November 2009 Archive
Meiner kleinen, aber um so treueren Follower-Gemeinschaft mache ich heute ein wunderbares, lange herbei gesehntes Geschenk: Auf vielfältigen Wunsch veröffentliche ich in einem einzigen Eintrag mein legendäres "Reisetagebuch USA 2007".
Wünsche viel Spaß mit diesem Adventsgeschenk!
Als ich heute nach einem ausgedehnten Besuch bei meiner Mutter zu meinem Wagen kam, wurde ich dort bereits erwartet. Eine Dame sprach mich an und eröffnete mir, dass sie meinen Wagen bei einem Ausweichmanöver gestreift hatte. Sie würde nun schon über eine Stunde warten und freue sich, dass ich endlich zu meinem Auto gekommen sei. Natürlich war ich nicht erfreut, konnte mich aber nicht über das Mißgeschick der Dame ärgern: Viel zu sehr freute ich mich, dass sie nicht einfach weiter gefahren war, so wie es bei Unfällen dieser Art sehr häufig passiert.
Kurz darauf erschien dann auch die Polizei, die den Schaden an beiden Fahrzeugen begutachtete und den Unfallbericht aufnahm. Zuletzt wurden uns unsere Papiere wieder ausgehändigt und die Unfallverursacherin zu unser beider Überraschung mit einem Verwarngeld von 35 Euro belegt, das sie sofort zu begleichen hatte.
Auch der Polizist räumte ein, dass ihm dies weder angenehm sei, noch wirklich einleuchten würde; schließlich würde derjenige, der ehrlich und aufrichtig einen Unfall melde noch dafür bestraft. Und dann ist Gutheit wieder einmal Dummheit...
12/12 - das heißt 12 Stunden Arbeit, 12 Stunden Privatleben. Es geht wieder los. Und es ist noch November...
Wenn ein Tag nach einer 10 stündigen Besprechung zu Ende geht, freut man sich zunächst einmal darüber, dass er zu Ende geht.
Wenn man dann noch das Gefühl hat das Besprochene werde seine Wirkung nicht verfehlen kann man zufrieden sein.
Hat man schließlich noch das Gefühl die bevorstehenden Aufgaben im bestmöglichen Team angehen zu können, dann darf man sich glücklich schätzen.
Dann mache ich das jetzt mal; nicht zuletzt, weil meine bessere Hälfte über mein überaus spätes Heimkommen wieder einmal kein Wort verloren hat :-).
Alle Jahre wieder geht er los, der Doktoren-Marathon. Keine Sorge; mir fehlt nichts, keine akuten Erkrankungen. Die Disziplinen heißen Check-up, Screening und Vorsorge.
Ich lege mir diese Termine bevorzugt auf einen Tag, an dem es dann immer wieder zu arithmetischen Absonderlichkeiten und statistischen Auffälligkeiten kommt:
- Nur gelegentlich ent- und bekleide ich mich an einem Tag so häufig.
- Selten bin ich auf Ergebnisse so gespannt.
- Niemals finde ich im Wartezimmer eine aktuelle Autozeitschrift.
Und genau das scheint mir ein absolutes Phänomen zu sein: Lesezirkel sei Dank findet man im Wartezimmer eines Arztes dutzende von Zeitschriften jedweder Coleur: Frauenzeischriften, Boulevard-Presse, Special Interest, selbst wissenschaftliche Magazine. Alles da, alles aktuell.
Geht es aber um eine schnöde Autozeitschrift wird es knapp: Die aktuellste Ausgabe, die ich heute gefunden habe stammte aus Juni 2009. Kein Scherz.
Und dann kommt es noch schlimmer: Beim Hautarzt werde ich kurz bevor ich einen interessanten Artikel zu Ende lesen konnte ins Behandlungszimmer gerufen, um dort weitere 20 Minuten zu warten - ohne Zeitschrift. Und beim praktischen Arzt zu guter letzt hätte ich durchaus Zeit gehabt den Artikel zu Ende zu lesen, allerdings fehlten die Seiten. Hatte offenbar jemand Gefallen dran...
Mein Doctor's Day war dennoch durchaus positiv... o.B.!
"There is nothing
that is a more certain sign of insanity
than to do the same thing
over and over
and expect
the results to be different"
Albert Einstein
Wer also etwas anderes erwartet, sollte etwas ändern. Wer nichts ändert, darf nicht auf andere Ergebnisse hoffen.
