Oktober 2009 Archive

Packt mich an

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2009_10_31_City of Lights.jpg

In dieser Welt erleben wir heute immer wieder etwas neues. Ich auch. Heute z.B. Christliche Rap Musik.

Um es vorweg zu nehmen: Rap ist überhaupt nicht mein Ding. Überraschend heute, dass Rap - ist er live vorgetragen - durchaus interessant ist. Das hätte ich so nicht für möglich gehalten. Wenn es  sich dann auch noch um Christlichen Rap handelt, bin ich noch wesentlich skeptischer.

Heute habe ich MC Fehl mit seinen Mannen gehört und war dermaßen beeindruckt, dass es schwer zu beschreiben ist. Da sagt er vor seinem Auftritt: "Leute, hört zu. Das sind nicht wir, die die Texte machen, es ist Jesus." Und sein Mitstreiter Sicks verkündet: "Passt gut auf, es wird Euch anpacken und tief drin in Euch berühren!"

'Lasst' mal kommen' dachte ich und wurde überwältigend getroffen, die Jungs haben nicht übertrieben. "Schwarz oder weiß" handelt davon, dass man nicht dazwischen stehen kann, sondern sich für das eine oder andere entscheiden muss. In "Vatertag" tröstet Valera eine Freundin, die an Vatertag ihrem Verstorbenen Vater nachtrauert. Und das gerapte "Vater unser" - zwei sehr persönliche Interpretationen von MC Fehl und Sicks - gewinnt mich schließlich vollends.

Am 7.11.2009 stellen sie ihr Album vor. Mein Tipp: Anhören und ansehen bei YouTube.

Sonniger Abschied

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2009_10_30_Barchetta.jpg

Den ganzen Sommer über fürchte ich mich vor diesem Tag. Heute war es dann wieder so weit: Meine Kleine geht zurück in den Winterschlaf.

Schön, wenn man die letzten Kilometer offen fahren kann. Bis bald, meine Süße. Danke für die vielen, schönen Ausfahrten. Wir sehen uns wieder; im kommenden Jahr.

Seufz...

No risk no fun

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Auch wenn ich eher zufällig auf dieses Thema gestossen bin - jetzt ist es akut: Die Schweine-Grippe. Eigentlich wollte ich nur ein wenig in der Online-Ausgabe der Chicago Tribune "blättern" um mich auf meine allherbstlich bevorstehende Reise nach Chicago einzustimmen. Dabei traf ich dann auf diesen mich wachrüttelnden Bericht über H1N1 und mir wurde schlagartig klar: Ich begebe mich in ein Risikio.

Das Interesse so geweckt habe ich mich zugegebenermaßen zurückhaltend - man kann ja nicht vorsichtig genug sein - weiter informiert. Für eine sorglose Reise ist mir das eindeutig zu viel.

Aber was tun?

  • Nicht fliegen ist keine Option. Zugesagt ist zugesagt. Man wird schließlich erwartet und hat vor Ort ja auch etwas zu tun. Außerdem gehe ich immer gerne nach Chicago. Nicht nur wegen der Arbeit, sondern auch wegen der Kollegen, die ich dort treffe, um mit ihnen etwas zu bewegen.
  • Doch fliegen birgt ein Risiko. Aber mein Hausarzt rät von einer Impfung ab, weil der Impfstoff nicht ausreichend getestet werden konnte. Auch er würde sich und sein Praxisteam nicht impfen lassen, obwohl sie alle zur gefährteten Gruppen gehören.

Ich werde das alles noch einmal genau prüfen: Den Zwiespalt zwischen "Arbeit" und "Vernunft". Im übrigen - und das wird mir dann vielleicht klar - stecken wir bereits seit Jahren in genau dieser Bredoullie. Aber bis hierher war die Gefährdung der eigenen Gesundheit durch den Beruf eher ein individuelles Problem, über das nicht so breit und öffentlich diskutiert wurde.

Warum dann jetzt eine Welle machen...

Marketing in echt

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  • Jede Menge Marktbereiche!
  • Herkömmliche Marketingkonzepte wie etwa Zeitungsanzeigen oder Online-Bannern sorgen nicht oft für Interesse.

=> Daher:

  • Marktanalyse umsetzen
  • Konkurrenz checken
  • Kundenbedürfnisse analysieren
  • Neuartige Trends möglichst noch vor der Konkurrenz erkennen
  • Abteilen gegenüber anderen Anbietern
  • Marktforschung: per Telefon, Kundenansprache oder Post oder auch externe Quellen
  • Wertvolle Einblicke!

=> Wer die Marktstrategie erkennt, kann seinen eigenen Plan für das Marketing verfassen.

