September 2009 Archive

Vergebene Chance

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2009_09_30_VIP.jpg

Spitzensport kostet Geld. Das ist im allgemeinen bekannt. Ebenso ist bekannt, dass an das Geld anderer Leute nicht leicht zu kommen ist. Insbesondere im Bereich des Sportsponsorings tut sich die Wirtschaft derzeit schwer das sauer verdiente Geld zu investieren. Angesichts halbleerer Hallen und einem fortschreitenden Verfall des Markenwerts von Traditionsvereinen ist daher erhöhte Aktivität in der Beschaffung von Sponsorengeldern erforderlich. Und trotzdem ist es alles andere als leicht die Etats zu decken.

Umso löblicher ist es, wenn die Verantwortlichen nicht in Schreckensstarre verfallen auf bessere Zeiten hoffen, sondern die Initiative ergreifen.

Im Rahmen einer dieser Initiativen war ich heute VIP-Gast eines Handball-Bundesligisten: Der Businessclub hatte seinesgleichen eingeladen. Was dabei alles - sagen wir - suboptimal gelaufen ist sei hier kurz gelistet; nicht mit dem Ziel sich darüber lustig zu machen, sondern zu beweisen, dass 50 % nicht die halbe Miete sind:

Positiv:

  • Parkplatz im VIP-Parkhaus, Parkticket funktioniert (nicht selbstverständlich!).
  • Pünktlicher Beginn der Veranstaltung.

Negativ:

  • Akkreditierung: Wir stehen in keiner Liste, werden nicht erwartet.
  • Es gibt keine Namenschilder für uns.
  • Wir werden nicht begrüßt. Kein Offizieller weit und breit.
  • Die Sitzplätze für die Zuhörer der Fachvorträge reichen (bei weitem) nicht aus.
  • Von drei Fachvorträgen weiß keiner auch nur ansatzweise rhetorisch oder inhaltlich zu überzeugen (s.u.).
  • Beim Catering genügt zwar die Menge der Speisen, allerdings nicht die Anzahl der Buffets: Wenn 300 Personen innerhalb 45 Minuten essen und satt werden wollen braucht es große, lange Buffets für eher kurze Warteschlangen.
  • Im Verlauf der Veranstaltung gibt es keinen Kontakt mehr zu einem Offiziellen, keine Gelegenheit über eine Zusammenarbeit zu sprechen.

Zusammengefasst muss ich sagen: Eine Veranstaltung dieser Art ist gut, wenn sie perferkt organisiert ist. Dazu genügt es nicht nur viele Personen einzuladen. Dazu ist es notwendig für seine Gäste da zu sein. Abgesehen davon, dass es nicht gelungen ist "den Funken überspringen zu lassen" - hier und heute wurden grobe Fehler gemacht.

Es ist unbestritten eine Kunst aus "eingeladenen Personen" echte "Gäste" zu machen: Gäste, die gemeinsam mit dem Veranstalter etwas erleben, ein Stück gemeinsame Vergangenheit schaffen und die etwas mit nach Hause nehmen. Etwas, auf dem man im Sinne einer Geschäftsanbahnung aufbauen kann.

Gerade im Sport werden "vergebene Chancen" im Nachhinein oft bedauert. Stimmt...

Rebellenmarkt

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Rebellenmarkt heißt ein Blog eines bekennenden Roadster-Fahrers, der ganz nebenbei auch FAZ-Redakteur ist: Don Alphonso - so sein Pseudonym - ist eine Kunstfigur, die "seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist" heißt es in FAZ.net. Er sei "ein schlechterer, nicht mehr ganz junger Sohn aus besserem Hause, der einige bürgerliche Werte wie Heirat, Kinder oder die 240-m²-Villa in der Vorstadt vehement ablehnt und andere wie Porzellan, Kulturgeschichte und gute Sitten schätzt."