Es geht immer noch etwas...
Schattenwurf
Im Herbst
Die
Sonne wirft lange Schatten
Die Wiesen sind bunt
Gut
Kann ein Sonntag schöneres bieten als mit der Sonne vier Schatten auf eine Herbstwiese zu malen?
Siehe auch Japanische Moren.
Wie zum Trotz hier noch ein weiteres, weihnachtsstimmungförderndes Thema: Weihnachtsgebäck.
In den vergangenen Jahren sind wir dieses Projekt häufig viel zu spät angegangen. Die Folge: Auch nach Weihnachten bestanden reichhaltige Vorräte an Plätzchen, die niemand mehr essen wollte. Daher haben wir uns in diesem Jahr dazu entschlossen, früher anzufangen.
Also startete heute Nachmittag die große Plätzchenbackaktion. Stolz konnten wir am frühen Abend auf drei gelungene Chargen verschiedener Süßwaren blicken: Nusshäufchen, Kokosmakronen und das nicht ganz gelungene, dennoch sehr gut schmeckende und mit einer höchst eigenen Bezeichnung ausgestattete "Fleckengebäck".
Die Wohnung hat im übrigen sehr gut gerochen. Wirklich empfehlenswert.
Zum Abschluss reichten wir dann noch das von meinem alten Freund und Weggefährten Huttie so treffend bezeichnete und auf vielen Weihnachtsmärkten anzutreffende typische Saisongebäck mit 5 Buchstaben: Pizza.
Und wir setzen weihnachtlich noch einen drauf, mit der aktuellen Weihnachtsdekoration des Hancock Centers. Ein Video davon gibt's im Smogblog-Kanal bei Youtube zu sehen. Und darüber hinaus noch ein paar andere Videos aus Chicago...
"Embrace the Season", begrüße die Weihnachtszeit. Diese umsatzfördernde Botschaft habe ich vor wenigen Tagen an einem Schaufenster in Chicago gesehen. Ich fand, dass Mitte November viel zu früh sei um sich vorweihnachtlichen Gefühlen hinzugeben.
Meine Kinder jedenfalls scheint das nicht zu stören. Sie sind mit ihren Gedanken längst unter dem Weihnachtsbaum angelangt. Nicht nur die prallvollen Wunschzettel verdeutlichen dies.
Vielleicht stimmt es aber doch und wir sollten uns schon mal ein wenig auf Weihnachten einstellen? Vielleicht überrascht uns Weihnachten dann auch nicht so plötzlich? Und vielleicht erleben wir diese Zeit dann sogar etwas bewusster und intensiver...?
Ich jedenfalls habe mir heute einen schönen blühenden Weihnachtsstern gekauft. Man kann ja nie wissen...
Na kommt schon: Let's embrace the season.
"Der wichtigste Zeitgeber beim Menschen ist der Hell-Dunkel-Rhythmus der Tageszeiten. Die Mechanismen, die diesem zugrunde liegen, erhielten sich während der Evolution bemerkenswert stabil und bestehen typischerweise aus sich selbst regulierenden Zyklen, in denen spezifische Proteine (sogenannte „Uhrproteine") ihre eigenen Genexpressionen steuern. Solche Regulationen behalten den 24-Stunden-Zyklus von RNA- und Proteinexpression bei." (siehe Wikipedia)
Klingt kompliziert. Ist es auch. Lässt sich leider sehr leicht stören. Einfach mal in ein Flugzeug setzen und eine Zeitzonen-Differenz von ein paar Stunden generieren. Das nennt man dann Jetlag.
"Die häufigsten Beschwerden des Jetlags sind Schlafstörungen (stimmt), Müdigkeit (stimmt auch), Schwindelgefühl, Stimmungsschwankungen, Appertitlosigkeit (och nö) und verminderte Leistungsfähigkeit bei körperlichen, manuellen und kognitiven Anforderungen (oha). Dabei verschwinden die subjektiven Beschwerden meist nach wenigen Tagen, während objektiv im Schlaflabor messbare Parameter, Körpertemperatur und Hormonstatus (weia) sich erst nach längerer Zeit (bis zu 2 Wochen) anpassen.
