Mai 2009 Archive

Der neue Nürburgring

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Auf seiner Homepage zeigt der Nürburgring in einer sehenswerten "Sneak Preview" die Geschichte und die neuen Entwicklungen der Rennstrecke. Wie gesagt: Sehenswert...

Was wieder einmal zeigt, dass man nicht nur sein Kerngeschäft verstehen sollte, sondern auch das "Trommeln" drumherum!

Heimat

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Ich wollte es wenigstens einmal erwähnt und gezeigt haben, wie schön unsere Heimatstadt im Oberbergischen liegt... Übrigens: Nicht nur heute schaut das hier so nett aus, sondern auch sonst. Man muss sich das nur immer wieder vor Augen führen...

Und bei Euch so?

Best Burger in Town

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Wer von Euch in Kürze noch einmal nach Washington DC kommen sollte und dabei auch noch Lust auf einen guten Burger verspürt, der sollte in jedem Fall bei Ray's Hell Burger in Arlington vorbei schauen. Um keinen falschen Eindruck zu erwecken: Ich war selbst nie dort. Aber in der Washington Post wurde Ray's jüngst als einer DER Burger-Brater gerühmt. Das alleine ist noch keine richtige Geschichte. Interessant ist, wie gründlich in der Washington Post über verschiedenste Restaurants berichtet wird. Da gibt's immer wieder einen Hinweis, wohin man mal gehen könnte. Warum gibt's das eigentlich nicht auch bei uns?

Übrigens: Dass Ray's gut sein muss beweisen diese Besucher... Coole Geschichte, oder?

Besorgt und befremdet äußerte sich heute einer meiner Bekannten. Einer seiner Kollegen habe ihm stolz berichtet, einen langjährigen, zuverlässigen Lieferanten im Preis "gedrückt" zu haben. Es ging um einen Cent bei einem Stückpreis von 60 Cent. Er führte - so mein Bekannter - aus, dass auch der Preis von 60 Cent bereits ein "Superpreis" gewesen sei. Dennoch sei er froh "noch etwas raus geholt" zu haben.

Mein Bekannter fürchtet, dass dem Lieferanten aufgrund der knappen Preise bald "die Luft" ausgehe. Und das wiederum sei nicht nur ein Problem für ihn, sondern in hohem Maße unfair. Schließlich habe der Lieferant stets zuverlässig gearbeitet und sei "sein Geld wert".

Ich frage mich - genau wie mein Bekannter - wohin diese Preistreiberei - Krise hin, Krise her - führen soll?

Keine Zeit

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Keine Zeit. Sorry.

Bis morgen!

Habt Ihr's drauf?

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Dass Veranstaltungen mit Vortragsreihen bisweilen totlangweilig sein können ist im Allgemeinen bekannt. Das wissen zumindest diejenigen unter uns, die an Veranstaltungen dieser Art häufiger teilgenommen haben. Die Gründe dafür sind augenfällig und leicht auszumachen: Entweder ist das Thema langweilig, oder der Referent. Kommt beides zusammen wird's hart, kommt's umgekehrt wird's ein Erlebnis. 

So geschehen heute anlässlich des 8. PIM-Branchenforums am Fraunhofer Institut IAO in Stuttgart als Thomas Huber von den Huber Buam von seinen Erlebnissen berichtete.

Thomas ist Extrembergsteiger und diese Bezeichnung ist weit untertrieben: Wenn jemand in der Lage ist die Steilwand des El Capitan mit ihren 1.000 m Höhenunterschied vom Einstieg bis zum Hochplateau in 2 Stunden und 38 Minuten zu bewältigen, für die geübte Bergsteiger 4 Tage und 3 Übernachtungen in der Wand benötigen, dann hat das nichts mehr mit Extrembergsteigen zu tun. Völlig zu Recht nennt man das dann auch Speedclimbing. Sein Vortrag was so packend, so mitreißend und spannend - ein Maßstab für jede Präsentation.

