Dezember 2009 Archive

Und bunt

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2009_12_31_2010_fertig.jpgMit einer selbstgebastelten Grafik - mit der Hand gemalt und mit Photoshop coloriert - verabschiedet sich Smogblog von Euch und dem Jahr 2009. Eines scheint bereits jetzt festzustehen: 2010 wird bunt...

Putz- und Flicktag

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Der Putz- und Flicktag ist im Allgemeinen als der Tag bekannt, an dem geputzt und geflickt wird. Jedenfalls war das wohl früher so. Heute erledigt man all' die Vorgänge, die über die Weihnachtsfeiertage oder in den Wochen und Monaten zuvor liegen geblieben sind. Und das kann dann schon mal dauern...

Während ich heute das papierene Strandgut der jüngsten Zeit sichtete, ordnete, bearbeitete, lochte und abheftete habe ich mich gefragt, ob dies so und jetzt wohl andere Menschen auch tun? Denn in den großen Verbrauchermärkten werden derzeit wieder verstärkt Büro- und Ablageutensilien angeboten und die Zeit "zwischen den Tagen" ist ja genau die Zeit, in der ein jeder in seinen Unterlagen Ordnung schafft. Selbst wenn dies so wäre - dachte ich - würde dies nicht automatisch bedeuten, dass ich - in dieser Hinsicht - normal sei. Mir selbst erschien der Drang Ordnung zu schaffen zwanghaft.

Also habe ich mich informiert und heraus gefunden,
  • dass es durchaus etwas wie "Ordnungszwang" gibt,
  • dass dies eine Zwangsstörung ist, die darin besteht, dass der Betroffene versucht in seiner Umgebung immerzu Symetrie, Ordnung oder ein Gleichgewicht herzustellen, indem er Dinge wie Bücher oder Nahrungsmittel nach strengen Regeln perfekt ordnet.
Wichtig im Sinne einer sicheren Diagnose ist:
  1. Die Zwangsgedanken oder zwanghaften Handlungsimpulse müssen vom Patienten als seine eigenen erkannt werden.
  2. Mindestens gegen einen Zwangsgedanken oder gegen eine Zwangshandlung muss der Patient noch Widerstand leisten.
  3. Der Zwangsgedanke oder die Zwangshandlung dürfen nicht an sich angenehm sein.
  4. Die Zwangssymptome müssen sich in zutiefst unangenehmer Weise wiederholen.
  5. Die Symptomatik muss über mindestens 14 Tage an den meisten Tagen bestehen.
In den Punkten 1, 3, 4 und 5 besteht Übereinstimmung zwischen Lehre und Erlebtem. Allein in Punkt 2 habe ich längst kapituliert: Widerstand ist zwecklos und macht keinen Spaß.

Ich frage mich: Muss ich mich sorgen, oder war das nur ein ganz normaler "Putz- und Flicktag"?

Verwirklichung

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2009_12_29_Gitarre.jpgGlücklich wer etwas Wichtiges (endlich) zu stande bringt. Das ist nicht von Goethe, sondern heute so erlebt.

Seit einiger Zeit schon denke ich darüber nach meinem Sohn eine Gitarre zu kaufen und ihn damit der Musik, besser gesagt dem Musikmachen näher zu bringen. Ich halte ihn für musikalisch und glaube, dass er Spaß am musizieren haben könnte. Sollte er nur halb so viel Spaß daran haben wie ich es hatte - perfekt!

Warum ich darüber im Blog berichte? Nun - ich glaube, dass viele von uns Wünsche und Vorhaben in sich tragen und zögerlich oder gar nicht an deren Verwirklichung gehen. Das ist für die Dauer des Evalierungsprozesses richtig und gut. Aber irgendwann muss es dann auch gut sein, dann muss die Aktion folgen, der Wunsch Wirklichkeit werden.

Und noch einen Gedanken zum Thema "die Realisierung meines Wunsches ist zu teuer": Denkt mal darüber nach wieviel Geld wir für alles mögliche, viel unnötiges ausgeben, oder was vergleichsweise eine Tankfüllung kostet...

Die Gitarre jedenfalls war nicht wesentlich teurer als eine Tankfüllung. Wahrscheinlich werden wir aber länger etwas davon haben. Möglicherweise sogar das ganze Leben lang...

