März 2009 Archive

Wortgewandt

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Im wahrsten Sinne "wortgewandt" gibt sich Tchibo in diesen Tagen und bewirbt damit sein aktuelles Nebensortiment. Nur zur Erinnerung: Tchibo röstet und verkauft Kaffee. 

 

"Frühlingsschön", "blütenbeschwingt", "sonnenleicht", "trendverführt" und "stilumspielt". So verkauft man heute alles andere als Kaffee. Diese Wortkreationen sind so wunderbar daher gedacht, wie es seinerzeit "unkaputtbar" war, mit der Coca Cola die PET-Flasche in den Markt einführte.

 

Bei diesen Begriffen handelt es sich um so genannte "Neogolismen", d.h. Wortneuschöpfungungen. Neogolismen haben die besondere Eigenschaft, dass sie plötztlich und oft durch die Werbebranche kreiert auftauchen  und sich verbreiten. Schließlich finden diese Begriffe Einzug in die Wörterbücher. Und dann haben sie es geschafft. Dann werden sie zu Gattungsbegriffen und immer wieder auch mit den Produkten verbunden, für die sie ursprünglich warben. Und sie werben dann - mehr oder weniger - bei jeder Nutzung des Begriffs.

 

Mit den Tchibo-Begriffen wird das allerdings nichts: Zu viele, nicht verwechslungsfrei Worte, die auch zu nah am Logischen liegen. Aber dennoch: Der Versuch allein ist es wert. Aber wenn Ihr wollt schreibe ich morgen etwas über Tchibo, was besser funktionierte...

Ich habe Aids

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Noch eine gute Idee für eine Kampagne. "Ich habe Aids" sagen da Prominente in die Kamera. Erst nach einer gewissen Pause wird der Satz vervollständigt: "... nicht vergessen". Das geht unter die Haut.

Kehrtwende

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In einer außergewöhnlichen Kampagne spricht Mercedes aktuell seine Kunden an. Ziel ist es heraus zu finden, was sich die Kunden wünschen. Ob diese Kampagne zum Ziel führt werden wir wohl nicht erfahren. Bemerkenswert ist allerdings, dass Mercedes zur Beantwortung der Frage statt subtil sehr direkt vorgeht. Allerdings ist die Frage aufrichtig gestellt, man versucht nicht irgendwie heraus zu bekommen, was wir Kunden wirklich haben wollen.

Grundsätzlich ist es aber genau der richtige Weg, sich über die Bedürfnisse der Kunden Gedanken zu machen. Dass damit ausgerechnet jetzt ein Autobauer auffällt darf wohl als Zufall betrachtet werden; denn genau die waren es, die in den letzten Jahren am Kundenwunsch vorbei entwickelt und produziert haben...

Wohl dem, der die Kehrtwende immer parat hat. Und sei es nur in einer guten PR...

Nur geliehen

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Bei allen Therorien über das ewige Leben, bei allen Wünschen für ein langes Leben, bei allem Streben nach einem erfüllten Leben sollte uns eines immer bewusst sein: Wir alle machen den Fehler zu glauben, wir würden unser Leben besitzen, es wäre unser Eigentum. So ist es mitnichten...

Das Leben ist nur geliehen. Und irgendwann müssen wir es zurück geben. Wann genau das für jeden einzelnen von uns soweit ist, vermag - gottlob - keiner zu sagen. Wie wenig uns unser Leben gehört macht sich aber dann bemerkbar, wenn man merkt, wie zerbrechlich das Leben an sich ist, z.B. wenn ein Mensch dem Tode nah zu sein scheint. Dann wird klar, dass dieses Leben nur geliehen ist... 

Wir alle sollten dankbar sein unser Leben genießen zu dürfen. Jeden Tag. Auch wenn es nur geliehen ist.

Ewiges Leben

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Heute habe ich gelesen, dass nur jeder Zehnte ewig leben will. Das fand ich überraschend. Allerdings hat mich im Gegensatz zum Autor des Berichts überrascht, dass überhaupt so viele Menschen "ewig" Leben wollen. Ich hätte die Anzahl derer, die vom Leben nicht genug bekommen deutlich geringer eingeschätzt. 

