Januar 2010 Archive

Öko-Cool

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2010_01_31_Balkonküche.jpgEs gilt im Leben immer das Beste aus der jeweiligen Situation zu machen. Auch und insbesondere aus der aktuellen Wettersituation. Über den Schnee haben wir in den letzten Tagen häufig gesprochen, selten gut.

Aber der Schnee kann durchaus nützlich sein, wie z.B. heute. Wie immer starte ich (zu) spät mit den Vorbereitungen für das Mittagessen. Doch bevor ich mich der Hauptspeise widme will ich schnell noch den Nachtisch zubereiten: Götterspeise mit Waldmeister-Geschmack. Nur: Wie kann ich die Portionsschälchen innerhalb einer knappen Stunde so weit herunter kühlen, dass aus der kochendheißen Rohmasse ein erwartungs- und bezeichnungsgemäß wackelnder Genuss wird?

Da sich auf unserem Balkon mittlerweile ein knapper halber Meter Schnee stapelt beschließen mein Sohn und ich, die Schalen heraus in den Schnee zu stellen. In den naturgegebenen Bio-Kühlschrank.

Und: Es funktioniert! Einfach mal ausprobieren...

Schneemitschieber gesucht

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2010_01_30_Sonnengruß.jpgDas Highlight des Tages war die Disziplinierung unserer Mitbewohner, dass Schneeschieben alle angeht. Ich habe mit allem gerechnet, aber so verduzt-verlegene Gesichter habe ich selten gesehen, als ich unsere Mitmieter darauf ansprach und für die Zukunft um Mithilfe bat.

Als sich die Sonne dann von uns verabschiedete hinterließ sie uns eine Erinnerung an einen wunderbaren Tag mit Schnee. Schneemitschieber gesucht - Schneemitschieber gefunden. Geht doch...

Auf "weiß" reimt sich...

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2010_01_29_Schnee.jpgÜberraschenderweise sieht man auch nachts, wenn es dunkel ist, den Schnee. Und das ist nach den letzten Tagen mehr als deprimierend: Aus dem Dachflächenfenster kann man nicht mehr nach draußen schauen, auf dem Balkon türmt sich so viel Schnee, dass man Gäste nicht mehr zum Rauchen raus schicken mag. Aber spätestens seit ich gestern drei Mal das Auto vom Schnee befreien musste reicht's.

Klar: Für das Wetter kann ich niemanden verantwortlich machen - aber ich würde es wirklich gerne. Irgendwer muss doch dafür gerade stehen! Kann mir jemand sagen, wo ich mich beschweren kann?

Konzertant

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2010_01_28_Konzert.jpgMusik ist eine tolle Sache. Sie zu hören, zu genießen. Musik selber zu machen macht das ganze noch einmal interessanter. Ich habe die Bühne in meiner Zeit sehr genossen; allerdings nicht ohne Lampenfieber...

So ging es meiner Tochter heute auch, als sie mit dem Schulorchster einen Auftritt hatte: Ihre Hände waren kalt, die Wangen rot und sie war nervös und ganz hibbelig. Ich konnte sie so gut verstehen und mich in ihre Stimmung gut hinein versetzen.

Die Darbietung des Schulorchesters war schön und umjubelt und hat mir gut gefallen.

Nach dem Konzert traf ich eher zufällig die ehemalige Musiklehrerin meiner Tochter, bei der auch ich schon Musikunterricht hatte. Wir sprachen kurz und sie erwähnte, dass die Bühne die Schüler, die sich auf sie trauen, verändere, sie reifer mache.

Das kann dann gut sein... 

Ohne Gürtel

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2010_01_27_ohne Guertel.jpgOhne Gürtel, in Jeans und Turnschuhen hat Steve Jobs heute ein Stück äußerst begehrenswerte 680 Gramm und nur 1,3 cm dicke Technik in San Francisco vorgestellt. Das iPad ist da.