Interessant ist sein aktueller Beitrag "Die unfeine unenglische Art", der dann mit einer kleinen Überraschung endet...

Vorschaubild für 2009_09_27_Nicolas und Horst Lichter.jpg

Ganz einfach: Durch Nahbarkeit. So wie hier der bekannte Koch Horst Lichter, der sich, als wir ihn am Nürburgring trafen, ganz selbstverständlich Zeit für ein Foto mit meinem Sohn nahm. 

Nicolas war ganz offensichtlich glücklich über dieses Zusammentreffen, träumt er doch davon einmal Koch zu werden, wenn er groß ist.

Und ganz nebenbei: Der Vater war auch glücklich, dass er seinem Sohn diesen unvergesslichen Moment ermöglichen konnte.

Vielen Dank Herr Lichter. Sie haben einen kleinen Teil des Traums bereits erfüllt...

 

Eifelrennen

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2009_09_27_Eifelrennen.jpg

Heute waren wir - wie geplant - am Nürburgring beim ADAC Eifelrennen. Getreu dem Motto "die Legende lebt" konnten wir viele automobile und rennfahrerische Legenden erleben. Von letzteren einige persönlich, z.B. Hans Hermann und Jochen Mass.

Wir verbrachten einen erlebnisreichen Tag - Details folgen in den nächsten Tagen -, der vor allem eines nicht war, teuer: Keine Parkplatzgebühren, freier Eintritt für Kinder bis 12 Jahren und absolut vernünftige Preise für die kleine Mahlzeit zwischendurch.

Wieder einmal ein Beispiel dafür, wie man eine Einrichtung auch für Familien attraktiv machen kann. Ein Geschäftsmodell, dem ich von Herzen wünschen kann, dass es funktioniert. Was man den Machern am Nürburgring nicht vorwerfen kann ist, dass Sie sich keine Gedanken gemacht haben.

Weiter so. Wir kommen gerne wieder. Nicht wahr, Nicolas?

Vorfreude

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"Vorfreude ist eine Emotion, die durch die Erwartung eines künftigen, positiven Ereignisses gekennzeichnet ist. Sie wird durch das Eintreffen dieses Ereignisses beendet. Forscher der University of California in Irvine haben empirisch belegt, dass Vorfreude den Endorphin-Spiegel erhöht und Stressgefühle vermindert." Wikipedia ist schlau.

Und wir, mein Sohn und ich, freuen uns auf morgen, denn morgen werden wir zum Nürburgring fahren um uns das ADAC-Eifelrennen anzuschauen. Und da gibt es manches zu sehen:

GTC, TC, Historic Formula 1, Youngtimer, Triumph, DTM-Legenden, Mercedes Benz "75 Jahre Silberpfeile", Historische Tourenwagen, GT und vieles mehr.

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Hoffentlich können wir beide heute Abend überhaupt einschlafen... 

 

Auf die Reise

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Auf die Reise gehen - jetzt mal ganz anders. Und vor allem auch zum mitmachen...

Who calls me?

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Vor wenigen Tagen las ich einen Bericht über unerlaubte Telefonwerbung. Unerlaubt ist Telefonwerbung immer dann, wenn der Empfänger ohne seine Aufforderung oder seine Einwilligung angerufen wird. Dass dies trotzdem täglich geschieht steht außer Frage. In dem Bericht, den ich gelesen habe, ist von duzenden Anrufen jeden Tag die Rede; bisweilen klingelte bei einigen Betroffenen das Handy im Minutentakt.

Ich konnte es kaum glauben und war froh, dass ich davon nicht betroffen bin - bis gestern, als mich ein erster Anruf in Abwesenheit von einer mir unbekannten Nummer erreichte. Ich habe es zunächst nicht ernst genommen. Als ich dann heute aber immer wieder und unablässig von der gleichen Nummer angerufen wurde musste ich feststellen: Jetzt haben sie mich auch erwischt!

