September 2010 Archive

Applaus

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Nach einem langen Tag im Büro kann ich mich heute Abend vor allem über die Rückkehr einer meiner treuesten Followerinnen - Brigitte - freuen. Danke für die vielen Kommentare!

Es ist nicht von der Hand zu weisen: Der Blogger lebt immer ein Stück weit auch von den Kommentaren, die er auf seine Beiträge erhält. Daher sei es auch an dieser Stelle noch einmal erwähnt: Danke Euch allen für die regelmäßigen Comments, und heute gilt dieser Dank vor allem Brigitte. Ich wüsste nicht bisher drei Kommentare von ein und der selben Person an nur einem Tag erhalten zu haben.

Applaus!

Oha

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2010_09_29_Rauchen in Stuttgart.jpg
Heute noch einmal ein Beitrag zum Thema "Rauchen in öffentlichen Gebäuden". Zu meiner allgemein-großen Freude herrscht in deutschen Messehallen zunehmend ein absolutes Rauchverbot. Am neuen Stuttgarter Messegelände weisen sogar Schilder den Rauchern den Weg nach draußen, wo sie dann in Ruhe und ohne Repressalien befürchten zu müssen rauchen dürfen. Da bildet Stuttgart bislang eine Ausnahme - mal von den lustigen gelben Raucherrechtecken auf den Bahnsteigen der Deutschen Bahn AG abgesehen.

Keine Ausnahme bilden hingegen die Raucher, die sich auch in den Stuttgarter Raucherzonen unmittelbar hinter der ersten Außentür qualmend zusammenrotten. Keiner, der es schafft sich auch nur wenige Meter von der Tür weg zu bewegen. Für den Nichtraucher, der durch einen dieser Ausgänge heraus möchte, bedeutet dies: Vorher tief Luft holen, das Nebelhorn in "Bereitschaft" bringen, Augen zu und durch!

Wie gesagt: Auch in Stuttgart ist es leider so, dass die Raucher sich in unmittelbarer Umgebung der Ausgangstüren zu einem rauchenden Bollwerk scharen. Anders ist in Stuttgart hingegen die lustige Beschriftung der Fensterscheiben rechts und links neben den Türen: Wenn man genau hinschaut kann man eine Botschaft lesen, die diese Situation gut beschreibt: "Oha..."  

Lebensfreude fährt Taxi

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In Stuttgart. Jedenfalls konnte ich diesen Eindruck gewinnen, als ich heute Abend mit dem Taxi von der Messe zurück ins Hotel fuhr. Mein Fahrer - ein Ghanaer - war so freundlich und hat während der Fahrt so viel und herzlich gelacht, dass ich ihm heute den Blog-Eintrag widme.

Dabei ist sein Leben, wie ich erfahren durfte, alles andere als einfach: Fern der Heimat läuft seine Selbstständigkeit mit einem Geschäft eher schlecht. Darum muss er - nachdem er das Geschäft Abends schließt - ins Taxi steigen um die fehlenden Einnahmen über Nacht hinzu zu fahren. Seine gute Laune war so ansteckend, dass ich sie mit in mein überdurchschnittlich durchschnittliches Hotelzimmer genommen habe.

Vor allem aber hat mir diese Fahrt einmal mehr vor Augen geführt, wie einfach doch unser Leben im Vergleich dazu ist: Wir leben wo wir uns heimisch fühlen, mit unseren Familien, in unserer Kultur, haben unser Auskommen und müssen meist nur tagsüber arbeiten.

So einfach geht Lebensfreude: Erkenntnisse beim Taxi fahren halt...

Hotels

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2010_09_27_Hotel Stuttgart.jpg
Wieder einmal auf Reisen - wieder einmal in meiner "Lieblingsstadt" Stuttgart. Und wieder einmal ein anderes Hotel. Leider wieder einmal ein - will sagen - nicht so attraktives Haus. Mal hat man Glück mit der Unterkunft, mal eher weniger.

Klar ist: Je mehr Hotels man bereist hat, desto weniger ärgert man sich über das einzelne, weniger gute Haus. Ganz im Gegenteil: Das Unvollkommene hat seinen eigenen Reiz, z.B. dass die Bilder in meinem Themenzimmer "Südafrika" aus Zeitschriften ausgelöst sind oder die in der Ecke meines Zimmers befindliche künstliche Zimmerlinde eher an der Wand lehnt als im Top steht...