  • Marketing auf das Unternehmen und die Produkte abgestimmen: Dienstleistungen müssen beispielsweise anders vermarktet werden als Elektronikartikel. 
  • Bewerben von völlig neues Produkten => das Marketing sollte vom Kunden als originell und innovativ gesehen werden.
  • Marketingplan sollte verschiedene Phasen implizieren: Definieren von Zielen, Erstellung des Maßnahmenplans, Durchführung dieser Maßnahmen als auch die anschließende Erfolgskontrolle
  • Schriftlich festhalten, ob und in welchem Umfang die Maßnahmen von Erfolg beschienen waren.
  • Erfolglosigkeit => Marketing-Konzept kurzfristig überdenken

Glaubt Ihr, ich wäre in die Mittelmäßigkeit abgerutscht? Bin ich hoffentlich nicht. Diese Tipps kommen aus dem "Marketingblog für Existenzgründer". Bitte noch einmal im Original nachlesen! Vorsicht: Es kann lustig werden...

Kann nicht sein

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Was nicht sein kann, wurde wahrscheinlich gemacht. Macht keinen Sinn? Und ob. Doc Baumanns Magazin für Bildbearbeitung zeigt, was digital alles geht. Man darf also getrost davon ausgehen, dass nicht alles echt ist, was man auf den Bildschirm bekommt. Das groteske "vorher/nachher" ist hier Programm. Aktuell wird der Docma Award 2009 ausgespielt und Ihr könnt mitmachen oder einfach nur staunen...

Technische Herausforderungen

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Interessant und überraschend zugleich. Ich stelle immer häufiger fest, wie sehr ich an bekannten und gewohnten Dingen festhalten möchte. Aber erst, wenn ich feststelle, dass das "Neue" nicht nur Vorteile und Fortschritt, sondern auch etwas ungewohntes mit sich bringt. Zum Beispiel ein neues Handy.

Vier Dinge bleiben wohl immer gleich:

  1. Die Vorfreude auf das Gerät, die damit verbundenen Funktionen und die damit einhergehende Bewunderung der Umwelt.
  2. Die von Ergriffenheit geprägte Bewunderung der Verpackung.
  3. Die festliche Öffnung der Verpackung.
  4. Das glückliche Bestaunen des reichhaltigen Inhalts der Verpackung.

Gleich bleiben aber offenbar auch die nächsten Erkenntnisse:

  1. Die frustrierende Orientierungslosigkeit (was gehört wohin, wie gehört was beisammen?).
  2. Die ewiglich an den Fingern klebenden Schutzfolien (besser drauf lassen!).
  3. Die nicht zu entfernenden Fingerabdrücke auf einer nicht pflegbaren Oberfläche (hatte ich immer so fettige Finger?).
  4. Die entwaffnende Enttäuschung weil es dann doch wieder nur irgendein Handy ist, das ich nicht verstehe (nichts ist wie es war).

Und genau das ist das Problem: Es könnte sich um das beste Handy halten, das derzeit verfügbar ist, aber ich würde es schließlich als Fehlkauf enttarnt verdammen.

Warum? Weil es anders ist. Und weil ich die gesamte Bedienung neu erlernen muss (zumindest große Teile davon). Das ist mir lästig und fällt mir von Handy zu Handy schwerer, insbesondere weil sich die Handys meinen Ansprüchen gerecht werdend ständig verkomplizieren; zwei völlig gegensätzlich verlaufende Entwicklungen.

Bleibt mir dann doch nur die Möglichkeit mich dieser Herausforderung zu stellen? Genau so wie ich es gewohnt bin...?

Autobahnfreuden

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Wenn man sonntags auf Autobahnen wie dieser (A45 nach Norden hinter dem Langenselbolder Dreieck) unterwegs ist, freut man sich über jede Abwechslung - insbesondere über solche:

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Change happens

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Erfolg ist, wenn man über 200 Jahre nach einer guten Idee mit einer Innovation aufwarten kann.

Wenn diese Innovation dann plötzlich die etablierten Produkte verdrängt, wird Erfolg geneidet.

Entwickeln sich polarisierende, nahezu religiöse Diskussionen ist der Erfolg auch für diejenigen wahrnehmbar, die es nicht wahr haben wollten.

Fordern schließlich Meinungsbildner der Branche eine zweite Chance in der Beurteilung des Produktes kommt dies einem Fehlerbekenntnis nahe.

Es ist etwas bemerkenswertes geschehen: Ein Produkt beginnt eine Branche zu verändern...

