Februar 2010 Archive
Um noch einmal - in einem anderen Zusammenhang - auf die 99 Dinge zurück zu kommen: aber da muss ich erklärend ein wenig ausholen.
Baut man einen Messestand, oder besser gesagt lässt man einen Messestand bauen ist es üblich, dass bei Fertigstellung des Standes eine Abnahme mit dem Auftraggeber stattfindet, die sicher stellen soll, dass alle Arbeiten erledigt wurden und der Bau ordnungsgemäß ausgeführt ist.
Nicht selten - und das gilt insbesondere für größere Projekte dieser Art - wird bei diesen äußerst kritischen Betrachtungen der geleisteten Arbeiten klar, dass Nachbesserungen notwendig sind. Vom gemeinsamen Rundgang und den beschlossenen Maßnahmen wird ein Abnahmeprotokoll erstellt, das anschließend abgearbeitet wird. Dabei macht sich jeder Teilnehmer dieser Abnahme, der Messebauer, der Architekt und der Auftraggeber, auch individuell Notizen.
So auch heute: Der Architekt in seinem Block. Der Auftraggeber auf seinem Block. Nur der Messebauer hatte kein Papier zu Hand. Handwerker halt. Und dann schreibt man halt auf das, was man zur Hand hat. In diesem Fall auf eine Schraubenschachtel.
Darauf angesprochen entgegnete er entschuldigend, dass er als Schreiner üblicherweise auf ein Stück Holz schreibe, aber gerade jetzt keines gefunden habe. Als ob dies der einzig legitime Ersatz für die Schachtel gewesen wäre...
Und spätestens jetzt weiß ich, dass auch auf eine kleine Schraubenschachtel nahezu 99 Dinge aufgeschrieben werden können.
(Damit kein falscher Eindruck entsteht: Die Arbeiten wurden exzellent ausgeführt, und dennoch sind 99 Kleinigkeiten schnell gefunden...)
Baut man einen Messestand, oder besser gesagt lässt man einen Messestand bauen ist es üblich, dass bei Fertigstellung des Standes eine Abnahme mit dem Auftraggeber stattfindet, die sicher stellen soll, dass alle Arbeiten erledigt wurden und der Bau ordnungsgemäß ausgeführt ist.
Nicht selten - und das gilt insbesondere für größere Projekte dieser Art - wird bei diesen äußerst kritischen Betrachtungen der geleisteten Arbeiten klar, dass Nachbesserungen notwendig sind. Vom gemeinsamen Rundgang und den beschlossenen Maßnahmen wird ein Abnahmeprotokoll erstellt, das anschließend abgearbeitet wird. Dabei macht sich jeder Teilnehmer dieser Abnahme, der Messebauer, der Architekt und der Auftraggeber, auch individuell Notizen.
So auch heute: Der Architekt in seinem Block. Der Auftraggeber auf seinem Block. Nur der Messebauer hatte kein Papier zu Hand. Handwerker halt. Und dann schreibt man halt auf das, was man zur Hand hat. In diesem Fall auf eine Schraubenschachtel.
Darauf angesprochen entgegnete er entschuldigend, dass er als Schreiner üblicherweise auf ein Stück Holz schreibe, aber gerade jetzt keines gefunden habe. Als ob dies der einzig legitime Ersatz für die Schachtel gewesen wäre...
Und spätestens jetzt weiß ich, dass auch auf eine kleine Schraubenschachtel nahezu 99 Dinge aufgeschrieben werden können.
(Damit kein falscher Eindruck entsteht: Die Arbeiten wurden exzellent ausgeführt, und dennoch sind 99 Kleinigkeiten schnell gefunden...)
Was ist das eigentlich für ein Gesetz, dass verantwortlich dafür ist, dass bei 99 guten Dingen 1 schlechtes das Gesamtergebnis deutlicher als um das rechnerisch richtige 1% verschlechtert?
Die Chinesen sagen: "Wenn Du 100 km gehen musst ist die Hälfte bei 99 km geschafft."
Umgekehrt proportional wird ein Schuh daraus.
