Mai 2010 Archive

Kein Kindergeburtstag

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2010_05_31_Fruehschoppen.jpgWieder einmal fand das hiesige Schützenfest mit dem "männermordenden Frühschoppen" einen seiner Höhepunkte; und auch in diesem Jahr war es wahrlich kein Kindergeburtstag. In äußerst geselliger Runde im Kielwasser des "Roten Salons" verlebten Huttie, Marco und all' die anderen einen ebenso fasznierenden wie auch kräftezehrenden Vormittag.

Erst das Königsvogelschießen am Nachmittag, dass wieder einmal einen würdigen König hervorbrachte, ließ uns Gelegenheit ein wenig durchzuschnaufen und uns auf den Abend vorzubereiten.

Und auch dieser hatte es in sich: Munter schwofend, tanzbeinschwingend verging die Zeit im Fluge; so schnell, dass wir es beinahe versäumt hätten einen weiteren jungen Mann in die schönste Kompanie unseres vaterstädtischen Vereins aufzunehmen. Aber wir haben ihn dann doch noch gekriegt, unseren Tobi, und freuen uns gemeinsam mit ihm auf das Schützenfest 2011. 
2010_05_31_Star Oslo.jpgAuch so kann Erfolg ausschauen... Dennoch: Welch ein Tag für die deutsche Musik.

Glückwünsche an Lena und Stefan. Was wieder einmal bleibt, hat dieses Mal viele "t's", "z's" und sogar zwei "ä's": Authentizität zählt.

Zünftige Taufe

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2010_05_29_Hutties Taufe.jpgIch freue mich außerordentlich heute verkünden zu können, dass mein ältester Freund Huttie - ich berichtete an dieser Stelle bereits gelegentlich - soeben in unseren altehrwürdigen, vaterstädtischen Schützenverein aufgenommen wurde.

Dass dies nur in Verbindung mit einer zünftigen Mützentaufe geschehen konnten versteht sich von selbst; die Bilder (durch Klick ins Bild zu vergrößern) sprechen für sich.

Huttie, herzlich willkommen!
Ein Sonnenuntergang ist immer wieder etwas Faszinierendes, insbesondere dann, wenn man gerade aus dem Büro kommt und die letzten Sonnenstrahlen des Tages die Haut streicheln. Es gilt allerdings zu bedenken, dass die Sonne im späten Mai ebenso spät untergeht...

Also ging diesem Genuss wieder einmal ein typischer "letzter Arbeitstag" voraus. Jedes mal auf's Neue ist der Verlauf dieses prominenten Arbeitstages gleichermaßen faszinierend: Obwohl seit Wochen bekannt und bestens darauf vorbereitet werden die letzten Stunden für jeden von uns zum Abenteuer.

Aber irgendwie und irgendwann wird dann doch fertig, was fertig werden musste und man kann beruhigt und im Wissen alles erledigt und vor allem alles gegeben zu haben in den dann wohlverdienten Urlaub gehen.

Und da werden wir uns wohl wieder sehen, die Sonne und ich...

Brauchtum at it's best

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Was ist es, das erwachsene Menschen in ihrem Auto die CD von den Toten Hosen gegen Marschmusik tauschen lässt? Wie erklärt es sich, dass sich alle Gespräche um ein einziges Thema spinnen, das aus den Köpfen nicht heraus zu bekommen ist? Was steht bevor, dass sonst gestresste Arbeitnehmer auch nach der Arbeitszeit noch zu Höchstleistungen im administrativen Bereich auflaufen? Was veranlasst diese Menschen sich selbst ungeheueren Termindruck aufzuerlegen und bis zu sechs Veranstaltungen an einem Tag zu planen und daran teilzunehmen?

Es ist die nahezu unbegreifliche, völlig unschuldige und kindliche Vorfreude auf das Schützenfest - Brauchtum at it's best.

Horrido.

Eine Marke entsteht

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Ein Name, eine zielgruppenantizipierte Typo, eine einfühlsame Leitfarbe in Verbindung mit einer gleichermaßen eingängigen wie aussagekräftigen Botschaft - fertig ist eine neue Marke.

Eine Marke, die das Laufen draußen in der Welt der Adressaten noch lernen muss. Aber schon heute bringt sie alles mit, was sie dazu benötigt. Das können allerdings nur diejenigen beurteilen, die sie zu dem gemacht habe, was sie heute ist: Eine Marke.

Sie haben sie mit Inhalten, Botschaften und Benefits angereichert, bis sie das Zeug dazu hatte, eine Marke zu werden. Dazu braucht es Kenntnisse des Marktes und der zukünftigen Kunden, ihrer Wünsche und Bedürfnisse und es braucht Vision.

