leicht übertreffen würde. Daher nur eine kurze Formulierung dazu, und Leidgenossen werden mich verstehen: Niemand kann es erstrebenswert finden, in maßlos überfüllten ICEs , mit defekten Sitzen (= immer liegen!), schmutzigen Wagen, Mülleimern, an denen man sich in der Enge der Sitzreihe unausweichlich immer wieder stossen muss (die aber nicht groß genug sind, den Müll von zwei Personen während einer 5 stündigen Fahrt aufzunehmen), defekten oder verdreckten Toiletten, mit unwirschem, unqualifiziertem Personal zu fahren. Das Ganze obendrein von ständigen Verspätungen und verpassten Anschlüssen begleitet! Und wenn man sich nicht im Zug ärgern mag, dann gerne im herunter gekommenen Bahnhof, denn nur die Bahnhöfe, die in den größten deutschen Städten liegen, können sich sehen lassen.
Offen gesagt: Freiwillig mag ich mir das nicht mehr antun. Ich frage mich: Wer kann dieses Desaster endlich beenden? Ich bin mir sicher, dass es Herr Mehdorn nicht ist. Skandalös nicht nur seine Arroganz in der aktuellen Bespitzelungsaffaire. Meiner Meinung nach: Völlig untragbar!
Immerhin: Ich bin wieder zu Hause angekommen, nach etwa 1000 km Bahnfahrt an 2 Tagen. Aber auf den Punkt gebracht: Das reicht für's Erste absolut.

Günstig shoppen kann man in Regensburg, insbesondere Lederwaren.
Zugegebenermaßen trivial kommt er heute daher, der Blog. Und dennoch bewegen seine Protagonisten die Welt; oder Teile davon:
Dietmar Hopp, der SAP-Mitgründer und Mäzen, dem nie das Geld ausgeht, finanziert ein Projekt, das eine Datenbank auf die Beine stellt, in der ab sofort dokumentiert werden soll, welcher Fußballer wieviele Torschüsse hatte, wieviele gelaufene Kilometer hinter sich brachte, Sprints oder Zweikämpfe geleistet hat. Auch Ergebnisse von Leistungstest und Krankengeschichten sollen darin festgehalten werden. Wir suchen also den gläsernen Fußballer.
Gläsern ist sie nicht, die Barbie, die Spielzeuggigant Matell auf den Markt bringt: Eine "Ehrenbarbie" mit dem Konterfei, bzw. der Frisur unserer Kanzlerin Angela Merkel soll Sammler erfreuen. Aber keine Sorge: Außer der Frisur und dem Hosenanzug ist aber alles andere "Barbie-like".
Ob auch Kate Winslet ihrem Filmpartner David Kross "Barbie-like" vorkam ist nicht übermittelt. Lediglich seine Aussage, dass man mit den Dreharbeiten der Bettszenen im Film "Der Vorleser" warten musste, bis er sein 18. Lebensjahr vollendet hatte. Kross dazu "Wir feierten die Party zu meinem 18. Geburtstag und am nächsten Tag war ich mit Kate Winslet im Bett."
Wie gesagt: Weltbewegend trivial. Aber das muss auch mal sein...