Die Chinesen sagen: "Wenn Du 100 km gehen musst ist die Hälfte bei 99 km geschafft."
Umgekehrt proportional wird ein Schuh daraus.
Tage wie dieser sind zweischneidig: Zum einen sind sie wahnwitzig überladen mit Aufgaben, die ultimativ zur Erledigung anstehen - und natürlich fehlt dazu aufgrund anderer Verpflichtungen die Zeit -, zum anderen sind sie gespickt mit Highlights, die für alles entschädigen: Hilfsbereitschaft, Zuspruch und Respekt der Kollegen; und das sind nicht selten neue Kräfte frei setzende Emotionen.
"Paßt scho'" sagt der Bayer. 'Stimmt' sage ich. Aber müde bin ich dann schon, nach einem Tag wie diesem...
"Paßt scho'" sagt der Bayer. 'Stimmt' sage ich. Aber müde bin ich dann schon, nach einem Tag wie diesem...
Jeder weiß: Gut erklärt ist halb verstanden. Ich persönlich habe mich gefreut auf der Internet-Seite der Chicago-Tribune Erklärungen für Sportarten zu finden, die mich derzeit allabendlich zwangsbeschäftigen. Für Leidgenossen hier das was ihr immer schon wissen wolltet:
Ja, genau. Moguls. Da habe ich auch gestaunt, was die Amerikaner alles in ihren Zeitungen beschreiben...
Ja, genau. Moguls. Da habe ich auch gestaunt, was die Amerikaner alles in ihren Zeitungen beschreiben...
Gut, dass es Kollegen wie ihn gibt. Sonst wäre der Weg nach Tipperary noch weiter. Jedenfalls käme es uns so vor...
Kurz vor einer unserer wichtigsten Messen stehen wir unmittelbar vor dem Start einer anderen Veranstaltung. Als ob ein Event dieser Art nicht genügt?
Hintergrund dieses unerfreulichen Termindrucks sind konkurierende Messegesellschaften, die sich gegenseitig die Besucher abjagen wollen. Das Resultat dieser Planungen ist, dass die Messebesucher - eben weil die Messen unmittelbar hintereinander liegend stattfinden - nur noch zu einer der beiden Veranstaltungen gehen.
Würde zwischen den Messen ein Zeitraum von einigen Wochen liegen, würden die Kunden durchaus einen Besuch beider Veranstaltungen in Betracht ziehen. Das wäre dann eine Win-win-Situation für alle Beteiligten: Die Messeveranstalter und die Besucher.
So hingegen bleibts bei einer spätkarnevalistischen Narretei der Düsseldorfer und Kölner Messegesellschaften.
Hintergrund dieses unerfreulichen Termindrucks sind konkurierende Messegesellschaften, die sich gegenseitig die Besucher abjagen wollen. Das Resultat dieser Planungen ist, dass die Messebesucher - eben weil die Messen unmittelbar hintereinander liegend stattfinden - nur noch zu einer der beiden Veranstaltungen gehen.
Würde zwischen den Messen ein Zeitraum von einigen Wochen liegen, würden die Kunden durchaus einen Besuch beider Veranstaltungen in Betracht ziehen. Das wäre dann eine Win-win-Situation für alle Beteiligten: Die Messeveranstalter und die Besucher.
So hingegen bleibts bei einer spätkarnevalistischen Narretei der Düsseldorfer und Kölner Messegesellschaften.
Dem aufmerksamen Follower wird es sicherlich bereits aufgefallen sein: Mein Sohn hat mich wieder einmal mit einem neuen Avatar versehen. Es gefällt mir besser, als das letzte. Nicht nur wegen des farbig stimmigeren Hintergrundes, sondern weil mein Sohn meinem Ego unaufgefordert in die Karten spielte: "Ich habe Dir diesmal nur ein paar Falten an den Augen gemacht, Papa."
Da fühle ich mich auch schon deutlich besser...
Da fühle ich mich auch schon deutlich besser...
When a long day finally comes to an end, it's time to say thanks to my devotedly supporting colleagues for their magnificent work.
Let's call it a day, friends...