Herzenswunsch

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2009_12_28_Tattoo.jpgHeute ein Insider-Blog - bitte um Nachsicht. Nach ausgibiger Planungsphase ist 505 gelandet. Manchmal tun Herzenswünsche weh. Aber das ist alle mal wert...

Schöne Tage

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"Alles in der Welt läßt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen."

Als Johann Wolfgang von Goethe dies seinerzeit schrieb irrte er sich. Er hatte ganz offenbar keine Vorstellung davon, wie angenehm ein paar "schöne Tage" sein können. Denn genau das waren die letzten Tage: Schön. Allein eine Verwirrung bleibt: Ist heute Sonn- oder Feiertag? Und wenn nicht Sonntag - welcher Wochentag überhaupt?

Wie dem auch sei: Auch die nächsten Tage sollten genossen werden, und zwar so dass am jeweiligen Abend einjeder sagen kann: Es war ein schöner Tag!

Family Business

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Vorschaubild für 2009_12_26_Ausklang.jpg

Das mit dem Weihnachtsspaziergang hat dann heute geklappt; und zwar unter optimalen Bedingungen. Allein die Begehung des Eises auf den hier üblichen Steigungen und Gefällen war durchaus anspruchsvoll. 

So klingt ein harmonisches Weihnachtsfest mit einem versönlichen Tag im Kreise der Familie aus. Und genau darum geht es doch eigentlich, oder...

Baumelseele

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2009_12_25_Regenfenster.jpg

Hamburg: 2°C, Regen
Hannover: 4°C, Regen
Köln: 6°C, Regen
Frankfurt: 7°C, Regen
München: 7°C, Regen

Von Nord nach Süd - Regen. Aus dem geplanten Weihnachtspaziergang ist heute dann nichts geworden. Morgen vielleicht. 

War aber auch mal schön ein wenig faul zu sein über den Tag. Lange her, dass die Seele so baumelte...

Frohe Weihnachten

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Weihnachten_2009_1.jpg

Weihnachtsgrüße 2009. Bitte klickt auf das Bild um es zu vergrößern.

De Türme vum Dom

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2009_12_23_Weihnachtsmarkt.jpg

"Un' de Türme vum Dom
hänn' alles im Blick.
Se stonn un halten Wach',
se läge sich nie hin,
se schlööfe niemols in,
och nit in der helige Naach."

So, wie es die Höhner in ihrem Weihnachtslied "Türme vum Dom" beschreiben, haben wir heute zum Abschluss der Vorweihnachtszeit ein Stück Köln gelebt. Auf unsere Runde über die Weihnachtsmärkte haben wir dann endlich einmal loslassen können und Reibekuchen, Maronen, Glühwein und heißen Kakao genossen.

Der Tag vor Weihnachten geht zu Ende und wir langsam zur Ruhe. Wir wünschen Euch allen da draußen, dass auch Ihr Ruhe findet und Euch auf Weihnachten freut. So wie wir.

Übrigens: Das Lied von den Höhnern könnte unser ganz persönlicher Weihnachtshit 2009 werden. Und alle, die was für Köln übrig haben dürften uns Recht geben...

Alles richtig gemacht

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Jetzt dachten wir, wir hätten alles richtig gemacht:

  • Im September bereits ausreichende Mengen an Teelichtern erstanden.
  • Im Oktober die Weihnachtskisten auf Bruch und Verdarb gesichtet.
  • Im November Konzepte für Baumschmuck und Weihnachtsgruß entwickelt.
  • Vor dem ersten Advent die gesamt Wohnung vorweihnachtlich geschmückt.

(Seit dem die Leser dieses Blogs mit diesem Thema in jeder Hinsicht erschöpfend informiert, belehrt und belämmert.)

  • Unablässig und höchst zuverlässig ausgebrannte Teelichter und Kerzen durch frische ersetzt.
  • Den Weihnachtsbaum spät gekauft, jedoch früh geschmückt (die Lichter dürfen aber nicht vor dem Heiligen Abend eingeschaltet werden; außer testweise, was allerdings nur selten erlaubt ist!).

Und vor allem aber - quasi flankierend zu den vorgenannten Maßnahmen - haben wir versucht all' dies bewusster wahrzunehmen und zu genießen als in den Jahren zuvor. In dieser Hinsicht dürfen wir mit Recht behaupten, erfolgreich gewesen zu sein.

