März 2010 Archive

30 Jahre Sommerzeit

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Wie selbstverständlich ist die Sommerzeit in den ersten Tagen nach der Umstellung eines der Themen über die man sich unterhält und selbstverständlich die kausale Begründung für jedwede Beschwerde schlechthin, vor allem für Müdigkeit.

"Es ist 20 Minuten nach 6", entgegnete dann folgerichtig heute eine Kollegin auf meine Frage, ob alles in Ordnung sei. Nicht dass Sie derangiert ausschaute, nein - keine offenkundigen Anzeichen von Müdigkeit oder Stress. Dennoch hatte ihr Verhalten etwas ungewohnt lethargisches. Darum fragte ich nach ihrem Befinden.

Ihre aus exponierter Betrachtung beurteilte Antwort ist nur allzu logisch: Der Biorhthmus scheint vollends aus demselben geraten zu sein - obwohl es ja nur eine Stunde Zeitverschiebung ist. Aber es stimmt: Wissenschaftler halten die Zeitumstellung sogar für gesundheitsgefährdend. Die Kölnische Rundschau berichtet in ihrem Artikel vom 26.03.2010:

"Die körperlichen Auswirkungen können bis hin zu vegetativen Störungen gehen, also Veränderungen von Puls und Blutdruck (...). Schläfrigkeit und ein eingeschränktes Konzentrationsvermögen treten vor allem beim Chronotyp der «Eulen» - also Langschläfern - auf. Es gebe Untersuchungen, die belegen, dass es am Montag nach der Zeitumstellung vermehrt zu Verkehrsunfällen komme. Die Sommerzeit sei nicht nur überflüssig, sondern auch schädlich (...). Es würde unserer Biologie eher entsprechen, in der Winterzeit zu bleiben. Neue Untersuchungen zeigten, dass sich die Zeitumstellung nicht nur kurzfristig negativ auf die Gesundheit auswirkt - vielmehr störe sie sieben Monate lang bis zum Anfang der Winterzeit die innere Uhr einer Mehrheit der Bevölkerung."

Aber damit nicht genug: Die Sommerzeit spart auch keine Energie. Das jedenfalls weiß die FAZ zu berichten:

"Im Gegenteil: Die Zeitverschiebung im Sommer steigert den Energieverbrauch. Zwar wird am Abend Beleuchtungsenergie eingespart, dafür muss jedoch am Morgen stärker geheizt werden - insbesondere in den kalten Monaten April und Oktober."

Außerdem ändern sich unsere Freizeitgewohnheiten: Wir bleiben länger auf, schauen länger fern oder surfen munter im Internet. Das Kernziel - die Einsparung von Energie - wird demnach klar verfehlt.

Bleibt letztlich wieder einmal eine Frage: Wie kann eine so nichtsnutzige, gar gesundheitsgefährdende Einrichtung 30 Jahre unbehelligt jahreinjahraus wider aller Erkenntnisse überleben?

Trotz des Geburtstags und ungeachtet der Tatsache, dass mich persönlich diese Einwände nicht im geringsten stören - gratulieren mag man da trotz des runden Geburtstages nicht mehr...

Produktiv

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2010_03_30_Multitasking.jpgWohl dem, der einen guten Prozessor hat...

Aber dieses Bild, das ich heute am PC-Monitor einer meiner Kolleginnen aufgenommen habe, ist symptomatisch für einen ganz normalen Moment an einem ganz normalen Arbeitstag: Idealerweise erledigen wir fünf Dinge auf einmal. Dass das nicht immer funktioniert wissen zumindet diejenigen unter uns, die Situationen wie diese regelmäßig erleben.

Doch hier kommt Trost und Hilfestellung: Macht alles gleichzeitig, aber eigentlich doch - wie das Skript eines Comuterprogrammes - eines nach dem anderen. So wie bei Windows, dann schaut es nach vorn hin wenigstens sehr produktiv aus...

Erstens kommt es anders...

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...zweites als man denkt. Nach einem Tag wie diesem bin ich mir in dieser Frage sicherer denn je.

In der Woche vor Ostern kann man traditionell "Tabula Rasa" machen: Viele Kollegen sind bereits in Urlaub und der Bedarf an Kommunikation rund um mich herum nimmt spürbar ab.

Heute nicht. Heute war es verrückter denn je. Die wenigen, die am anderen Ende von Telefon- und eMail-Leitung noch arbeiteten schienen die Zeit zu nutzen um ihrerseits Tabula Rasa zu machen - u.a. mit mir...