Dank des Internets lässt sich schnell feststellen um wen es sich handelt. Eine ganze Reihe von Seiten hilft dubiose Anrufer zu identifizieren. Meine Empfehlung ist www.whocallsme.com. Hier bin ich schnell fündig geworden und konnte den Spuk nach einigen Stunden abstellen.

Bis jetzt...

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Ich kenne eine. Ihr auch? Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung, Annika. Heute bist Du unser Star!

Nicht dass wir das nicht von Beginn an gewusst hätten...

Nachtrag zum Stadtlauf

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Vorschaubild für 2009_09_22_Laufbild_FP_KB.jpgNach den freundlichen Kommentaren sei noch eine Ergänzung zum Stadtlauf erlaubt - der Vollständigkeit halber:

  • Die Laufstrecke war nur 4 km, daher die guten Minuten-Zeiten.
  • In der Mannschaftswertung wurden die Frauen mit einer Gesamtzeit von 1:27:11 insgesamt 8. von 16 "Frauschaften", wobei Kerstin zweitschnellste Gruppenläuferin war.
  • Wir Männer wurden mit einer Gesamtzeit von 1:10:40 insgesamt 11. von 40 Mannschaften, wobei ich der fünftschnellste Läufer meiner Mannschaft war und damit aus der Wertung fiel.

Ich bleibe dabei: Fair ist das nicht...

Kreuz und quer

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2009_09_21_Abendspaziergang.jpg

Tage wie heute sind am Rande der Normalität: Schon ein wenig schräg, aber noch zu ertragen. Nicht selten gehen die Dinge kreuz und quer.

Interessant - und als ob sich der Tag bis zum letzen Sonnenstrahl auch während eines entspannenden Abendspaziergangs ins Gedächtnis einschleifen wolle - dass sich dann - quasi den Tagesverlauf bestätigend - ein solches Schauspiel am Abendhimmel ergibt.

Na warte...

Stadtlauf

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2009_09_20_Stadtlauf_1.jpg

Heute war Stadtlauf. Wir sind für unser Fitness Studio gestartet. Ergebnisse gefällig? Bitte schön:

Süße:

  • 50. in der Gesamtwertung
  • Zeit/km 5:33
  • 9. Platz in der Altersklasse

Smogblog:

  • 70. in der Gesamtwertung
  • Zeit/km 4:32
  • 18. Platz in der Altersklasse

Unfair ist, dass man - obwohl man schneller läuft - schlechter abschneidet. Ist dann wohl wieder so ein makroökonomisches Phänomen wie "Angebot und Nachfrage"...

Aber Spaß hat es gemacht mit der gesamten Truppe zu starten.

Vorschaubild für 2009_09_20_Stadtlauf.jpg

 

Bilderrätsel

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2009_09_19_Tomate.jpg

Heute mal wieder ein Bilderrätsel: Was kann das hier wohl sein? Eine Hilfe sei gegeben: Das, was Ihr hier im Ausschnitt und vergrößert seht ist normalerweise rund und misst etwa 4 cm im Durchmesser. Na? Wer weiß es?

Produktdesign

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"Looking for design in the Supermarket is a bit like bird-watching indoors."

So beginnt Dmitri Siegel seinen Artikel "Lost in the supermarket" im Blog der Design Observer Group. Und - um es vorweg zu nehmen - er kommt dabei zu außerordentlichen Einblicken.

Das Produktdesign steht im Fokus der Kritik. Betrachtet man z.B. die Produkte in den Regalen könnte man zu der Erkenntnis gelangen, dass Menschen keine Hände haben, sondern nur fingerlose Fäuste, die nichts greifen können. Und: Je männlicher die Zielgruppe, desto martialischer sind die Grip- und Grab-Polster.

Ebenso lassen uns manche Verpackungen als Wesen erscheinen, die weder ausschütten, noch portionieren oder sprühen können; jedenfalls wenn man sich anschaut wie diese Verpackungen gestaltet sind.