Heute war dann endlich - und es sei uns nachgesehen, dass wir uns diesen Tag ein Stück weit herbei gesehnt haben - der letzte Arbeitstag vor Weihnachten. Und natürlich gipfelte der wilde, hektische, bisweilen verzweifelt anmutende Versuch irgendwie fertig zu werden in einem an Sodom und Gomorrha erinnernden Zustand - bis zu letzten Minute.

Letztlich war es dann ausschließlich wieder der durchaus gut gemeinte, wie gleichermaßen panische wie von vorn herein zum Scheitern verurteilte Versuch dieses Jahr alles richtig zu machen.

Vielleicht gelingt dies nächstes Jahr...

Und bei Euch so?

Nichts alltägliches

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2009_12_21_Post.jpg

Post, Bestellungen, Enzyklopädien, Treffen mit Freunden und vieles mehr: Wir machen heute so vieles über das Internet.

Warum setzen wir uns dann hin und schreiben Grüße zu Weihnachten? Auf Karten, die wir zuvor selber gebastelt haben? 

Diese Art von Gruß scheint doch etwas besonderes zu sein. Anders als das, was man täglich macht. Persönlicher, überdachter, handschriftlicher.

Es ist etwas besonderes, eine Weihnachtskarte zu erhalten. Und es ist ebenso etwas besonderes eine Weihnachtskarte zu schreiben.

Schon probiert?

Nimm's wie es kommt

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2009_12_20_Schnee.jpg

Kam der Schnee zu früh, oder ist Weihnachten dieses Jahr zu spät? Eine ebenso müßige wie überflüssige Diskussion, die aber an diesem Wochenende immer wieder aufkam. So gern wollten sie alle den Schnee über die Feiertage behalten.

Aber auch wenn heute noch nicht Weihnachten war, dieses Wetter passte aber auch durchaus zu einem stimmungsvollen vierten Advent.

Und dann war da noch das Schneeschieben, das erste dieser Saison. Es hat ja - für mich zumindest - etwas meditatives, wenn sich Spur für Spur, Schaufel für Schaufel eine  verkehrssichere Ordnung vor dem Haus ergibt. 

Heute, das war ein Tag im Zeichen des Schnee. Wie's morgen wird - wer weiß. Wir nehmen  es wie es kommt.

Herz-Moment

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2009_12_18_Weihnachtsfeier.jpg

Wie kann man einen vorweihnachtlichen Tag besser begrüßen als am hell leuchtenden Weihnachtsbaum auf dem heimischen Dorfplatz?

Dieses Bild haben wir heute früh, kurz nach Mitternacht gemacht, als wir auf dem Weg nach Hause waren. Wir kamen von unserem alljährlichen Weihnachtstreffen mit guten Freunden. Und es war wieder ein ganz besonderer Abend, an dem wir viel erzählt, gelacht und uns unnachahmlich amüsiert haben.

Natürlich haben wir auch heute wieder unserem verstorbenen Freund Reiner gedacht, der sonst an diesen Abenden immer bei uns war.

In Augenblicken wie diesem wird uns bewusst, wie wichtig und wie gut es ist Freunde zu haben.

Geprägt und beeindruckt von diesen Eindrücken stehen wir dann mitten in der Nacht in bitterer Kälte vor unserem Weihnachtsbaum und schließen einen weiteren unvergesslichen Moment in unser Herz.

Respekt

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2009_12_18_1_Weihnachtsfeier.jpg

Der Höhepunkt meines Tages? Ganz einfach: Als der Nikolaus dann endlich kam. Und wisst Ihr was? Meine Ma hat sich auch gefreut...

Manchmal ist es so einfach einen Menschen glücklich zu machen. Aber das geht nur dann, wenn es Ehrenamtliche gibt, wie den netten Herrn, der hier (wieder einmal) den Nikolaus mimt. Er steht in diesem Jahr für mich stellvertretend für all' die Menschen, die ehrenamtlich arbeiten. Insbesondere diejenigen, die regelmäßig in Altenwohn- und -pflegeheimen arbeiten und dort den Bewohnern Lächeln schenken und für Freude sorgen.

An Sie alle: Was Sie leisten gehört auch in diesem Jahr zu den Höchstleistungen der Menschlichkeit.

Ihnen gebührt Dankbarkeit und Respekt.