Weit weniger erstaunlich ist, dass vor allem die "jüngeren Leute", d.h. die 14 - 20 Jährigen so lange auf diesem Planeten bleiben wollen, wie es eben geht. Das hätte ich mir denken können. Und umgekehrt können sich die "Älteren" - offenbar mit Blick auf die kleinen und größeren Wehwehchen - mittlerweile damit abfinden, dass sie nicht bis ans Ende aller Zeiten bleiben können.  

Erstaunlich ist doch bei alle dem weniger das Ergebnis dieser Umfrage, sondern vielmehr die Frage nach dem Sinn? Leider wurde nicht übermittelt, wer Emnid den Auftrag für diese Umfrage gab...

Besuch im Fitnessstudio

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Heute bin ich endlich mal wieder zum Training im Fitnessstudio gewesen. In den letzten Monaten bin ich dazu einfach viel zu selten gekommen.

 

Ich muss zugeben: Auch heute bin ich nur auf sanften Druck meiner Liebsten mitgegangen und habe bis zu letzt gehofft, dass das Studio überraschenderweise geschlossen hat, oder ich mir beim Aussteigen aus dem Auto die Achillessehne reiße. Beides negativ. Also musste ich ran.

 

Während ich mein Training absolvierte dachte ich darüber nach, wie häufig - oder eher wie selten - ich zuletzt trainierte. Klar, dass ich darüber ein schlechtes Gewissen bekam...

 

Zurück daheim habe ich mich auf die Suche gemacht und eine interessante Statistik zu diesem Thema gefunden, derzufolge ich gar nicht so selten trainiere: Immerhin gehöre ich zu den 14 % die "ab und zu" ins Fitnessstudio gehen, nur 7 % gehen "häufig" (was auch immer das bedeutet) und 79 % der Befragten gehen "nie".

 

So gesehen bin ich doch gar nicht so schlecht, dachte ich mir. Und als mir meine Liebste dann auf dem Weg nach Hause noch erzählte, dass sie und die nette Dame von der Infotheke mich anerkennend beim Seilspringen beobachtet haben, da hat er sich schon wieder gelohnt, der Besuch im Fitnessstudio...

Tag mit Schnee

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Überrascht rieben wir uns heute früh die Augen, als wir feststellten, dass der Winter just nach dem Frühlingsanfang wieder da ist. Über Nacht still und heimlich hat er sich nicht nur in den späten März geschlichen, sondern auch in unseren Urlaub. Den haben wir nämlich momentan und deshalb haben wir uns dann auch spontan entschlossen eine ausgedehnte Schneewanderung durch die Wälder zu machen. Es war ganz wunderbar.

 

Allein - und es gibt ja leider immer an allem auch etwas Negatives - mein Auto kann ich dann heute nicht mehr aus der 60 km entfernten Werkstatt holen (siehe auch Blog von gestern), denn der Leihwagen, den sie mir mitgaben steht tapfer vor dem Haus auf mächtigen 235er SOMMERREIFEN! Also genießen wir den Tag mit dem Schnee noch ein wenig und hoffen auf den Tag morgen - dann bitte aber ohne Schnee...

Danke

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Das muss ich jetzt mal schnell sagen: Danke für die vielen Klicks auf meine Seite. Ich freue mich über Euer Interesse! Das musste jetzt mal gesagt werden :-)

Vorsprung durch Technik

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"Vorsprung durch Technik" textete uns Audi über viele Jahre hinweg vor und machte uns glauben, dass das stimmt. Was die Autos von Audi angeht mag das ja durchaus stimmen. Nicht aber für die Organisation Audis Vertragshändler.  

Mit einem von ihnen und diesem bedauerlichen Umstand durfte ich heute  Bekanntschaft machen, als ich zu einem fix vereinbarten Reparaturtermin in der Werkstatt erschien. Dass ich da war, war gewissermaßen eine Überraschung für den Kundendienstleiter, denn der hatte keinen Termin für mich vorgesehen.  

Kann ja mal passieren, dachte ich mir und wartete geduldig auf eine Lösung dieses Problems. Dabei hatte ich genügend Zeit und Gelegenheit einen Einblick in Organisation und Ablauf der Arbeit des Kundendienstleiters zu gewinnen.

