August 2009 Archive

Qual und Muße

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Zugegeben: Morgens früher als die Anderen aufzustehen, in die Laufsachen zu schlüpfen um im ersten Licht des Tages zum Laufen zu gehen bedarf einiger Überwindung. Das ist dann die Qual. Mit einem Anblick dieser Art dafür belohnt zu werden - das ist dann Muße pur...

Und wer die einsame Joggerin im Bild findet hat zumindest Geduld und gute Augen! Das Bild läßt sich durch anklicken vergrößern.

Aufgenommen wurde dieses Bild heute am frühen Morgen gegen 8 Uhr auf den Wiesen am Fuße des Heuchenbergs bei Blindau, dem Nachbarortsteil von Reit im Winkl.

Orientierung

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2009_08_30_Reit im Winkl_4_klein.jpg

Einem Urinstikt und dem Ruf des Berges folgend begeben wir uns auf ungeahnte Höhen. Seit Menschengedenken klettert der Homo Sapiens auf Hügel, Berge und Erhebungen um sich zu orientieren: Wo komme ich her? Wo gehe ich hin?

Warum nicht auch wir? Die Aussicht vom Wetterkreuz belohnt für die Mühe...

Rennen in die Vergangenheit

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2009_08_29_Salzburgring.jpg

Am Salzburgring bringt uns die Rennveranstaltung "Sounds of Speed" zurück in die automobile Vergangenheit. Leider spielen Wetter und Fortuna nicht wirklich mit und unser Freund Roman erleidet im zweiten von drei Läufen einen Motorschaden an seiner 64er Alfa Romeo Giulia...

Ankunft

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 2009_08_28_Ankunft.jpg

Ankunft in unserer zweiten Heimat, in Reit im Winkl. Wir sind wieder zu Hause.

Weg

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Ob mit Online-Verbindung (siehe auch Blog vom 26.8.2009) oder auch ohne - wir sind dann mal web, äh weg. ;-)

Was einem alles passieren kann, wenn man sich etwas neumodische Technik für unterwegs zulegen möchte sei im Folgenden kurz dargestellt:

01. Entschluss gefasst "Mobile Internet" ist jetzt ein "Must" - Dauer: 43 Jahre

02. Markterhebung - Dauer 3 Monate

03. Kaufentscheidung - Dauer 3 Tage

04. Kauf

Einschub: Zur Abwicklung des Kaufs hier einige Details:

(a) Anbieterhotline (14 Cent/Min.) für Bestellung angerufen

(b) Lange gewartet, nett geplaudert, Stick bestellt, abweichende Lieferadresse vergessen

     Kosten: 10 Min à 14 Cent

(c) Wieder angerufen, Problem geschildert, falsche Nummer, neue Nummer erhalten

(d) Neue Nummer angerufen, Problem geschildert, wider Erwarten keine Hilfe möglich

(e) Lichtblick: Tipp erhalten, nett geplaudert aufgelegt

    Kosten: 15 Min à 14 Cent

Einschub zur Erläuterung:

Das erste Telefonat mit der Hotline zielte auf eine Änderung der Versandadresse ab. Aber das war an dieser Hotline nicht möglich. Das zweite Telefonat ging dann an die von der ersten Stelle empfohlene zweite Hotline. Dort endlich verbunden hieß es, Änderungen der Versandadresse gingen ohnehin nicht. Auch Stornierungen - wie in der Website angeboten - seien nicht mehr möglich. Und dann kam der Tipp: "Bestellen Sie doch einen zweiten Stick, nehmen Sie nur einen an und gut isss". Die abweichende Bestelladresse könne bei Bestellung im Internet angegeben werden.  

(f) Bestellung eines zweiten Sticks (im Internet)

Einschub zur Erläuterung:

Im Internet konnte ich natürlich einen Stick bestellen, aber natürlich keine abweichende Lieferadresse eingeben.

(e) Frust macht sich breit...

05. Lieferung

Einschub zur Erläuterung

Die Lieferung erfolgt überraschend schon nach zwei Tagen. Allerdings wird nur ein Zettel  geliefert. Auf dem steht, dass man versucht habe zwei Lieferungen zuzustellen, jedoch niemand zur Annahme erreichbar gewesen sei. Es bestünden verschieden Möglichkeiten:

(a)...