Bleibt die Hoffnung auf morgen.

Im Schlepptau der Sommerzeit

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Vorschaubild für 2010_03_28_Regenbogen.jpg
Mit der Sommerzeit besuchte uns heute mit dem ersten Regenbogen der Saison ein Vorbote der wärmeren Jahreszeit - quasi im Schlepptau der Sommerzeit.

Fachleute sagen, dass die Sommerzeit - auch wenn es sich dabei nur um eine Zeitverschiebung von einer Stunde handelt - unseren Biorhythmus so nachhaltig stört, dass man darauf verzichten sollte.

Durchaus interessant, finde ich. Allerdings frage ich mich, warum wir 30 Jahre "Sommerzeit" hinter uns bringen mussten bis jemand vor den Folgen warnt...
2010_03_27_Osterhasen.jpgSie sind wieder da,
die Hasen der Hasen-Armada.
Hunderte derer,
mal leichter mal schwerer,
dicht gedrängt,
auf Tische gezwängt.

Dass Ostern so nah ist war mir gerade heute nicht bewusst. Erfreulich ist das: An Weihnachten werden wir ja bereits ab September auf das bevorstehende Ereignis vorbereitet. Ostern eine Woche vorher wahrzunehmen ist angenehm.

Marketers: Hier ist Verbesserungspotenzial...

Dirt off my shoulder

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2010_03_26_Schulter.jpgNein. Nicht schwanger. Wir sind auf der Suche nach der Plage in meiner Schulter.

Zurück aus der Röhre bin ich voller Hoffnung, dass mir jemand sagt, was seit mehr als einem halben Jahr meine Schulter peinigt und meine Lebensqualität einschränkt.

Zurück aus der Röhre bekomme ich statt einer medizinischen Beratung einen Umschlag ausgehändigt.

Zurück aus der Röhre frage ich mich, was für ein Gesundheitssystem das ist, in dem ein - durchaus geschätzter - Allgemeinmediziner zwei Dutzend nahezu identische MRT-Bilder richtig deuten soll, damit ich meinen Arm endlich wieder uneingeschränkt bewegen kann?

Dirt off my shoulder, please...

Geschwätz von gestern

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Der Rückzug von Google aus China irritiert mich. Ich weiß nicht was ich denke oder glauben soll: Kann es denn wiklich sein, dass ein Gewinn orientierter Konzern wie Google einen Zunkftsmarkt wie China aufgrund ideologischer Entscheidungen aufgibt?

Sollte dies so sein dürfte das eine der seltenen ethischen Entscheidungen in der Wirtschaft sein. Aber offen gestanden - so recht glauben mag ich das nicht. Eines steht fest: Werbewirksam war diese Entscheidung allemal: Bis auf weiteres ist diese Maßnahme sicher weitaus einträglicher als das China-Geschäft.

Und was kümmert dann Larry Page und Sergey Brin ihr Geschwätz von gestern...

Eigene Gesetze

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2010_03_24_Pokal.jpg
Der Pokal hat eigene Gesetze. So heute auch mein Blog: Wer zu spät aus dem Büro kommt, der straft die Blogleser mit einem Eintrag wie diesem...

Bessere Idee

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2010_03_23_Parkplatz.jpgErfindungreichtum tut Not. So bereits geschehen in Köln, wo findige Geister eine unansehliche Wand in direkter Nachbarschaft zur Messe mit einer cleveren Gestaltung in einen Hingucker verwandelten. Allein parkende Fahrzeuge sind auf den Parkplätzen noch nicht gesichtet worden.

Dennoch ist diese Gestaltung ein schönes Beispiel dafür, dass niemand die Dinge so hinnehmen muss, wie sie sind. Es besteht an uns alle der stets währende Auftrag alles immer in Frage zu stellen: Es findet sich meist noch eine bessere Idee...

Killers

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2010_03_22_What's next.jpgUm nicht zu sehr in das grassierende iPhone-Fieber zu verfallen, hier eine politisch notwendige und - auch aus Sicht eines bekennenden iPhone-Fans - völlig berechtigte Darstellung über die Unzulänglichkeiten des vermeintlich Ultimativen. Sie nennen sich "Killers".

Aber, liebe Fan-Gemeinde, haltet Ruhe: Et hätt noch immer jot jejange...

Erstaunlich

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2010_03_21_Apps.jpgEs kommt ja nicht allzu oft vor, dass die Werbung Botschaften der ungetrübten Wahrheit verbreitet; will sagen: Es stimmt lange nicht alles, was die Werbefritzen uns weiß machen wollen.