Gut zu wissen, dass man Menschen an seiner Seite weiß, die es verstehen alle an diesem Prozess wirkenden Kräfte zu einem Strang zu verspinnen. Dann erst wird aus Name, Typo, Farbe und Botschaft eine Marke.

Wetten? 

Überzeugung

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"Überzeugung ist der persönliche Glaube an die Richtigkeit von bestimmten Ideen und Wertvorstellungen oder der Prozess der Übertragung eigener Ideen auf andere Personen."

Wikipedia beschreibt ein Phänomen, das insbesondere dann Vergnügen bereitet, wenn man andere Menschen überzeugen kann. Denn das bedeutet nichts anderes, als das die eigenen Ansichten richtig und wegweisend sind. Das, was man dann gemeinsam zu bewerten und zu entscheiden hat, kann dadurch nur besser werden.

Gut wenn dem so ist...

Inszenierter Zufall

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Was mich heute bewegt hat? Das Interview "Der inszenierte Zufall" mit dem Sportfotografen Uli Wiesmeier in der aktuellen Ausgabe der 4Seasons: Tolle Bilder, wahre Sätze, treue Glaubwürdigkeit und überraschende Erkenntnisse.

Auch wenn es ein wenig Klickerei ist - es lohnt sich!

Es gibt etwas zurück

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2010_05_23_Nümbrecht.jpgFolgende Nachricht für heute, aber im Grunde genommen gilt diese Wahrheit immer: Jeder von uns kann ein Stück Erlebnis genießen, in dem er einfach das Haus verlässt oder sich einen Moment auf das Fahrrad setzt.

Ab und an sollte jeder von uns das tun: Die Natur gibt uns immer etwas zurück...

Heute muss es werden

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Bayer_Inter.jpgBis morgen...

5 in 3 Tagen...

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Zwar habe ich heute die letzten Sonnenstrahlen auf dem Balkon verpasst - und für einen Angestellten wie mich ist das bisweilen ein Kunststück, denn die Sonne geht bei uns im Moment erst gegen 20:30 Uhr unter - aber ich bin dennoch voller Überzeugung in der Lage, den hinter mir liegenden Tag einen "Erfolgreichen" zu nennen:

  • Wenn große Aufgaben in kürzester Zeit erledigt werden müssen, braucht es hervorragende Partner.
  • Wenn hervorragende Partner die Realisierung möglich machen ist dies die Erfolgsgarantie für heute und die Basis für die Zukunft.
Alleine ist niemand etwas. Gemeinsam können wir Berge versetzen. Oder eben fünf Videofilme in nur drei Tagen planen, drehen, schneiden und erfolgreich fertigstellen.

Dennoch sonnige Aussichten

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2010_05_19_Unterschriften.jpg

Und sie taten es doch

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Jetzt ist es raus: Während Google mit ihren ohnehin höchst umstrittenen Fahrzeugen die Straßenansichten unserer Städte für Google Street View digitalisierten haben sie nicht nur Bilder gespeichert, sondern auch Daten, die sich quasi im Vorbeifahren boten: vor allem WLAN-Informationen.

Das alleine würde mich - im Gegensatz zu vielen anderen Netzern - nicht aus der Ruhe bringen, die Tatsache. Dass sie es jedoch lange Zeit bestritten und dabei schamlos logen kann durchaus auch bei mir zu Verärgerung führen. .

Die vielen Ehrenworte und Versicherungen der Unschuld der letzten Monate die die gleichermaßen weltumspannenden Organisationen von Google bis zum Klerus hin gaben, irritieren nicht nur, sie widern an.

Auch wenn diese Frage naiv klingt: Was soll man denn noch glauben? Eines ist sicher: Gehet davon aus, dass sie es doch taten...

Zurück zum Start

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Wenn Träume zum Greifen nah sind, wird es Zeit zuzugreifen... Dieser Traum hat zwar ein altes Dach und noch viele andere Mängel, aber er kann bald wieder mein Zuhause werden.

Es ist ohnehin schön nach Hause zu kommen, auch wenn diese spezielle Heimkehr aufwändig und recht kostspielig werden wird. Aber: Selten habe ich so gerne ein Wagnis wie dieses auf mich genommen.

Bald mehr auf diesem Kanal...

In böser Erwartung

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"Ballack out of the World Cup" titelt ein überraschend kurzer Bericht in der Online-Ausgabe des sonst so gar nicht einsilbigen "Mirrorfootball".