  • Er überzeugte in erster Linie durch stoische Ruhe. Und durch die unnachahmliche Fähigkeit manche Anrufe nach einem kurzen Blick auf das Display seines Telefons einfach zu ignorieren.
  • Als ich ihn fragte, ob wir Platz für die hinter uns wartenden  Kunden machen sollten bat er uns sitzen zu bleiben, obwohl er gar nicht mehr mit uns beschäftigt war. Dann könne er noch in Ruhe einige Aufträge ins System eingeben...
  • Als dann sein Telefon zum wiederholten male klingelte und er wieder zunächst prüfend auf's Display schaute, nahm er den Anruf nach dem ersten Klingeln an: Es war offenbar ein Bekannter, der Teile benötigte. Sofort nach diesem Anruf gab er sich an die Erledigung dieser Anfrage, in dem er einen Kollegen mit den Worten anrief: "Rolf, ich habe hier einen Spezialauftrag!" um den sich der Kollege dann auch prompt kümmerte, während hinter uns nach wie vor Kunden auf die Annahme ihres Auftrages warteten...

Man muss halt Prioritäten setzen, dachte ich mir und fragte mich, wie ich in Zukunft den Status "Spezialauftrag" erlangen könnte? Vielleicht dichten die Audi-Texter demnächst ihren wohlgemeinten Slogan um in "Vorsprung durch Spezialauftrag"?

Bei Frühstücken heute morgen wusste ich nicht, ob ich zuerst weinen oder lachen sollte:

Weinen hätte ich können, weil heute mit Aabar Investments nach Katar wieder eine saudische Organisation bei Daimler eingestiegen ist. Gut für den Cashflow, aber was wird denn langfristig aus der deutschen Traditionsmarke?

Lachen hätte ich können, weil Daimler die so erhaltene Liquidität in die Forschung stecken wird, um Elektroantriebe zu entwickeln. Und das mit Öl-Dollars...

Aber noch witziger fand ich es, dass bis Mittags keiner unserer fixen und hochgelobten Journalisten auf diese Diskrepanz hingewiesen hat!

Was wieder einmal bleibt ist der fade Beigeschmack, den unsere Jounallie sich letztlich hart erarbeitet hat: Schnell, schnell was geschrieben und gesendet. Nachdenken kann man immer noch später. Wenn überhaupt... Zeilengeld, olé!

Kilometer vs. Kilo

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Jetzt, wo es wieder Frühling ist denken die Menschen wieder mehr an sich und an ihre körperliche Verfassung. Nach dem langen Winter liegt da sicher bei dem einen oder anderen manches im argen... Also raus an die Luft und Kilometer vs. Kilos!  

Und natürlich auch Augen auf bei der Ernährung! Fette vermeiden, wenig Kohlenhydrate und Zucker - alles klar. Aber ist es das schon? Wissen wir das alles wirklich genau? Wer sein Wissen über die Gefahren des Essens testen möchte findet bei MensHealth.de einen interessanten Test.

Nach dem Test ist vor der Erkenntnis. Nicht wahr? Ausprobieren!

Der Parkwächter

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Der Parkwächter war es heute, der mir heute wieder einmal eindrucksvoll vor Augen geführt hat, wie wichtig Freundlichkeit und Offenheit ist.

Das Parkhaus des hiesigen Einkaufszentrums war wegen Bauarbeiten für ein paar Tage geschlossen. Heute nun war es wieder offen und das Parken war kostenlos. Das konnte sich schon sehen lassen.

Und dann begegnete uns auf dem Parkdeck, das wir ansteuerten, der Parkwächter. Eigentlich nicht ungewöhnlich, aber als er uns wild winkend eine Parklücke zuwies wurde mir klar, dass heute etwas anders ist. Den Wagen geparkt bedankten wir uns für seine Hilfe, was er lächelnd als selbstverständlich abtat.

Als wir später das Parkhaus verließen, war er wieder da, nahm uns das Parkticket ab, steckte es in den Automaten und öffnete uns mit einem "schönes Wochenende" freundlich lächelnd die Schranke.

Eins steht fest: Er hat seinen Beitrag dazu geleistet. Und obwohl ich für gewöhnlich meinen Wagen nicht in diesem Parkhaus abstelle, werde ich es in Zukunft dann vielleicht doch häufiger tun.

Alles richtig gemacht, oder? Da hat jemand nachgedacht...

Frühlingsanfang

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Zum Frühlingsanfang, der ja heute ist, kann man viel schreiben. Zum Beispiel in der Suite 101, einer Seite, die ich immer wieder empfehlen kann. Jedenfalls ist der Artikel über den Frühlingsanfang heute sehr interessant und vermittelt eine andere Perspektive auf dieses Thema.