Autobahnromantik

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2009_10_24_Autobahnromantik_1.jpg

Es gibt sie doch noch... Die Autobahnromantik. Aber sie hat sich verändert. Waren wir früher auf langen Fahrten allein im Auto und ganz auf uns selbst gestellt, sind wir heute umgeben von Zerstreuungs- und Kommunikationsmöglichkeiten. Es gelingt nicht mehr sich allem zu entziehen und ein paar Stunden nur für sich zu sein; eine Zeit der Rückbesinnung, Reflektion und Sammlung. Allein die Tatsache, dass wir über unsere Handys heute ständig und überall erreichbar sind verhindert die Loslösung.

Daran ist an sich nichts falsch und ganz nebenbei hat die mit dieser Erreichbarkeit einhergehende Kommunikationsmöglichkeit viele angenehme Nebeneffekte. Aber in einer Zeit, in der alles immer schneller und immer kurzlebiger wird, verschwinden solche Ruheinseln auf Nimmerwiedersehen. Umso mehr sollten wir die Momente genießen, in denen wir uns in uns ruhend ungestört fühlen und für ein paar Stunden allem entrücken.

Wie gesagt: Es gibt sie noch, die Autobahnromantik. Wir müssen sie nur wahrnehmen...

A weng

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"A weng" klingt eher ostasiatisch statt ostbayerisch. Tatsächlich handelt es sicht bei diesem Ausdruck um eine gern und häufig benutzte Formulierung, die hierzulande im Sinne eines Füllwortes benutzt wird.

Beispiele:

  • Der Kaffee ist in der Thermoskanne, damit der "a weng" warm bleibt.
  • Vormittags ist es nebelig, am Nachmittag gibt's dann "a weng" Regen.
  • Um Mittag herum geht der Bayer "a weng" essen.

Analyse:

  • Der Kaffee bleibt in der Theroskanne warm und das nicht nur "ein wenig" - ich habe mich dank dieser mich in Sicherheit wiegenden Formulierung verbrannt.
  • Es gab am Nachmittag nicht nur "ein wenig" Regen, sondern heftig - Weil's "a weng" hieß, war mein Schirm im Hotel.
  • Was der Bayer meint wenn er sagt "ein wenig" essen ist relativ. "A weng" ist bisweilen eine halbe Schubkarre voll.

Für uns Halbhochdeutsche birgt die Mundart Anderer offenbar die Gefahr des Missverständnisses. Man darf die einzelne Formulierung nicht so genau nehmen und sollte das Ganze "a weng" lockerer sehen.

Wieviel das jetzt nun genau ist, das überlass' ich Euch...

Reisepanne

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An was muss man heute nicht alles denken, wenn man auf Reisen geht? Oder anders gesagt: Was muss man nicht alles mitnehmen? Obwohl ich eher häufig, vor allem aber regelmäßig unterwegs bin, passieren mir noch immer Pannen.

Ich wundere mich: Die Taschen werden immer größer. Früher konnten wir eine vier Tage dauernde Reise locker mit einer kleinen Reisetasche bestreiten. Eine der Größe, die man getrost und ohne sich peinlich schleppend den Körper zu verbiegen vom hintersten Parkplatz bis zur Rezeption tragen kann. Unnötig zu erwähnen, dass die Tasche, die ich heute ebenso über den Parkplatz zerrte gigantische Ausmaße hatte und ich am Tresen der Anmeldung erst einmal durchschnaufen musste. Arm und Hand waren eingeschlafen.

Beim Auspacken habe ich dann noch einmal genau darauf geachtet, was ich möglicherweise zu viel mit mir führe. Aber jedes Teil hat seine Funktion und seine Aufgabe.

Sicher: Früher haben wir keinen Laptop mitgenommen. Das muss heute natürlich sein. Und wir hatten auch keinen iPod dabei, aber der ist ja eigentlich gar nicht so schwer.

Die letzte kleine Tasche, die ich aus meinem Reisezeppelin nehme hat es dann in sich: Die Tasche mit den Netzteilen, Kabeln, Adaptern und Speicherkarten für die gesamte Unterhaltungselektronik. Und die haben wir früher nicht gebraucht...

Blöd ist - und das sei abschließend erwähnt - wenn man dann ein klitzekleines Kabel vergisst: Das mit dem man die Bilder von der Kamera laden kann...

Reisepanne halt... 

Zero Intelligence

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Eigentlich hat ES bereits gestern genervt. Aber machmal braucht man einen Tag um sachlich darüber nachdenken und bloggen zu können.

Als gestern die Nachricht die Runde machte, die Bundesregierung habe den verträglicheren Schweinegrippe-Impfstopf für sich bestellt, während der gemeine Bürger mit der weniger verträglichen Variante vorlieb nehmen müsse, überschlugen sich die Journalisten, Kommentatoren und alle anderen, denen das Mikrofon nicht schnell genug weggenommen wurde, mit Hetze und Häme.

