April 2010 Archive

Guten Rutsch

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Guten Rutsch in den Mai. Ist das nicht fabelhaft: Endlich Mai. Und da darf ja auch nicht der traditionelle Tanz in den Mai fehlen. Aber was steckt eigentlich hinter diesem Brauchtum? Es hat mitnichten etwas mit dem Frühling zu tun.

Die Nacht vom 30.4. auf den 1.5. ist die Walpurigisnacht, benannt nach der heiligen Walburga, einer Äbtissin aus England (710-779), die seinerzeit am 1.5. heilig gesprochen wurde. Aus den Feierlichkeiten anlässlich ihrer Heiligsprechung haben sich die Mai-Feiern entwickelt.

Die Walpurgisnacht hat aber auch eine mythische Bedeutung: Als Mondfest findet sie in der Nacht des ersten Vollmondes zwischen der Frühjahrstagundnachtgleiche und der Sommersonnenwende statt. Traditionell gilt sie als die Nacht, in der angeblich die Hexen insbesondere auf dem Blocksberg (der Brocken im Harz), aber auch an anderen erhöhten Orten ein großes Fest abhalten.

Also aufgepasst, wer wen heute Nacht zum Tanz in den Mai auffordert... Guten Rutsch.

Morgenmond

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2010_04_29_Mondmorgen.jpgGelegentlich findet das Ereignis des Tages, das dann inhaltlich das Korsett für den Blog bildet, bereits am Morgen statt. Und dann weiß man es auch schon. So auch heute, als ich um kurz nach 5 Uhr verschlafen die kleine Kamera holte und den Morgenmond fotografierte.

Im Laufe des Tages gesellten sich durchaus weitere Höhepunkte dazu, aber mein Freund der Mond hielt tapfer den ersten Platz.

Martyrium für 114 Mrd US$

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114 Mrd US$ beträgt der Wert der wertvollsten Marke der Welt: Google. Das hat Milliward Brown festgestellt. Für Apple müsste man - stünde das Unternehmen zum Verkauf - immerhin noch rund 83 Mrd US$ berappen. Und Microsoft bringt es auf 76,3 Mrd US$. Erst auf Platz fünf finden wir ein Unternehmer der "Old Economy": Coca Cola. Die weltweit bekannte und seit Jahrzehnten etablierte Marke bringt - im Vergleich zu den Technologiewerten bescheidene - 68 Mrd US$.

Bleibt wieder einmal die Frage, was die "New Economy"-Unternehmen übermorgen machen, wenn morgen ein Hacker-Angriff für eine Weile "den Stecker zieht"? Vielleicht erklären diese aufgeblasenen Bewertungen die den Hackern eigene kriminelle Energie, die uns allen, die mit dem Internet arbeiten, unsere tägliche Furcht vor Viren und dergleichen bescheren?

Eine ganz neue Art von Martyrium. So oder so ähnlich wird ein Schuh daraus. Für ein paar Milliarden...

Vorteilhaft streckend

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Doppelblog. Aber die Themen sind eng verwandt. Eine Mountainbike-Tour in der Abendsonne hat insbesondere nach diesem langen Winter einen hohen Freizeit- und Erholungswert. Selbst wenn auch auf eher zufällig verlaufenden Touren immer wieder Hindernisse für Kurzweil sorgen.

So durfte ich heute mehrfach die Erfahrung machen, dass einladend breite und neu anmutende Wege im Wald nicht in die von mir erhoffte Richtung führten, sondern - ganz im Zeichen der schweren Herbststürme der letzten Jahre - sich als recht frisch durch das Gelände getriebene Abtransportwege für Bruchholz herausstellten. Eigentlich kein Problem? Eben doch, denn die Wege führen meist in langem Bogen auf den Berg hinauf - und wieder zum Ausgangspunkt hinunter, damit die Holz-LKWs nicht wenden müssen.Wenden musste ich auch nicht. Und überhaupt wirken sich diese Schleifen vorteilhaft streckend auf die Fahrstrecke aus.

Stichwort Doppelblog: Durchaus empfehlenswert ist die iPhone-App "runtastic", die dieses Dilemma zwar nicht verhinderte, es aber recht präzise aufzeichnet...

2010_04_27_Mountainbiking.jpgP.S.: Die Uhrzeit stimmt nicht, aber ich weiß nicht warum...:-)

Ich freue mich heute über ein taufrisches und zugleich an Fahrlässigkeit kaum zu überbietendes Beispiel schlechter PR und undurchsichtiger Geschäftspolitik berichten zu können. Und leider gehöre ich selbst - wie viele andere - und ohne dass wir es hätten verhindern können zu den Opfern.