All diese - und andere - Design-Auswüchse betrachtet Dmitri Siegel humorvoll, aber kritisch und setzt sie in einen interessanten historischen Kontext: Sind sie gar nur Status-Symbol? Ist der Erwerb von etwas "überstyltem" nach wie vor ein nach außen getragenes Zeichen für überschwenglichen Genuss (und sei es nur auf dem Kassenband des Supermarktes, denn danach sieht ja kaum jemand meine Macho-Zahnbürste...)?

Und was, wenn alles plötzlich "Eco-Smart" oder "nachhaltig" oder "green" sein muss? Zugegeben - das macht es nicht einfacher...

Offenbar ist das Design eines Produktes längst Mittel zum Selbstzweck geworden. Die Nutzbarkeit hat sich anderen Faktoren untergeordnet: Denen, die es von anderen Produkten unterscheidet und die es leichter verkaufbar macht.

Nur: So nett und witzig hat es bislang kaum jemand dargestellt...

Im Nachgang zu meiner Arbeit auf dem Messestand kam heute eine Frage auf: Was wenn der Kunde, der am Stand noch so viel Interesse zeigte, plötzlich nicht das, was ihm angeboten wird kaufen will?

Am besten ist: Gib ihm, was er haben will. Denn er hat ja basierend auf dem, was er am Messestand gesehen hat, eine ungefähre Idee davon, was er haben will. Zeigst Du ihm nun aber das, von dem Du glaubst, dass er es haben will, wird er möglicherweise behaupten, das sei nicht das was er sich vorgestellt habe.

Zeigst Du ihm aber was er haben und sehen will, wird er sich bestätigt fühlen und ist offen sich auch mit Deinem Vorschlag zu beschäftigen. Seine Position wird er vielleicht sogar als großmütig und weltoffen ansehen, weil er es ist, der eine andere Lösung als seine zuläßt. Dann zeige ihm, was Du ihm zeigen wolltest.

Vergiss allerdings nie, dass sein Vorschlag auch richtig sein könnte...

Heute im Angebot: Windeln

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Über unaufgefordert zugesandte eMails ärgere ich mich täglich. Bedauerlicherweise müssen sich viele Menschen darüber ärgern. Offenbar auch Seth Godin, der in seinem heutigen Blog darüber berichtet, wie Bindungs- und Umsatzpotenziale allein durch Nachlässigkeit spielend zunichte gemacht werden.

Da darf man sich nicht wundern, warum sich so viele Unternehmen schwer tun vernünftige und vor allem funktionierende Geschäftsmodelle im Internet zu entwickeln...

Nachtrag zum gestrigen Eintrag:

Wenn man dann am nächsten Tag das gute Ergebnis noch einmal verdoppeln kann, dann haben sich Mühe und Aufwand gelohnt und man wird für den Einsatz belohnt.

Bemerkenswert sind solche Tage. Nicht nur wegen der stimmigen Zahlen, sondern auch, weil alle daran Beteiligten merken "es geht noch etwas". Das für unmöglich gehaltene ist möglich. Plötzlich prägt ein Zusammenhalt das Team, das sich durch nichts ablenken läßt und dem nichts zu viel ist.

Und am Ende des Tages blickt man voller Stolz auf das gemeinsam geschaffte. Man darf sich wundern; nicht über das geschaffte, sondern darüber, dass man Erfolge wie diese nicht für möglich gehalten hat.

Siehste...

2009_09_14_Welding Show.jpg

Wenn man fast 14 Stunden unterwegs ist, ist das ein langer Tag.

Wenn man ein Ding gemeinsam mit Kollegen machen kann, ist das antreibend.

Wenn man dabei auf unerwartet gierige "Messe-Haie" trifft, ist das bisweilen überraschend.

Wenn man dazu einzigartige Produkte und Leistungen im Portfolio hat ist das beflügend.