Das Gerät selbst ist sicherlich interessant. Bemerkenswerter ist aber das Medieninteresse und die Tatsache, dass ein "Computer" schon Wochen und Monate vor seinem Erscheinen den (interessierten Menschen und den Medien) den Kopf verdrehte: Mein Kollege zum Beispiel würde - um dieses von ihm verehrte Gerät ständig bei sich tragen zu können - einen "Rucksack für Männer" nutzen wollen. Immer.

Da - das muss man anerkennen - hat das Marketing für das Gerät im Vorfeld der Produktpräsentation ganze Arbeit geleistet. So muss es sein. Und wenn es - für mich - nur dazu taugt, meinen Kollegen mit einem "Männerrucksack" zu sehen...
Das alljährliche Davos Economic Forum beginnt morgen mit einem beeindruckenden Programm.
Interessanter noch als die Fragen der Gegenwart, sind die von der Washington Post gesammelten "Memorable Davos Moments" - eine sehenswerte Fotostrecke...

Vorsprung durch Kommunikation

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"Und was soll ich Ihrer Ansicht nach jetzt tun?" fragte mich der Service-Leiter der hiesigen Audi-Vertretung als ich ihn heute anrief. Egal was dazu geführt hat - diese Frage darf ein Mitarbeiter in dieser Stellung nicht stellen.

'Gelernt ist gelernt' hat er sich wohl gedacht und diese Formulierung aus der Verkäuferschulung wenig gewandt ins Gespräch gebracht.

Als ich ihm wenig später - der Eskalation der Situation folgend - mitteilte, dass ich nicht mehr mit ihm sprechen werde entgegnete er ebenso gelernt wie deplaziert 'aber das tun sie doch gerade'. Was dazu führte, dass ich das Gespräch beendete - auch, weil ich mich dieser Art antrainierter Kommunikation nicht gewachsen fühlte.

Vielleicht sollte Audi - gerne aber auch andere Unternehmen - mal über die Inhalte der Schulung leitender Mitarbeiter nachdenken: Es gilt nicht die Kunden mit Floskeln mundtot zu reden, sondern sich ernsthaft mit deren Belangen auseinander zu setzen.

Aber es heißt ja auch "Vorsprung durch Technik" und nicht "Vorsprung durch Kommunikation"...

"N" vor 9

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2010_01_24_N vor X.jpgMein Tischnachbar rechts deutete auf die Uhr und sagte "N" vor 9 und fügte "Croissant" hinzu, worauf der Tischnachbar auf meiner anderen Seite "Gesundheit" antwortete. Es kommt dann offenbar doch auf die korrekte Aussprache an.

Fraglich ist im Übrigen, ob - wenn es im Supermarkt keine laktosefreie Milch mehr gibt - die dafür zuständigen laktosefreien Kühe im Urlaub sind?

Sprechen mit vollem Mund gilt landläufig als unfein; hier im Hause streng geahndet. Merkwürdig, dass sich die Legislative heute plötzlich - das Recht höchstpersönlich verletzend - zur Exekutive aufschwingt und - darauf hingewiesen - dann die Monarchie ausruft. Da lernt das Kind etwas.

Bleibt die Frage, ob man ungeliebte Käseecken im Internet gewinnbringend versteigern kann?

Sonntagsblog halt. Und das alles um "N" vor 9.

Neues vom Saturnverein

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2010_01_23_Saturnverein.jpgEinkaufen bei Saturn lohnt sich. Einmal bezahlen - viermal herunterladen. Die Probleme, die Saturn in den vergangenen Wochen hatte scheinen noch nicht behoben. Positiv allerdings, dass man einmal bezahlte Titel nahezu beliebig lange erneut herunterladen kann; wenn der Download dann funktioniert.

Aber daran arbeiten sie bestimmt beim Saturnverein...

Loo Art

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Vorschaubild für 2010_01_22_Toiletten-Art.jpgOb es sich hierbei um einen Scherz des Reinigungspersonals oder um echte Kunst handelt ist unklar. Offenbar gibt es keinen noch so "stillen Ort" an dem nicht Menschen auch ein Bedürfnis nach Gestaltung hätten.