Natürlich tut man sich mit einem Thema wie diesem leichter, als mit schnöden Produkt- oder Lösungspräsentationen. Aber es sollte das Ziel eines jeden Referenten sein, nicht nur zu informieren, sondern auch zu fesseln - so gut es geht. Egal zu welchem Thema man spricht. Kann oder will man das nicht, stellt man vielleicht irgendwann einmal fest, dass man "nicht so gut ankommt" - man sollte das Präsentieren künftig anderen überlassen.

Es gibt nur wenige Disziplinen, in denen so viel Mittelmaß (oder schlechter) unter dem Deckmantel der Sachkompetenz ihr Unwesen treiben darf wie bei solchen Präsentationen. Es grenzt an Körperverletzung in Tateinheit mit Freiheitsberaubung.

Also: Wenn Ihr Referenten da draußen nicht gerade der Huber Thomas seid, fragt Euch, ob Ihr wirklich etwas zu sagen habt.

Das Branchenforum wusste indes zu überzeugen. Nicht dass das falsch verstanden wird...;-)

Die Bahn. Und es geht doch

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Das Highlight des Tages war heute unschwer auszumachen; obwohl es davon durchaus ein gerüttelt Maß gab. Dennoch fällt es mir heute leicht mich festzulegen: Es war die Bahnfahrt heute früh von Köln nach Stuttgart. Ohne Verspätung, ohne Ärgernisse, ohne Überfüllung des Zugs. Schade eigentlich, dass dieses "postmehdornsche Vergnügen" dann nur 2 Stunden 14 Minuten dauerte.

Echt wahr...

Anders hinschauen

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Nah' am Weg gelegen begegnete mir die grüne Hölle. Auf den ersten Blick jedenfalls. Beim zweiten hinschauen fesselt das beeindruckende Spiel aus Licht und Schatten in hunderten mehr oder weniger gleichförmiger Blätter.

Einfach mal anders hinschauen.

Acht, vier, drei und einer

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Sonne, Felder und zwei Räder. Pro Person - wohlgemerkt. Macht zusammen acht Räder an insgesamt vier Fahrrädern. Auch wenn auf diesem Bild nur drei zu sehen sind. Einer muss ja dann noch das Foto machen.

Was braucht man mehr?

Freitag

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Freitag. Genau. Deshalb nur kurz diese Meldung - muss ja auch mal sein. Dieser Freitag ist ein Brückentag. Und das macht es nicht einfacher. Denn - so schön Brückentage sein mögen - Brückentage sind Rödeltage. Von morgens bis abends. Mathematisch gesehen wären dann Freitage Rödeltage. Aber das stimmt so nicht immer, nur meistens. Heute jedenfalls hat's gepasst. 

Übrigens: Morgen ist noch ein Freitag: Samstag. Und Sonntag habe wir noch einen Freitag. Gut, ne?

Nachtrag zum Vatertag

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Dass an Vatertag (21.5.) kein Blog erschien lag daran, dass ich nicht mehr in der Lage war den Eintrag zu schreiben. Die Unpässlichkeit war aber nicht alkoholbedingt, sondern ich war nach 4 1/2 Stunden Wanderung einfach zu müde.

Heute daher als Nachtrag  - Wegimpressionen...

Downtime die Zweite

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...verhindert erneut Geschichten von heut'. Sowas...

Downtime

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...verhindert zeitgerechtes Bloggen. Schade eigentlich...

Doc Morris. Das was der Europäische Gerichtshof heute in Brüssel entschieden hat ist mehr als fragwürdig. Den cleveren Machern von Doc Morris wurde das Filialgeschäft untersagt.