Ob diese Meldung richtig ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Ob diese Handlung - den vermeintlich besseren Impfstoff für sich selbst sichern - moralisch vertretbar ist, muss ich nicht entscheiden. Dass aber ein Radiosender wie 1Live (Öffentlich Rechtlich) diese Meldung den ganzen Nachmittag als Leitthema nutzt, seine Hörer durchaus suggestiv aufruft sich zu diesem Sachverhalt zu äußern, dass letztlich nahezu jede Anmoderation mit diesem Thema beginnt und in nimmer enden wollender Polemik endet - jedem, der anrufen, simsen oder mailen konnte wurde Aufmerksamkeit und Gehör zu Teil, gleich welchen Kenntnisstand er hatte - das kann ich einfach nicht verstehen.

Ist das nun wieder eine neue Form des Journalismus? 

Ich habe mich informiert. Es gibt - nach der Lehre der Kommunikationswissenschaftler Ulrich Saxer und Siegfried Weischenberg - fünf verschiedene Arten des Journalismus:

  • Informationsjournalismus (der des Vermittlers)
  • investigativen Journalismus (den des Wachhundes oder des Anwalts)
  • interpretativen Journalismus (den des Erklärers)
  • sozialwissenschaftlichen Journalismus (den des Forschers)
  • New Journalism (den des Erzählers).

Der Journalismus, den ich gestern erleben durfte, ist aber nicht dabei. Frei und unabhängig von jeder Lehre würde ich ihn

  • Zero Intelligence Journalism (den der Flachpfeifen)

nennen wollen. Ich gebe zu, mein eigentlicher Favorit war

  • Volksverhetzungs- und -verdummungsjournalismus,

aber das hätten DIE nicht verstanden und mir war es einfach zu lang...

Japanische Moren

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Japanische Moren sind Maßeinheiten für Silbengewichte. Aber was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ich endlich eine Gedichtform gefunden habe, die mir liegt und in deren Verfassung ich mich sicher fühle. Es handelt sich dabei um Haiku.

Haiku ist japanisch und bedeutet "lustiger Vers". Es ist eine japanische Gedichtsform. Wikipedia schreibt: "Traditionell besteht das Haiku aus drei Gruppen von jeweils 5, 7, 5 Silben (streng genommen japanische Moren), die manchmal zur Betonung dieser Form in drei getrennten Versen oder auch in einer Zeile, geteilt durch Zwischenräume, angeordnet werden."

Das tolle an Haiku ist aber, dass sich der Verfasser an keinerlei andere Regeln zu halten hat. Es muss sich nicht einmal reimen!

Beispiele (auch aus Wikipedia):

Der alte Weiher:
Ein Frosch springt hinein.
Oh! Das Geräusch des Wassers.

Oder so:

Ab der Mittagszeit
ist es etwas schattiger
ein Wolkenhimmel

Man beachte die Unterschiede, insbesondere in der Interpunktion! Genial. Ein weiterer hat mir wirklich gut gefallen:

Blutegel, Moskitos, Bienen,
Eidechsen, auch Ameisen,
Spinnen und Flöhe, nicht wahr?

Ich fühle mich derart forciert ab sofort Haikus, statt Blogs zu schreiben. Man kann das Tagesgeschehen sehr verknappen. Vielleicht so (mein erster Haiku):

Hoffnung
an den Tag
vergeblich

Ganz schön kurz, oder? Aber so kam mir mein Tag heute auch vor; und darum geht es doch. Oder vielleicht so.

Zeiträuber allenthalben,
Arbeitsdiebe kaum.
Warum immer ich?

Ich gebe zu: Ein wenig geprägt durch den Tag. Vielleicht zum Abschluss ein Haiku zum letzten Wochenende:

Überfälliger Kinderhaarschnitt,
Sonnenspaziergang verzaubert,
Wochenendtrost.

Nach alledem möchte ich nun Euch ermuntern auch ein Haiku zu ersinnen. Es ist leichter als man denkt. Nur wenige Sekunden zur persönlichen Premiere...

Übrigens: Mora (Singular von "Moren") ist eine Einheit, ein Zeitraum...

Verstehste?

Ich will Kühe

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Was man bei einem Sonntag-Nachmittag-Spaziergang so alles erleben kann...

Das Highlight war die Familienzusammenführung meines Sohnes mit einer nahen Verwandten. Zweifellos hat die Kuh ihn direkt erkannt, aber ganz grün sind die beiden sich offensichtlich nicht...