Wenn man dann viermal so viele Messekontakte macht wie erwartet ist dies überzeugend.

Und: Nur wenig ist dann wiederum so überzeugend wie ein Plan, der funktioniert...

Wochenende mit Euch

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Auf ein Wochenende, an dem man vieles von dem, was man sich vornahm, geschafft hat, blickt man gerne zurück. Insbesondere wenn es dann auch noch ein paar echte Highlights beinhaltete:

  • Doppelübernachtung meiner Tochter (sie war von Freitag bis Sonntag bei mir, was ich sehr genossen habe)
  • Rasenmäh-, Zirkus- und Messebaupremiere meines Sohnes (er hat mir sehr geholfen und mich in einer schulzirzensischen Aufführung beeindruckt)
  • Abendlicher Besuch meines ältesten Freundes (genannt "Huttie", dem es derzeit überhaupt nicht gut geht, der es aber sehr genossen hat bei uns zu sein)
  • Fürsorgliche Pflege und anteilnehmendes Verständnis meiner Partnerin (der es wieder einmal überhaupt nichts ausgemacht hat inmitten meines Wochenendes gelegentlich in die zweite Reihe zu schlittern).

Es ist schon etwas besonderes Euch alle zu haben...

Spaß hat viele Gesichter

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2009_09_12_Salzbergwerk.jpg

Ein Nachtrag aus unserem Urlaub in Reit im Winkl, der wieder einmal beweist, dass allein Gefallen schön macht und Spaß durchaus viele Gesichter hat... 

...insbesondere wenn sie Muslime sind? Diese Frage stellte sich Moina Noor und hielt Ihre Gedanken in einem bemerkenswerten Essay fest. 

Herzlichen Glückwunsch

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2009_09_10_Fußball-EM-Frauen.jpg

Bild von Sport1.de

So titeln mehrseitige Anzeigen der Deutschen Telekom, die in den letzten Tagen bundesweit in Tageszeitungen geschaltet wurden.

"Wir haben alle das Gefühl, etwas tun zu müssen, um unsere Welt besser und unsere Zukunft sicherer zu machen..."

Dass jeder Einzelne dabei zählt ist klar, denn wenn "Viele vieles erreichen können" muss ein jeder bei sich selber anfangen.

Wie sich die Telekom das vorstellt erlebt man hier. Ein weiterer Schritt in Richtung Social Sponsoring und ein Eindrucksvoller dazu!

It's cool Mum

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2009_09_08_Agnete_Sonnenbrille.jpg

Schnell einen Beitrag "Off Topic": Beim heutigen Spaziergang mit meiner Mutter klagte sie über das sie blendende Sonnenlicht. Wie zuletzt häufiger geschehen, wenn wir unseren Spaziergang in der abendlichen Sommersonne gemacht haben. Leider habe ich es bislang versäumt ihr eine Sonnenbrille mitzubringen. Heute jedoch habe ich ihr mit meiner eigenen ausgeholfen; sehr zur Begeisterung ihrer Mitbewohner und Pfleger im Seniorenheim. Und natürlich zu ihrer eigenen Erbauung!

Wie gesagt: It's cool Mum!

Spürst Du die Krise?

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Mit dem Ausbruch der Krise vor etwa 10 Monaten folgte der stärkste Konjunktureinbruch seit der Nachkriegszeit. Allerdings - und das hat das renommierte Institut für Demoskopie Allensbach jetzt herausgefunden - wird diese Krise von 70% der Bevölkerung überhaupt nicht wahrgenommen:

Für

  • 76% der unter 30-Jährigen und
  • 86% der über 60-Jährigen

geht das Leben ganz normal weiter.  

Allerdings beklagt sich von den berufstätigen 30- bis 59-Jährigen gut ein Drittel darüber, dass sich ihr Leben sehr wohl durch die Krise verändert habe.