Zertifizierte Weihnachtsbäume

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Es wird Zeit. Zeit einen Weihnachtsbaum zu kaufen. Dieses Wochenende muss es gelingen. Aber welchen Baum soll man kaufen?

Ich gebe es zu - ich habe es nicht gewusst: Es gibt Weihnachtsbäume aus zertifiziertem Anbau. Solche Weihnachtsbäume kann man kaufen und hat damit etwas ökologisch richtiges getan.

Informationen dazu gibt es im Pure Nature Blog.

Lichter-Glanz-Flanieren

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2009_12_16_Weihnachtsmarkt.jpg

Heimelige Wärme empfing mich, als ich heute im Rahmen meines weihnachtlichen Express-Shoppings über den hiesigen Weihnachtsmarkt flanierte; und das obwohl es mit -5°C durchaus frisch war. Dennoch: Im Glanz der Lichter lassen sich auch solche Temperaturen ertragen.

Unser Weihnachtsmarkt ist mit wenigen Schritten zu durchmessen. Gleichwohl blieb mir während dessen genügend Zeit darüber nachzudenken, wie viele Weihnachtsmärkte dieser Art (richtige Weihnachtsmärkte und Weihnachtsmärkte-Light wie bei uns) es derzeit wohl in Deutschland gibt?

Natürlich hatte ich keine Vorstellung. Nicht die geringste Idee. Also habe ich nachgeschaut. Daher weiß ich jetzt, dass es z.B. in Großarl, in Braunswerda, in Irsch und auch in Ketzin derzeit Weihnachtsmärkte gibt. Und in einigen anderen Orten ebenso.

Ob ein Weihnachtsmarkt in Eurer Nähe dabei ist könnt Ihr unter www.weihnachtsmarkt-deutschland.de nachschauen. Kein Scherz - diese Seite gibt es wirklich.

  Viel Spaß beim Lichter-Glanz-Flanieren...

2009_12_15_Dreamliner.jpg

Mein Highlight des Tages: Der erste Flug des Dreamliner von Boeing.

Bekanntlich leben Totgesagte ja länger. Und der Dreamliner gehört dazu: Mit mehr als zweijähriger Verspätung ist er heute zu seinem Jungfernflug gestartet. Technische Probleme verzögerten den Erstflug der Boeing 787 immer wieder.

Die letzten Rolltests am vergangenen Samstag verliefen positiv, so dass man sich für den ersten Testflug entschied. Vom Flugfeld des Boeing Headquaters in Everett bei Seattle im US-Staat Washington hob er dann heute endlich ab.

Nicht allein, dass es wieder einmal ein Meilenstein in der daran im Grunde nicht armen Luftfahrt ist, sondern dass ein in den vergangenen Jahren heftig kritisiertes Projekt dann doch erfolgreich zu Ende gebracht werden konnte. Es gilt - was ich schon immer gemeint habe - der Grundsatz: Bange machen gilt nicht!

So wie die Mannschaft bei Boeing an den Erfolg geglaubt hat und sich aller Kritik zu Trotz auf die Bewältigung der Probleme konzentrierte, so sollten auch wir das in der Praxis halten: Schritt für Schritt die Aufgaben abarbeiten.

Dann wird das auch noch etwas mit dem Erfolg.

Social Networks

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Social Networks an sich sind ja eine tolle Sache: Man trifft Leute, von denen man so lange nichts gehört hat, dass man meinen könnte, sie hätten nur in der eigenen Vorstellung existiert. Und unserer natürlichen und unvermeidbaren Neugier folgend sind wir immer auf der Suche nach... ja wonach eigentlich? Nach der Person, nach der wir eigentlich gar nicht suchen, sie aber dennoch finden wollen? Vielleicht.

Aber Teilnahmen an solchen Social Networks werden durchaus unterschiedlich bewertet. Zu viele Spuren im Netz können auch hinderlich sein; insbesondere wenn es um Karriere geht. Personalverantwortliche sehen es gern, wenn man netztechnisch unbefleckt ist.

Meine ehemalige Klassenkameradin Karla könnte durchaus dazu gehören. Karla ist in "HR"; und das steht für Human Ressources. Menschen wir Karla sorgen dafür, dass immer die richtigen Leute am richtigen Platz arbeiten. Und bei der Auswahl der künftigen Mitarbeiter verrät ihr das Internet möglicherweise etwas über den Bewerber, was er selber in seinen Bewerbungsunterlagen oder im Vorstellungsgespräch nie erwähnen würde. Vorsicht ist also durchaus angesagt.