 

Für jeden einzelnen von uns hat der Frühlingsanfang sicher ganz individuelle Bedeutungen. Höchstwahrscheinlich überwiegend Positive. Allein darüber nachzudenken, wie schön es ist, dass jetzt endlich Frühling ist, hat mir heute so viel Freude gemacht, so dass ich diese Anregung gerne weitergeben möchte: Denkt mal darüber nach, dass wir heute endlich den Winter hinter uns lassen konnten!

 

Und? Wie fühlt sich das an?

Von rundem und eckigem

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Was ist es bloß, das erwachsene Männer sich quälen und hinter einem Ball her rennen läßt? Was ist es, das diese Männer dazu bringt, sich anzuschimpfen und über den Spielstand zu streiten um nachher gemeinsam beim Bier über alles mögliche zu reden und so zu tun, als sei nichts gewesen? Was ist es bloß, was mich dazu antreibt da mit zu machen? Morgen früh wird diese Frage noch viel drängender sein; die Antwort darauf noch geheimnisvoller.

Eines werde ich mir morgen früh wieder schwören: Nie wieder zum Fussball spielen! Denn ich bin ein eher schlechter Spieler, verliere häufiger, als ich gewinne und leide am nächsten Tag mächtig unter dem Muskelkater.  

Aber wenn es dann wieder Donnerstag wird überlege ich mir das dann noch mal. Denn es ist wie es ist: Das Runde gehört halt ins Eckige...

Job hin - Job her

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Job hin, Job her. Macht die Arbeit auch noch so viel Spaß: Ein Kollege, der aus dem Fenster schaut und meint, dass man bei so einem Wetter eigentlich früh nach Hause gehen sollte, um sich auf's Rad zu setzen und ein wenig Schlamm im Wald zu sammeln, macht's einem zunächst schwer, sich weiter auf die Arbeit zu konzentrieren. Aber wenn man dann mal unterwegs ist und sich den ersten Modder vom Kinn wischt, macht es schon eine Menge Spaß...

Einfach mal häufiger an's Abschalten (oder an's Rauf- und Runterschalten) denken...

Den eigenen Font für den Computer kann man hier kostenlos erstellen. Ein Service, der vor einigen Jahren noch undenkbar war. Da musste man zunächst Software kaufen und dann konnte man zu Hause loslegen. Offenbar ist das heute anders, wesentlich leichter. Aber warum?  

Leistungen wie diese brauchen heute ein anderes Geschäftsmodell, das sich an den Nutzungsgewohnheiten der potenziellen Kunden berücksichtigt. Waren diese Kunden vor einigen Jahren noch bereit für eine Software wie diese Geld zu bezahlen, muss sie sich heute - kostenlos angeboten - über Werbung auf der Website finanzieren.

Wohl dem, der diese Entwicklung frühzeitig erkannt hat und heute noch im Geschäft ist. Das ist nicht jedem gelungen (siehe Musikindustrie)...

Werden Träume wahr?

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Als ich heute vor exakt 21 Jahren - es war ziemlich genau um diese Zeit - in einem Flugzeug saß, das mich zum ersten Mal in meinem Leben in die USA fliegen sollte, wurde mir über Neufundland klar, in welcher schwierigen Lage ich mich befand:

Es war seit Kindheitsdenken mein Traum einmal nach Amerika zu reisen. Nur einmal! Nun, nach vielen Jahren des Wartens und der Vorfreude, war ich nur noch wenige Stunden von der Erfüllung meines Traumes entfernt.

Was aber - dachte ich plötzlich, als wir über Neufundland flogen - wenn ich enttäuscht bin von Amerika? Wenn es meinen Vorstellungen nicht entspricht? Was, wenn mein großer Traum zerplatzt?

Um es vorweg zu nehmen: Mein Traum WURDE wahr. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Vor allem aber hatte ich in den vergangenen 21 Jahren reichlich Gelegenheit in die USA zu fliegen und diesen Traum immer und immer wieder erneut auszuleben. Auch wenn es manchmal lästig ist - ich fliege noch heute gerne in die USA. Es ist also immer noch etwas von dem Traum da, vor dessen Verwirklichung ich vor 21 Jahren stand.

Was bleibt ist die Gewissheit, dass Träume wahr werden können. Auch wenn man bisweilen daran zweifelt. Vor allem erscheinen sie einem im Nachhinein als gar nicht so unwahrscheinlich...