Nach heftigen Imageproblemen (Klagen gegen Preiserhöhungen, "Lustreisenaffaire") hatte der hiesige Energieversorger eine renomierte Werbeagentur beauftragt, eine Kampagne zu entwickeln, die das ramponierte Ansehen wieder herstellt.

Die verheißungsvolle Aussage des daraus entstandenen Motives lautete: "Heute geben wir Ihnen 185-mal unser Wort: Ab morgen lassen wir Taten sprechen."

Diesem vollmundigen Versprechen folgte dann unmittelbar die Pressemitteilung, dass man nun in den Discountmarkt einsteigen werde; dies allerdings nur außerhalb des eigenen Verbreitungsgebietes. Die Begründung dafür lieferte der Geschäftsführer postwendend: "Hier geht es doch lediglich darum, das Discount-Geschäft, durch das uns in unserer Region einige Kunden verloren gegangen sind, andernorts wieder zu kompensieren."

Hierbei handelt es sich - neben der Tatsache, dass es individuell für mich ein Ärgernis handelt - um den typischen Fall, dass Beiträge treuer Kunden für die Akquisition neuer Kunden verwendet werden.

Quersubventionen dieser Art gehört der Garaus gemacht.Ebenso wie den Geschäftsführern und kommunalen Vorständen, die allesamt in den Rathäusern sitzen und hier in NRW bald wieder gewählt werden wollen.

Na denn... Wir dürfen an dieser Stelle viel Glück wünschen; sie werden es brauchen.

Happy Birthday

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2010_04_25_Agnetes Geburtstag.jpgHappy Birthday, Ma. Schön, dass wir noch ein Jahr geschafft haben...

Dejà vu

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2010_04_24_Rasenmaehen.jpgEs ist eine ganz besondere Erfahrung seine Kindheit wieder zu erleben. Auch wenn es sich nur um Teile davon handelt.

Als ich heute die Rasenflächen gemeinsam mit meinem Sohn gemäht habe, die ich vor 35 Jahren mit meinem Vater mähte, hatte ich eines dieser unheimlichen "Dejà vu's": Ein  untrügerisches Gefühl dies schon einmal erlebt zu haben.

Vater zu sein ist insbesondere in solchen Situationen wie ein Blick zurück. Zwar nicht immer unbeschwert aber das gehört wohl dazu, zu einem "Dejà vu" dieser Art...

Mondsfreunde

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2010_04_23_Mond.jpgEin besonderer Abend endet kurz nach Mitternacht mit einem Blick zum über alles erhabenen Mond.

Wenn an einem Abend wie diesem aus langjährigen Kollegen Duzfreunde werden, schließt sich der Kreis in Vollkommenheit. So als wäre es vorbestimmt gewesen.

Schön und wohltuend ist der Blick zurück auf die gemeinsame Zeit. Spannend der Blick in die úns bevorstehende Zukunft; so spannend wie der Blick zum über alles erhabenen Mond...

Erikativ

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Kaum jemand dürfte den "Erikativ" kennen. Nur wenige kennen den "Inflektiv". Aber wir alle kennen Worte wie "gähn", "grins" oder "bibber".

Erfunden wurden diese Begriffe von Erika Fuchs, die heute vor 5 Jahren im Alter von 99 Jahren starb. Sie hat dieses Kulturgut nicht unmotiviert geschaffen, sondern sie war Chefredakteurin im Ehapa-Verlag und übersetzte von Beginn an die Comic-Geschichten von Micky Maus.

Ich habe heute eher zufällig von Ihrem Todestag erfahren und verspürte post mortem eine gewisse Zuneigung zu einem Menschen, der mich über viele Jahre meiner Kindheit hinweg begleitet hat und nicht unwesentlich zu meiner Sprachbildung beigetragen hat.

Seufz...

Runde Prioritäten

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2010_04_21_Championsleague.jpgBis morgen. Sorry...

Flugverbot

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2010_04_20_Staubsonne.jpgAuch wenn die "Staubsonne" heute wieder einmal besonders anschaulich versinkt - man könnte sich daran gewöhnen - bleibt die Erkenntnis, dass Fliegen in Vulkanasche durchaus gefährlich ist. Ein eindrucksvoller und gleichsam alarmierender Zwischenfall ereignete sich zuletzt 1982.