Karla habe ich übrigens vor einiger Zeit erst, nachdem wir uns lange aus den Augen verloren haben, wieder getroffen. Virtuell...bei XING ;-)

Der Weihnachtsmann im Glas

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2009_12_13_Nikolaus im Glas.jpg

Advent/Warten

Auch den aktuellen Dritten,
Haben die Kinder dann eher durchlitten.
Das Warten auf das Weihnachtsfest,
Ist dieses Jahr ein echter Test.

Von heute an noch mehr als 10 Tage!
Das - bei aller Geduld - steht außer Frage,
Kann doch überhaupt nicht sein,
Völlig unverschämt und eher gemein.

Dass der Weihnachtsmann in diesem Jahr,
Wo er sonst immer pünktlich war,
Gefühlt sich so viel Zeit nun lässt,
Bis zum Weihnachtsfest.

Doch aufgepasst, es ist etwas geschehen,
Wir haben den Weihnachtsmann bereits gesehen.
Gerde heute Abend war's,
Der Weihnachtsmann ist noch im Glas.

Wir können also ohne Bedenken,
Der Nacht ihre Ruhe schenken.
Und bevor ihr morgen aufgewacht,
Hat er sich auf den Weg gemacht.

Doch noch - wenn auch nur zum Spaß,
Ist der Weihnachtsmann in seinem Glas.

Wartet schön weiter...

Wochenende

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Draußen. Nach vielen Regentagen (und erstmals nach meiner Erkältung). Eine Freude. Am Nachmittag lässt das Wetter einen kurzen Besuch unseres Weihnachtsmarktes zu. Gelungen. Es ist zwar kalt, aber freundlich. Genau so freundlich wie die meisten Menschen, die uns begegnen. Keine Spur vom apokalyptischen Weihnachtseinkaufsstress des bevorstehenden dritten Advents.

Wir treffen einige Kollegen. Das ist gut so. Denen muss ich dann am Montag nicht mehr erklären wie es mir geht.

Die Kinder sind da und geben dem Wochenende eine unbekümmerte Widmung. Das gemeinsame Abendessen bei Kerzenschein und leiser Musik von Jimmy Smith hat was und entschädigt für die schmale Kost der Woche.

Über das Fernsehprogramm des Abends besteht Einigkeit. Bestens. Es ist wie Weihnachten (beinahe). Aber jetzt ist erst mal Wochenende.

Wollte ich Euch noch sagen...

Segenloses Zeitalter

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Ich habe überraschendes festgestellt: Digitale Fotografie ist ein Segen. Ihr findet das nicht überraschend? Aufgepasst: 

  • Man braucht keine Filme mehr.
  • Man muss sie nicht mehr zum Entwickeln geben.
  • Man muss nicht mehr für Abzüge (was für eine Bezeichnung) zahlen.
  • Man muss die Bilder nicht mehr in ein Album kleben, das man nicht mehr in ein Regal stellen muss.

Soweit stimmt die Rechnung.

Vorteilhaft auch, dass man - weil es ja nichts kostet - einfach das eine oder andere Bild mehr macht als zu Zeiten der chemischen Fotografie und dabei auch manchen lustigen Schnappschuss macht. Auch das stimmt.

Aber diese neue Fotofreiheit führt zu durchaus überraschenden Erkenntnissen: Habt Ihr mal ermittelt wieviele Fotos Ihr über das Jahr macht? Ich hatte heute Gelegenheit diese Zahl zu erheben: Wir haben nicht weniger als 5.880 Fotos gemacht. Das entspricht einem Datenvolumen von 19,6 GB.

Nach dem Staunen bitte noch einmal konzentriert auf diese Zahlen schauen: 

  • Für 5.880 Fotos hätte man "früher" 164 Filme (Fuji, weil der ja so schöne Farben macht, à 36 Aufnahmen) benötigt, zu je 7 DM, das entspricht einem Wert von etwa 574 Euro.
  • Für die Entwicklung hätten wir etwa 164 x 3 DM bezahlt, etwa 264 Euro.
  • Für 5.880 Abzüge (9 x 13, glänzend) hätte man nochmals etwa 40 Pfennig pro Bild bezahlt, das entspricht etwa 1.176 Euro.
  • Der ganze Spaß hätte uns also rund 2.000 Euro gekostet.