Autos aus dem anderen Asien - nicht aus Japan oder Korea -  zeigt Chaker in seinem Blog. Ich war zunächst überrascht überhaupt einen Blog zu diesem Thema zu finden. Und dann war ich überrascht über die Informationen darin. Und dann war ich noch überrascht, dass der Blogger an sich nichts mit Autos zu tun hat, sondern mit Flugzeugen: Er arbeitet bei Airbus...

All's well that ends well

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"All's well that ends well" lautet ein häufig zitiertes englisches Sprichwort. Das ist wohl wahr. Man muss es aber auch zulassen. Optimismus ist auch in schwierigen Situationen durchaus angebracht.

Gerade heute habe ich von einer älteren Dame gelesen, die im Alter von "Anfang 80" Ihre gesamte Habe beim Einsturz des Historischen Stadtarchivs in Köln verloren hat. Im Interview sagte sie, sie sei im Grunde genommen ein Glückspilz, da sie das Unglück überlebt und bereits eine neue Wohnung im "Veedel" erhalten hat.

Daran kann man sich ein Beispiel nehmen, oder?

Wei Ji

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Nein, ich habe mich nicht verschrieben. "Wei Ji" ist Chinesisch und bedeutet "Krise". Und Krise - das ist leicht zu erkennen - wird aus zwei Begriffen gebildet: "Gefahr" und "Chance".

Man kann ja mit ein wenig Mühe viel in diese Erkenntnis hinein interpretieren. Aber man kann es einfach auch so hinnehmen und darüber nachdenken, ob es vielleicht - unabhängig von der Lehre - einen Sinn macht.

Es macht einen Sinn. In der Gefahr, insbesondere aber in der Krise, liegt immer auch eine Chance, weil eine Krise immer alles bisher da gewesene in Frage stellt.

Und dann ist eben alles möglich...

Schwere Zeiten

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Schwere Zeiten sind gar nicht so schwer, wenn man Rückhalt und Zuneigung spürt. Wenn einer schlechten Nachricht ein "Aufmunterungspaket" Deiner Lieben folgt ist das mehr als alles andere wert. Die Überraschung tut gut. Das Mitgefühl fängt auf. Schön, dass es Euch gibt.

Und wie sagte "Steppi" Dragoslav Stepanovic, langjähriger Trainer bei Bayer Leverkusen so treffend: "Lebbe geht weiter..."

Mit Euch an meiner Seite auf jeden Fall.

Schön zu Hause zu sein

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Schön zu Hause zu sein. Wollte ich gerade mal sagen.

Ich möchte es einfach glauben, dass er "eingebrochen" ist. Allet andere würd' mich voll enttäuschen, wa? Mario Barth bricht ins Big Brother-Haus ein. Ob er wirklich passiert ist oder nicht, das wissen nur er und die Produzenten von Big Brother selbst. Auf jeden Fall zerreissen sich die Medien das Maul darüber. Kostproben gefällig?

Bleibt wieder einmal die Feststellung, dass wir es auch dieses mal nicht genau wissen, ob sie es "gedreht" haben, oder nicht. Letztlich entscheidend ist aber, ob wir es glauben wollen oder eben nicht. Ich jedenfalls habe selten so gelacht...

Schade nur, dass das Hühnchen, dass Barth den Bewohnern mitbrachte, die nervige Töle von Annina nicht getroffen hat, als er es nach ihr warf...

Was wir nicht brauchen

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Was wir nicht brauchen: Geschäftsideen wider der guten Sitten. Z.B. so wie es Ryan Air kürzlich vorgemacht hat. Um die Preise für den Flug senken zu können, will man künftig Gebühren für die Toilettenbenutzung erheben. Ein Pfund soll der Besuch des stillen Örtchens künftig kosten, wenn es gelingt, eine entsprechende Vorrichtung zum Geldeinwurf an der Toilettentür anzubringen.

Bleibt zu hoffen, dass jeder dann auch das nötige Kleingeld passend hat, und das bitte schön in Pfund-Sterling. Vielleicht haben wir ja bald kleine Wechselschalter in Ryan Air-Flugzeugen...