(b)...

(c) Änderung der Lieferadresse im Internet (www.ups.com... Einzelheiten seien erspart!)

Wir änden also die Lieferadresse einer Sendung und lassen die andere wie sie war: Doppelte Chance.

06. Natürlich werden - wie von Geisterhand gesteuert - beide Sticks an die gänderte Lieferadresse geschickt. Warum beide - wir wissen es nicht...

07. Ware scheint OK, wenngleich doppelt vorhanden (Rückgaberecht rettet!)

08. Installation glückt.

09. Inbetriebnahme/Funktionsprüfung misslingt (natürlich)

10. Hotline anrufen (..!)

11. Hotline meldet sich nach 8 langen 14-Cent-Minuten

Einschub zur Erläuterung:

Alle Hotlines dieser Welt gehören umbenannt in "Slowlines", denn zäh und ohne Fokussierung läuft die Fehlersuche. Ewige Minuten später und nach Abweisung einiger unsinnigster Anweisungen ("schalten Sie Ihren Virenscanner aus und installieren Sie die Software komplett neu") gibt die Dame zu, dass es eine Überlast-Situation gibt und das Netzwerk zusammengebrochen sei. Ich halte dies für eine gute Nachricht.

Gesamtkosten bis hier her: gefühlte 14.000 Euro

Ergebnis: eher ernüchternd

12. Mobile Internet Versuch für heute eingestellt. Erfolglos...

Ich bezweifel, ob ich den Stick mit dieser Unterstützung überhaupt ans Laufen bringe... Für das Erlebte bin ich dennoch dankbar.

Schlimmer geht's immer

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Gebrechlichkeit ist ein Kind des Alters. Sie ist das schwarze Schaf des Lebens. Ihr Gesicht ist hässlich und ihr Atem faul. Sie ist hinterlistig und lauert Dir auf. Rücksichtslos schlägt sie zu. Zum Beispiel, wenn man aus dem Auto steigt.

Nach meiner gerade überstandenen Schulterzerrung hat sich nun meine die Schultersehne gedehnt. Das Erreichte ist wieder einmal dahin. Merkwürdig nur, dass Einzigartigkeiten dieser Art im Rahmen alltäglicher Lapalien passieren. 

Nicht dass mir das wichtig sei, aber die Geschichte klingt doch wesentlich besser, wenn man sich während der Rettung eines in einen reißenden Fluss gestürzten Hundes verletzt hat, oder?

OK, es hätte schlimmer kommen können...

Keine Zeit

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Heute am frühen Abend habe ich einen alten Bekannten getroffen. Wir freuten uns augenscheinlich beide uns so unvermittelt zu treffen. "Dich sieht man ja gar nicht mehr", sagte er und ergänzte "Du hast ja überhaupt keine Zeit mehr, oder?"

"Zeit wofür?" fragte ich und schaute in ein überraschtes Gesicht. "Zeit mal wieder vorbei zu kommen, einfach mal rein zu schauen" sagte mein Gegenüber.

Und erst jetzt fiel mir auf, dass ich das allein - mal vorbei zu kommen und einfach mal rein zu schauen - schon seit langem überhaupt nicht mehr in Erwägung gezogen hatte. Weil ich keine Zeit hatte.

"Was machst Du eigentlich die ganze Zeit?" fragte er. Ich überlegte und sagte nach einigem Zögern "Was ich die ganze Zeit mache? Vor allem - keine Zeit haben."

Arm, oder?

Viele für Eines

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2009_08_23_Mosaic.jpg

Wer immer schon davon geträumt hat, aus vielen Bildern ein Neues zusammen zu setzen, quasi das ultimative Mosaic zu erstellen, kann dies nun tun. Bei AndreaMosaic kann man eine Software kostenlos laden, mit der man beliebig viele Motive zu einem einzigen Bild machen kann. 

Denkt an Muttertag, Weihnachten, Geburtstag...

What a wonderful world...

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2009_08_22_Wiesen.jpg

I see skies of blue, clouds of white,
Bright blessed days, dark sacred nights,
And I think to myself, what a wonderful world...