Früher. Und heute haben wir das alles quasi "frei Haus". Da soll noch einer behaupten, das digitale Zeitalter wäre segenlos...

Merkwürdiges Kranksein

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Was ist denn das für ein merkwürdiges Kranksein?

  • Eigentlich sollte ich den ganzen Tag Ruhe halten, damit ich mich erhole. Geht aber nicht, weil ich vormittags alle meine Mails lese und im Laufe des Nachmittags abarbeiten muss. 
  • Eigentlich wollen mich die lieben Kollegen, wenn sie anrufen, um mal eben etwas zu klären, überhaupt nicht stören. Tun sie aber, weil ja das Telefon klingelt und ich dran gehen muss.
  • Eigentlich wünschen mir viele Menschen schnelle Genesung. Geht aber nicht, weil ich gar nicht zur Ruhe komme. 

Ich will mich über all' dies gar nicht beschweren. Es ist ja ein Segen, dass die Dinge weiter laufen und nicht in der kommenden Woche nach meiner Rückkehr im Büro auf mich warten. Und klar ist auch: Die Kollegen meinen es nur gut, sie kümmern sich auch darum, dass nichts wichtiges vergessen wird und helfen mir damit. Aber komisch ist das schon, wenn man dann inmitten seiner Unterlagen Tee schlürfend und bibbernd auf dem Sofa liegt und sich darüber ärgert, dass der Kugelschreiber immer nur einen ganz kleinen Moment mit der Spitze nach oben schreibt.

Also, das ist doch wirklich ein merkwürdiges Kranksein, oder?

1.000.000.000.000

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2009_12_09_Schnupfen.jpg

Achtet auf Euer Geld!

Und wer auf "Nummer Sicher" gehen möchte läßt sich statt eines 1 Euro-Stückes lieber
2 50-Cent-Stücke geben...

Was man in Apotheken nicht alles so bekommt. Übrigens: Drin in diesem kleinen Umschlag war ein Schlüsselanhänger mit einer Einkaufswagenmünze. Ob da auch eine Billonen Viren drauf gehen - oder schon drauf sind - quasi "frei Haus"? Sorgt die Pharmaindustrie auf diesem Weg für neue Kunden?

Schnief reloaded

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2009_12_08_Schnupfen.jpg

Wie Ihr seht wird es nicht wirklich besser: Allein die Nase ist roter als gestern und das andere Auge tränt um sein Leben...

Also Ihr Lieben, man sieht sich... ;-)

Schnief

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2009_12_07_Schnupfen.jpg

Dies ist kein Stück Kunst, sondern zeigt wie ich mich fühle: Ich habe einen Mordsschnupfen. Und weil ich krank bin gibt's heute nur diesen kurzen Eintrag.

Bis morgen... (schnief).

Kreatives Ventil

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2009_12_06_Malen.jpg

Jetzt malt er auch noch. Oder wieder...

Erstmals seit langem wieder habe ich heute Nachmittag die Bleistiftdose, Spitzer und Radiergummi zur Hand genommen. Aus freien Stücken quasi, weil ich mit den Kindern dann doch immer mal wieder das eine oder andere gemalt habe oder versucht habe ihnen Anregung oder Anleitung bei den eigenen Bildern zu geben.

Aber heute, da habe ich endlich wieder einmal eine eigene Bildidee verfolgt, habe mit einigen zaghaften Strichen den ersten kleinen Baum auf das Papier gemalt, weitere hinzugefügt, bis sie alle zusammen eine kleine Gruppe bildeten. Dann habe ich ein Dorf folgen lassen: Erst eine Kirche. Mittendrin. Dann ein größeres Haus, eine Reihe kleinerer Häuser, ineinander verschachtelt kam eins um's andere dazu, bis sie alle zusammen ein kleines Dorf bildeten. Ein Dorf hinter dem kleinen Wald...

Noch sind die beiden Szenen noch nicht so recht zusammen gewachsen. Aber das wird noch. Und vielleicht habt Ihr ja Ideen oder Wünsche, was ich noch ins Bild hineinnehmen soll. Anregungen sind willkommen.