Fragwürdig ist dieses Urteil, weil die Begründungen nicht wirklich schlüssig sind:

  • EuGH-Generalanwalt Yves Bot machte in seinem Plädoyer deutlich, dass er "die einschränkenden Regelungen im deutschen Apothekenmarkt wegen des besonderen Charakters von Arzneimitteln für vereinbar mit dem EU-Recht" hält. Das ist eine einzigartige Ausnahme. Wie oft musste sich deutsches Recht europäischem unterordnen?
  • Die Apothekerverbände begrüßten das Urteil erwartungsgemäß. Immerhin wurden ihre Interessen geschützt: Arzneien dürften nur mit der Beratung eines Apothekers verkauft werden. Was aber machen die klassischen Arznei-Versender, die im Internet ungehindert ihre Ware anbieten dürfen?  
  • Auch die Markenhersteller der Medikamente sind beruhigt, weil "eine erhebliche Machtkonzentration auf der Distributionsebene verhindert wird". Dafür besteht auf der anderen Seite seit Jahrzehnten eine Machtkonzentration auf der Herstellerseite...

Der Verband der gesetzlichen Krankenkassen bezeichnete das Urteil dann auch als "verpasste Chance für mehr Wettbewerb in der Arzneimittelversorgung". So kann man das sehen. Ich persönlich wundere mich über so viel und offen vorgetragenen Lobbyismus. Übrigens immer noch völlig straffrei...

Noch einmal Aidswalk

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Als Nachlese zum Aidswalk 2009:

 

Auf der Aidswalk-Homepage steht, dass insgesamt über 5.6 Mio US$ gesammelt werden konnten. Die Huttington Post titelt "AIDS Walk New York Exceeds Expectations".

 

Die nächsten Veranstaltungen finden in San Francisco, Wisconsin und in Los Angeles.

Leidensfähig

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Leidensfähig. Das ist die Beschreibung, die am ehesten auf uns Deutsche passt, geht es um den Eurovision Song Contest. Und das bereits seit Jahren in strammer Tradition: Beim Finale gestern Abend gewann Norwegen, der deutsche Beitrag landete bekanntlich auf Platz 20 (was im Vergleich zum letzten Platz der No Angels in 2008 eine erwähnenswerte Verbesserung darstellt). 

Leidensfähig, das sind offenbar auch die Macher der ARD: In gleicher Tradition kündigen sie Konsequenzen an. So auch gestern. Thomas Schreiber, ARD-Koordinator Unterhaltung sagte: "Für uns heißt das: Wir müssen beim Eurovision Song Contest radikal neue Wege gehen. Wie die aussehen, werden wir sehr bald präsentieren." Man darf also gespannt sein. Insbesondere weil Frank Beckmann, Programmdirektor Fernsehen beim NDR, ein anderes Bild aufzeigte. Seiner Meinung nach hätten die beiden Deutschland-Vertreter Alex Christensen und Oscar Loya sich durch ihr "herzliches und professionelles Auftreten große Sympathien erworben. Leider konnte sich ihr Song wider Erwarten beim Eurovision Song Contest nicht durchsetzen". Klar, denn Sympathien allein genügen dann doch nicht. Wir dürfen also wirklich gespannt sein, was die Verantwortlichen machen werden.

Ach ja. Und dann war da auch noch Dita von Teese, die lasziv schaukelnd auf einem Kussmund-Sofa saß, ihre feinbestrumpften Beine gelegentlich überschlug und dem Publikum ihre Wespentaille zeigte. Was dieser Auftritt mit der musikalischen Darbietung zu tun hatte ist unklar. Auch darüber können sich die "Macher" mal Gedanken machen. Wir sollten nicht zu viel erwarten. Aber wir sind ja auch leidensfähig...

Urlaubsbekanntschaften

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Heute haben wir eine Einladung zu Freunden nach Bochum. Und da fahren wir gleich hin. Wir treffen dort weitere Freunde, mit denen wir dann gemeinsam in den Geburtstag der Gastgeberin hineinfeiern werden. Wir alle haben uns vor zwei Jahren im Urlaub in Bayern kennen gelernt. Seit dem Treffen wir uns regelmäßig, auch und besonders gerne in Bayern.