"100.000 Apps. 100.000 Möglichkeiten zum Staunen" stimmt dann aber doch: Es ist einfach phänomenal, wie der Tag durch die Finger verrinnt, während man sich mit einem iPhone und einem Bruchteil der postulierten 100.000 Apps vertraut macht.

Gestaunt habe ich da. Und wie... 

Kleines Zeitalter

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2010_03_20_iPhone.jpgWas ist das bloß für eine Zeit in der man krampfhaft versucht auf etwa 15 qcm Fläche mit überdimensional proportionierten Fingern die elektronische Welt zu erobern? Wahrscheinlich ist dieses sinnlose Bemühen in erster Linie dadurch verursacht, dass es einfach möglich ist und andere es auch tun.
 
Warum in aller Welt spielt Ihr alle Bowling, navigiert Ihr zur nächsten Pizzeria, lernt Gitarre spielen, schaut nach Wetter und eMails - und das alles auf einem Handy?

iPhone und eine nicht überschaubare Anzahl von Anwendungen - Apps genannt - sei Dank. Ich werde dann also an meiner Technik arbeiten, um die lächerlich miniaturisierten Knöpfe und Tasten sicher bedienen zu können und teil zu haben an diesem neuen, kleinen Zeitalter...

Fehler

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2010_03_19_Fehler.jpg
Was auf den ersten Blick ein wenig unlogisch anmutet entspricht völlig dem, was man tagtäglich erfahren muss: Zuerst ist da der Fehler und dann können die daraus entstehenden Probleme nicht behoben werden.

Genau wie im richtigen Leben...

Gläsernes Eldorado

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2010_03_17_Bierglas.jpgWerbung in Blogs ist für mich tabu. Insbesondere in meinem eigenen Blog. Gelegentlich muss ich - so wie im richtigen Leben - hiervon eine Ausnahme machen.

Sein gläsernes Eldorado findet der Genießer auf dieser Web-Seite. Nennt mich wieder einmal einen Träumer, aber dass es so etwas gibt - ich hätte es mir wohl denken können - wusste ich nicht. Dennoch - oder gerade deshalb - kann ich mich über solch ein HTML-Kleinod immens freuen.

Und auch über den Hintergrund des Begriffes "Eldorado", den ich so nicht kannte...

Schöner Zug

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2010_03_17_ICE.jpgSchöne neue Welt. Und wie oft beschweren wir uns darüber? Aber wer der Normalsterblichen  kann schon von sich behaupten, bei 299 km/h rückwärtsfahrend Exposés für Produktfilme schreiben zu dürfen?

Da nimmt man es gerne in Kauf, dass einem reihenweise Mäntel durchs Gesicht und allerhand Gepäck über die Schulter gezogen werden.

Mein Tipp: Haltet den Ellenbogen drin. Kommt im Flugzeug nur ab und zu ein schmerzhaftes Gerät den Gang entlang, hat man in einem Zug gute Chancen alle paar Minuten von einem Gepäckstück malträtiert und ernsthaft verletzt zu werden...

Kein Meer mehr in Augsburg

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2010_03_16_Augsburg.jpgEin Kindheitstraum hätte sich für mich erfüllt. Ich weiß nicht wie oft ich bisher in Augsburg war, aber ich hatte nie Gelegenheit die Brutstätte kindgerechten Puppenspiels zu besuchen.

Dies war dann heute - bis auf die leicht erkannte Typographie der Marke gut sichtbar in den Oberlichtern einer Tür angebracht - bei weitem nicht so seelensalbend wie erwartet: Das Theater spielt zwar nahezu täglich, ist auch eben so oft geöffnet, nur in Foyer und Museumsvorraum gibt es nicht eine einzige Marionette in natura oder irgend etwas zu bestaunen, das an die sagenhaften Geschichten aus der Augsburger Puppenkiste erinnert. Zum Beispiel ein Stück der blauen Plastikplane, mit der man Generationen ein Meer vorgespielt hat.

Nur gut, dass meine Erwartungen nur erwachsenengerecht enttäuscht wurden...

Kleiner Spielverderber

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2010_03_15_Mario Barth.jpgGute Unterhaltung: Der Abend mit Mario Barth war ein Genuss. Eine Veranstaltung, die auch in der in vielerlei Hinsicht problematischen Lanxess-Arena in Köln als gelungen angesehen werden darf.