Nicht minder interessant der oben abgebildete Hinweis, den ich im Aufzug fotografierte. Er beschreibt wie man in den 4. Stock des Hauses, dessen Namen ich hier nicht nenne, gelangt.

Alleine dafür lohnt es sich schon hier zu wohnen...
Ein Wochenende der Aktivitäten neigt sich dem Ende entgegen. Was wieder einmal bleibt ist - neben einer hölzernen Erschöpfung - die Dankbarkeit das alles erlebt und erledigt zu haben, was man erleben und erledigen wollte.

So gesehen war unser möbelkaufendes und -aufbauendes, softwareinstallierendes und ausprobierendes, pizzabackendes und mit gästenessendes, viele offene aufgabenerledigendes, grabaufräumendes, lecker kochendes und genießendes, aktenabheftendes, musikerentdeckendes Wochenende ein voller Erfolg. Oder anders gesagt: Viel erlebt und erledigt...

P.S. So muss man es sehen und nicht immer danach schielen, was man noch alles hätte machen können oder sollen. Genug ist genug.

Und die Musik geht weiter

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Während nebenan die Boxenkabel glühen und die Bässe munter wummern freue ich mich über eine zukunftsweisende Investition, die ich heute endlich nach langer und reiflicher Überlegung getätigt habe: Die Software zur Erstellung von Musik ist schließlich auf meinem PC heimisch geworden.

Daher dürft Ihr auch in Zukunft mit musikalischen Beiträgen rechnen; und das nicht nur von Smogblog, sondern auch von einer neu gegründeten Formation namens"N-A action"...

Musik

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Ich möchte dann noch einmal auf meine Musik und meine damit verbundenen Versprechen zurück kommen. Fast bin ich - nach meinen zahlreichen vergeblichen Versuchen - geneingt zu texten: "Wider Erwarten" ist es mir nun gelungen meine Musik online, und damit für Euch im  Netz erreichbar zu stellen. Aber eigentlich musste es ja so kommen - ich vertraue auf die Kraft des Internets!

Allerdings ist - bis auf weiteres - ein wenig Mitwirkung seitens Euch, meiner geschätzten Followers, notwendig. Noch kann ich hier kein Musikstück direkt verlinken, wohl aber die aktuelle Auswahl meiner Songs bei SoundClick. Dort könnt Ihr dann selbst auswählen.

Ich werde dort nach und nach noch weitere Werke einstellen, vielleicht kommt auch mal etwas gaaaanz altes dabei hinein. Bitte um Eure Votes!

Übrigens: Der Song "Couch 6.7" steht nach nur 24 Stunden auf Platz 604 von über 33.000... Wir werden bestimmt noch berühmt... ;-)

Skype

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Wie schön ist diese neue Welt?

Als ich eben mein Laptop startete um den täglichen Blogeintrag zu erledigen, erhielt ich überraschend einen Skype-Anruf meines Kollegen und Freundes Christian, der gerade in Istanbul ist. Dass ich mich darüber sehr gefreut habe ist klar und zugleich Nebensache ob der Tatsache, dass das überhaupt geht!

Skype ist ein wunderbares Medium, über das man mit Hilfe des Internets Kontakt halten kann und gerade, wenn man sich im Ausland unterwegs ist bietet Skype eine tolle Möglichkeit auch mal einen Abend gemeinsam zu verbringen.

Meine Empfehlung - und Christian würde mir zustimmen: Ausprobieren.

Zu viel versprochen

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Ich hasse es, wenn ich eine Zusage nicht einhalten kann. In diesem Fall darf ich aber mit Recht behaupten alles für deren Einhaltung getan zu haben und für das Scheitern letztlich nicht verantwortlich zu sein.

Gerne hätte ich Euch heute - wie zugesagt - Kostproben aus meiner neuen Klangsammlung "The Infective Couch Sessions" gegeben. Aber so einfach, wie ich mir das vorgestellt habe war das dann nicht:

Über meinen Youtube-Kanal geht es nicht, weil es sich bei den Files natürlich um mp3-Dateien und keine Videos handelt. Da sind die Damen und Herren bei Youtube eigen.