"Lang lebe die Kultur." Oder besser gesagt "lang lebe JEDE Kultur."

Wetten dass?

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Gewissenskonflikt: Darf man eine todsichere Wette eigentlich annehmen? Ich meine Wetten, von denen man von Beginn an weiß, dass sie durch den Wett-Anbietenden unter keinen Umständen gewonnen werden können? Das sind Situationen, in denen man sich nach Kräften gegen die aufgedrängte Wette wehrt, sie trotzdem aber nicht verhindern kann.

Wahrscheinlich nicht. Zumindest ist mir das kürzlich so ergangen.

Über den Wettgewinn kann man sich dann nicht richtig freuen; weil man es ja besser gewusst hat. Andererseits ist das vielleicht der einzige Weg es den Unverbesserlichen zu zeigen.

Und so ein Champagner ab und an ist ja auch mal was feines, oder...?

Internet-Frauen

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Wer (von den männlichen Followern) mal schamlos mit einer Blondine flirten möchte kann dies hier (völlig ungefährlich) tun.

Wer (von den weiblichen Followern) sehen möchte, was Internet-Blondinen so alles entfährt - spricht man sie entsprechend an - der sollte sich diesen Comic anschauen.

Es lohnt sich - in jeder Hinsicht...

Große, bunt bedruckte Kartons

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Männer-Phantasien sind heute in großen, bunt bedruckten Kartons verpackt. Stimmt nicht? Doch, doch.

Wer es nicht glauben mag sollte dies hier ausprobieren: Ihr benötigt dazu lediglich eben solche Kartons, in denen Computer, Bildschirme oder Videospiele verpackt werden. Stellt Euch einen, nein besser zwei davon ins Büro und wartet ab. Es wird keine 5 Minuten dauern bis der erste Kollege auftaucht und staunend etwas wie "Auauauauau, was hast Du denn da? Kann ich einen davon haben?" sagt. Egal was in den Kartons drin ist; was zählt ist die Größe und die bedruckte Fläche.

Genau das wollen die Hersteller dieser schamlosen Verführungen: Dass wir Männer beim Anblick der Umverpackung allein schon das unbändige Verlangen spüren, den Karton in einem unbeobachteten Moment zu schnappen und damit zu türmen.

Das allein ist sicherlich nicht die Erkenntnis des Tages. Bemerkenswert ist allerdings, wie sehr man sich in den Menschen täuschen kann: Da outen sich Kollegen auf diese Weise, von denen man diese Afinität gar nicht erwartet hat, in gleicher Manier, wie die üblichen Verdächtigen.

Was mich zu der Vermutung bringt, dass die Frauen doch Recht haben wenn Sie behaupten, wir Männer wären alle gleich. Stimmt jedenfalls, wenn es um große, bunt bedruckte Kartons geht...

Nanosekunden

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Nach einem eher durchwachsenen Tag im Büro führt mich mein Weg nicht nur nach Hause sondern tief in meine Gedanken: Auch dieser Tag ist wieder anderes gelaufen, als geplant; und nicht gerade zufriedenstellend.

Eine der Fragen, die mich beschäftigt, betrifft - neben anderem - den noch zu erstellenden Blogeintrag - eben diesen hier. Unvermittelt tauchen am Straßenrand aus der Dunkelheit zwei Gestalten auf, offenbar auf ihrem Weg, die Straße zu überqueren, um in die gegenüber gelegene Gaststätte zu gelangen.

Eine der beiden schafft es ohne Schaden, die andere verharrt am Bankett und schaut in meine Richtung. Ich verlangsame das Tempo, bremse ab und gebe ihr mit der Lichthupe ein Zeichen, dass ich sie die Straße überqueren lasse.

Als sie in den Lichtkegel der Scheinwerfer eintaucht hebt sie dankend die Hand und beschenkt mich für einige Nanosekunden mit einem Lächeln, das so schnell aus den Scheinwerfern verschwindet, wie es aufgetaucht ist.