Und das ist nicht ungewöhnlich: Bayern war 2008 das viertbeliebteste Urlaubsziel der Deutschen (nach Spanien, Österreich und Italien). Damit war Bayern das beliebteste Inlandsurlaubsziel 2008.

Da haben wir doch alles richtig gemacht. Und da wir uns auch in diesem Jahr dort wieder treffen werden haben wir unseren Beitrag dazu geleistet, dass Bayern auch künftig ganz oben in dieser Statistik steht.

Aber jetzt fahren wir erstmal nach Bochum, obwohl das in der Statistik gar nicht auftaucht...

Aidswalk

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Wer am Aids Walk in Gedenken an Keith Haring teilnehmen möchte, sollte sich für's Wochenende nichts vornehmen. Alle anderen können sich vielleicht auch nur die Website von Keith Haring anschauen. Insbesondere die Sektion "Art" ist wirklich sehenswert.

Einmal ausgegeben

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"Eine der wichtigsten Regeln, die in wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen zum Treffen von Entscheidungen gelehrt wird, wird immer noch weitestgehend falsch ausgelegt. Liegen zwei Optionen vor, sollte der Entscheidung immer zugrunde gelegt werden, was sie in der Zukunft bewirken wird. Die Investitionen, die in der Vergangenheit gemacht wurden sind für die Zukunft nicht relevant! Einmal gemacht sind sie für immer verloren." Das jedenfalls sagt Seth Godin - den ich hier herzlich gerne immer wieder zitiere -  in einem kürzlich veröffentlichten Blog.

Beispiel: In der Vergangenheit wurden zwei Grundstücke gekauft. Das eine kostete 1.000.000 $, das andere 10.000 $. Auf welchem dieser Grundstücke sollte man eine Tankstelle bauen? Auf dem Grundstück, dass neben der neuen Großbaustelle liegt, oder auf dem, neben dem Einkaufszentrum, das geplant war, aber dann doch verworfen wurde? Es spielt keine Rolle, was es gekostet hat. Die Frage ist, was es bringen wird!

Schöner und noch eingängiger ist das Beispiel mit den Konzert-Karten für das Bruce Springsteen-Konzert. Ein echter Aha-Effekt und ein Lacher obendrein.

Nachlesen!

Sterben muss man

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"Sterben muss man, ich wahrscheinlich auch" sagte mir vor vielen Jahren ein Bekannter. In Gesellschaft war dies immer ein netter Gag. Leo, mein comiczeichnender ehemaliger Klassenkamerad hat das Thema "Sterben" noch einmal neu definiert. Vielleicht auch wieder mal eine nette Geschichte für die nächste Party.

Doodle

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Doodle ist keine neue Bananenmarke, sondern das Portal, in dem man Termine "einfach abmachen" kann. Das ist nicht nur für das nächste Klassentreffen eine gute Idee...

Der erste Teil des Codex Sinaiticus, der weltweit ältesten überlieferten Bibel, ist nun im Internet verfügbar. Zunächst ist dort der erste Teil der Heiligen Schrift verfügbar: 43 Blätter aus der Universitätsbibliothek Leipzig folgen in Kürze weitere Blätter aus der British Library und dem Katharinenkloster des Sinaii.

Die Texte, die Mitte des 4. Jahrhunderts in Ägypten entstanden sein sollen, liegen als hoch aufgelöste Fotografien vor und sind durch eine Transkription des griechischen Textes ergänzt. Ausgewählte Bücher und Stellen sind auch in Deutsch und Englisch verfügbar.

Im übrigen ist die Internet-Seite sehr gut gemacht, verfügt über intuitive Bedienelemente und ist ein wirklich gelungenes Beispiel dafür, wie man das Internet sinnvoll einsetzen kann. Wann hat man schon mal Gelegenheit nach Herzenslust in einem 1.600 Jahre alten Buch zu schmökern...