Herbstzeitlos

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Wenn die Winterreifen wieder auf die Fahrzeuge montiert werden, dann können wir uns getrost vom Sommer verabschieden. Es ist der jährlich wiederkehrende heilige Akt, der uns im Oktober ein letztes mal in den Schweiß treibt - unser bitteres Herbstzeitlos...

Schweren Herzens nehmen wir Abschied vom weichen Gummi auf poliertem Aluminium, um es gegen die schnöden Winterschlappen zu tauschen. Wir sehen uns wieder, ihr schmiegsamen Pneus: Beim ersten besten Sonnenstrahl im nächsten Jahr.

Versprochen...

Auf den Hund gekommen

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Wenn 9.000 Hüte- und Treibhunde, Schäferhunde, Pinscher und Schnauzer, Molosser, Berghunde, Schweizer Sennenhunde, Terrier, Teckel, Nordische Schlitten-, Jagd-, Wach- und Hütehunde, europäische und asiatische Spitze, Urtyp, Lauf- und Schweißhunde, Kontinentale, Britische und Irische Vorstehhunde, Apportier-, Stöber- und Wasserhunde, Gesellschafts- und Begleithunde oder gar Windhunde aus 30 Nationen zusammenkommen, dann geht es um Bundessieger und die so genannte Nationale Ausstellung.

So gesehen und geschehen auf der Hund & Pferd in Dortmund. Im vergangenen Jahr wollten sich dieses abwechslungsreiche Treiben 77.000 Besucher ansehen. Und sie wurden Zeuge skuriler Schauspiele, die sich abseits der Bewertungsringe abspielten. So auch heute:

  • Hund und Herrchen/Frauchen ähneln sich verblüffend.
  • Toupieren von Hundehaar macht den Hund nur für den Preisrichter attraktiver.
  • Kläffen ist Pflicht beim großen Familientreffen.

Und genau das ist das Stichwort: Familientreffen. Schwer zu sagen ob mehr Besucher ihre Hunde oder ihre Kinder dabei hatten. Aber für die Kids ist es schon eine tolle Verantstaltung. Empfehlenswert.

Und wie war ich dann gleich noch auf den Hunde gekommen...?

Vergessen und behalten

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Vergessen und doch alles behalten. Wie soll das gehen? Dominic Wilcox stellt dies in seinem jüngsten Eintrag auf seiner Homepage dar; und es scheint einfach:

2009_10_15_2nd Brain.png

Unklar ist, wann wir diese überaus reizvolle Technik nutzen können um damit drängende Probleme lösen. Klar ist, dass die lehrreiche Seite von Dominic die vermutlich eher anhaltende Wartezeit bis dahin angenehm und ausgeprochen unterhaltsam verkürzen wird.

Manga-Avatare sind eine interessante Sache. Und nicht minder interessant ist die Seite Face your Manga, auf der man seinen eigenen Avatar erstellen kann. Zwar sieht niemand von uns aus wie eine der Manga-Figuren, die Software gibt dem Anwender jedoch die Gelegenheit charakteristische Merkmale zu einem Abbild zusammen zu fügen, so dass man sich wieder erkennt.

Mein Sohn ist Fan der Internetseite. Ungezählte Varianten von ihm bekannten und frei erfundenen Personen hat er erstellt.

Kürzlich hat er auch meinen Avatar neu machen wollen. Das vorher/nachher-Ergebnis seht ihr hier:

2009_10_14_Mangaentwicklung.jpg

                                       vorher                                   nachher

Obwohl die Form von Kopf und Ohren übereinstimmt sind doch eher die Unterschiede von Interesse:

Der Mund wirkt eher mürrisch, die Kleidung eher klassisch, weit weniger lässig.

Und dann erspart mein Sohn mir zwar das graue Haar, aber die mächtigen Falten unter den Augen schmerzen schon. Liegt es wohl daran, dass man sich selbst eher idealisiert darstellt oder einfach daran, dass Kindermund die sprichwörtliche Wahrheit kundtut?

Wie dem auch sei - eines gilt: Kinder, wie die Zeit vergeht...

Die nächste Gelegenheit

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Wie oft warten wir auf die nächste Gelegenheit? Die nächste Gelegenheit etwas anders oder etwas besser zu machen. Aber die nächste Gelegenheit - die perfekte - Gelegenheit kommt wahrscheinlich so schnell nicht. 

Wenn man an etwas arbeitet, das vielleicht langweilig ist oder vielleicht nicht nach der ganz großen Aufgabe zum Nutzen der Karriere aussieht, heißt das nicht, dass man diese Aufgabe nicht ernst nehmen sollte. Was immer also auf dem Tisch liegt muss vernünftig fertig gestellt werden. Mit aller Ernsthaftigkeit. So gut man es kann.