'Ein Problem gelöst' denke ich und danke für Zweierlei: Ein hinreißendes Lächeln und ein Thema für meinen heutigen Blog...

Trend Streichergebnis

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Im ausdauernden Streben nach Höhepunkten könnte ein Tag ohne besondere Vorkommnisse zu den Streichergebnissen gehören. Könnte er, aber er muss es nicht. Nicht wenn er so wie der Heutige verläuft.

Auch das könnte ein Trend sein...

Sink Art

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2010_01_16_Sink art.jpgWohl dem, der ein rundes Spülbecken hat. Mit ein wenig Glück erwartet ihn beim Befüllen des Beckens eine solche hübsche Schaumskulptur, die sich munter drehend immer weiter aus den Tiefen der Mulde erhebt. Welch' ein Start in den Tag!

Tipp: Immer mal anders auf die alltäglichen Dinge schauen. Alles hat seine Schönheit.

Au-Au-Audi

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Mein Auto ist wieder da. Nach 11 langen Tagen konnte ich den Wagen heute abholen. Zwischenzeitlich hatte ich zur Sicherung der Daten und Geschehnisse ein formelles Schreiben an das Autohaus gerichtet, in dem ich auch mir entstandenen Schaden und Aufwand darlegte. Im Rahmen der Abholung sollte dies - so der Serviceleiter telefonisch vorab - dann erörtert werden.

Um es kurz zu machen: Von Verständnis für meine Situation oder gar einer Entschuldigung war keine Rede. In erstaunlicher Weise lehnte das Autohaus jeden Anspruch auf Ersatz ab, schließlich habe man ja auch hohe Kosten in Verbindung mit der mehrfach misslungenen Reparatur gehabt und mir in der zweiten Woche kostenlos ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung gestellt. Ein Entgegenkommen sei bestenfalls im Rahmen der nächsten Inspektion möglich. Allerdings hatte man dafür Verständnis, dass ich die Wahl des Autohauses für zukünftige Leistungen zunächst offen halten wollte und dieses Angebot als ungeeignet ablehnte.

Nach allerlei hin und her verließ ich das Unternehmen - auf meinen Ansprüchen beharrend - wobei ich mir eine Stellungnahme bis Mittwoch nächster Woche erbat.

Auf dem Weg nach Hause fielen mir dann noch einige Ungereimtheiten auf (knapp 50 während der Reparaturzeit gefahrene km, ein durchwühlter Kofferraum und eine auf volle Leistung eingestellte Sitzheizung), die auch der Meister in einem folgenden Telefonat nicht erklären konnte.

Zu Hause angekommen habe ich mir die Reparatur dann noch einmal angesehen. Völlig überrascht stellte ich fest, dass - auch in der Dämmerung betrachtet gut sichtbar - die ehemals beschädigte Fahrerseite in Ordnung zu sein schien, der frischlackierte Stoßfänger an der Beifahrerseite an der Stoßkante zum Kotflügel aber eine so große Lacknase aufwies, dass der Stoßfänger nicht mehr passte.

Auch das konnte sich der Meister im eiligst angeschlossenen Telefonat nicht mehr erklären. Wen wunderts... Die Audysse geht also weiter... 

Beschäftigter

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Wort des Tages (aus aktuellem Anlass und ohne jede Diffamierung): Was ist denn ein "Justizbeschäftigter". Natürlich weiß ich, was ein Justizbeschäftigter ist: In erster Linie ein armer Teufel, weil er so eine unglückliche Bezeichnung für seine zweifellos wichtige Arbeit erhalten hat.

"Beschäftigter" zu sein vermittelt - zumindest dem Wortlaut nach - eine eher passive, träge Art zu Arbeiten. "Mit etwas beschäftigt zu sein" vermittelt den Eindruck, dass man aus freien Stücken mit der Arbeit nicht begonnen hätte, sondern da gesessen und gewartete hätte, bis jemand erschienen wäre, der einen dann "mit etwas beschäftigt"...