Über die Plattform mp3.com hätte es gehen müssen. Doch da scheint es seit geraumer Zeit - warum auch immer - nicht möglich zu sein Songs einzustellen. In den Hilfe-Foren hagelt es bereits seit Monaten Beschwerden darüber. Schade nur, dass ich dort vorher in Unkenntnis dieses Sachverhaltes viele Daten eingeben musste, um dort einen letztlich nutzlosen Account anzulegen.

Nach weiterer Recherche habe ich dann die Plattform SoundClick für mich entdeckt und begonnen, die Songs von "The Infective Couch Sessions" einzustellen. Wider Erwarten gestaltete sich das ganze Unterfangen ohne größere Probleme - mal abgesehen von meinem eigenen Unvermögen...

Aber hören könnt Ihr die Stücke immer noch nicht. Weil mein neuer Account erst einmal überprüft werden muss. Worauf? Auf mögliche Rechteverletzungen. Ich könnte ja - obwohl ich es beim Upload ausdrücklich ausschließe - urheberrechtlich geschütztes Material einstellen.

So schwerlich geht das bisweilen also im Internet, wo dort doch alles möglich sein soll. Heute hat mich das ganze ein paar Stunden Zeit gekostet (vom Sofa aus war es zumutbar...), ohne dass es wirklich zum gewünschten Erfolg geführt hätte. Da hat das Internet mir wohl doch ein wenig zu viel versprochen...

Übrigens: Laut SoundClick dauert die Prüfung maximal 24 Stunden. Aber da möchte wiederum ich noch nicht zu viel versprechen...

Tag Zwei

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Am Tag "Zwei" meiner Erkältung gilt es einmal mehr die aufkommende Langeweile zu bekämpfen, ohne dabei die ärztlich verordnete Sofa-Ruhe zu gefährden.

Und dann kam der rettende Einfall. Was ich sowieso schon längst mal wieder machen wollte: Musik. Zwar nicht so, wie früher - mit richtigen Instrumenten -, aber dennoch nicht minder kreativ. So entstanden dann heute einige Klagfetzen, die ich generös "Infective Couch Sessions" nannte.

(Ich werde dann morgen - am Tag "Drei" - mal nach einer Möglichkeit suchen, Musik über das Netz zur Verfügung zu stellen...)

Verhöhnt

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Wenn der Arzt den Bewegungsraum des Patienten auf den Pendelweg vom Sofa zum Kühlschrank, gelegentlich auch - nach Bedarf - zum WC und dann irgendwann ins Bett beschränkt wird es eng.

Zwischen zwei Paracetamols am Morgen und zwei Paracetamols am Abend kann sich dennoch eine Menge Langeweile breit machen: Eine verstopfte Nase, kratzender Husten und tränende Augen lassen Unterhaltung jedweder Art zur Tortur werden. Und wenn dann noch die Sonne ins Wohnzimmer lacht und die Augen zusätzlich quält fühlt man sich schon ein wenig verhöhnt...

Nein, ich stelle mich nicht an. Aber fair ist das nicht, oder?

Willi W. aus W. erzählt

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Sondereintrag. Willi W. aus W. erzählt. Dieser Beitrag wurde während unseres diesjährigen Urlaubs in Reit im Winkl aufgezeichnet. Auch wenn der Eindruck entstehen mag - Alkohol war dabei nur am Rande im Spiel. Vielmehr verdeutlicht dieses Video die ungewöhnlich gute Laune, die wir dort hatten.

Viel Spaß.

Eröffnung

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2010_09_19_Tankstelle.jpg
Auch wenn das Projekt keinen langen Planungsvorlauf hatte - oder vielleicht gerade deshalb - konnte es in zwei Wochenendschichten fertig gestellt werden. Einer der Erfolgsfaktoren war sicherlich, dass sich die Projektbeteiligten in jeder Hinsicht tolerant und offen für die Ideen und Vorstellungen des anderen zeigten.

Heute wurde die "NP-Tankstelle und Waschanlage" eröffnet, sehr zur Freude meines Sohnes Nicolas und mir...