Einmal fertig gestellt ist es vielleicht nicht das Größte, das man je gemacht hat, man hat es aber zum besten Ende gebracht.

Wartet also nicht auf die nächste Gelegenheit. Sie liegt bereits vor Euch auf dem Tisch.  

Tag X

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Wir Projekt-Schaffenden haben ein uns seltsam einendes Thema: Irgendwann muss "Es" fertig werden, das Projekt, die Messe, die Präsentation, die Vorlage, der Prospekt, die Maschine oder wer weiß was sonst noch alles zum "Tag X" fertig sein muss.

"X" ist zwar mathematisch gesehen eine Variable, der "Tag X" - die Deadline - hingegen keineswegs.

Was Zwarwald-Zeichner Leo Leowald in seinem heutigen Comic-Blog grotesk-spaßig verarbeitet bestimmt das Berufsleben und zeichnet für einen ungeheueren Druck verantwortlich.

Schon 2006 antworteten in einer zugegebenermaßen nicht repräsentativen Umfrage an einem Messestand eines Gesundheitsdienstleisters 42 % der Befragten, dass sie sich augenblicklich gestresst fühlten. Und sogar 58 % entschieden aus der Situation heraus in der Zukunft mehr auf sich zu achten. Die Zahlen dürften heute eher höher sein.

Aber genau das sollten wir tun: Auf uns achten, für Ausgleich sorgen und bei aller Ernsthaftigkeit den "Tag X" - wenn es irgend geht - mal auf den "Tag Y" verschieben. Sonst ist der "Tag X" irgendwann einmal unsere Deadline, so wie es dem Autor im Comic ergangen ist.

Und das muss nicht sein. Noch nicht...

Vom Schüler zum Lehrer

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Wie schnell aus Schülern Lehrer werden können durfte ich heute Vormittag bei einem Leistungstest mit meinem Sohn an der Playstation erkennen: Vor noch gar nicht so langer Zeit schaute er mir begeistert zu, wenn ich den von mir gelenkten Wagen mehr oder weniger flüssig auf dem Fernseher hin und her bewegte. Dass er in seinen Versuchen wesentlich ungeschickter agierte, ärgerte ihn  damals natürlich.

Als wir heute  - nach zugegeben langer Pause - erstmals wieder durch das Australische Outback drifteten fuhr er mich in Grund und Boden. Während ich für die Wertungsprüfung gut 4:30 min. benötigte, schaffte er die gleiche Aufgabe in weniger als 3:30 min. 

Und so beeindruckt mein Sohn mich damals beobachtete, so habe ich heute ihn bewundert. Vom Schüler zum Lehrer? Wohl kaum: Diese Art Spiele lerne ich wohl eher nicht mehr...

 

Essen neu erfunden

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Heute ist die weltgrößte Messe für Food & Beverage in Köln gestartet. Der Veranstalter weiß, dass sich hier die Top-Entscheider aus Handel und Gastronomie und dem Außer-Haus-Markt treffen.

Derjenige, der meint, beim Thema Essen sei die letzte Erfindung gemacht, dem sei versichert, dass er sich irrt: Thunfischwürstchen, Wallnuss-Sirup oder Ananas am Stil; alle samt Innovationen, die anlässlich der Messe vorgestellt werden. Dazu gehören ebenso Couscous-Snacks für unterwegs oder Kreatives aus der Molekularküche.

Wunder- und gleichsam sonderbar präsentieren sich diese Außergewöhnlichkeiten auf der zur Anuga gehörenden Internetseite Taste 09.

Sonntagsfrage

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Was, wenn nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären? Dann hätten wir einen Grund die so genannte Sonntagsfrage zu stellen oder gestellt zu bekommen.

Was, wenn aber gerade erst Bundestagswahlen waren? Dann wäre es eher überraschend die Sonntagsfrage schon wieder zu stellen oder gestellt zu bekommen.

Auf jeden Fall würden wir uns darüber wundern, dass wir schon wieder nach unserer politischen Meinung gefragt würden. Denn wozu soll denn die Sonntagsfrage, die Meinungsforscher insbesondere im Vorfeld von Wahlen zur Prognose stellen, sonst dienen?

Tatsache ist: Die bekannten Meinungsforschungsunternehmen stellen sie wieder und wissen dann zu berichten, dass - wenn am Sonntag Bundestagswahlen wären - das deutsche Volk wieder so entscheiden würde wie am 4. Oktober. Und zwar nahezu genau so, wie am 4. Oktober.

Bleiben also zwei Fragen:

  • Ist diese Art von wahlnaher Umfrage pure Not der Meinungsforscher, weil sie nach der Wahl nichts mehr zu tun haben?
  • Warum fällt das Votum der Sonntagsfrage nur nahezu und nicht exakt genau so, wie die Wahl selbst aus?