Natürlich stellt sich hier die Frage, welche Bezeichnung besser als "beschäftigt" sei. "Beauftragter" zum Beispiel. Das klingt viel dynamischer: Der "Beauftragte" erhält begriffsfolgend einen Auftrag und erledigt ihn weitestgehend selbstständig und eigenverantwortlich.

Oder vielleicht eben "Verantwortlicher". "Verantwortlich zu sein" bedeutet, Entscheidung selbst zu treffen und Dinge in eigenem Namen zu erledigen.

Vermutlich treffen diese Eigenschaften aber eben nicht auf den so bezeichneten "Beschäftigten" zu. Und wahrscheinlich ruft man ihn daher auch "Beschäftigter" und nicht "Beauftragter" oder "Verantwortlicher".

Offenbar sind daher die Wege bei Gericht dann eher ein wenig länger. Quasi "Beschäftigten- konform". Nomen est omen...

Kleine Erfolge

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Auch wenn heute am Tag 10 ohne mein Auto nicht alles glatt gelaufen ist, darf ich mich dennoch über viele kleine Fortschritte an vielen kleinen Baustellen freuen. Ich glaube, wir machen häufig den Fehler den Tageserfolg ausschließlich an den großen, vermeintlich wichtigen Ereignissen zu messen und vergessen dabei auch die kleinen Erfolge, die beantworteten Zwischenfragen, die guten Nachrichten und vor allem die freundlichen und verständnisvollen Hilfen anderer zu würdigen.

Genau das tue ich jetzt aber und ich freue mich drüber...

Audyssee

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Meine ganz persönliche Audyssee geht weiter. Ich rief heute meine Werkstatt an und bat mich mit dem zuständigen Meister zu verbinden. Die freundliche Dame willigte ein, war dann aber nach kurzer Zeit wieder in der Leitung. Dann erklärte sie mir ebenso freundlich, dass mein Wagen noch in der Lackiererei sei.

Ich erwiderte, dass mich dies überrasche, denn das Auto hätte heute doch fertig sein sollen. Darauf antwortete die immer noch freundliche Dame, dass das gelegentlich vorkomme, dass sich die Auslieferung eines Reparaturfahrzeugs, das lackiert werden müsse, um einen Tag verschiebe. Dem - so sagte ich - könne ich nicht widersprechen, dass dies allerdings nun munter zum vierten mal in Folge geschehe, könne man sicher nicht einfach so hinnehmen.

Nach einer schweigsamen Weile räumte die Arme dann ein, dass dem wohl so sei und ich vielleicht morgen noch einmal den Meister anrufen möge...

Das mache ich dann (bei der ehemaligen Premium-Marke)...

De-Premium

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Audi ist zum siebten Mal in Folge zur besten Automarke Deutschlands gewählt worden. Das ergab die Markenuntersuchung „AutoMarxX" des ADAC: "Die Ingolstädter sicherten sich zum siebten Mal in Folge den begehrten Markenpreis und verwiesen ihre Premiumwettbewerber auf die Plätze zwei und drei" so die Pressemitteilung des Unternehmens.

Bei den Premiumwettbewerbern handelt es sich - so meine Meinung - höchstwahrscheinlich um BMW und Mercedes. Und da genau beginnt das Problem:

Ich bin stolzer Besitzer eines Audi. Und der steht derzeit in der hiesigen Werkstatt: Im Dezember wurde er Opfer eines Parkremplers. Ein Schaden, der mit den Auge kaum wahrnehmbar war, dessen Behebung laut Gutachten aber runde 2.500 Euro kosten sollte.

Für die dafür notwendigen Arbeiten wurden vom Audi-Autohaus "ein paar Tage" veranschlagt. Der Auslieferungstermin dann aber vier mal abgesagt, bzw. verschoben: Von Donnerstag auf Freitag auf Montag auf Dienstag. Ob es bei Dienstag bleibt sehen wir morgen.