Was wir vermissten

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Was wir vermissten, sind im Grunde genommen die Trivialitäten der "nicht-Winter-Zeit". So wie heute: Es ist hell, wenn wir aufstehen, die Sonne scheint in die Wohnung, man kann die Jacke draußen offen lassen, man kann sein Auto nicht nur waschen, sondern auch mal richtig durchsaugen und -wischen.  

Das fühlt sich so gut an. Das ist bis jetzt nur ein schöner Tag. Das ist bald dann aber auch schon der Frühling. Ich freue mich drauf... Immer dran denken: Man kann sich auch über die kleinen Sachen im Leben freuen!

Frauen und Autos

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Frauen und Autos. Bevor ich falsch verstanden werde - ich poste hier einen Beitrag, den ich soeben zufällig bei "The Savvy Woman" gefunden habe. Nicht unbedingt meine persönliche Meinung. Aber ich muss zugeben, der Beitrag hat mich ein Stück weit amüsiert: Das alte Klischee, dass Frauen und Autos zwei völlig gegensätzliche Welten darstellen, wird immer wieder bestätigt. So auch hier: In einem Beitrag zu diesem Thema erläutert die Autorin Begriffe aus der Welt des Automobils, die jede Frau kennen sollte. Wohlgemerkt: Eine Autorin. Warum "Frau" diese Begriffe kennen sollte lässt sie indes offen.

Bleibt die Frage, wer diesem alten Klischee immer wieder Futter gibt? Wir Männer sind ganz offensichtlich nicht allein dafür verantwortlich...

Website Promotion

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Welches die "beliebteste Website" ist, kann man - nicht wirklich repräsentativ - auf dieser Website feststellen. Auf jeden Fall liest sich die Seite jeden Tag neu: Tagesaktuell werden die beliebtesten Webseiten ermittelt. Und auch die eigene Seite lässt sich promoten.

Was wir brauchen

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Die CEBIT dauert noch bis zum 8. März. 4.300 Aussteller hoffen in diesen Tagen auf untrügerische Zeichen auf eine Trendwende der Krise. Und wenn man einen Blick auf die Pressemitteilungen zu den Neuheiten und Trends der Aussteller riskiert, stellt man fest, dass es neben vielen "Nice-to-haves" auch handfeste Highlights gibt, die unser Leben in der Zukunft verändern werden und die Hoffnung auf "bessere Zeiten" machen: Bewohner von Ballungsgebieten werden sich z.B. auf das bargeldlose Parken freuen , die Damen vielleicht eher auf das elektronische Bad. Viele andere gute - aber auch ein paar skurile - Ideen warten auf Interessenten. 

Klar ist, dass all' diese Produkte solvente Käufer benötigen. Aber klar ist auch, dass die Innovationskraft der ausstellenden Firmen durchaus ermutigend ist. Auch, was die Bewältigung der viel beschriebenen Krise angeht.

Auf geht's!

Werbung für alle

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Immer wieder Neues - und Altes - aus der Werbung präsentiert und der Advertisinguru in seinem täglichen Blog. Wir sprachen - glaube ich gestern darüber... Sehr unterhaltsam und wirklich empfehlenswert. Vor allem die alten Spots sind wirklich prima.

 

Reinschauen lohnt sich.

Systemausfall

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Systemausfall bei Simpleblog. Wie wichtig ist ein täglicher Blog? Höhere Gewalt! Na also. Geht doch...

Pressefreiheit

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Pressefreiheit vs. "die Freiheit etwas nicht zu glauben". In einer bemerkenswerten Antwort auf meinen Blog "Die gekaufte Presse" stellt Frank vom marketing-blog.biz klar, dass man durchaus die Freiheit habe, nicht alles zu glauben. Völlig richtig.  

Leider wurde und wird uns diese Freiheit klammheimlich durch eine bevormundende Kommunikation genommen. Nicht selten gipfelt dies in selbsterfüllenden Prophezeiungen. Nicht anders ist z.B. die Dynamik der aktuellen Krise zu erklären.

Du hast Recht Frank. Ich gehöre selbst zu denen, die "Hühnern die Füsse platt klopfen, um sie als Enten zu verkaufen", aber ich bewahre mir eine Ethik, die es mir erlaubt, mir morgens im Spiegel noch in die Augen schauen zu können.

Als Kommunikatoren tragen wir Verantwortung. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Leider sind es viele nicht. Die Schilderung, die man für gute Presse verwöhnt wird ist dann schon etwas ganz besonders dreistes...

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