Obwohl fast alle Reisenden bei einer Zeitverschiebung von mehr als fünf Stunden Beschwerden wahrnehmen, ist deren Schweregrad und die Erholung davon individuell sehr unterschiedlich. Auch wenn der Einfluss vieler Faktoren nicht systematisch untersucht worden ist, scheinen die Beschwerden bei geringerem Alter ausgeprägter zu sein."
Manchmal ist Alter dann doch ein Segen oder?
Flugzeuge gehören in den Flughafen, da wo nachts die Flugzeuge schlafen.
Schlafen in Flugzeugen hingegen ist nicht jedem gegeben...
Gähn.
Heute gab mir ein Kunde an unserem Messestand den Rat mehr Monitore einzusetzen, um den Messebesuchern zu zeigen wer wir sind und was wir machen. Der einzelne Bildschirm, den wir im hinteren Bereich unseres Standes hätten würde bei weitem nicht ausreichen. Außerdem sei er dort völlig falsch platziert. Er gehöre ganz nach vorn an die Standgrenze, damit man ihn gut sehen könne. Da er ein guter Kunde ist habe ich mich für seinen Hinweis bedankt und versprochen darüber nachzudenken. Es ist aber - unter uns gesagt - nicht damit zu rechnen, dass ich seinen Vorstellungen kurzum folgen werde: Nahezu jeder Messestand verfügt über plärrende Monitore, die mich meistens bereits an der Standgrenze mit Informationen überhäufen, bevor ich überhaupt ermittelt habe, um welchen Aussteller es sich handelt, was seine Produkte oder Leistungen sind und ob darunter auch etwas für mich ist. Hinzu kommt, dass viele der dort gezeigten Programme/Filme/Präsentationen meist länger andauern, als meine Verweilzeit es zulässt: Auf einer Messe muss ich innerhalb von Millisekunden das Interesse des Besuchers wecken. Dann habe ich 10-15 Sekunden Zeit für Basisinformationen. Diese sind entscheidend dafür, ob ich bleibe oder weiter gehe. Ich habe heute während meines Messerundgangs darauf geachtet, wie Monitore auf den Messeständen eingesetzt wurden. Um es kurz zu machen: Ich habe nur wenige gefunden, die den Regeln für eine Messepräsentation entsprachen: Zu viel Information, schlechte Bildqualität, unwichtige Inhalte, falsche Platzierung, zu laut, zu leise, manchen sogar völlig ohne Programm, mit Hängern oder einfach abgeschaltet - es war alles dabei. Meinen Kunden habe ich dann noch gefragt was er denn bevorzugen würde: Einen Monitor oder einen qualifizierten Mitarbeiter, den er sogar etwas fragen kann? Und da war er sich dann seiner Meinung auch nicht mehr so sicher. Siehste...?
Nach einem langen Tag auf der Messe, von ich viel berichten könnte, was Euch nicht interessiert, gibt es heute ein Ausweichthema, nichts desto trotz hochaktuell!
Dieses Schild fotografierte ich heute früh (mit dem Handy). Es prangt an der Eingangstür zu einem der in der Nähe befindlichen Restaurants. Auf den ersten Blick nichts ungewöhnliches und dennoch behandelt dieses Schild etwas, was mich zunehmend stört.
Nachdem auch in Deutschland das Rauchen in Gebäuden, insbesondere in Restaurants mittlerweile verpönt ist, müssen die Raucher raus vor die Tür. Merkwürdiger Weise schaffen es die meisten von ihnen gerade über die Türschwelle. Dort stehen sie dann nicht nur im Weg, wenn man das Gebäude betreten oder verlassen will, sondern man ist auch gezwungen durch einen dichten Rauchnebel zu tauchen.
Das oben abgebildete Schild ist keine Ausnahme, sondern hier in den USA Gesetz: Direkt vor der Tür darf nicht geraucht werden. 15 feet, das sind etwa 4,5 m zu beiden Seiten, sind Nichtraucherzone. Das gewährt dann freien Anflug bei guter Sicht.
Und das ist dann ein positiver Lichtblick in einem Land, das sich in den letzten Jahren durchaus überwiegend durch viele strenge, meist sinnlose Regeln hervor getan hat...