Let's call it a day, friends...
(Auch wenn es so ausschaut - es wird nicht politisch). Viele Mitbürger ärgern sich derzeit über Schwarz/Gelb. Ich hingegen ärgere mich über Blau/Gelb, über den Blau/Gelben Baumarkt.
Heute bin ich in die undankbare Situation geraten noch spät einige Artikel aus einem Baumarkt beschaffen zu müssen. Gut ist es dann, wenn es am Ort einen Markt gibt, der bis 20 Uhr geöffnet hat. Nicht gut ist es offenbar, wenn er Blau/Gelb ist.
Meine Einkäufe - Kleinigkeiten allesamt, wenngleich unabdingbar - unter dem Arm nähere ich mich den Kassen. Von sechs Kassen sind nur zwei geöffnet, vor denen sich beachtliche Schlangen reihen. Während ich noch abwäge, welche die Schnellere ist, stelle ich fest, dass an der Infotheke anbei vier Kollegen in Blau/Gelb das Geschehen beobachten.
In einer der beiden Schlangen wartend halten wir uns im Auge - die an der Infotheke uns an den Kassen, und umgekehrt. Dort drüber gibt es ja auch eine Kasse, allerdings weiß man nie so genau, ob man dort wirklich bezahlen kann, oder ob man mit diesem vorwirtzigen Versuch eben dies zu tun zurück geschickt wird und seinen mäandernden Schlangenplatz an der Standardkasse verliert.
Also bleibe ich wo ich bin und habe verschwendend viel Zeit zu beobachten, wie zu den vier drüben stehenden Kollegen ein Weiterer kommt, der - seinen eigenen Einkauf wie ich im Arm schleppend - einen so genannten Personalkauf durchführt; unterstützt von vier Kollegen, während wir anderen nach und nach Wurzeln schlagen. Unnötig anzumerken, dass der Blau/Gelbe Personalkauf-Kollege vermutlich längst zu Hause ist, als ich zum Bezahlen komme.
Allerdings wird mir während ich zum Auto zurück gehe - es ist mittlerweile dunkel - klar, warum der Blau/Gelbe Baumarkt so lange auf hat: Die Kassenschlangen müssen abgearbeitet werden...
Heute bin ich in die undankbare Situation geraten noch spät einige Artikel aus einem Baumarkt beschaffen zu müssen. Gut ist es dann, wenn es am Ort einen Markt gibt, der bis 20 Uhr geöffnet hat. Nicht gut ist es offenbar, wenn er Blau/Gelb ist.
Meine Einkäufe - Kleinigkeiten allesamt, wenngleich unabdingbar - unter dem Arm nähere ich mich den Kassen. Von sechs Kassen sind nur zwei geöffnet, vor denen sich beachtliche Schlangen reihen. Während ich noch abwäge, welche die Schnellere ist, stelle ich fest, dass an der Infotheke anbei vier Kollegen in Blau/Gelb das Geschehen beobachten.
In einer der beiden Schlangen wartend halten wir uns im Auge - die an der Infotheke uns an den Kassen, und umgekehrt. Dort drüber gibt es ja auch eine Kasse, allerdings weiß man nie so genau, ob man dort wirklich bezahlen kann, oder ob man mit diesem vorwirtzigen Versuch eben dies zu tun zurück geschickt wird und seinen mäandernden Schlangenplatz an der Standardkasse verliert.
Also bleibe ich wo ich bin und habe verschwendend viel Zeit zu beobachten, wie zu den vier drüben stehenden Kollegen ein Weiterer kommt, der - seinen eigenen Einkauf wie ich im Arm schleppend - einen so genannten Personalkauf durchführt; unterstützt von vier Kollegen, während wir anderen nach und nach Wurzeln schlagen. Unnötig anzumerken, dass der Blau/Gelbe Personalkauf-Kollege vermutlich längst zu Hause ist, als ich zum Bezahlen komme.
Allerdings wird mir während ich zum Auto zurück gehe - es ist mittlerweile dunkel - klar, warum der Blau/Gelbe Baumarkt so lange auf hat: Die Kassenschlangen müssen abgearbeitet werden...