Exoten auf der Rennbahn

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Für Pauline Niyongere und Rakia Al-Gassra ist die Leichtathletik WM in Berlin sicher der Höhepunkt ihrer Sportlerkarriere. Sie kommen aus Burundi und Bahrain und dürfen an der WM teilnehmen, obwohl ihre Leistungen weit hinter denen der arrivierten Athleten liegen: Der Weltverband IAAF garantiert jedem Land der Welt zwei Startplätze in Laufwettbewerben.

Und so kommt es nicht selten vor, dass sie im weiten Oval des Berliner Olympiastadions noch einsam ihre Runden ziehen während die anderen Läufer längst im Ziel sind. Und doch stellen diese vermeintlichen Außenseiter nicht selten persönliche Bestleistungen auf, auf die sie zu Recht stolz sein können.

Das Publikum mag die vermeintlichen "Underdogs", sie wollen diese "Exoten" sehen. Der unumstrittene Liebling in Berlin wurde letzter im 1500 m Vorlauf; ein gewisser Antoine Berlin...

Von Demokratie keine Spur

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Frauen sind ja ohnehin ein Phänomen. In vielerlei Hinsicht. Heute wurde eine Eigenart besonders augenscheinlich: Frauen frieren schnell und immer.

Konkret hat sich heute folgendes zugetragen: Am nachweislich wärmsten Tag des Jahres hatte ich das Vergnügen an einer langen, einige Stunden dauernden Besprechung in einem klimatisierten Besprechungsraum teilnehmen zu dürfen. Gemeinsam mit meinen männlichen Kollegen schaute ich - zumindest was die Raumtemperatur angeht - einem entspannten Tag entgegen.

Um es vorweg zu nehmen: Es kam anders. Weil Frauen frieren. Schnell und immer. Bereits nach wenigen Minuten klagte die erste Kollegin, es sei ihr kalt. Darauf hin wurde die Klimaanlage abgeschaltet. Und unmittelbar begannen acht Männer an zu schwitzen. Der Kollege, der der Fernbedienung am nächsten war schaltete sie nach endloser Wüstenhitze heimlich wieder an, allerdings nur um sie nach wenigen Minuten auf Grund des Protests der anderen Kollegin wieder auschalten zu müssen.

Es ist wirklich eigenartig, das mit dem Frieren bei den Frauen. Dafür gibt es genügend biologische Erklärungen, die ich hier nicht weiter erläutern möchte. Was mich aber wirklich bewegt ist die Frage: Warum müssen acht Männer schwitzen, wenn zwei Frauen frieren? 

Wie gesagt: Von Demokratie keine Spur...

Nicht selten treffen uns oder uns nahestehende Menschen Schicksalschläge. Und jeder geht damit auf seine Weise um. Was einen "Betroffenen", einen erfolgreichen Unternehmer, dann dazu veranlasst eine Doppelseite (Seiten 41/42) in seinem Magazin einem Freund und langjährigem Wegbegleiter zu widmen, können wir nur erahnen.

Schicksale wie dieses gibt es ungezählte auf der Welt. Sie passieren einfach und immer und ständig. Nur einen Bruchteil davon nehmen wir wahr. Und erst wenn wir uns mit einem einzelnen Schicksal befassen, nehmen wir Anteil daran. 

Der Abschied von Ditmar Bosecke ist in seiner Art besonders; sehr emotional. In einer Nachrichtenwelt der grenzenlosen Übertreibung und Sensationsgeilheit angenehm stilvoll, beispielhaft unpathetisch und voller Dankbarkeit.

Gewalt gegen Kinder

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Gewalt gegen Kinder ist abscheulich, doch leider alltäglich. Mir ist es wichtig, dass Ihr von dem Verein "Jede Woche 3 e.V." erfahrt. Der Verein heißt so, weil jede Woche 3 Kinder durch Gewalt und Mißbrauch sterben. Der Verein sagt, dass das System der Jugendhilfe geändert werden muss, damit ein besserer Schutz für Kinder möglich ist.

Um dies zu erreichen hat "Jede Woche 3" gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Justiz, Polizei, Kommunen, dem Bildungs- und Gesundheitswesen, der Kinder- und Jugendhilfe sowie Medien an der Fachhochschule Koblenz eine Resolution verfasst.