Wieder geht ein Chicago-Tag zu Ende, der so auch überall auf der Welt hätte stattfinden können. Nach einem Frühstück bei Einstein Bros - leckere Bagels in allen erdenklichen Variationen - ging es zum Meeting in den Besprechungsraum. An einem fußballdfeldgroßen Konferenztisch, bequem in Schlangenledersesseln schaukelnd verging der Tag wie im Flug.
Zurück im Zimmer bleibt der Blick auf die Ecke East Bellevue Place/Rush Street, die wir auch aus dem Konferenzraum sehen konnten. Bis jetzt - 17:30 Uhr sitzen die Gäste in den Cafés und Restaurants draußen und genießen spätsommerliche Temperaturen um die 17°C.
Das Fenster in meinem Zimmer im 9. Stock ist geöffnet. Ich genieße die Atmosphäre da draußen, höre die Leute reden, die Hufer der Pferdekutschen trappeln und rieche Duzende verschiedene Gerichte. Und das geht dann halt doch nicht überall auf der Welt...
Wie eintönig ein ganz normaler Arbeitstag beim Einrichten einer Messe sein kann, zeigt dieser Blogeintrag. Ich habe heute nichts erlebt, das beschreibenswert wäre. Außer vielleicht, dass nach und nach nun meine Kollegen in Chicago eintreffen, was immer etwas besonderes für mich ist, weil wir uns so selten sehen.
Ganz sicher kann das heute auch noch ein schöner Abend werden, wenn wir zusammen essen gehen und uns über das in den letzten Monaten geschehene austauschen.
Ganz sicher war es auch ein guter Tag: Wir liegen mit unseren Arbeiten voll im Plan. Und dann war das eben doch kein typischer "Freitag, der 13."...
Übrigens: Es soll heute ein wunderbarer, sonniger Tag mit Temperaturen bis 17°C gewesen sein. Allein davon mitbekommen haben wir indes nichts...;-)
Ein weiterer Chicago-Tag neigt sich dem Ende entgegen. Wieder ein Tag der mich staunen ließ:
Macy's an der State hat bereits komplett auf Weihnachten dekoriert, außen wie innen. Allein der iPod-Automat steht nach wie vor schlicht und ergreifend da.
Die blaue Stunde taucht die Stadt in eine unwirkliche Stimmung. Der Chicago River an der Dearborn Street wirkt wie gemalt. Hoch über den Fluss erhebt sich der nunmehr fertiggestellte Trump Tower. Nur das Chicago Theater bietet wie eh und je die Show des Abends an...
Halt doch kuriUSA...
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Chicago heute. Sonnig bei knapp 15° Grad. Auszuhalten. Allerdings ist es in der Messehalle, in der ich den überwiegenden Teil des Tages verbringe, weniger attraktiv. Immerhin: Alles, was wir für den Standbau benötigen ist da.
Auch die Dame, die die Union Worker einteilt und peinlich genau darauf achtet, dass wir nichts tun, was wir nicht tun dürfen. Heute waren wir schneller: Alles Material ausgepackt, bevor sie uns dabei erwischen konnte :-).
Kurios auch, dass mein Kollege beim Zahlen des Taxis seine Kreditkarte verliert. Offenbar hat der Taxifahrer sie mit dem Beleg an sich genommen. Über die Quittung sind Taxiunternehmen und Fahrer bald ausgemacht, allerdings kommt der Fahrer nicht zurück.
Um an der Messe weiterzukommen bitten wir den Concierge unseres Hotels sich des Problems anzunehmen. Am späten Nachmittag erreicht uns dann telefonisch die Entwarnung: Die Karte ist wieder da. Ein Passant hatte sie auf dem Gehsteig liegen sehen. Dort, wo mein Kollege das Taxi verlassen hat.
Kaum zu glauben, dass eine goldene American Express Karte stundenlang auf dem Gehsteig liegen bleibt. Da soll noch einmal einer sagen, Amerika wäre gefährlich.
Gefährlich schön vielleicht, wenn man morgens an der Lakefront steht...
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Ein typischer Reisetag:
Transfer: Auf dem Weg zum Flughafen Sperrung der Autobahn, 16 km Stau. Gut, dass der Fahrer eine Ausweichstrecke kannte.
Einchecken/Abflug: Nach schnellem Einchechen sitze ich eine Stunde im Flugzeug, ohne dass wir abfliegen. Beim Rollen zur Startbahn wird ein Schaden am Fahrwerk gemeldet. Gecheckt findet sich schließlich nichts.