Klar ist: Wer einmal an der Einführung einer neuen Software mitgearbeitet hat weiß, dass nicht immer alles glatt läuft. Und auch der Projektfahrplan wird eher selten eingehalten, sowohl in Bezug auf die Kosten als auch auf die Zeit.
Das Eingeständnis eines Fehlers, sowie die Entschuldigung für Pannen, Nichtverfügbarkeit und Erschwernisse ist im Grunde in Ordnung. Wer allerdings so offen nach außen kommuniziert, dass die Bewältigung der Aufgabenstellung derart kompliziert war, dass Mitarbeiter "fertig" sind, ist wenig professionell.
Schade, knapp vorbei...
Welches Gesetz herrscht, wenn man sich über einen Gegenstand, z.B. eine Schneeschaufel, wundert nur weil sie sich am falschen - will sagen am ungewohnten - Ort befindet und dabei übersieht, dass das Cabrio, das eigentlich unmittelbar neben der am falschen Platz befindlichen Schneeschaufel stehen müsste, ohne Grund verschwunden ist?
In dieser Jahreszeit offenbar der Blick für das Wesentliche...
In dieser Jahreszeit offenbar der Blick für das Wesentliche...
Enttäuschung sieht Leere. Einen Menschen zu enttäuschen ist alles andere als angenehm und lässt bisweilen selbst in Leere gleiten.
In jedem Ende
liegt ein Neuanfang.
Wichtig ist,
dass man sich jederzeit in die Augen schauen kann.
In jedem Ende
liegt ein Neuanfang.
Wichtig ist,
dass man sich jederzeit in die Augen schauen kann.
"Kein Problem" sagte der Lieferant, den ich heute für ihn wie mich gleichermaßen überraschend um Hilfe bitten musste. Die Unterstützung um die ich ihn bat hatte mir bereits einige Gedanken gemacht und mich sogar letzte Nacht beschäftigt.
"Kein Problem" löste damit nicht nur eines meiner drängendsten Probleme in der Vorbereitung einer Messe, sondern stärkte das ohnehin vorhandene Vertrauen in diesen Partner ungemein.
"Kein Problem" führt folgerichtig weiter in die Richtung einer langfristigen Zusammenarbeit.
So einfach ist das...
"Kein Problem" löste damit nicht nur eines meiner drängendsten Probleme in der Vorbereitung einer Messe, sondern stärkte das ohnehin vorhandene Vertrauen in diesen Partner ungemein.
"Kein Problem" führt folgerichtig weiter in die Richtung einer langfristigen Zusammenarbeit.
So einfach ist das...
- Olympia läuft und entgegen aller Zeitverschiebung haben wir heute morgen gleich nach dem Frühstück - gegen jeden ärtzlichen Rat - einige Probesprünge auf der Großschanze in Whistler Mountain vorgenommen (siehe Abbildung oben).
- So geschehen bereits auch gestern. Nachdem wir das offizielle Spiel "Vancouver 2010" für PS3 erstanden hatten, galt es natürlich es auszuprobieren. Besonders die Kinder hatten ihren Spaß, den ich kaum teilen konnte, weil ich zum einen mit dem Spiel überhaupt nicht zurecht kam - meinen Kindern sehr zur Freude und mir zum Spott gereichend - und ich mich zum anderen wieder selbst zum Erfüllungsgehilfen in der Befriedigung ihrer latent vorhandenen Sucht nach Videospielen gemacht hatte. Shame on me.
- Witzig wurde es dann aber am Abend, als wir dem Finale im Skispringen am TV (in HD, s.u.) beiwohnten und wir, als sich einer der Athleten dem Schanzentisch näherte, wie aus eine Mund riefen "X drücken" (damit der Springer den Absprung präzise trifft).
Endlich ist es so weit: Die Olympischen Winterspiele haben begonnen. Man hat sich auch in unserem Haushalt darauf gefreut. Meine bessere Hälfte zum Beispiel fiebert dem wintersportlichen Höhepunkt der Saison entgegen, ich dann eher der Premiere Öffentlich-Rechtlichen HD-TV's.