Heim kommen und weitergehen

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Eine anstrengende Woche geht zu Ende. Von meinen Reisen habe ich neben vielen positiven Eindrücken zu meiner eigenen Überraschung eine charmante Erkältung mit gebracht. Jetzt gilt es Ruhe zu bewahren und bald wieder fit zu werden, denn es muss doch weitergehen!

U-She

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2010_09_17_U-She.jpg
Hier ein sauerländisches Fundstück, das mir auf meinem Weg zum Hotel auffiel.

Die Modewelt ist bekanntermaßen und augenscheinlich auch hier zwischen Bäumen und Bergen eine ganz eigene. Was bedeutet denn nun der hier fotografierte Namen des Geschäftes "U-She"? "Du - sie" wie "Du bist sie" oder handelt es sich bei diesem Namen um einen dezenten Hinweis darauf, dass die Besitzerin der Boutique schlicht "Uschi" heißt?

Es sind diese kleinen Rätsel, die das Leben auf Reisen immer wieder zu einem Erlebnis machen...

Musterbeispiel

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2010_09_16_Musterbeispiel.jpg
Über Geschmack lässt sich - so wird es im allgemeinen behauptet - nicht streiten. Schön ist was gefällt und gerade heute kann z.B. in der Mode kombiniert werden, was vor Jahren noch völlig undenkbar war. Aber auch heute hat Geschmacklosigkeit Grenzen.

Und diese Grenze überschreitet der hier abgebildete Muster-Mix, den ich soeben in meinem Hotelzimmer im hochsauerländischen Olsberg vorgefunden habe: Sofa/Gästebett, Deckbett, Teppich, Sessel (v.l.n.r.) konkurrieren mit wilden, patinabehafteten Designs. Alle diese Muster befinden sich in meinem kleinen verwinkelten Zimmer auf dem Dachboden eines Dorfhotels. So Gruselig und - was die Geschmacklosigkeit angeht - wahrlich ein Musterbeispiel, dass ich mich ein wenig vor groß- und buntmusterigen Alpträumen fürchte...

An/Genommen

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2010_09_15_Thomas.jpg
Im Grunde genommen ist es am letzten Samstag gar nicht zu dem Schlagaustausch zwischen mir und meinem Sohn gekommen.

Genau genommen sollte es dazu auch gar nicht kommen, als er - neben mir gehend - mit einer weit ausholenden Armbewegung in meine Richtung meiner Wahrnehmung vermittelte, dass er mir einen freundschaftlichen Rempler in den Magen geben wollte.

Krumm genommen hat all' dies mir/uns aber meine Rückenmuskulatur, die sich der sich auf den vermeintlichen Schlag einstellenden Bauchmuskulatur überraschenderweise nichts entgegen zu setzen hatte und sich kurzerhand (gibt es auch "kurzenrückens" - würde besser passen) anständig zerrte.

Vorweg genommen hat heute - nach einigen durch kurzweilige Insuffizienz geprägten Tagen - mein Physiotherapeut Thomas einen langen Gang nach Tipperary.

Zur Hand genommen hat er dann wieder einige Längen Kinesio-Tape, die meine Gesundung nun unterstützen sollen.

Seine Hilfe habe ich wieder einmal dankend angenommen... (und das nicht erst, wenn ich dann endlich in Tipperary angekommen bi ...). 

And the winner is...

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2010_09_14_Award.jpg
Heute hatte ich das unzweifelhafte Vergnügen zu einer Award-Verleihung eingeladen zu sein. Bei den zu vergebenden Preisen handelte es sich zwar "nur" um Industriepreise, aber die Veranstaltung kam einer Oscar-Verleihung schon recht nah.

Moderiert in nicht gezählten Sprachen von einem auffällig blonden schweizerischen Sprachtalent hatte der Abend - neben dem gekonnt geklonten Bond-Girl - alles, was man von einer international beachteten Award-Gala erwarten darf: Redner, Sponsoren, Preise, Nominierte, ein illustres Publikum mit Hunger auf ein Abendessen; oder Neudeutsch - weil es einfach so globalesk klingt: Keynote Speaker, Award-giving Sponsors, Awards, Nominees, eine international Audience enjoying ein Dinner.

Auch ich durfte am Tisch der Nominierten Platz nehmen und auf eine Auszeichnung für eines unserer Produkte hoffen, die zwischen Vor- und Hauptspeise ("Starter" und "Main Course") verliehen werden sollte.