CD-Cover

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CD-Cover mal ganz anders. Der Sellingsherpa bleibt sich treu und findet zu jedem Thema, das er in seinem Blog veröffentlicht, ein passendes Platten-, bzw. CD-Cover.

Und jeder Beitrag ist derart pittoresk...

 

Wie oft passiert es einem durchschnittlichen Menschen, dass er einen Fehler mehrfach macht? Bislang bin ich davon ausgegangen, dass dies nicht allzu häufig geschieht. Gestern Abend habe ich mich selbst überrascht als mir klar wurde, dass ich wiederholt ein und den selben Fehler begangen habe. Und leider nicht zum ersten Mal...

 

Gestern Abend waren wir in der Lanxess-Arena (ehemals KölnArena) um das Abschiedskonzert von Simply Red zu sehen. Hochgelobt in der vorausgegangenen Veranstaltungen waren unsere Erwartungen hoch.

 

Vor Ort angekommen bestätigte sich "peu à peu" der eingangs erwähnte Sachverhalt: Konfrontiert mit astronomisch anmutenden Preisen für Merchandising - meine Liebste hätte so gerne ein T-Shirt gehabt -, für den mittlerweise obligatorischen Mitschnitt des Konzerts auf einem Stick und für Getränke und Speisen sowieso - Sekt 0,1 - 3,90 Euro. 

 

Mit dem Nötigsten ausgestattet - einem Bier, einer stillen Cola, einem Wasser und einer Bratwurst - das Ganze mit einem 20 Euro-Schein bezahlt erbringt übrigens nahzu kein Wechselgeld - sind wir zu unseren Sitzplätzen gegangen.

 

Als wir uns setzten rief das unwirkürlich Erinnerung hervor, dass die Sitze in der Lanxess-Arena in Verbindung mit einer Pause von 15 Minuten bestenfalls für 60 Minuten "Sitzen" geeignet sind. Nicht aber für Vorgruppe und Hauptakt. Habe ich alles schon durchlitten, aber irgendwie verdrängt.

 

Problem Nummer drei ließ nicht lange auf sich warten: Mit dem unsäglichen "Willi K." - einem hawaiianischen Alleinunterhalter als "Vorgruppe" wurden mir die scheinbar unlösbaren Akkustik-Probleme der Arena wieder bewusst. Leider sollte sich dieser Mangel durch das Hauptkonzert fortsetzen. Auch das hatte ich bereits durchlitten...

 

Probleme Nummer vier, fünf und sechs kamen untrennbar im Verbund: Eine müde wirkende Band, ein schlecht aufgelegter Front-Mann ("Good evening Hamburg!") und ein phänomenal unmusikalisches Publikum. Die Band spielt ordentlich aber außerordentlich routiniert und wenig motiviert und verhaspelte sich dennoch. Sänger Mick Hucknal tat es ihnen nach. Kommt dazu dann noch ein Publikum, das sich selbst bei den jüngeren (Marsch-) Nummern der Band schwer tat im Takt zu Klatschen, Hüpfen oder zu Wippen, dann stellt sich kein Genuss mehr ein.

 

Alles in allem muss ich mir allerdings selbst die Schuld geben:

  • Für Konzerte ist die Lanxess-Arena nicht geeignet - weder akkustisch noch von den Sitzgelegenheiten her.
  • Bands wie Simply Red haben ihren Zenit längst überschritten, zehren von einem treuen, unmusikalischem mittlerweile gutsituiertem Publikum, dass sie geflissentlich ausweiden.

Aber ich bin mir fast sicher es wieder zu tun. Alleine wegen des Gesamterlebnisses der Kategorie "das glaubt Dir zu Hause niemand". Und mein Sitznachbar - da bin ich mir im Nachhinein sicher - litt nicht unter spastischen 4/4-Anfällen, sondern war Banker. Jedenfalls schaute er in seinem Nappablouson so aus, bewegte sich unsicher auf schwankendem Parkett und war überwältigend taktlos. Irrtum ausgeschlossen!