Auf die Faszination, die die verschiedenen Disziplinen auf Schnee und Eis auf meine Liebste haben, kann ich mangels Nachvollziehbarkeit nicht eingehen. Wohl aber kann ich Euch sagen, dass mich die Übertragungen in HD allein aus technisch-dramaturgischer Sicht durchaus ansprechen - egal wer gewinnt.
Für diejenigen, denen meine so beschriebene Leidenschaft nicht eingängig ist: Stellt Euch vor, Ihr geht ins Theater, allein um das Gebäude und seine Bühne zu erleben, unabhängig davon, was sie spielen.
So ist das mit mir und der Winter-Olympiade in HD. Und bei Euch so?
Auf die Faszination, die die verschiedenen Disziplinen auf Schnee und Eis auf meine Liebste haben, kann ich mangels Nachvollziehbarkeit nicht eingehen. Wohl aber kann ich Euch sagen, dass mich die Übertragungen in HD allein aus technisch-dramaturgischer Sicht durchaus ansprechen - egal wer gewinnt.
Für diejenigen, denen meine so beschriebene Leidenschaft nicht eingängig ist: Stellt Euch vor, Ihr geht ins Theater, allein um das Gebäude und seine Bühne zu erleben, unabhängig davon, was sie spielen.
So ist das mit mir und der Winter-Olympiade in HD. Und bei Euch so?
Was auf den ersten Blick wie ein mathematischer Fehler ausschaut ist im richtigen Leben eine erfolgversprechende und erprobte Wahrheit.
Anders gesagt: Ein Kopf denkt. Ein weiterer Kopf denkt auch. Heraus kommt dabei eine Lösung. Womit bewiesen wäre, dass die Rechnung stimmt.
Voraussetzung dabei ist allerdings, dass beide Köpfe in die gleiche Richtung denken, dass ihre Denkweisen beim jeweiligen Gegenpol gelernt sind, dass sie sich auf ihre jeweiligen Stärken besinnen und dass diese auch vom Mitdenker respektiert und geschätzt sind.
Dann - und nur dann - ergänzen sich zwei Köpfe und verhelfen einer Idee zum Erfolg.
1+1=1. Danke Michael.
Anders gesagt: Ein Kopf denkt. Ein weiterer Kopf denkt auch. Heraus kommt dabei eine Lösung. Womit bewiesen wäre, dass die Rechnung stimmt.
Voraussetzung dabei ist allerdings, dass beide Köpfe in die gleiche Richtung denken, dass ihre Denkweisen beim jeweiligen Gegenpol gelernt sind, dass sie sich auf ihre jeweiligen Stärken besinnen und dass diese auch vom Mitdenker respektiert und geschätzt sind.
Dann - und nur dann - ergänzen sich zwei Köpfe und verhelfen einer Idee zum Erfolg.
1+1=1. Danke Michael.
Wie das Leben so - wortwörtlich - seinen Lauf nimmt, merkt man erst einmal, wenn man versucht es zu rekonstruieren.
Im Leben eines jeden Menschen gibt es Gelegenheiten, zu denen er quasi gezwungen ist, sein Leben in allen sozialversicherungsrelevanten Stationen zu belegen. Und das ist selbst dann nicht einfach, wenn man die historischen Belege zur Hand hat.
Mitunter fällt nach über 20 Jahren auf, dass es Lücken gibt. Lücken, während denen das rentenrelevante Wirken nicht dokumentiert wurde. Nicht, dass der Versicherte einen Fehler gemacht habe; Nein, die ehemaligen Arbeitgeber scheinen eher großzügig mit den Meldungen umgegangen zu sein.
Und schließlich liegt dann die Beweislast beim Arbeitnehmer. So einfach ist das dann...
Im Leben eines jeden Menschen gibt es Gelegenheiten, zu denen er quasi gezwungen ist, sein Leben in allen sozialversicherungsrelevanten Stationen zu belegen. Und das ist selbst dann nicht einfach, wenn man die historischen Belege zur Hand hat.