Mir persönlich ist die Sache - wie vielen anderen Menschen - sehr wichtig; auch ich habe sie unterzeichnet. Bitte schaut sie Euch an und entscheidet, ob auch Ihr Euch auf diesem Weg gegen die Gewalt gegen Kinder einsetzen wollt. Bitte macht auch Eure Freunde darauf aufmerksam.

Ich würde mich freuen - für die Kinder...   

Scheitern

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Ich könnte heute wieder einen Blog zum Thema "Tage wie dieser" schreiben. Das habe ich bereits verschiedentlich gemacht; was nicht zwangsläufig heißt, dass ich das (immer) wieder tun muss.

Aber wenn man - nach eigener Einschätzung - scheitert, weil man wieder einmal das, was man schaffen wollte, nicht geschafft hat, braucht man eine gute Erklärung dafür.

Samuel Beckett hat einmal gesagt: "Fail, fail again. Fail better."

Ich glaube, dass ist mir dann doch noch gelungen...

Zufriedenheit

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Zufriedenheit heißt: Was für ein Tag...

2009_08_16_Spaziergang Strombach.jpg

Köln am PC

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Wer Köln vom PC aus kennen lernen will, der kann viele Wege "gehen". Eindrucksvolle und vor allem realistische Wege bietet "Sightwalk"; und das nicht nur für Köln. Auch der kürzeste Weg zur nächsten Apotheke ist im Angebot inbegriffen...

Dass Wahlen und die damit verbundenen Versprechen bisweilen skuril sind ist bekannt. Zu den bevorstehenden Wahlen gilt dies offenbar auch für Wahlplakate. Den Kandidaten - das kann man wohl so sagen - ist nahezu jedes Mittel recht, auf sich aufmerksam zu machen.

Das scheint dann auch die sonst so sensibel auf Rassismus reagierenden Grünen dazu  veranlasst zu haben, tief in die Kiste der Geschmacklosigkeit greifen. Oder eben an den Popo einer Schwarzen.

Ob sie damit ihre politischen Ziele erreichen ist fraglich. Tatsache ist, dass sie das Plakat auf öffentlichen Druck hin zurück gezogen haben.

2009_08_14_schwarzer Po.jpg

Wer anderen eine Grube gräbt...

Faszination Körperwelten

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Aufgepasst: Die gleichermaßen faszinierende wie umstrittene Ausstellung "Körperwelten" ist wieder einmal in Deutschland. Bisher haben mehr als 27 Millionen Menschen weltweit die Exponate von Gunther von Hagens bestaunt. Von Hagens war es seinerzeit, der durch eine besondere Konservierungsmethode der Plastination eine sehr lebensnahe Präsentation anatomischer Präparate erreichte. Ich hatte letztes Jahr die Gelegenheit die Ausstellung in den USA zu sehen und war fasziniert.

Eine informative Fotostrecke dazu hat übrigens die Berliner Zeitung veröffentlicht.

Erwartungshaltungen

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Erwartungshaltung gegenüber anderen Menschen führt meist zu Enttäuschungen. Jedenfalls immer dann, wenn man mehr von ihnen erwartet, als zu leisten im stande sind.

Erwartungshaltung gegenüber anderen Menschen erzeugt umgekehrt eine Erwartungshaltung Dir selbst gegenüber; schließlich musst Du der Anforderung an andere genau so entsprechen.

Bevor man also Erwartungshaltungen anderen gegenüber schürt sollte man sich fragen, ob man ihnen selbst gerecht werden kann.

Dann wird man auch nicht so oft enttäuscht...

Mr. Average Nice Guy

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"Mr. Average Nice Guy" nennt Paul Arden ihn, den netten Durchschnittskollegen, der es nie zu etwas bringen wird. Mit ihm zu arbeiten ist vielleicht einfacher, als mit den "Besten", die herausstechen aus der Menge.

Und eben vor denen solltest Du bloß keine Angst haben. Auch wenn diese Personen eher schwierig sind. Sie sind sehr auf sich selbst bezogen, auf sich und ihr Tun fokussiert. Aber genau das ist es, was sie gut macht. Kompromisse gehen sie nur widerwillig ein.