Hervorzuheben ist eines: Aus Kostengründen hatte ich auf ein Ersatzfahrzeug verzichtet. Aufgrund der neuerlichen Verschiebung der Übergabe meines reparierten Fahrzeugs pochte ich nun auf Ersatz der daraus entstehenden Unannehmlichkeiten. Man bot mir einen Leihwagen an. Als ich dann das Fahrzeug heute Abend abholen wollte, erkannte mich der Kundendienst-Meister nicht einmal mehr. Ich erhielt dann nach reichlich Wartezeit einen deutlich unter meinem Fahrzeug angesiedelten Ersatzwagen, den ich bitte bei Abholung meines Fahrzeugs vollgetankt zurück bringen sollte.

Nach allem, was ich im Zuge der Reparatur meines Wagens erlebt hatte, fand ich dies mehr als unangemessen, konnte aber bei meinem Gesprächspartner - einem Aushilfsverkäufer - dafür keinerlei Verständnis erwirken. 

Das, meine lieben Audi-Freunde, ist alles andere als "Premium". Und das kann ich mit Recht behaupten: Wir besitzen neben dem Audi auch einen Mercedes und der Service dort ist wesentlich besser.

Anstatt Tankkosten einzufordern wäre eine Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten angebracht gewesen.

Was das ist? De-Premium.

10. Januar

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2010_01_10_Karls Grab.jpgWieder ist ein Jahr vorüber. Ein weiteres Jahr ohne Dich. In unseren Herzen wirst Du immer sein...

Daisy

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Daisy, das fürchterliche Schneetief, stellt für mich persönlich den vorläufigen Höhepunkt im Kampf der Wetterdienste dar: Seit es in Deutschland nicht mehr nur den guten alten Deutschen Wetter Dienst gibt, sondern ein knappes Dutzend privatwirtschaftlich organisierter Wetterbeobachter, gelten für Vorhersagen nicht mehr Zuverlässigkeit und Präzision, sondern vor allem Schnelligkeit und Dramatik.Gab es in den 70er Jahren überhaupt "Unwetterwarnungen"? Ich kann mich nicht daran erinnern. Heute gehören sie in inflationärer Weise zum Tagesgeschäft.

So auch Daisy. Gut: In einigen Teilen Deutschlands hat Daisy - wie vorhergesagt - überaus winterlich gewirkt. Aber in den meisten Landesteilen ist  im Gegensatz zur Vorhersage schlicht nichts passiert.

Obwohl, so ganz stimmt das nicht: Am Donnerstag und Freitag kam es in den Supermärkten zu besorgten Hamsterkäufen und am Samstag waren die Städte menschenleer. Den Supermärkten hat diese Spitze im Umsatz nichts eingebracht. Aber vom urbanen Einzelhandel dürfen wir mit Klagen rechnen.

Was bleibt ist der Eindruck, dass wirtschaftliche Vielfalt und Konkurenz nicht immer Garant für eine Verbesserung der Leistung sind...

Echte Fründe

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Vorschaubild für 2010_01_08_Huttie neu.jpg
Huttie halt...

Glück oder Pech?

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Nicht einfach: Ist das Glück oder Pech:

  • Wenn man das Auto abstellt und es von einem anderen Fahrzeug gerammt wird?
=> Pech.

  • Wenn die Unfallverursacherin trotz widriger Witterung über eine Stunde wartet bis man endlich zu seinem Fahrzeug zurück kehrt?
=> Glück.

  • Wenn man das Auto dann zur Reparatur in die Werkstatt geben muss und tagelang kein Auto hat?
=> Pech.

  • Wenn man dann einen Arbeitskollegen hat, mit dem man nach der Arbeit nach Hause fahren kann?
=> Glück.

  • Wenn der Arbeitskollege aber früher gehen mag als man selbst?
=> Pech.

  • Wenn man dann von Daheim dank technischer Finessen weiterarbeiten kann.
=> Glück. Oder Pech?

Für mich Glück. Für Euch Pech. Einen anderen Blog als diesen hier gibt es heute leider nicht, weil ich noch ein wenig arbeiten muss...

Frohes Neues?