Daraus zwei Schlussfolgerungen:

  1. Die Krise trifft die Berufstätigen mehr als diejenigen, die Ihren Unterhalt nicht oder nicht mehr selbst bestreiten müssen.
  2. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Krise ein medienvermitteltes Ereignis war und auch so von der Bevölkerung wahrgenommen wurde - quasi virtuell erlebt.

Fair ist das ja mal alles nicht... 

Nur ein Produkt

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Fragen:

  1. Was, wenn Messe wäre?
  2. Was, wenn Du über ein Produkt verfügst, das kein anderer hat?
  3. Was, wenn das - auf dieser Messe - das einzige Produkt ist, das Du vermarkten kannst?

Antworten:

  1. Gut.
  2. Besser.
  3. Am Besten.

Einwände:

  1. Man muss sich sehr konzentrieren: Mit jedem Gespräch fällt es ein wenig schwerer die herausragenden Eigenschaften des Produkts vorzustellen.
  2. Man muss jedes Mal ganz von vorne beginnen: Du hast einen Wissensvorsprung!
  3. Einzigartigen, unvergleichlichen Produkten vertraut der Interessent nicht oder nur sehr zögernd, weil was neu und unbekannt ist muss intensiv erklärt werden.

Resultat:

Selbst bei offenbar optimalen Voraussetzungen gibt es noch viel zu tun und zu beachten. Auch für ein einzelnes Produkt...

Auf einer Strecke von knapp 700 km fallen einem viele Dinge ein; Dinge, die wichtig sind und Dinge, die nicht wichtig sind. Dinge, die man gleich wieder vergessen kann und Dinge die man sich merken möchte.

Das Fahren an sich stellt Anforderungen an den Fahrer, die es ihm unmöglich machen die wichtigen Dinge, die er sich merken möchte aufzuschreiben, zu notieren.

Der einzige Gedanke, der mir als Fahrer heute ins Gedächtnis kam und dort bis auf weiteres aufgezeichnet wurde ist eine Frage: Warum hat noch niemand etwas erfunden, das dieses Problem löst?

Was uns fehlt ist eine Erinnerungsaufzeichnungsgeräterfindung. Was das ist? Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist es ungewöhnlich genug, dass es auf einer Strecke von knapp 700 km in meinem Gedächtnis blieb...

Abschied nehmen

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Als wir von Reit im Winkl Abschied nehmen weint der Himmel. Wir meinen, das mache den Abschied leichter. Das stimmt aber nicht, weil wir unsere Freunde nun auf unbestimmte Zeit nicht wiedersehen werden.

Wir sehen uns im nächsten Jahr. Spätestens...

Auf der Alm...

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...da gibt's kei' Sünd...

Donnerstag ist traditionell Wandertag in Reit im Winkl. Da geht es dann zu Sachenabachers Niederalm (etwa in der Mitte des Bildes). Und das ist immer ein Höhepunkt des Urlaubs. Unsere Hauswirtin Evi Sachenbacher führt uns auf pitoresken Pfaden zur Alm, die zwischen Reit und Ruhpolding liegt. Und vor Ort wird dann nett gezaubert...

Da soll noch einer sagen "auf der Alm da gäb's kei Sünd..."

Berg- und Grenzgänger

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Der heutige Blogeintrag ist einem begeisterten Berg- und Grenzgänger gewidmet, der heute seinen 88. Geburtstag gefeiert hätte, meinem Vater. Die Berge waren seine Leidenschaft und sie sind es immer geblieben.

Wir sehen uns wieder.

Salzige Kühle

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2009_09_01_Reit im Winkl_2_klein.jpg

An einem der wärmsten Tage in Bayern - das Thermometer zeigt nicht weniger als 32° C - zieht es uns ins Innere der Bergwelt. Bei angenehmen 12° C bewundern wir den großen See tief drinnen im Salzbergwerk Berchtesgaden.

Wer's nachempfinden möchte kann die Salzzeitreise virtuell auf de Homepage des Salzbergwerks antreten.

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