Flug: Mit 45 Minuten Verspätung starten wir in einen der ruhigsten Flüge, die ich je über den Atlantik hatte. Atemberaubender Blick auf die Eisfelder und die Berge von Grönland.
Landung: Pünktlich, ungewohnt schnelle aber Abfertigung bei der Homeland Security mit skurilem Dialog:
She: "Why are you coming to Chicago?"
Me: "I am attending a show at McCormick Place this week."
She: "What kind of show?"
Me: "It's called Fabtech, Fabrication Technology. We are an exhibitor there."
She: "Vacation Technology? Sounds interesting. Never heard of..."
Me: "No, Mam. It's FABRICATION, not VACATION."
She: "Oh, aha. OK, enjoy your stay."
Handy: Geht erst nach mehrfachem aus- und einschalten.
Taxi: Sauber, freundlich, keine Kreditkartenzahlung. Bin ich im richtigen Land gelandet?
Hotel: Toll. Schönes Zimmer im 9. Stock. Nicht zu hoch und auch nicht zu weit unten. Und es liegt direkt gegenüber von Carmines, einem meiner Lieblingsrestaurants in Chicago, von dem ich bereits letztes Jahr beeindruckt berichtete. Im Bild oben in der Mitte an der roten Leuchtreklame zu erkennen. Fotografiert direkt aus meinem Zimmer.
Abend: Unendlich lang, bin allein, meine Kollegen reisen erst morgen früh an. Essen bei Giordanos on Rush. Was? Italian Sausage natürlich. Auf die habe ich mich doch so sehr gefreut.
Schön wieder hier zu sein!
Weitere Fotos, ein Album, das in der kommenden Woche wächst bei Facebook.
An einem Tag wie diesem passiert so viel, dass ich vier Blogs schreiben könnte:
- Morgen geht's wieder einmal nach Chicago; dieses Mal beeinträchtigt durch die Angst vor...
- H1N1. Ohne Impfung (weil der Arzt abriet) und nur mit Tami-Flu und sechs Stück Mundschutz als Immun-Mauer im Gepäck.
- Wenn vor 20 Jahren die Mauer eingerissen wurde, dann weil die Menschen sagten "wir sind das Volk" und "die Mauer muss weg".
- Hinreißend auch heute: Die Frauen. Der Besuch bei meiner Mutter, die ansteckend gut gelaunt war und das erfrischende Telefonat mit meiner recht frisch verwitweten Tante krönten den Tag.
Jetzt wird es Zeit für die dritte Frau des Tages, die ich in Kürze bereits sehr vermissen werde...
Reiseempfehlungen sind gut. Tipps immer willkommen. Was hätten wir alles NICHT gesehen, hätten wir nicht Hinweise von Dritten erhalten.
Genau so nützlich kann es sein, Tipps zu erhalten, wo man KEINESFALLS hingehen sollte. Zugegeben: Tipps dieser Art sind eher selten, sollten aber beherzigt werden.
Die User der Webseite tripadvisor.de haben zum vierten Mal in Folge das schlechteste Hotel gewählt. "Sieger" ist das Hotel Carter in New York. Mord, Entführung, braune Brühe aus dem Wasserhahn, ganz zu schweigen von allerhand Getier in den Zimmern... Wer sich ekeln mag wird hier verwöhnt.
Wie gesagt, Tipps sind immer willkommen.
"I don't care what anybody says about me as long as it isn't true."
Das sagte einst Truman Capote, der so unverwechselbar von Irving Penn portraitiert wurde. Und genau der starb am 7.10.2009 im Alter von 92 Jahren und hat jetzt eine Ausstellung im Art Institute of Chicago.
Und da gehe ich nächste Woche hin. Ätsch.
"Guten Abend, liebe Gäste,
wir erfreuen Euch auf's Beste,
mit Klamotten, Komödianten,
die schon uns're Väter kannten."
Na, erkannt? Richtig. Es sind die ersten Zeilen der Eröffnungsmelodie von "Väter der Klamotte".
Andere Frage: Wer von Euch weiß noch wie die Protagonisten der TV-Serie "Das A-Team" hießen? Na? Richtig: John „Hannibal" Smith (George Peppard), Bosco „B. A." Baracus (Mr. T), Templeton „Faceman" Peck (Dirk Benedict) und H. M. „Howling Mad" Murdock (Dwight Schultz).