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"Frohes Neues!" Ich weiß nicht wie oft ich diesen Wunsch in den letzten Tagen gehört habe. Dagegen ist auch im Grunde nichts einzuwenden - ist ja gut gemeint -, würde es am 6. Januar dann nicht doch ein wenig abgedroschen klingen.

Aber ich tue den Wünschenden Unrecht: Laut Knigge ist dieser Wunsch bis einschließlich 7. Januar durchaus gesellschaftsfähig und darf nach Belieben angewandt werden. Bei engen Freunden, die man nach dem 7. Januar trifft, darf man auch über dieses Datum hinaus Wünsche für das neue Jahr äußern. Also: Wer mag darf dann morgen noch. Aber dann ist Schluss!

Übrigens: Frohes Neues, falls ich da noch nicht erwähnt haben sollte...
2010_01_05_Jan Delay.jpgSehr geehrter User,

vielen Dank für Ihre Anfrage, auch wenn wir bedauern, dass Sie Anlass zur Kritik haben.

Der extrem hohe Ansturm, der selbst unsere Erwartungen übertroffen hat, schränkt leider die Verfügbarkeit der Downloadserver stark ein. Dadurch kommt es zeitweise zu einem fehlgeschlagenen Verbindungsaufbau oder einem Abbruch während des Downloadvorgangs. Letzten Endes führt dies dazu, dass eine Speicherung der erworbenen Musikdateien nicht möglich ist.

Trotzdem ist ein Verlust der gekauften Produkte nicht zu befürchten. Die Downloads stehen Ihnen in Ihrem Account unter "Meine Downloads" weiterhin zur Verfügung und können von dort erneut gestartet werden, sobald unser System stabilisiert wurde. Sie können dann durch den Start des Redownloads Ihre Musikdateien herunterladen. (...)

Sobald unser Dienst wieder hergestellt ist erhalten Sie von uns umgehend eine entsprechende Information.

Wir entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Kundenbetreuung Saturn mp3-shop


Diese Mail habe ich heute von Saturn erhalten. Bemerkenswert ist, dass die Antwort bereits 36 Stunden nach meiner Frage einging und dass hier Fehler unumwunden eingestanden werden.

Ebenso bemerkenswert ist allerdings, dass ich mich überhaupt nicht über die in dieser Mail angesprochenen Probleme beklagt habe, sondern auf eine Unstimmigkeit in der Preisstellung hingewiesen habe.

Leider muss man dann doch konstatieren: Netter Versuch...
Unter dieser Titelzeile veröffentlichte René Denzer am 18.12.2009 einen interessanten Bericht über Aussteiger aus den Internet-Netzwerken. Ich habe ihn seinerzeit nur überflogen und den Artikel zur genaueren Lektüre ausgeschnitten; auch um das Thema in einer meiner Blogs aufzugreifen. Dass sich der Trend, an Plattformen wie Facebook, WKW oder XING teilzunehmen offenbar beginnt zu wenden fand ich bemerkens- und erwähnenswert.

Als ich das Thema heute aufgreifen wollte stellte ich im Rahmen der dafür üblichen Randrecherchen fest, dass Google nach Eingabe des Titels mehrere dutzend Links anbietet, die alle mit der gleichen Headline auf verschiedene Artikel in den verschiedensten Zeitungen und Webseiten verweisen:

Die Zeit am 4.12., Freie Sicht am 5.12., Rundschau am 18.12. und Blogger Zani am 23.12. sind nur einige Beispiele. Die Parallelen sind unübersehbar. Ich frage mich: Wer hat von wem abgeschrieben?

Abgesehen davon: Interessant ist der Trend an sich schon...

Arbeit 2010

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2010_01_03_Winter.jpgMit einem ausgedehnten Winterspaziergang endet heute der Weihnachtsurlaub, den wir sehr genossen haben. Morgen - so drückte es mein Vater immer aus - beginnt dann wieder der Ernst des Lebens.

Soll er doch... Wir sind gut vorbereitet! Euch allen einen guten Start in die Arbeit 2010.