Und überhaupt: Meine Kollegen aus Australien, die seit letzter Woche hier in Deutschland sind, warten sehnsüchtig auf eine Möglichkeit nach Hause zu kommen. Ihr Flug wurde auf Samstag, 24.04. verschoben - sofern das Flugverbot bis dahin aufgehoben wurden. Sollte dies nicht der Fall sein könnten sie erst am 15.05. nach Hause fliegen, sofern das Flugverbot bis dahin aufgehoben wurde...

Chinesische Sonne

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2010_04_19_Filmarbeiten.jpgDie chinesische Sonne scheint immer von unten. Das jedenfalls behauptet Achim Dunker in seinem Buch über Licht- und Schattengestaltung und das stimmt. Logisch ist das nicht, aber nachvollziehbar, denn in der Lichtgestaltung, d.h. im Platzieren von Lichtquellen und Schattenspendern ist erlaubt was gefällt: Führung, Aufhellung und Spitze sind willkommen, doch falls nötig scheint die chinesische Sonne halt auch mal von unten.

Nach 13 Jahren Abstinenz durfte ich in den vergangenen Tagen - gemeinsam mit einem Kameramann und einem tollen Team - wieder filmen. Über Kabel und Stative stolpernd hatte ich mein ganz persönliches cineastisches Revival.

Nach einen wunderbaren Sonnensonntag ein weiterer Tag in der Sonne, wenngleich in der Chinesischen...

Sonnensonntag

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2010_04_18_Sonnentag.jpgUnd noch einen Sonnensonntag (Nome est omen). Während eines ausgedehnten Spazierganges füllt sich das Herz sommerlich.

Macht nichts... ;-)

Waschbotschaft

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2010_04_17_T-Shirt.jpgAn einem sonnigen Tag wie heute trägt man gerne ein T-Shirt. T-Shirts haben Waschanleitungen. Dieses T-Shirt hat eine der überzeugendsten Waschanleitungen, die ich je gelesen habe.

Schön, dass es stets eine noch eingängigere Botschaft gibt, als man denkt.
Allein dieser unglaubliche Namen lässt staunen. Mehr noch, dass der so benannte Vulkan durch seinen Ausbruch vor etwa vier Wochen nunmehr den gesamten Flugverkehr in Europa bis auf weiteres stillgelegt hat. Tausende Flüge fallen täglich aus; auch meine Kollegen, die heute nach Australien zurück reisen wollten sitzen fest.

Warum die Flugzeuge nicht fliegen können beschreibt Toulouse VAAC, dem Volcanic Ash Advisory Center anschaulich. Das VAAC in Toulouse ist eines von neun Zentren weltweit und für weite Teile von Europa und Afrika zuständig. Dass es Zentren dieser Art gibt ist eigentlich logisch, weil man es aber nicht wusste fast so unglaublich wie der Umstand, dass Vulkanasche aus Island Menschenreisen verhindert und ebenso unglaublich wie der Name des Vulkans...

Eyjafjallajökull, wer hätte das gedacht?

Astronomische Manipulation

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2010_04_15_Runtastic.jpgDie NASA hat festgestellt, dass das Erdbeben in Chile die Erdachse verschoben haben könnte. Für uns bedeutet dies, dass der Tag durchschnittlich 1,26 Mikrosekunden kürzer wird. Das heißt nichts anderes, als dass sich die Erde schneller dreht.

Ich habe das heute bereits am eigenen Leib feststellen können: Meine Ergebnisse beim Joggen belegen, dass ich mit und nicht gegen diese Beschleunigung gelaufen sein muss; jedenfalls scheinen die Zeiten astronomisch manipuliert...

Von Münzen und Schätzen

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Wie die Überschrift vermuten lässt heute zwei Themen:

Was zwei Euro wirklich wert sind und warum man nicht sofort in Panik verfallen sollte, wenn man eine außergwöhnliche 2-Euro-Münze in seinem Portemonnaie findet steht hier.

Nicht minder interessant ist der Hinweis der Geocacher, dass man nicht überall seine Schätze platzieren darf, zumindest, wenn man polizeilich unbehelligt bleiben möchte.
 
Bleibt die Hoffnung, dass sich - beide Themen miteinander vereinend - mal eine wertvoller Schatz findet...

Hoffnung a priori

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2010_04_13_Sonnenaufgang.jpgMerke: Auch wenn ein Tag so verheißungsvoll beginnt kann er gelingen. Oder anders gesagt: Man sollte der Sache a priori eine Chance geben, auch wenn man Anlass zur Annahme hat, dass es sinnlos ist.