Vermutlich sagen sich die Meinungsforscher: Nach der Wahl ist vor der Wahl. Und so halten es offenbar auch die Befragten:

Alles bleibt anders...

Statistisches Deutschland

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Das Statistische Bundesamt erledigt aus meiner Sicht eine eher nüchterne Aufgabe. Es zählt, bewertet und interpretiert alles was sich zählen, bewerten und interpretieren lässt. Keine schöne Aufgabe. Aber ganz sicher von hoher Präzision, denn Zahlen lügen nicht.

Dass das Statistische Bundesamt durchaus interessante, ja sogar amüsante Dinge veröffentlicht überrascht da vielleicht. Aber genau das ist gelungen mit diesem Quiz.

Mein Vorschlag: 10 Fragen zum statistischen Deutschland beantworten und staunen...

Ein Freund von mir wurde kürzlich gebeten eine Frage mit einem Lieferanten zu klären. Also rief er die auch ihm bekannte Sachbearbeiterin an. Sie hatte zum Zeitpunkt seines Anrufs am Nachmittag das Büro bereits verlassen. Das teilte ihm ein Kollege der Sachbearbeiterin mit.

Mein Freund erzählte mit, er habe kurz gezögert und überlegt, was er als nächstes tun könne und ob der Kollege seine drändgende Frage vielleicht auch beantworten könne. Am anderen Ende der Leitung schwieg sein Gesprächspartner. Als mein Freund ihn fragen wollte, ob er ihm vielleicht nicht auch Auskunft geben könnte, antwortete sein Gesprächspartner, dass seine Kollegin am nächsten Morgen wieder erreichbar sei.

Wieder zögerte mein Freund, nun in der Hoffnung, dass sein Zögern dazu führte, dass der Kollege - und dessen war er sich sicher - ihm seine Hilfe anbieten würde. Aber der schwieg beharrlich.

"Nun", sagte mein Freund, "dann werde ich es morgen noch einmal versuchen". Überraschend und ohne weitere Bestätigung wurde am anderen Ende aufgelegt...

'Bemerkenswert' dachte mein Freund. Finde ich auch. Was auch immer zu diesem Verhalten geführt hat; diese Sitution hätte man leicht anders lösen können.

Hilfsbereitschaft, insbesondere wenn man sie - wie in diesem Fall - voraussetzen kann, ist anders. Vor allem wenn ein Kunde anruft. Aber das Schweigen, das sagte mir mein Freund, sei wirklich bemerkenswert gewesen...

Auf nach Norwegen

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Einem UN-Bericht zufolge lebt es sich in Norwegen derzeit am besten. Offenbar ist Norwegen das nach den bewerteten Kriterien Bildung, Gesundheit und Wirtschaftskraft das am besten entwickelte Land. Deutschland platzierte sich auf Platz 22 von 182 Staaten. So weit so gut.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Presse dies mit Formulierungen wie "nur auf Platz 22" und "abgeschlagen" kommentierte.

Ich frage mich, wie gut es uns - trotz Krise - noch gehen muss, bis wir uns mit dem, was wir haben zufrieden geben. Klar: Das Streben nach stetiger Verbesserung, Weiterentwicklung und Progression ist völlig legitim. Undankbarkeit hingegen, insbesondere wenn sie an Hochmut grenzt, ist verwerflich. Ähnlich verwerflich wie die so häufig herablassende Presse...

Wahrscheinlich geht es der Presse einfach noch zu gut...

Wer suchet...

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2009_10_05_Bosch.jpg

...der kann was erleben. So jedenfalls bei Bosch. Wenn man auf der Internet-Seite von  Bosch-Hausgeräte die Suchfunktion nutzt wird man mit einem kessen Spruch konfrontiert. Wohl dem der dann noch findet, was er sucht und sich nicht von Schelmen auf den Arm genommen vorkommt.

Ich bin zweifellos ein Non-Konformist, mag das Spontane, das aus dem Bauchgefühl generierte. Aber hier frage ich mich, ob eine Flapsigkeit wie diese einem Unternehmen wie Bosch gut zu Gesicht steht. Meiner Meinung nach wird hier klar an Bedürfnissen und Gewohnheiten der Zielgruppe vorbei getextet: Reaktanz statt Response. Entscheidungen dieser Art sind nicht mutig, sondern leichtsinnig.

Es sei denn, dass der der da suchet auch findet. Habt Ihr's gefunden?

Gerannt

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2009_10_04_1.jpgGerannt sind wir heute. Ja. Und wir haben beide unsere Ziele erreicht. Kerstin ist "durchgekommen" und ich habe meine gewünschte Zeit geschafft.