Heute der Geburtstagsblog für einen Menschen, der mir so nahe steht, wie sonst kein anderer: Meine bessere Hälfte. Der Platz im Internet würde nicht ausreichen, zu beschreiben, was sie mir bedeutet. Alles Gute, Süße, ich liebe Dich!
Was kann nicht alles passieren, ich bin immer wieder selbst überrascht. Und diese Geschichte handelt von einem vermasselten Geburtstagsgeschenk.
Meine Liebste hat morgen Geburtstag. Und dieses Jahr war ich bereits Monate vor diesem Ereignis mit begehrenswerten Eingebungen gesegnet. Doch schon bald nahm das Unglück seinen Lauf:
Meiner ersten Eingebung folgend kaufte ich Geschenk A, um es nur wenige Tage nach Erhalt an die Mutter meiner Liebsten abzutreten. Ich hatte - im Gegensatz zu ihr - noch weitere Ideen.
Derer zwei blieben übrig und ich entschied mich für das Losverfahren: Zwei Umschläge und meine Liebste sollte selbst auswählen können. Diesen Plan verwarf ich alsbald, denn ich wusste, dass nur einer der beiden Wünsche ein echter Knaller war. Folglich gab ich Geschenk B auf und konzentrierte mich auf Geschenk C.
Als ich dann - arbeitsbedingt - in Zeitnot geraten erst am letzten Wochenende dazu kam, mich um Geschenk C zu kümmern, erläuterte mir der freundliche Händler, dass dieser Plan "so nicht funktioniert". Das war am Samstag-Nachmittag. Keine Chance auf ein Geschenk D. Ich war verzweifelt.
Als ich nun heute mit einem "alternativen" Fachmann sprach, erwiederte dieser, dass Geschenk C durchaus funktioniere, er aber leider gerade "C" nicht am Lager habe. Nun war ich doppelt verzweifelt.
Danach habe ich die Flucht nach vorn angetreten und meiner Liebsten versichert, dass es dieses Jahr mit dem Geburtstagsgeschenk wirklich in die Hosen gegangen ist. Sie hat sich augenscheinlich damit abgefunden. Aber schön ist das nicht. Bin mal gespannt, was ich dafür noch (ab)leisten muss...
Was ich daraus gelernt habe? Zweierlei. Erstens: Ich gebe ein gutes Geschenk so schnell nicht mehr aus der Hand. Zweitens: Ich bleibe bei MEINER Meinung. Denn dass Geschenk C nicht funktionieren soll habe ich mir nicht vorstellen können.
Siehste...
Wer von uns hat nicht schon einmal davon geträumt, namentlich in den Nachrichten erwähnt zu werden. Wenn es denn bis jetzt nicht geklappt hat - kein Problem! Auf der Website Acapela.tv kann jeder seine Meldung eintickern und direkt vom Nachrichtensprecher verlesen lassen.
Warum ich dieses Link hier poste? Weil ich einfach immer wieder selber perplex bin, was im Internet so alles geht...
Und dann war da noch der junge Belgier namens Kevin, der sich in einem Zug von Lüttich nach Brüssel angeblich in eine hübsche, junge Frau verliebt hatte, sich aber nicht getraut hat, sie anzusprechen. Darauf hin hat er sie in den nächsten Tagen und Wochen in der Öffentlichkeit gesucht und hat dabei keine noch so verrückte Maßnahme gescheut: Plakate, Flugblätter, Projektion eines von ihm gezeichneten Portraits an Hauswände, Einrichtung einer Internetseite und einiges mehr. Erst als er mit dem Konterfei der Gesuchten bedruckte Luftballons in den Brüsseler Himmel steigen ließ, kam das Ganze den Leuten merkwürdlig vor. Tatsächlich stand hinter der ganzen Aktion der Konsumgüter-Konzert Proctor & Gamble, der auf diesem Wege Werbung für ein neues Parfum machen wollte.
Ob diese Aktion nun wirklich mehr Umsatz bringt ist sicherlich noch nicht klar. Dass sie aber Aufsehen erregte, ist unbestritten. Man kann den Verantwortlichen nur zum Mut, diese Kampagne so zu lancieren, gratulieren. Endlich wurde wieder einmal ein ganz anderer Weg der Kommunikation gesucht und gefunden. So macht Werbung doch Spaß, oder?
Konsequent illustriert und zwar mit zum Blog-Thema passenden Platten-Covern präsentiert sich die Seite vom Selling Sherpa nun schon seit geraumer Zeit. Ein Muster, dem man im Grunde nicht zutraut, dass es über einen längeren Zeitraum eingehalten werden kann. Aber es scheint zu funktionieren.
Was wir daraus wiederum lernen können? Glaube an Deine Ziele, falls nötig auch konsequent illustriert...
Das verspricht uns zumindest Google mit seiner 5.0 Version von Google Earth, die ab sofort als Beta zum Download bereit steht. Ergänzend zu den bekannten Features von Google Earth - und die sind ja schon wirklich beachtlich - bietet die neue Version das Abtauchen unter die Wasseroberfläche der Ozeane an. Dort angekommen kann man die Unterwasser-Landschaft erforschen. Unterstützt wird das Ganze von ozeanografischen Experten, z.B. von National Geographic, der BBC und anderen Organisationen. Auch wenn es bislang nur eine "Beta" ist, klingt es wirklich interessant.
Aus aktuellem Anlass möchte ich den heutigen Eintrag dafür nutzen, auf die bemerkenswerte Web-Seite einer ehemaligen Mitschülerin zu verweisen. Diese Seite dürfte all' denjenigen unter Euch, die den "grünen Daumen" haben, aber auch denjenigen, die ihn noch bekommen wollen, eine Wissensheimat werden. Annette - so heißt meine ehemalige Mitschülerin - führt uns in ihrer Seite beeindruckend vor Augen, was es da draußen an schönem, nützlichem, häufig übersehenem oder noch nie aufgefallenen gibt; im Wald, auf der Wiese, im Garten, auf dem Feld, aber auch zuhause...
Schaut mal rein. Ich habe selten jemanden erlebt, der seine Passion so hingebungsvoll dokumentiert.

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