Es muss nicht zwingend heißen "die Hoffnung stirbt zuletzt", aber es ist was dran...

Ich hätte es wissen sollen, aber a posteriori ist man immer schlauer

Adobe epochal

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2010_04_12_Adobe.jpgFür alle Design-Päpste da draußen geht es endlich weiter: It's Adobe CS5 Time... Früher hätten sich an einem Tag wie heute Menschentrauben vor den Schaufenstern der Elektrohändler gebildet. Heute verfolgt ein jeder das epochale Ereignis daheim am PC.

Schade eigentlich...

Nach-Urlaub-Sonntag

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Was macht einen Sonntag nach einem Urlaub aus? Ruhe? Weit gefehlt: Die Kinder, die Post, die Wäsche - alle wollen entsprechend Berücksichtigung finden.

Ach ja - und der Blog natürlich auch. Aber im Hinblick auf Prioritäten...

Zurück und hin schauen

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2010_04_10_Rückfahrt.jpgVon einem Tag wie dem heutigen gibt es nicht viel zu berichten. Außer, dass man sich glücklich schätzen kann, einen tollen Urlaub verbracht zu haben und gesund wieder daheim angekommen zu sein.

Unterdessen bieten sich trotz allem "geradeaus" auch rechts und links noch sehenswerte Blicke, die zu genießen man nie aufhören darf. So, wie dieser Sonnendurchbruch durch die Wolken, den wir in der Nähe von Ulm fotografierten.

Pfüat Di, Oberstdorf

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2010_04_09_Oberstdorf.jpgGenau, wollte ich auch gerade sagen: "Oberstdorf", und hinzufügen wollte ich "2010", weil nach 2010 folgt immer auch ein 2011 oder ein 2012. Warum? Ganz klar: Der Urlaub war wirklich wunderbar, das Wetter trotzte jeder Prognose, um Oberstdorf herum gibt es 5 größere Skigebiete, die allesamt Ihren Reiz haben und unsere Wirtsleute verstehen etwas von Gastlichkeit.

Also werden wir kurzum wieder hier her kommen, um Ski zu laufen oder anderen dabei zuzuschauen, z.B. beim Skispringen oder beim Langlauf...

Morgen geht es nach Hause und nach einem sonnigen Tag fällt der Abschied schwer. Bei einem Urlaub ist das gut so...

What a wonderful world

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2010_04_08_Gerstruben.jpgUnd wieder hat das Wetter mitgespielt und uns einen fabelhaften Tag in den Bergen geschenkt. Auf einer etwa 4 stündigen Tour sind wir zur Gerstruben-Alp aufgestiegen ("Alp" heißen hier die Almen), ein Weg, der uns auf etwa 1.200 m.ü.N.N. führte und uns einen atemberaubenden Blick in die schneebedeckten Berge schenkte. Der Weg dort hin war allerdings alles andere als einfach: Der Aufstieg durch die Schlucht namens "Hölltobel" machte ihrem Namen alle Ehre.

Ein weiteres Highlight war - zumindest für meine bessere Häfte - der windende Einstieg ins Geschirr meiner neuen Lederhose - hier in einer Fotostrecke dokumentiert...

2010_04_08_Hose.jpg(zum Vergrößern auf das Bild klicken)


Disneyland

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2010_04_07_Neuschwanstein.jpgWelcome to Disneyland. Es ist nicht nur die Kulisse, es ist vor allem das Publikum, dass diesen Ort - Schloss Neuschwanstein - so "disneylandesk" erscheinen lässt. Es war wieder einmal eine sportliche Freude zu erkunden, welche Nationalität einem da gerade entgegen kommt.

Überhaupt war dieser Tag eine sonnige, warme und vor allem erholsame Oase; halt so, wie ein perfekter Urlaubstag sein soll. In etwa so wie es in Disneyland versprochen wird...

Dem Himmel so nah

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2010_04_06_Panorama.jpg

Näher kann man dem Himmel an einem Tag wie diesem nicht sein. An einem Tag, an dem ich ein durchaus merkwürdiges Jubiläum feiern durfte: Nach vollen 25 Jahren Abstinenz bin ich zum ersten mal wieder Ski gelaufen. Und - um es vorweg zu nehmen: Er kann es noch. Es ist also etwas dran, an dem Spruch, dass man das Skilaufen nicht verlernt.