Abspann

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Gestern Abend konnte ich seit längerem wieder einen interessanten Film genießen. Steven Spielberg's "Catch me if you can" in einer hervorragenden Besetzung. Und genau hier wird es schwierig: Trotz gedruckter Programmzeitschrift und EPG-Programminformation blieben Fragen hinsichtlich der mitwirkenden Protagonisten offen.

Also hieß es: warten auf den Abspann, da werden ja alle noch einmal genannt - vom Hauptdarsteller bis hin zum "Best Boy". Und jetzt kommt das Hauptproblem: Je nachdem welcher Sender den Film ausstrahlt wird der Abspann des Films gar nicht mehr gezeigt. Manche Sender ziehen es vor einen Programmhinweis in eigener Sache anstelle zu zeigen.

Andere wiederum zeigen den Abspann, of auch in voller Länge, jedoch in einem Tempo, dass man beim besten Willen nichts lesen, geschweige denn die Besetzung einer bestimmten Rolle klären kann.

Lediglich im Pay-TV nimmt man sich die Zeit den gesamten Abspann zu zeigen. Und das ist -  aus meiner Sicht - nicht nur für den (Hobby-) Cineasten von Interesse, sondern auch für diejenigen, die als Teil der Mannschaft am Film mitgearbeitet haben - gleich wo. Dafür ist der Abspann gedacht: Zur Information und zur Würdigung der Menschen, die den Film erst möglich machten.

Den Abspann nicht oder unleserlich zu senden zeigt verachtende Gleichgültigkeit und steht symptomatisch für die intellektuelle Eindimensionalität vieler Sender, insbesondere der so genannten "Privaten". Vielleicht sollte man sie umbenennen in die "Primitiven"?

Vorsatz

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Viele Menschen werden sich für das kommende Jahr, oder den Teil ihres Lebens, der heute beginnt, etwas vornehmen. Das sind dann die "guten Vorsätze", die - so hat es die Vergangenheit oft genug bewiesen - nur selten erfolgreich durchgehalten werden. Dennoch nehmen viele den ersten Tag des neuen Jahres zum Anlass etwas zu beginnen, etwas zu aufzuhören, etwas anders zu machen oder überhaupt irgend etwas in oder an ihrem Leben zu ändern.

"Ein Vorsatz ist die konkrete Absicht, eine Handlung auszuführen" beschreibt Wikipedia den  Begriff und meint damit die juristischen Bedeutung ("dolus"). "Im Strafrecht beschreibt Vorsatz den wesentlichen Teil des inneren Tatbestandsmerkmals." Es würde zu weit führen auf die rechtswissenschaftliche Definition des Tatbestands einzugehen, aber klar wird eines: Vorsatz ist nicht nur ein frommer Wunsch, sondern ein wesentlich verbindlicheres, verpflichtenderes und ernsthaftes Ansinnen.

Wenn wir also insbesondere heute von "guten Vorsätzen" sprechen sollten wir uns über die bindende Bedeutung im klaren sein und entschlossen an die Umsetzung gehen. Denn sonst ist dies kein Vorsatz, sondern nur ein Eventualvorsatz, der dann vorliegt, "wenn der Täter den Taterfolg als Folge seines Handelns für ernsthaft für möglich hält und ihn zugleich billigend in Kauf nimmt und sich damit abfindet."

"Damit abfindet?" So wollten wir unsere guten Vorsätze doch nicht verstanden wissen, oder?

Also wünsche ich all' denjenigen, die sich etwas vorgenommen haben, die Kraft und die Ausdauer ihr Ziel zu erreichen. Und allen anderen, die auf gute Vorsätze verzichtet haben für das neue Jahr die wesentlichsten Dinge: Glück und Gesundheit!

Warum auch Glück dazu gehört, wenn die Gesundheit allein doch nahezu alles ist, was wir brauchen? Nun: Gesund waren die Menschen auf der Titanic auch, aber sie hatten eben kein Glück...

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