Während ich malte wurde mir klar, dass ein kreatives Ventil gut tut. Jeder Mensch braucht das. Der eine malt, der andere musiziert, wieder andere renovieren den Flur oder bekochen ihre Liebsten und gestalten damit ein Stück ihres Lebens und das ihrer Nächsten. Darin liegt sicherlich nicht der Sinne des Lebens allein, aber ein ganzes Stück.

Glaubt ihr nicht? Ausprobieren!

Chefkoch in spe

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Weil mein Sohn heute Abend der Chefkoch war, hat mir das Essen noch einmal so gut geschmeckt. Auch wenn es nur Sandwiches waren und wenn dann noch die eine oder andere helfende Handreichung zum Gelingen beitrug: Er hat sich verantwortlich darum gekümmert und hat das Lob seiner Gäste genossen.

So muss das gehen...

Also gut. Da war dann zunächst ein Kollege. Ein Kollege in den USA. Und der wiederum stellte mir kürzlich einen Freund von ihm vor. Was mein Kollege nicht wusste ist, dass ich seinen Freund sehr wohl bereits kannte. Als ich dies meinem Kollegen gegenüber erwähnte, erwiederte dieser, dass dies wohl sein könne, ich aber nicht wisse, WER sein Freund "eigentlich wirklich" sei. Auf meine Frage, WER er denn nun "eigentlich wirklich" sei, erläuterte mein Kollege geheimnisvoll, dass ER tatsächlich der Neffe von Dean Martin sei. Ich muss zugeben, dass mich dies beeindruckte.

Um sicher zu gehen fragte ich nun jüngst - Facebook sei dank - in den USA nach und fand heraus, dass es sich bei dem Freund meines Kollegen NICHT um den Neffen von Dean Martin handelt, sondern NUR um den Enkel eines engen Freundes von Dean Martin. Und: Er kannte Martin persönlich und auch Frank Sinatra. Beide. Kannte er, der Freund eines berühmten Freundes...

Gut, ne?

Voting

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Es gibt Tage, an denen sind Themen für den Blog eher knapp - normale Tage halt. Und dann gibt es Tage, an denen so viel passiert, dass man nicht weiß, welches Ereignis man im täglichen Beitrag schildern soll. So wie heute. Und daraus mache ich nun ein Wunschkonzert: Ihr dürft wählen, welches Thema ausführlicher dargestellt werden soll:

  • Der nicht unerwartete Sprung in die nächste Bildungsstufe
  • Die enttäuschende Überraschung in letzter Minute
  • Der berühmte Freund des Freundes
  • Der unerwartete Durchmarsch eines Planes

Nicht alles - und darauf lassen die Teaser schließen - war positiv, jedes Ereignis aber so, dass man sich daran noch eine Weile erinnern wird.

Ich bitte dann mal zum Voting...

"Du bist nicht interessant und das kümmert niemanden!" Der Advertising Guru stellt fest, was viele von uns vermuten, die nicht nur real, sondern auch virtuell zu existieren versuchen, niemand von uns aber so recht wahrhaben will: Der große Durchbruch der Internet-Präsenz kommt nicht und steht auch nicht unmittelbar bevor.

Damit die Wahrnehmung der Welt nicht ewig auf sich warten lässt gibt der Advertising Guru drei entscheidende Tipps. Klar ist: Werbung ist nicht Kommunikation. Und unterschiedliche Medien haben unterschiedliche Anforderungen. Ist man sich dieser Anforderungen bewusst gibt es eine  Chance auf Wahrnehmung - bestimmt...

Schwäbische Weihnachten

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2009_12_01_Schloßgarten.jpg

Es weihnachtet tatsächlich auch in Stuttgart.

Bevor ich in meinen Zug nach Hause steige stelle ich fest, dass sich die Schwaben am Schlossplatz tatsächlich einen Weihnachtsmarkt "leisten". Die Betulichkeit wird allerdings nur in Miniaturgröße simuliert...

Besser noch: Ein selbstgemachtes Schild weist auf eine Modelleisenbahn-Ausstellung in einem nahegelegenen Einkaufszentrum hin. Dort angekommen verlangt der Veranstalter 6 Euro Eintritt. Der Blick hinein offenbart gähnende Leere. Schwäbische Weihnachten halt...

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