Ein Buch am Wochenende?

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Ein Buch am Wochenende? Bei den Wetteraussichten vielleicht gar keine so schlechte Idee. Und nicht nur wegen des Wetters, sondern vielleicht auch, um der allgemeinen Statistik ein wenig entgegen zu wirken: Rund ein Viertel aller Deutschen über 14 Jahren lesen NIE. Wirklich wahr. Und bei den restlichen 75 % dürfen wir getrost davon ausgehen, dass sie eher selten lesen. Nur 9 % der Befragten lesen täglich...

Es kann nicht daran liegen, dass es nicht genügend interessante Bücher gibt; selten wurde so viel geschrieben und veröffentlicht wie in den letzten Jahren. Vielleicht ist es ja das Überangebot, das es uns allen gelegentlich schwer macht, das richtige Buch zu finden. Deswegen übrigens schätze ich die Zeitungsshops auf den Flughäfen über alles - sie müssen sich auf ein schmales, aber wohlsortiertes Sortiment konzentrieren.

Für alle die, die sich bei der Auswahl zuletzt schwer getan haben hier zwei meiner aktuellen Favoriten:

  • Daniel Kehlmanns "Vermessung der Welt" erzählt das fiktive Zusammentreffen zweier Genies, dem Entdecker Alexander von Humboldt mit dem Physiker Carl Friedrich Gauss, die nicht verschiedener sein konnten.
  • Christoph Drössers "Der Mathematikverführer" erklärt Mathematik anhand von anschaulichen Beispielen aus allen Lebenslagen, z.B. wieviel Bier man aus einer Bierdose trinken darf, damit sie am Strand nicht umkippt.

Also. Ruhig mal wieder zum Buch greifen. Es tut nicht weh...

So gut ich kann

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Churchill sagte einst: "It is not enough to do your best or try as hard as you can--you must succeed in doing what is necessary."

 

Heute heißt es oft "You are there to get the job done." 'Nicht-erfolgreich' zu sein ist keine Option. Was also ist in der Zwischenzeit passiert? Die Zielsetzung hat sich nicht geändert. Eher die Umgangsformen...

 

Bitte denken Sie nach und antworten Sie laut und deutlich "Richtig/Falsch/Weiß nicht".

Mittwoch - Freitag

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Heute ist Mittwoch und doch Freitag, weil ich heute frei habe. Musste alten Urlaub nehmen. Mach ich doch gern.

An einem "Freitag" wie heute blogge ich daher auch ein eher privates Topic - so wie sonst am Wochenende, also an den anderen "Freitagen" der Woche.

Wenn ich es mir recht überlege gelänge sogar ein Blog zum Thema "wortspielerische Wochentage". Das mache ich vielleicht ein ander mal.

Heute möchte ich Eure geschätzte Aufmerksamkeit auf ein Stück Musik lenken, das ein Schattendasein führt und nur in wenigen Ausnahmen überhaupt Beachtung findet: Musik im Stil der späten 60er und 70er Jahre.

Das "Frank Popp-Ensemble" eröffnete 2003 mit "Hip Teens don't wear Blue Jeans" eine Bewegung, der sich noch viele Künstler anschließen sollten. Die bekannteste ist sicher Amy Winehouse (Back to Black, 2007), Duffy (Rockferry, 2008), Adele (19, 2008) Stefanie Heinzmann (Masterplan, 2008). Neu im Geschäft mit der alten Musik ist Jennifer Kae (Faithfully, 2008) wenngleich nur ein Titel der aktuellen CD in dieser Richtung gehalten ist (Do you love me). [Anmerkung: auf den verlinkten Seiten gibt es Hörproben! Einfach etwas nach unten scrollen.]