Sehenswert ist allerdings ein "behind the scenes" Video, das Ballack unmittelbar nach dem Foul in den Katakomben des Stadions zeigt. Nur wenige Sekunden, die allerdings deutlich machen, dass auch Ballack böses schwante...

Übrigens: Facebooker strömen derzeit in die Gruppe "Kevin-Prince Boateng - wir wissen wo Dein Auto steht".

Wenn Stifte erzählen

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2010_05_16_Stifte erzaehlen.jpgWenn Stifte erzählen könnten, könnten sie manche Geschichte erzählen...

Vaterstädtische Pflicht

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2010_05_15_Hutties Muetze.jpgEs ist meine vaterstädtisch geprägte Pflicht dafür Sorge zu tragen, dass ebensolchen Vereinen der Nachwuchs nicht ausgeht. Drum präsentiere ich hier stolz die Schützenmütze, die mein bester Freund künftig im hiesigen Schützenverein ebenso tragen soll.

Es gibt kein Zurück mehr, Huttie...

Ignore the following

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Nachstehende Mail erhielt ich heute:

Dear Colleague,

 

Trade Catalogue Entry Urgent Reminder

 

If you have already completed your free entry in the Farnborough International Airshow 2010 Official Trade Catalogue, thank you for doing so and please ignore the following. (...)


Wieder einmal frage ich mich, wie sich Anschreiben dieser Art in einer Zeit, in der wir in der Lage sind, komplexeste Datenmodelle in unseren Computern zu speichern, überhaupt noch rechtfertigen lassen. Der Messeveranstalter hätte ohne Probleme feststellen können, dass ich den in seiner Mail angeforderten Katalogeintrag längst in seinem Online-Buchungssytem erledigt hatte und hätte mir diese Mail nicht senden müssen. 


Aber offenbar ist es einfacher seine Kunden mit überflüssigen Mails zu malträtieren, als einen kleinen, feinen Filter ins System zu setzen - oder so er denn existiert ihn einfach nur zu nutzen - und vor Versand der Mail zu prüfen, für wen der Inhalt überhaupt von Belang ist.


Kommunikation kann nur dann erfolgreich stattfinden, wenn davon ausgegangen werden kann, dass der Empfänger ein Interesse an der Botschaft hat. Wer sich diese Frage nicht stellt darf sich nicht wundern, wenn das Verständnis untereinander abnimmt und Kommunikation nicht mehr möglich ist. Denn dann heißt es leicht "please ignore the following".

Vatertagswanderung

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2010_05_13_Eimer.jpgAuf meiner obligatorischen Vatertagswanderung habe ich heute leider nicht viele Bilder machen können, da nach der dritten Aufnahme - auch für mich völlig überraschend - der Akku der Kamera leer war.

Diese Aufnahme gelang mit unmittelbar vor dem elektrischen Exodus. Und ich finde, sie war es wert, die letzte zu sein...

Akademische Viertelstunde

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"Verschiedenes" auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung eines e.V. birgt immer Überraschungen. Insbesondere, weil es zu diesem Tagesordnungspunkt häufig Wortmeldungen gibt, die bisweilen skuril daher kommen. Die Skurilität an sich ist oft auch dadurch begünstigt, dass "Verschiedenes" meist als letztes Thema auf einer nicht selten langen Liste steht und die Versammlungsteilnehmer zur Bewältigung eben dieser das eine oder andere Bier unterstützend genossen haben.

Auch gestern gab es bei der Versammlung des hiesigen Schützenvereines - und wir sprechen hierbei um einen alterwürdigen, großen und mit Menschen von Rang und Namen besetzten Verein - erwähnenswerte Wortmeldungen.

In einer davon beklagte sich ein Vereinsmitglied darüber, dass der geschäftsführende Vorstand zur Jahreshauptversammlung für 20 Uhr eingeladen habe, die Veranstaltung aber erst um 20:13 Uhr begann. Die Zeiten hatte der gute Tropf fein säuberlich auf seinem Bierdeckel notiert. Der Versammlungsvorsitzende ließ es sich nicht nehmen auf diese Beschwerde zu antworten und begründete die Verspätung mit der "akademischen Viertelstunde", die eine Veranstaltung dieser Art durchaus später beginnen dürfe: "Ceteris Paribus" rief er dem Vereinskollegen zu und hatte damit in diesem Fall den Nagel auf den Kopf getroffen: Irgendwie waren die beiden sich dann doch gleich...
2010_05_11_Boeing.jpgDie Seattle Times hat im Bereich "Business/Tech" eine eigene Rubrik für einen der größten Arbeitgeber der Region: Boeing. Das nenne ich wirtschaftsfördernden Patriotismus, an dem sich manche deutsche Publikation eine Beispiel nehmen könnte...
Heute hatte ich Gelegenheit mit einem Kenner der modernen Kunst zu sprechen. Dabei habe ich zwei völlig logische, mir absolut verständliche aber bis dato unbekannte Begriffe kennen gelernt:

- Drinnenkunst und
- Draußenkunst.
 