Bisweilen sind sie verletztend einschüchternd. Zeigst Du ihnen gegenüber jedoch eine aufrichtige Haltung, dass Du etwas "richtig" anpacken willst, zeigen sie sich plötzlich zugänglich. Weil auch sie diese Haltung haben: Etwas "richtig" anzupacken.

Wenn Du dann auch noch selbstsicher bist und weißt was Du willst und Du erreichen kannst was Du willst, werden sie Dich sogar akzeptieren. Falls nicht bleibt immer noch die Erkenntnis, dass Du es versucht hast und dass von vornherein klar war, dass es nicht einfach werden würde.

Aber eines ist klar: Mr. Average Nice Guy spielt nicht in dieser Liga...

Warum fliegt Nicolas?

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2009_08_10_Nicolas fliegt.jpg

Weil er es kann... ;-) Und wer seine Kinder auch gerne mal fliegen sehen möchte, der kann das hier gerne ausprobieren.

Logos

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Wie unterschiedlich sich die Logos von Coca Cola und Pepsi innerhalb der letzten 110 Jahre entwickelt haben, zeigt dieser Vergleich.

Welche Strategie war denn jetzt richtig?

2009_08_09_Coca Cola Pepsi.jpg

China Fokus

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Eine Seite wie ein Buch. China Fokus titelt heute mit "Chinesischen Zeichen total". Aber das ist bei weitem nicht alles. Wer z.B. immer schon mal wissen wollte, was "dé guó jì huà" (Umschrift) heißt, der wird es dort finden. Und vieles mehr.

Das Chinesische ist für viele noch immer und immer wieder auf's Neue eine Kultur voller Geheimnisse. China Fokus bietet "China" populär für Anfänger, wie mich...

Folgen und Reihen

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07.08.09 Welch' ein Datum...

Ich frage mich, ob es heute ähnlich viele Hochzeiten gab, wie an den typische Stichtagen, z.B. dem 08.08.08 oder im nächsten Monat am 09.09.09?

Wahrscheinlich war das heute dann eher ein Datum für Kenner von Folgen und Reihen.

Statistik-Weltmeister

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Statistik-Weltmeister sind ganz sicher die USA. Das fiel mir aktuell wieder auf, als ich ein T-Shirt der Boston Red Sox - ein Geschenk meines Kollegen aus den USA - überzog. Ich fragte mich - das kann ich offen gestehen - wer dieser "Papelbon" mit der Nummer 58 wohl sei.

Dass er Pitcher bei den Red Sox war hatte mir Vin schon gesagt. Mehr wusste ich nicht. Also habe ich recherchiert und heraus gefunden, dass es unter www.boston.com eine Seite nur für die heimischen Baseballer gibt. Und natürlich existiert für jeden Spieler eine ausführliche Statistik. So auch für Jonathan Papelbon.

Aber es geht noch weiter. Unter Scoreboard können die Spiele online beobachtet werden - jedenfalls anhand der Statistiken. Wem das noch nicht genügt, der kann sich Online-Daten zu "General Batting", "General Pitching, "Special Batting", "General Pitching", "Relief Pitching", "Fielding Stats" und sogar - wer hätte es gedacht zu "Sabremetic Stats" anschauen.

Kein Witz...

17 x ISS

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Die internationale Raumstation ISS fliegt zur Zeit in einer Höhe von 350 km mit einer Geschwindigkeit von etwa 28.000 km/h oder knapp 8 km in der Sekunde über der Erdoberfläche. Dabei umkreist sie die Erde 17 mal pro Tag. Was ich nicht wusste, ist dass man sie dabei - günstige Bedingungen vorausgesetzt - sehen kann. Dafür muss man allerdings wissen, wo sie wann ist. Und das kann man wiederum auf dieser Internetseite.

Wie schnell 28.000 km/h sind kann man hier übrigens hervorragend nachvollziehen. Schöne neue Welt... 

Doping im Büro

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Doping im Büro. Klingt merkwürdig und doch seltsam vertraut. Gar nicht richtig falsch. Oder gar sinnentstellend.

Tatsache ist, dass sich viele Mitarbeiter in der Wirtschaftskrise nicht mehr krank schreiben lassen oder sich fit "dopen", um Leistung bringen zu können.