Für alle, die sich mit dieser Musik beschäftigen wollen hat der Kultur-SPIEGEL nun eine bemerkenswerte CD herausgebracht, die leider einen völlig falschen Titel bekommen hat: "Kulturkantine - Electronic Soul Lounge Session". Ich frage mich wieviele beachtenswerte CDs mittlerweile im "Soul Lounge Sumpf" untergegangen sind. Hier kann man gepflegt alle Stücke anspielen und genießen. Besonders empfohlen sei "No stoppin'" in einer respektvoll frischen Art.

Übrigens: Auch Jazz- und Easy Listening-Fans kommen hier auf ihre Kosten!

Und noch was: Mittwoche, die Freitage sind, so wie Sams- und Sonntage in der Regel, fühlen sich bisweilen noch besser an, als richtige Freitage, weil die ja gar keine echten Freitage sind, sondern nur vor dem Freitag Samstag kommen. Der aber ist dann wieder ein echter Freitag. [Geht doch.]

Es besteht Hoffnung

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Es besteht Hoffnung! Liebe Männer, die gerne mal ein Bier trinken, liebe Männer, die gerne mal einen Wein trinken, es ist endlich bewiesen: Der moderate Genuß von Alkohol - Bier, aber insbesondere Wein - verlängert das Leben.

Das jedenfalls berichtet Eva von Schaper in Ihrem Bericht "Wine Adds Five Years to Life, More Than Beer, Dutch Study Finds" in Bloomberg.com. Und hierbei handelt es sich nicht um eine x-beliebige Nachricht, sondern um eine Studie, die 1.373 Männer über 40 Jahre begleitete.

Das nenne ich mal eine Langzeitstudie. Und darauf dürfen wir uns dann auch verlassen. Zumindest ein wenig...

Auf den letzten Drücker

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Montag - Arbeitstag. Und was für einer: Einer dieser "letzten Tage vor dem großen Tag". Wochenlang drauf hingearbeitet und alles minutiös bis ins kleinste Detail geplant. Und dennoch - und das ist mir gleichermaßen unerklärlich wie sonnenklar - wird es hinten heraus immer wieder unheimlich knapp. So auch heute.

Aber natürlich hat es auch heute wieder geklappt. Dank des guten Zusammenspiels aller Beteiligten wurde alles fertig. Das war zwar vorher klar - Scheitern ist keine Option - aber es gab auch Situationen, in denen das dann eben nicht so klar erschien.

Teamwork ist wichtig. Einer übernimmt und verteilt die Verantwortung, sagt klar wer, wann, was, wie fertig zu stellen hat. "Wir müssen..." oder "ich bin davon ausgegangen, dass..." sind Tabu-Formulierungen. Dann klappt das auch, wenn auch manchmal spät...

Sonntag - Erlebnistag

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Sonntag - Erlebnistag. Man muss nur etwas daraus machen und nicht immer zu Hause bleiben. Heute haben wir zum Beispiel den Braunkohletagebau vom Aussichtspunkt Hambach aus gesehen. Und noch vieles mehr. Und das war gut so. War richtig gut, mal raus zu kommen.

Merke: Nicht zu bequem werden!

Samstag - Arbeitstag

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Samstag - Arbeitstag. Wieder so ein Tag, an dem man sich am Abend fragt, hast Du es richtig gemacht? Morgens früh "Carpe Diem" und abends die Erkenntnis, dass die Kraft endlich ist und im Grunde genommen nur für die üblicherweise hektische Woche reicht.

Aber es bleibt das gute Gefühl, dass man wieder einmal in Manchem ein Stück weiter gekommen ist und dass die Zeit gut investiert war. Und das ist gut so. Samstag halt... 

Mein Chef hat gesagt...

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Mein Mein Chef hat am Donnerstag-Abend zur Verabschiedung gesagt: "Genießen Sie das Wochenende". Mach' ich auch!

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