Oder wer einst mit wem in der Familien-Saga "Der Denver Clan" verbandelt war? Ganz einfach: Die Geschichte beginnt mit der Hochzeit von Blake Carrington (John Forsythe) und Krystle Jennings (Linda Evans), beide bereits geschieden. Der Ölmulti Blake ist der Kopf eines einflussreichen Familienclans in Denver. Zum Personal seines pompösen Anwesens gehört anfangs Butler Joseph Anders (Lee Bergere). Die Tochter Fallon Carrington (Pamela Sue Martin; ab Folge 115: Emma Samms) heiratet den Politiker Jeff Colby (John James), von dem sie sich später wieder scheiden lässt. Colby heiratet dann Kirby Anders (Kathleen Beller), die Tochter des Butlers. Der bisexuelle Sohn Steven Carrington (Al Corley) verunglückt bei einer Ölexplosion. Er überlebt knapp, muss sich aber wegen schwerer Verbrennungen einer Gesichtsoperation unterziehen (und wird ab Folge 46 von Jack Coleman gespielt). Blakes Ex-Frau Alexis Carrington (Joan Collins), die es geschafft hat, sich dauerhaft im Gästehaus des Carrington-Anwesens einzuquartieren, ist ein intrigantes und skrupelloses Biest. Weil sie Blake zurückhaben oder wenigstens unglücklich machen will, ist Krystle ihre Erzfeindin, mit der die Auseinandersetzungen oft auch handgreiflich enden. Alexis ist in der Wahl ihrer Mittel nicht zimperlich. So verursacht sie einen Reitunfall, bei dem Krystle ihr Kind verliert, ist für ein Attentat verantwortlich, bei dem Blake zwischenzeitlich erblindet, und bezahlt Krystles Nichte Sammy Jo Dean (Heather Locklear), damit sie Steven Carrington verlässt, mit dem Sammy Jo inzwischen verheiratet ist. Steven heiratet danach für einige Zeit die nervenkranke Claudia Blaisdel (Pamela Bellwood), sitzengelassene Ehefrau des Geologen Matthew Blaisdel (Bo Hopkins), mit dem Krystle früher zusammen war. Verheiratet war Krystle jedoch mit dem Tennisprofi Mark Jennings (Geoffrey Scott).
Adam Carrington (Gordon Thomson), der lange verschollene Sohn von Alexis und Blake, der als Kind entführt wurde, taucht wieder auf und heiratet später Dana Waring (Leann Hunley); ebenfalls kommt Alexis' Tochter Amanda (Catherine Oxenberg, ab Folge 149: Karen Cellini) nach Denver und entpuppt sich als weitere Tochter Blakes, von der er nichts wusste. Auch erfährt Blake jetzt erst, dass er eine Halbschwester namens Dominique Deveraux (Diahann Carroll) hat, eine uneheliche Tochter seines Vaters.
Blake und Krystle betrügen sich gegenseitig mehrfach, lassen sich zweimal scheiden, heiraten aber auch zwei weitere Male. Die gemeinsame Tochter Krystina (Jessica Player) kommt zur Welt und wächst heran. Eine ihrer Affären hat Krystle mit Daniel Reece (Rock Hudson). Alexis und Dex Dexter (Michael Nader) heiraten ebenfalls, lassen sich aber auch wieder scheiden und kommen sich danach wieder näher. Nach der Scheidung von Claudia wird Luke Fuller (William Campbell) Stevens Liebhaber. Amanda heiratet den Prinzen von Moldawien, moldawische Terroristen metzeln jedoch während der Zeremonie die gesamte Hochzeitsgesellschaft nieder. Alle überleben. Krystle wird entführt, und die Doppelgängerin Rita (natürlich auch Linda Evans) schlüpft in ihre Rolle. Hinter der Entführung stecken Sammy Jo und Joel Abrigore (George Hamilton). Sammy Jo heiratet Clay Fallmont (Ted McGinley), den Sohn des Senators Buck Fallmont (Richard Anderson).
Durch Betrug und neue Intrigen vertreibt Alexis Krystle und Blake vom Carrington-Anwesen und hat nun das alleinige Sagen. Schließlich fällt Krystle ins Koma, Fallon und Krystina werden auf der Suche nach einem Nazi-Schatz in einem Tunnel verschüttet, Adam stürzt Alexis und Dex vom Balkon, wodurch Dex stirbt, ein korrupter Polizist schießt auf Blake, und die Serie ist zu Ende.