Mitunter fällt nach über 20 Jahren auf, dass es Lücken gibt. Lücken, während denen das rentenrelevante Wirken nicht dokumentiert wurde. Nicht, dass der Versicherte einen Fehler gemacht habe; Nein, die ehemaligen Arbeitgeber scheinen eher großzügig mit den Meldungen umgegangen zu sein.
Und schließlich liegt dann die Beweislast beim Arbeitnehmer. So einfach ist das dann...
Die New Orleans Saints haben den Super Bowl gewonnen. Packende Bilder ganz nach US-Amerikanischer Art zeigt die Website der Saints.
Sie haben überraschend gewonnen, sagen Kenner. Ganz so überraschend kann das aber nicht gewesen sein, wenn man einen Blick auf das Angebot an Merchandising-Artikeln der Saints wirft.
Das Buch zum Sieg war sogar so früh fertig, dass es heute, wenige Tage nach dem Sieg bereits ausverkauft ist...
Sie haben überraschend gewonnen, sagen Kenner. Ganz so überraschend kann das aber nicht gewesen sein, wenn man einen Blick auf das Angebot an Merchandising-Artikeln der Saints wirft.
Das Buch zum Sieg war sogar so früh fertig, dass es heute, wenige Tage nach dem Sieg bereits ausverkauft ist...
Es ist wieder so weit. 12 Stunden Arbeit am Tag reichen bei weitem nicht aus, das zu erledigen, was man erledigen müsste. Es ist wieder ein Wettlauf mit oder besser gegen die Zeit, die unaufhaltsam voran eilt. Das verrückte daran: Diesen Wettlauf kann man nicht gewinnen. Und obwohl man das weiß hofft man doch immer, dass es irgendwie gelingt.
Und das wird es dann auch...
Und das wird es dann auch...
Wichtig: Es geht voran!
Wäre es andererseits im richtigen Leben so einfach einen Menschen mundtot zu machen - diese Funktion könnte mir Lebensqualität und -jahre schenken...
Messen an sich sind etwas feines. Stellt man aber aus auf Handelsmessen, also auf Messen, auf denen der Handel informiert wird und einkauft, dauert's bisweilen ein wenig länger - insbesondere am Wochenende (siehe auch Eintrag von gestern).
Handelsmessen sind anders als Endverbraucher orientierte Messen: Die Gänge leerer, die Gespräche anders und vor allem länger, das ganze "Geschehen" ein wenig zäher. Aber der Handel ist ein wichtiger Partner im Vertrieb: Kauft der Endverbraucher 10 Stück "Artikel" pro Monat, benötigt der Händler leicht 100 Stück oder mehr im gleichen Zeitraum, denn er kennt mindestens 10 Endverbraucher oder mehr, die 10 Stück pro Monat - oder mehr - brauchen.
Da auf diesen Messen weniger Besucherfrequenz besteht, ist der Zeitraum zwischen den Gesprächen entsprechend länger; man fühlt sich leicht unterfordert. Aber es lohnt sich, auch wenn sich ein Tag auf einer dieser Messen etwas langatmig anfühlt (erst recht, wenn die Öffnungszeiten von 9 - 20 Uhr andauern). Denn nach und nach trudeln sie alle ein, auf die man es abgesehen hat. Was zählt ist Geduld und Ausdauer - halt wie im richtigen Leben.
Handelsmessen sind anders als Endverbraucher orientierte Messen: Die Gänge leerer, die Gespräche anders und vor allem länger, das ganze "Geschehen" ein wenig zäher. Aber der Handel ist ein wichtiger Partner im Vertrieb: Kauft der Endverbraucher 10 Stück "Artikel" pro Monat, benötigt der Händler leicht 100 Stück oder mehr im gleichen Zeitraum, denn er kennt mindestens 10 Endverbraucher oder mehr, die 10 Stück pro Monat - oder mehr - brauchen.