2010_04_06_Skilaufen.jpg

Es war ein unglaublich schöner Tag. Auf etwa 2.200 m Höhe hatte es dank der Schneefälle von gestern - wir berichteten - hervorragende Schneeverhältnisse. Dazu schien die Sonne aus einem blauen Himmel, wie ich ihn schon länger nicht gesehen hatte (aus Flugzeugen schaut das ähnlich aus).


2010_04_06_Panorama_K&F.jpg

Abends zurück im Quartier bleibt die Erinnerung an einen unvergesslichen Tag, an dem wir dem Himmel so nahe waren...

Besuch beim Klopfer

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2010_04_05_Heini Klopfer_1.jpgRechtzeitig zu Ostern haben wir es zur Heini-Klopfer-Schanze schafft. Und wenn die Schanze nicht nach unten ragen würde, könnte man meinen, dass man darüber in den Himmel (zurück) fliegen kann. Sie gehört zu den größten Skiflugschanzen der Welt.

Bei ihrer Eröffnung 1950 sprang Sepp Weiler 127 m weit, der Finne Harri Olli stellte in 2010 mit 225,5 m einen neuen Schanzenrekord auf.

Überhaupt hat es in Oberstdorf heute geschneit. Das ist gut so, denn morgen wollen wir zum Skilaufen auf das Nebelhorn, das heute seinem Namen alle Ehre gemacht hat.

2010_04_05_Heini Klopfer_2.jpgAber morgen soll das Wetter sensationell gut werden...

2010_04_05_Wetter.jpg

Frohe Ostern aus Beiern

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Vorschaubild für 2010_04_04_Ostern.jpgErst einmal frohe Ostern Ihr da oben im Norden aus Beiern (schreibt sich nur Ostern so). Uns geht es gut. Wie geht es Euch?

Heute hat es bei uns geregnet. Immer wieder mal. Das war uns egal. Wir sind draußen unterwegs gewesen. Das hat meinem Haar gut getan: Es wächst beachtlich und ist auch nicht mehr so grau.

Vorschaubild für 2010_04_04_Erdinger Arena_4.jpgDie Erdinger-Arena, wo die Skispungschanzen stehen, war eine einzige Enttäuschung: Kein einziges Erdinger zu bekommen. Sonst war es schön dort. Wir sind auf die große Schanze raufgefahren. Da war es windig und wir haben weiche Knie bekommen.

Vorschaubild für 2010_04_04_Erdinger Arena_1.jpgUnd Ihr so?

Willkommen im Urlaubsblog

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2010_04_03_Gruesse.jpgWillkommen im Urlaubsblog. Wir werden hier im Laufe der nächsten Woche von unserem Aufenthalt im Allgäu berichten.

Das erste Souvenir haben wir uns auf der Fahrt mit dem hinteren linken Rad aufgesammelt, ein kleines Metallstück, das leise aber stetig Luft aus dem Reifen entweichen ließ. Gut, dass wir am Samstag und nicht am Karfreitag unterwegs waren: Dank schneller Hilfe beim Reifenhändler in Kitzingen - wo wir eh' immer schon einmal hinwollten - ging es mit einer knappen Stunde Verzug weiter.

Unser Zwischenstop in Ulm brachte uns ins - im tiefsten Bayern überraschender Weise evangelische - Münster und zu einerm "Original Ulmer Zipfel, einer herzhaft knackigen Bratwurst mit Zwiebeln.

In Oberstdorf angekommen bezogen wir unser Quartier und machten den Ort unsicher.

Gestopft mit "Kasspatzen" genießen wir in unserem kleinen Zimmer einen Obstler und freuen uns auf die nächsten Tage.

Auf geht's!

Endlich

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Vorschaubild für 2010_04_02_Other end.jpg
Endlich mal eine gute Idee. Gesehen beim Packen für den Kurzurlaub in Bayern, doch dazu morgen mehr...

Urlaubsgefühl

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Und wieder war dies einer dieser Tage, an dem es gilt "fertig zu werden". Ich habe mich zu diesem Thema ja bereits geäußert. Dennoch muss ich noch einmal darauf eingehen.

Auch für mich und angesichts der Tatsache, dass ich weiß, dass der Wunsch alles erledigt zu haben, wenn es in die Feiertage oder in den Urlaub geht selbstverständlich und im vorhinein zum Scheitern verurteilt ist, sind Tage wie dieser trotzalledem immer wieder überraschend: Man erliegt dem Versuch es doch zu schaffen immer wieder. Letztlich muss man einsehen, dass es sinnlos ist und dann, dann ist es plötzlich da - das Urlaubsgefühl.

Und allein dafür lohnt sich dieser Versuch allemal!

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