Allein die Tatsache, dass im Vorfeld der Show auf den rechts und links neben der Bühne befindlichen Projektionsflächen immer wieder vor strafrechtlicher Verfolgung von Ton- und Bildaufnahmen gewarnt wurde nervte gewaltig: Welcher "urheberrechtliche Schaden" entsteht denn, wenn ein Besucher wie ich ein Foto mit seinem Handy (s.o.) macht?

Eine Kriminalisierung dieser Art verdirbt das Spiel. Aber nur ein wenig: Barth ist immer wieder einen Abend wert - mit oder ohne Fotos...

Doppeltes Schicksal

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Comic_3.jpgUnd wieder Neues aus "Nipo's World". Dieses mal erwischt das gnadenlos-unabwendbare Schicksal einen Rallye-Fahrer. Und das gleich mehrfach...

Ich gebe zu, die Geschichten meines Sohnes können martialischer kaum sein. Da zucke ich zusammen und denke, es müsse doch andere, lustige Begebenheiten geben, die man in drei bis sechs Tableaus darstellen kann. Aber - warum auch immer - Kinder scheinen in dieser Hinsicht eine eher cartoonhafte Schadenfreude ihr eigen zu nennen.

Also: genießt es mit kindlicher Freude...;-)

Reichtum vs. Journalismus

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An der Spitze der gerade veröffentlichten Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt steht in diesem Jahr der Mexikaner Carlos Slim Helú. Sein Vermögen wird auf 53,5 Mrd US$ geschätzt. Damit ist er eine halbe Mrd. US$ "schwerer" als der Langzeitführende Bill Gates.

Ein Journalist fragte Slim Helú kürzlich, wie er sich denn als reichster Mann unter 50 Millionen Armen in Mexiko fühle, worauf Slim Helù erwiderte, dass in seinen Unternehmen 210.000 Menschen arbeiteten, seine Stiftung jährlich 209.000 Stipedien vergebe, er 131.450 Computer an Institutionen und Schulen gestiftet habe und eine knappe halbe Millionen Operationen finanziert habe.

Ich hätte manches darum gegeben, das Gesicht des Schreiberlings ob dieser Antwort sehen zu können. Vordergründig investigative Offensive genügt offenbar zumindest für eine moralische Backpfeife.  

Luxusproblem

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Ein Luxusproblem besteht darin, dass beispielsweise von dem was man braucht mehr vorhanden ist, als benötigt wird. Wer meinen Blog regelmäßig liest weiß, dass die Beiträge häufig durch die "besonderen" Erlebnisse des Tages geprägt sind. Manchmal gibt es Tage, an denen so viel passiert, dass ich mich nicht entscheiden kann worüber ich berichte. So auch heute.

Weggefährten

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Ein Stück des großen Weges gemeinsamzu gehen bringt einander näher. Manchmal so nah, dass man die Gesellschaft kaum missen mag. Trennen sich die Wege dann merkt man erst, wie wichtig der Begleiter war.

Treffen sich die so gewählten Routen im Nachhinein dann hier und da, darf man das durchaus als lebensbereichernd werten.

Also Kollege: Auf ein Bier...

Technik gegen Mensch

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Der Erwerb eines neuen technischen Gerätes an sich ist nichts besonderes. Mysteriös wird er erst dann, wenn die Installation des selben, für die man - basierend auf fundierten Erfahrungswerten - mehrere Stunden veranschlagt (Erfolg nicht garantiert), wider Erwarten völlig reibungslos verläuft und in wenigen Minuten erledigt ist.

Es macht sich Verunsicherung breit, gefolgt von Ratlosigkeit, denn man fragt sich, was man richtig gemacht hat? Diese Art von Erfolg sind wir - die Generation, die mit Computern wie dem Commodore C 64 groß geworden ist, die noch seitenlange Programmlistings abgetippt hat um einfachste Funktionalitäten nutzen zu können und die Disketten in der Größe von Frühstücksbrettchen lochte um sie von beiden Seiten nutzen zu können - nicht gewohnt:

Funktioniert etwas plötzlich und unerwartet stürzt uns das für einen denkwürdigen Moment in arge Zweifel. Wie viele Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre haben wir bislang mit fehlgeschlagenen und völlig nutzlosen Arbeiten an Computern vertendelt?

Es bleibt die Hoffnung, dass sich die Technik dafür gelegentlich revanchiert. So wie gestern Abend zum Beispiel, als der neue WLAN-Router im "Null-Komma-nichts" lief und die jahrelange WLAN-Diaspora in unserem Haushalt beendete...