Da auf diesen Messen weniger Besucherfrequenz besteht, ist der Zeitraum zwischen den Gesprächen entsprechend länger; man fühlt sich leicht unterfordert. Aber es lohnt sich, auch wenn sich ein Tag auf einer dieser Messen etwas langatmig anfühlt (erst recht, wenn die Öffnungszeiten von 9 - 20 Uhr andauern). Denn nach und nach trudeln sie alle ein, auf die man es abgesehen hat. Was zählt ist Geduld und Ausdauer - halt wie im richtigen Leben.
Das Wochenende an sich ist eine feine Sache. Ist man aber am Wochenende, also am Ende der Arbeitswoche angelangt ohne das geschafft zu haben, was man hätte schaffen wollen oder hätte schaffen müssen, ist gar nicht richtig Wochenende.
Wenn man dann noch am Wochenende, also am Samstag und am Sonntag Messeeinsatz hat, ist eh' Schluss mit Wochenende...
Wenn man dann noch am Wochenende, also am Samstag und am Sonntag Messeeinsatz hat, ist eh' Schluss mit Wochenende...
Passend zu den immer noch bisweilen herausfordernden Straßen- und Gehsteigverhältnissen hier ein wunderbarer Comic meines Lieblingszeichners Leo Leowald.
Genießen!
Genießen!
An einem mit Höhepunkten nicht geizenden Tag wird diese Wahrheit eher beiläufig erwähnt. Wichtiger anzumerken, dass es bei Audi wider Erwarten Menschen gibt, die krisenverwirrte und winterlich festgefahrene Problemstellungen lösen können: Mein Auto wie auch meine Zufriendheit sind wieder hergestellt.
Weniger erfreulich und weitaus unangenehmer dann doch eher die ärtzliche Diagnose, die mir eine schmerzhafte Woche in Aussicht stellt.
Dem einen wie dem anderen sich stellend werden wir auch dies meistern; denn so lange sich Wasser faltet und dergleichen lebensfeindliche Umstände bestehen kümmert's eher wenig.
Auf zu weiteren Höhepunkten.
Ich weiß nicht, wie ich meine Gefühle beschreiben soll. Aber "Recht" und "Unrecht" lassen sich gerade heute schwer auseinander halten.
Es mutet merkwürdig an, wenn die Polizei die Straßen im Ort sperrt, damit LKWs ihr - von Glück und Zufall abhängendes - Fortkommen ausprobieren dürfen.
So heute geschehen. Eigentlich unglaublich - zumindest die Staus, die sich dadurch bildeten, weil ein einzelnes Fahrzeug die Strecke blockiert.
Gut. Vermutlich hat dieser LKW DIE Fleischwurst in DEN Supermarkt gebracht, in dem WIR IMMER ALLE einkaufen. Trotzdem ist es unverantwortlich, dass sich der Fleischwurst-Spediteur einen verschneiten Kehricht darum scherte, ob sein Transporter mit Winteraussrüstung in diesem (nicht ernsthaft überraschenden) Wintereinbruch unterwegs ist oder nicht.
Ich jedenfalls wusste bereits gestern, dass es heute schneien würde. Ihr nicht?
Es mutet merkwürdig an, wenn die Polizei die Straßen im Ort sperrt, damit LKWs ihr - von Glück und Zufall abhängendes - Fortkommen ausprobieren dürfen.
So heute geschehen. Eigentlich unglaublich - zumindest die Staus, die sich dadurch bildeten, weil ein einzelnes Fahrzeug die Strecke blockiert.
Gut. Vermutlich hat dieser LKW DIE Fleischwurst in DEN Supermarkt gebracht, in dem WIR IMMER ALLE einkaufen. Trotzdem ist es unverantwortlich, dass sich der Fleischwurst-Spediteur einen verschneiten Kehricht darum scherte, ob sein Transporter mit Winteraussrüstung in diesem (nicht ernsthaft überraschenden) Wintereinbruch unterwegs ist oder nicht.
Ich jedenfalls wusste bereits gestern, dass es heute schneien würde. Ihr nicht?
Noch etwas zu Thema "Schnee": Man kann ihn nicht nur wegschieben, darüber sprechen und sich gemeinsam darüber ärgern, sondern Werbung mit dem Schnee machen.

Aktuelle Kommentare