Bezeichnenderweise ist "Drinnenkunst" die Kunst, die "drinnen", also in Räumen gefällt und "Draußenkunst" ist witterungsfest uns saisonneutral im Freien steht.

Und gerade die Draußenkunst hat - so mein Gesprächspartner - ihre Reize: Abhängig von Jahreszeit, Licht und Schattenfall, bei einigen Skulpturen auch je nach Windintensität und -richtung, sehen die Kunstwerke immer wieder anders aus. Das - so mein Gesprächspartner - sei das Besondere an der "Draußenkunst": Nicht nur, dass die Exponate durch die Dreimensionalität eine weitere Dimension haben, sondern die Natur trägt ihren Teil zur Lebendigkeit bei. Nicht zuletzt dies rechtfertige den Preis einer Skulptur: Schließlich erhalte man viele Kunstwerke in einem.

Recht hat er. Und ich habe wieder etwas gelernt.

Wahlverzicht

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Das ZDF veröffentlichte soeben auf seiner Homepage, dass zwei Stunden vor Schließung der Wahllokale weniger Menschen zur Wahl gegangen sind als 2005. Und schon damals lag die Wahlbeteiligung bei nur 63%.

Heute - so das ZDF - gaben in Großstädten wie Essen oder Köln bis 16 Uhr nur 50,2% bzw. 46,7% der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Unabhängig vom Wahlausgang ist diese so dargestellte Gleichgültigkeit enttäuschend und auch mit Politikmüdigkeit nicht zu entschuldigen. 

Daher folgender Vorschlag: Der Wahlberechtigte, der an zwei aufeinanderfolgenden Wahlen nicht teilnimmt, verliert sein Wahlrecht und kann es sich nur durch Teilnahme an einer gesellschaftspolitischen Schulung wieder erwirken. 

Mitnichten ist eine solche Idee abwegig: Jeder Pilot oder LKW-Fahrer, der über einen bestimmten Zeitraum keine Flug- bzw. Fahrpraxis nachweisen kann, kann seine Flug- bzw. Fahrerlaubnis erst durch Schulung und Prüfung zurück erlangen.

So könnte einer Erstarkung von Radikalismus und einer entstellenden Verschiebung politischer Entscheidungskraft entgegen gewirkt werden. 

Zwei Fakten für heute:

1.) Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erlebten mehr Menschen denn je ein Eishockey-Spiel.
2.) Die Nationalmannschaft des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten schlug den vermeintlich unschlagbaren Gegner aus dem ehemaligen Land der unbrenzten Möglichkeiten.

Zwei ergänzende Gedanken dazu:

1.) Sicher kann eine Sportdisziplin allein nicht für einen kulturhistorischen Wandel dieser Ausprägung verantwortlich gemacht werden. Heute aber ausnahmsweise schon.
2.) Es sollte uns bewußt sein/werden, dass wir dennoch und ohne jeden Zweifel im Land der unbegrenzten Möglichkeiten leben.

Ist so.

Großartig

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2010_05_07_The Manhattan Transfer.JPGDie aktuellen Fakten des Abends:

1.) "The Manhattan Transfer" live auf der Bühne zu sehen ist großartig.
2.) Die Kamera des iPhones ist es nicht.

Halle für alle

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2010_05_06_VW-Halle.JPGDie Volkswagen-Halle in Braunschweig bietet - je nach Anlass ca. 6.000 - 7.000 Gästen Platz. Im weiten Rund kommt auch abseits von sportlichen Begegnungen eine Stimmung auf, die - nomen es omen - stimuliert.

Eine Halle wie diese könnte ich mir auch in Gummersbach für den VfL vorstellen.

Um jedoch Projekte dieser Art zu realisieren braucht es in erster Linie Sponsoren, da weder die Kommunen noch die Vereine eine solche Last alleine stemmen können. Sportsponsoring steht - verglichen mit anderen Formen des Sponsorings - noch immer auf einem Spitzenplatz.

Das lässt hoffen - und nicht nur für den Sport...