Das, was wir mutmaßlich alle schon einmal gemacht haben, gewinnt aktuell eine neue Dimension. Denn zur Karriereorientierung kommt nun die Angst den Job zu verlieren.

Doch so weit darf es nicht kommen. Arbeitsmediziner sagen, dass Unternehmen den Druck aufgrund der schwierigen Ertragslage nicht in vollem Umfang an ihre Mitarbeiter weitergeben dürfen, dies aber häufig tun.

Tatsache ist, dass jeder Einzelne von uns unsere Arbeitgeber verantwortungsbewusst darauf aufmerksam machen muss. Überlast und Überforderung anzuzeigen heißt Stärke zeigen. Nur diejenigen, die sich in blinder Erfüllung "fit therapieren" offenbaren eine Schwäche... 

All is well that ends well

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25 Jahre und 47 Tage bis heute, beinahe auf den Tag genau 16 gesetzlich legitimierte Jahre, davon gut 9 gemeinsame und gut 6 mehr oder weniger ungemeinsame Jahre. Und dann ist ein vorläufiges Ende abzusehen.

Was so merkwürdig daher kommt ist eine Geschichte, die nur das Leben schreiben kann. Zwei Menschen, die sich gefunden und sich dann - wie auch immer (und das ist im Nachhinein stets schwierig nachzuvollziehen) - nach einer Zweisamkeit entzweit haben. So wie in diesem Fall auch sonstwo und bekanntermaßen oft geschehen.

Was mich nur wundert ist, wie das alles so gut gehen konnte, dass selbst die Anwältin herzhaft hat lachen müssen... Ach ja: All is well that ends well...

Great Day

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2009_08_02_Schloss Dyk.jpg

Nach einem langen ereignisreichen Tag fragt mich mein Kollege Vin, was denn heute das Highlight dieses "great days" gewesen sei und eine Antwort darauf fiel mir wirklich schwer.

Heute sind wir zusammen in Jüchen am Schloss Dyk gewesen und haben uns die "Schloss Dyk Classics" angesehen. Was mit einer harmlosen Einladung meines Freundes Roman begann endete in nicht enden wollender Dankbarkeit von Vin und Robert, dass wir mit ihnen zu dieser Show gefahren sind. Die Begeisterung der beiden - und auch unsere - war ob des Angebots vor Ort hinsichtlich Quanität aber vor allem auch Qualität nicht zu überbieten. Hunderte von Oldtimern ("Classics" wie ich gelernt habe) gab es zu bestaunen; einer schöner als der andere.

Und schließlich fällt es schwer unter all' diesen Highlights 'den einen Höhepunkt des Tages' zu benennen. Ich habe mich schließlich für den monstösen American LaFrance Wagen entschieden, eine Art Eigenbau auf Basis eines in Elmira/New York hergestellten Feuerwehrwagens - eine Art grober Dinosaurier unter all' dem feinen Blech und Leder der anderen.

Zurück daheim denke ich, dass es dann doch die Gesellschaft, die Begleitung für und durch die Freunde, die gegenseitige Anteilnahme am Glück und der Freude des Anderen war, die unseren "Great Day" ausmachten.

Und dann hat es ich doch doppelt gelohnt...

Auf Tour mit Freunden

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2009_08_01_Vin and Robert Tour.jpg

Wenn man - wie ich - gelegentlich unterwegs ist, dann ist man nach Beendigung der Arbeit froh vor Ort Menschen zu haben, die Dir die Stadt ein wenig zeigen oder mit denen man seine Freizeit verbringen kann. Speziell die Wochenenden werden sonst wirklich lang(weilig) und eine wahre Prüfung an die Geduld.

Und weil sich meine Kollegen und Geschäftsfreunde häufig um mich kümmern, war es uns heute eine Freude und zu dem eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns um unsere amerikanischen Kollegen kümmern, die derzeit bei uns in Deutschland sind. I n den USA haben wir nicht nur regelmäßig zusammen gearbeiten sondern auch viel gemeinsam unternommen.

Heute haben wir unseren Freunden Köln gezeigt und haben einen wunderbaren Tag, am Abend zurück die Dankbarkeit der Kollegen erlebt. Allein dafür hat es sich gelohnt... 

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