Und dann war da noch das Glücksrad, das uns in den 90ern den späten Nachmittag verkurzweilte ("...ich kaufe ein 'E'") und Peter Bond (der eigentlich Peter Kielbassa heißt) und Maren Gilzer berühmt machten.
Weitere Stichworte gefällig: Kli-Kla-Klawitter, Spiel ohne Grenzen, Tim Thaler, Catweazle und viele andere; alle zu finden im Fernsehlexikon. Dahinter stecken übrigens die Radiomoderatoren Michael Reufsteck und Jochen Stöckle, sowie der Medienjournalist Stefan Niggemeier.
Kurzweiliges, langanhaltendes Surfen garantiert. Auf und zurück in Eure rechteckige, bisweilen schwarz-weiße Kindheit...
Was so eigenartig formuliert beginnt, scheint selbst nicht zu wissen, was es ist. Der erste Eindruck setzt sich munter fort, wenn man weiter surft:
Hinter all' dem verbirgt sich eine hervorragende Seite, die hilft zu erkennen, was auf dem PC gerade so läuft. Oder was - wie bei meinem Laptop - das Herunterfahren allabendlich verhindert.
Was nicht richtig funktioniert ist allein die - offenbar automatische - Übersetzung aus dem Englischen. Immerhin ist sie nicht unoriginell...
Übrigens: Von diesen verdorbenen, unbenutzten und vielleicht schädlichen Akten habe ich bestimmt noch ein paar im Büro...
Multi-Tabs. Wisst Ihr was das ist? Das sind chemisch-biologische Wunderwaffen, die unsereins nachhaltig glücklich machen können. Jedenfalls wenn ich meinem Kollegen Glauben schenken darf. Der hat sich heute nämlich bei mir als "Tab-Fetischist" geoutet und mich nachhaltig verunsichert.
Es scheint für das persönliche Gleichgewicht notwendig über Geruchsneutralisierung und Extra-Trocken-Effekte zu verfügen. Wenn dann noch Salzfunktion, Edelstahlglanz, Langzeitglasschutz, Reinigungsverstärker und Niedrigtemperatur-Aktivatoren dazu kommen, sind der Glückseligkeit offenbar keine Grenzen mehr gesetzt.
Das mit der Salzfunktion könnte mich dann auch noch interessieren; im Winter, wenn es dann draußen wieder glatt ist...
P.S.: All' das gibt es in Somat 9, einem Wundermittel, jedenfalls wenn ich meinem Kollegen Glauben schenken darf. Ist halt ein Tab-Fetischist...
Gänsehaut bekomme ich, wenn ich auf die Seite von Prince Charles' Regenwald-Projekt gehe. Dort ist beschrieben, was die Stiftung macht und wie man sich an dem Projekt beteiligen kann.
Gänsehaut bekomme ich, wenn ich den in die Seite integrierten Zähler sehe, der anzeigt in welcher unglaublichen Geschwindigkeit der für das Weltklima so wichtige Regenwald von unserer Erde verschwindet.
Die Seite beantwortet viele Fragen und jeder kann dort Fragen stellen. Mein Tipp: Informiert Euch und bekommt eine Gänsehaut...
Designboom.com ist eine überaus interessante Webseite, die den virtuellen Finger an den Designpuls der Zeit legt. Natürlich ist das
Yas Hotel eines der beherrschenden Themen.
Nicht nur die motorsportbegeisterte Gemeinde weiß seit heute, dass das Yas Hotel auf Yas Island in Abu Dhabi steht und nicht nur neu, sondern absolut ungewöhnlich ist: 500 Zimmer auf 85.000 qm, purer Luxus unter 5.800 polierten Glasscheiben, inmitten einer 36 Mrd-Dollar Investition des Yas Marina; eine Neudifinition des selbsternannten 7-Sterne Status. Einfach unvorstellbar.
Übrigens genau so unvorstellbar, wie der Vize-Weltmeister-Titel für Sebastian Vettel. Den, den er zuletzt gar nicht mehr haben wollte und den, den niemand zu Beginn der Saison hätte vorhersagen können. Wie gesagt: Unvorstellbar...

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