Der gesamte Tag war ein Erfolg und ein tolles Erlebnis. Mit 14.000 anderen Läufern starteten wir heute früh ins Ungewisse: Wir hatten in den letzten Monaten vorher beide nicht genügend Zeit so zu trainieren, dass wir auf "Nummer sicher" hätten gehen konnten. Vor allem für Kerstin, die noch nie in einem so großen Feld gestartet ist, war es heute sehr spannend.

Um es vorweg zu nehmen: Es war vom Start weg ein riesen Spaß. Die Unterstützung durch das Publikum in Köln war beeindruckend. Alle Anstrengung war angesichts dieser fantastischen Kulisse schnell vergessen.

Hier die Daten:

Kerstin

  • Zeit: 02:11:34
  • Platz 2.204 von insgesamt 3.880 Frauen
  • Platz 362 von 618 Teilnehmern in der Altersklasse

Florian

  • Zeit: 01:50:28
  • Platz 2.585 von insgesamt 7.128 Männern
  • Platz 545 von 1.468 Teilnehmern in der Altersklasse

Unmittelbar nach dem Lauf fragte mich Kerstin, ob wir "das noch einmal machen"? Also darf man davon ausgehen, dass wir dann neue Ziele vereinbaren und das Ganze noch einmal angehen. Z.B. dass Kerstin die 2 Stunden-Marke knackt... Wir werden berichten.

Der Tag davor

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2009_10_03_Halbmarathon.jpg

Am Tag vor dem Halbmarathon bleiben uns zwei Dinge zu erledigen. Erstens: Die Startunterlagen abholen. Und zweitens: Wundern über das Geschäft mit dem Laufen. Es ist gar sonderbar, wieviele Läufer auf der bei diesen Laufevents obligatorischen begleitenden Messeveranstaltung Kleidung, Schuhe und Accessoirs erwerben. Als ob sie nichts hätten...

Das Geschäft mit dem Laufen boomt. Allein die Halbmarathon-Strecke, die auch wir morgen in Angriff nehmen, wollen 14.000 Teilnehmer laufen; eine Feldstärke, wie es sie vor einigen Jahren noch nur beim Marathon selbst gab.

Und dass all' diese Athleten etwas zum Anziehen brauchen ist klar. Aber dass sie das alles am letzten Tag erstehen müssen...;-)

Wir melden uns morgen mit Zeiten. Dass wir durchkommen - davon sind wir überzeugt!

Freitag

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Was ist das eigentlich für ein Phaenomen, dass Freitage im Büro - ganz im Gegensatz zu ihrem Namen - meist hektisch und überfordernd geraten? Dass man abends nach Hause kommt und mehr unter diesem als unter jedem anderen Tag der vorangegangenen Woche gelitten hat?

Es liegt wohl daran, dass der Freitag das Ende der Woche markiert. Und dass wir in das wohlverdiente Wochenende unbelastet und frei von unerledigten Aufgaben starten wollen.

Ich glaube, dass es unmöglich ist am Freitag "fertig zu werden". Mehrere Gründe sprechen dagegen:

  • Ist es nicht nur Zufall, dass auf den Freitag zwei Tage folgen, die die an sich kontinuierliche Aufgabenfolge kurz unterbrechen?
  • Wenn wir an einem Freitag fertig werden könnten, warum gelingt es uns dann nicht an jedem anderen Tag der Woche?
  • Unternehmen wir unter der Woche überhaupt einen vergleichbaren Versuch die Aufgaben so wie an einem Freitag fertig zu stellen?

Wir sollten darüber nachdenken, ob man den Freitag nicht wie jeden anderen Wochentag angehen sollte: Was nicht fertig wird kann durchaus am Montag weiter bearbeitet werden. In der Zwischenzeit wird es niemand bemerken. Garantiert...

Körperliche Unversehrtheit

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2009_10_01_Schulter.jpg

Wie wichtig körperliche Unversehrtheit ist merkt man erst wenn das dann mal nicht so ist.

Meine Schulter ist nun bereits seit Wochen verletzt. Heute ist sie dann nach erneuten und anhaltenden Problemen wahrlich umfassend getapet worden. I ch hoffe im Genesungsprozess nun spürbare Fortschritte zu machen. In jedem Fall fühle ich mich für das Wochenende und unseren Start beim Halbmarathon besser vorbereitet. Sicher, man läuft nicht mit oder auf den Armen, aber beim Laufen läuft der ganz Körper mit.

Wie gesagt: Körperliche Unversehrtheit ist wichtig und vor allem nicht selbstverständlich. Wisst Ihr das eigentlich...

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