Rasender Raps

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2010_05_05_Raps.jpgWenn Raps entlang der Planke rast, bekommt "Yellow Strom" eine völlig neue Bedeutung...On my way to Brunswick.

Womöglich unmöglich?

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Ich hätte es nicht für möglich gehalten. Wirklich nicht. Dazu haben wir alle zu viel Zeit zwischen den Fronten des "Kalten Krieges" verbracht. Aber Barack Obama hat mich - und vermutlich einen profunden Teil des Restes der Welt - mit pazifistischer Offenheit überrascht, als seine Außenministerin Mon Cherie Hillary heute konkrete Zahlen zu den im Besitz der USA befindlichen nuklearen Sprengköpfe veröffentlichte.

Für die verträumten Nostalgiker unter Euch sei dieses Dokument ein Muss, dass Ihr auf Eure Festplatte bannen solltet, damit Ihr es in 20 Jahren interessierten Unwissenden zeigen könnt. Sie würden es ansonsten womöglich für unmöglich halten...

Kevin allein zu Haus'

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Die Welt erfuhr es durch eine Pressemitteilung, Kevin telefonisch Bundestrainer: Dem erweiterten WM-Kader wird Kevin Kuranyi nicht angehören.

Deutschland darf sich wundern, der fußballerische Rest der Welt darf aufatmen: In einer großen  Geste verzichtet der Alt-Weltmeister auf den saisonfrischen Torschützenkönig. "Der disziplinarische Vorfall im Oktober 2008 hat für mich letztlich keine Rolle mehr gespielt", ließ Löw verbreiten.

Belustigend unterdessen: In der Pressemitteilung des DFB hieß es fälschlicherweise "...in unserem Trainerteam sind wir jedoch zu dem Ergebnis gekommen, dass wir taktisch und personell andere Vorstellungen für die Zusammenstellung des WM-Aufgebots haben."

Richtig ist, dass Löw taktisch entschied und persönlich der Auffassung war, das Kuranyi in seinem Team nicht verloren habe. So darf er als Bundestrainer entscheiden. Allerdings muss er sich - sollte die Deutsche Equipe scheitern - dafür auch nicht minder persönlich verantwortlich machen lassen. Wenn es dann das letzte große Turnier von Löw wird, wird allen Kritikern Gerechtigkeit widerfahren.Und dann heißt es halt: Jogi allein zu Haus'...

Der Apple im Spiegel

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Noch einmal zu Apple. In der Ausgabe 17 des "Spiegel" vom 26.04.2010 findet sich unter dem Titel "Der Philosoph des 21. Jahrhunderts" ein bemerkenswerter Bericht über Apple und dessen Gründer Steve Jobs. Leider ist der Artikel online nicht verfügbar, daher ohne Link.

Bemerkenswert ist der Artikel in vielerlei Hinsicht. Hervor zu heben ist allerdings diese Geschichte: Warum sind Apple-Computer in der Werbebranche so beliebt? Da ich selbst Teil dieser Zunft bin, habe ich mich das oft selbst gefragt, ohne jedoch eine schlüssige Antwort zu erhalten. Seit heute bin ich schlauer. "Spiegel" lesen bildet eben doch ;-).

Es war 1984 als Apples "Macintosh" unmittelbar vor der Markteinführung stand. Drum buchte das Unternehmen einen der heiß begehrten weil überaus beachteten Werbeplätze während des Superbowl-Spiels zwei Tage vor der offiziellen Markteinführung.

Den Spot drehte der Hollywood Regiesseur Ridley Scott, der u.a. in "Blade Runner", "Thelma & Luise", "Black Rain" Regie führte. Der Spot basierte inhaltlich auf dem Endzeitroman "1984" von George Orwell. Experten sind bis heute der Meinung, dass es sich bei diesem Film um einen der besten Werbesprots aller Zeiten handelt.



Dieser Meinung waren offenbar auch viele Köpfe der Werbebranche, die durch diese frappierend einnehmende Wirkung des Spots zu "Apple-Jüngern" wurden - und bis heute sind.

Ich finde: Ein sehenswerter Spot, auch und insbesondere nach über 25 Jahren. Und Dank an den "Spiegel", dass er dieses für mich unerklärliche Verhältnis zwische Apple und uns Kreativen endgültig gelöst hat.

Tour de Mai

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2010_05_01_Strombach.jpgDer Mai ist gekommen,
auf Rädern rollen wir hinaus.
Schon ein wenig Sonne,
lockt uns aus dem Haus.

In unsere Herzen,
scheint die Natur.
Der Hintern wird schmerzen,
gepeinigt von der Tour...

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