Suche

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2010_03_09_Fahrraeder.jpgDieses Bild habe ich heute vor dem Bahnhof in Utrecht aufgenommen. Ich fragte mich, wie die Menschen ihr dort abgestelltes Fahrrad wieder finden? Nicht nur, dass all diese Vehikel irgendwie gleich ausschauen; es sind auch tausende, die dicht an dicht vor den Bahnhöfen unserer Landesnachbarn stehen. Bis zum Horizont.

Und dann bleibt die Frage: Wenn ich mein Rad dann endlich wiedergefunden habe - wie bekomme ich es aus der kompakt-paketierten Parkreihe heraus? Und was wenn ich dabei an das daneben stehende Rad stoße? Fällt dann die ganze Reihe wie beim Domino-Day um?

Da suche ich doch lieber meinen einheitsblauen Firmen-Passat auf dem Messeparkplatz...

Augenmaß

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Über den großen Dingen darf man die kleinen nicht aus den Augen verlieren. Ist so...

Winter in HD

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2010_03_08_Winter HD.jpgWas für Farben, was für eine Luft: An einem klaren Tag wie heute gibt es Winter in HD.

Nipo's World

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Comic_1.jpgIch freue mich Euch heute die Premiere einer Comic-Reihe vorstellen zu dürfen. Mein Sohn beginnt seine Welt in kleinen rechteckigen Rahmen darzustellen. Die bisweilen bizarren Geschichten erlauben freie Interpretation. Wer die Geschichte dazu erzählen mag kann dies gerne im Kommentar tun.

Willkommen in "Nipo's World".

Schwedenhaus

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Da soll mir mal keiner mehr ankommen und behaupten, man könne auch erfolgreichen Unternehmen nicht noch eine weitere revolutionierende Diversifizierung verpassen: Ikea verkauft ab April Häuser.

Interessanter als das Angebot selbst sind die Kommentare dazu...

Fotos gibt's hier.

Verwechslung

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2010_03_04_Statistik.JPGIch frage mich, warum "aktuelle Produktinformationen" gute 55 % der Nutzer von Firmenhomepages und Social Networks sehen wollen, während sich für "Posts aus der Produktentwicklung" - hier sprechen wir über unfertige Produkte - nur knappe 35 % aussprechen? Tröstlich: "Witziges aus dem Arbeitsalltag" befindet sich in der selben Mengenkategorie. "Nomen est Omen" - offenbar sind die Inhalte vergleichbar.

Wieder geschafft

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Auch wenn es sich nach Kräften gewehrt hat: Wir haben den Ritt auf dem blauen Monster überlebt. Von Glück erfüllt - mehr ist nicht drin.

Große Tage

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"Große Tage." Gibt es nicht gelegentlich, sondern eher selten. Selten sind große Tage daher ein Genuss. Heute jedenfalls.

Arbeiten wir nur für den Moment? Es wäre ernüchternd, aber allzu verständlich...

Journalismus

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"Journalismus trägt zur öffentlichen Meinungsbildung bei. Er wird deshalb oft als vierte Gewalt im Staat bezeichnet (vgl. Fabris 1981). (...) Auf gesellschaftlicher Ebene charakterisiert sich der Journalismus durch professionelle Fremdbeobachtung verschiedener Gesellschaftsbereiche. Themen mit Aktualität, Faktizität und Relevanz stellt er durch Publikation für die öffentliche Kommunikation zur Verfügung."

Besser als Wikipedia kann ich es nicht beschreiben, was auch ich unter Journalismus verstehe. 

"Der Journalismus ist permanent in Bewegung, sein stetiger Wandel schafft jeder Journalistengeneration neue Probleme und neue Herausforderungen" heißt es ebenso und das ist wahr: Insbesondere Fachzeitschriften tun sich schwer differenzierend zu berichten. Sie sind häufig von Einnahmen aus Anzeigenverkäufen abhängig und können es sich nicht leisten journalistisch unabhängig und kritisch zu berichten. Allerdings ist dies eine Grundvoraussetzung für jede publzistische Arbeit: Sie soll Stellung beziehen und Meinung bilden.

"Dies unterscheidet den Journalismus insbesondere von Public Relations, Werbung und Literatur" heißt es bei Wikipedia weiter.

Ist dies nicht gegeben, ist auch die Daseinsberechtigung der Zeitschrift in Frage gestellt, denn dann existiert sie nur noch um ihr selbst Willen. Und für einen Anzeigenkunden ist sie gänzlich unattraktiv.

Aber macht das mal dem Redakteur klar, der "everybodys darling" sein möchte; er wird unweigerlich als "everybodys asshole" enden...

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