Ein Sonnenuntergang ist immer wieder etwas Faszinierendes, insbesondere dann, wenn man gerade aus dem Büro kommt und die letzten Sonnenstrahlen des Tages die Haut streicheln. Es gilt allerdings zu bedenken, dass die Sonne im späten Mai ebenso spät untergeht...
Also ging diesem Genuss wieder einmal ein typischer "letzter Arbeitstag" voraus. Jedes mal auf's Neue ist der Verlauf dieses prominenten Arbeitstages gleichermaßen faszinierend: Obwohl seit Wochen bekannt und bestens darauf vorbereitet werden die letzten Stunden für jeden von uns zum Abenteuer.
Aber irgendwie und irgendwann wird dann doch fertig, was fertig werden musste und man kann beruhigt und im Wissen alles erledigt und vor allem alles gegeben zu haben in den dann wohlverdienten Urlaub gehen.
Und da werden wir uns wohl wieder sehen, die Sonne und ich...
Was ist es, das erwachsene Menschen in ihrem Auto die CD von den Toten Hosen gegen Marschmusik tauschen lässt? Wie erklärt es sich, dass sich alle Gespräche um ein einziges Thema spinnen, das aus den Köpfen nicht heraus zu bekommen ist? Was steht bevor, dass sonst gestresste Arbeitnehmer auch nach der Arbeitszeit noch zu Höchstleistungen im administrativen Bereich auflaufen? Was veranlasst diese Menschen sich selbst ungeheueren Termindruck aufzuerlegen und bis zu sechs Veranstaltungen an einem Tag zu planen und daran teilzunehmen?
Es ist die nahezu unbegreifliche, völlig unschuldige und kindliche Vorfreude auf das Schützenfest - Brauchtum at it's best.
Horrido.
Ein Name, eine zielgruppenantizipierte Typo, eine einfühlsame Leitfarbe in Verbindung mit einer gleichermaßen eingängigen wie aussagekräftigen Botschaft - fertig ist eine neue Marke.
Eine Marke, die das Laufen draußen in der Welt der Adressaten noch lernen muss. Aber schon heute bringt sie alles mit, was sie dazu benötigt. Das können allerdings nur diejenigen beurteilen, die sie zu dem gemacht habe, was sie heute ist: Eine Marke.
Sie haben sie mit Inhalten, Botschaften und Benefits angereichert, bis sie das Zeug dazu hatte, eine Marke zu werden. Dazu braucht es Kenntnisse des Marktes und der zukünftigen Kunden, ihrer Wünsche und Bedürfnisse und es braucht Vision.
Gut zu wissen, dass man Menschen an seiner Seite weiß, die es verstehen alle an diesem Prozess wirkenden Kräfte zu einem Strang zu verspinnen. Dann erst wird aus Name, Typo, Farbe und Botschaft eine Marke.
Wetten?
"Überzeugung ist der persönliche Glaube an
die Richtigkeit von bestimmten Ideen und Wertvorstellungen oder der Prozess der
Übertragung eigener Ideen auf andere Personen."
Wikipedia beschreibt ein Phänomen, das insbesondere dann Vergnügen bereitet, wenn man andere Menschen überzeugen kann. Denn das bedeutet nichts anderes, als das die eigenen Ansichten richtig und wegweisend sind. Das, was man dann gemeinsam zu bewerten und zu entscheiden hat, kann dadurch nur besser werden.
Gut wenn dem so ist...
Jetzt ist es raus: Während Google mit ihren ohnehin höchst umstrittenen Fahrzeugen die Straßenansichten unserer Städte für Google Street View digitalisierten haben sie nicht nur Bilder gespeichert, sondern auch Daten, die sich quasi im Vorbeifahren boten: vor allem WLAN-Informationen.
Das alleine würde mich - im Gegensatz zu vielen anderen Netzern - nicht aus der Ruhe bringen, die Tatsache. Dass sie es jedoch lange Zeit bestritten und dabei schamlos logen kann durchaus auch bei mir zu Verärgerung führen. .
Die vielen Ehrenworte und Versicherungen der Unschuld der letzten Monate die die gleichermaßen weltumspannenden Organisationen von Google bis zum Klerus hin gaben, irritieren nicht nur, sie widern an.
Auch wenn diese Frage naiv klingt: Was soll man denn noch glauben? Eines ist sicher: Gehet davon aus, dass sie es doch taten...
Wenn Träume zum Greifen nah sind, wird es Zeit zuzugreifen... Dieser Traum hat zwar ein altes Dach und noch viele andere Mängel, aber er kann bald wieder mein Zuhause werden.
Es ist ohnehin schön nach Hause zu kommen, auch wenn diese spezielle Heimkehr aufwändig und recht kostspielig werden wird. Aber: Selten habe ich so gerne ein Wagnis wie dieses auf mich genommen.
Bald mehr auf diesem Kanal...
Heute hatte ich Gelegenheit mit einem Kenner der modernen Kunst zu sprechen. Dabei habe ich zwei völlig logische, mir absolut verständliche aber bis dato unbekannte Begriffe kennen gelernt:
- Drinnenkunst und
- Draußenkunst.
Bezeichnenderweise ist "Drinnenkunst" die Kunst, die "drinnen", also in Räumen gefällt und "Draußenkunst" ist witterungsfest uns saisonneutral im Freien steht.
Und gerade die Draußenkunst hat - so mein Gesprächspartner - ihre Reize: Abhängig von Jahreszeit, Licht und Schattenfall, bei einigen Skulpturen auch je nach Windintensität und -richtung, sehen die Kunstwerke immer wieder anders aus. Das - so mein Gesprächspartner - sei das Besondere an der "Draußenkunst": Nicht nur, dass die Exponate durch die Dreimensionalität eine weitere Dimension haben, sondern die Natur trägt ihren Teil zur Lebendigkeit bei. Nicht zuletzt dies rechtfertige den Preis einer Skulptur: Schließlich erhalte man viele Kunstwerke in einem.
Recht hat er. Und ich habe wieder etwas gelernt.
Zwei Fakten für heute:
1.) Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erlebten mehr Menschen denn je ein Eishockey-Spiel.
2.) Die Nationalmannschaft des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten schlug den vermeintlich unschlagbaren Gegner aus dem ehemaligen Land der unbrenzten Möglichkeiten.
Zwei ergänzende Gedanken dazu:
1.) Sicher kann eine Sportdisziplin allein nicht für einen kulturhistorischen Wandel dieser Ausprägung verantwortlich gemacht werden. Heute aber ausnahmsweise schon.
2.) Es sollte uns bewußt sein/werden, dass wir dennoch und ohne jeden Zweifel im Land der unbegrenzten Möglichkeiten leben.
Ist so.
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