Letztlich gingen wir bei der "heartbeating" und "breathtaking Ceremony" leer aus, was ich sehr bedauerte. Womit sich der oben begonnene Satz nun neudeutsch vollenden läßt: "...someone else".

Essen - gehen - schlafen

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2010_09_13_Essen.jpg
Essen - gehen - schlafen. Oder: In Essen schlafen gehen. Oder: Essen geht schlafen.

Nach einem anstrengenden Tag der Messevorbereitung geht Essen schlafen. Und ich auch. In Essen...

Inspiration

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Was für ein Sonntag: Von wegen Wochenende! Neben einem positiv-bewegenden Tag bleibt eine Erkenntnis, die ich heute vom gemeinsamen Besuch des Konfi-Gottesdienstes mit meiner Tochter mitgebracht habe:

Das worum wir Kreative/Schaffende/Machende stets ringen ist Inspiration. Inspiration für DIE Idee, DEN passenden Gedanken, DIE zündende Titelzeile.

"Inspiration" kann man nicht herbei wüschen oder hoffen, sondern sie wird "eingehaucht". Es geht nicht um eine fixe Idee, sondern um "Beseelung", der für die Idee notwendige Geist wird "eingehaucht".

Dies erklärt vielleicht auch, warum DER geniale Einfall eben nicht immer und überall auf seine Entdeckung wartet.

Schon mal darüber nach gedacht?

Taufrisch und hundemüde

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2010_09_11_Spinnennetz.jpgDas Bild des Tages konnte ich heute schon am frühen Morgen machen. Bevor ich mein Tageswerk angehen konnte, hatte diese Spinne ihr sprichwörtlich taufrisches Netz bereits fertig gestellt.

Weniger frisch fühlte ich mich nach meiner heutigen Laufrunde an einer unserer Talsperren. Durch einen mir bis dato völlig unbekannten Mitläufer motiviert konnte ich diese Runde so schnell wie nie zuvor bewältigen. Er übrigens auch. Was blieb uns anderes übrig, als uns miteinander bekannt zu machen und uns für die nahe Zukunft wieder zu verabreden.

So gegensätzlich "taufrisch" und "hundemüde" sind - heute gehörten sie im Rahmen eines gelungenen Tages zusammen.

Alles im Kasten

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Nachtrag zum gestrigen Blog-Eintrag: Heute hat sich heraus gestellt, dass alle benötigten  Szenen auch tatsächlich abgedreht wurden und zufriedenstellend im Kasten sind. Auch wenn das Ganze eher ein Kraftakt war, dürfen wir hoffen unser Video wie geplant fertigstellen zu können.

Mit dieser Nachricht lässt sich gut ins Wochenende starten... 

Gut und schön

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2010_09_09_Lampen.jpgGut ist es, wenn bei Filmaufnahmen alle Scheinwerfer an Ihrem Platz stehen und ein gutes Licht machen.

Schön ist es aber auch, wenn sie anschließend - nach Drehschluss - abgebaut in Reih' und Glied nebeneinander stehen und leise vor sich hin abkühlen. Dann nämlich ist der Film abgereht und das Material im Kasten.

Rekordverdächtige 180, meist szenische Einstellungen wurden in den letzten zweieinhalb Tagen dank eines tollen Teams geprobt, gestellt und abgedreht.

Was für ein Erlebnis, Teil dieses Teams gewesen zu sein.

Erfolg vs. Glück

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Als wir heute, am zweiten Drehtag unseres aktuellen Filmprojektes, bereits das Pensum von derer dreien geschafft hatten, hielt ich das für meinen Höhepunkt des Tages.

Aber die 45 Minuten danach, die ich mit meiner Mutter verbringen durfte, waren eigentlich besser investiert: Erfolg lässt sich nur schwer teilen. Glück hingegen schon.

Ein bißchen weh tun muss es

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Vor einigen Wochen habe ich einen Hufschmied besucht. Während er mir sein Anwesen zeigte fielen mir zwei - selbst für meine unfachmännische Wahrnehmung - merkwürdige Hufeisen auf, die er hoch oben über einem Fenster an der Wand aufgehängt hatte.

Auf die Frage, was es mit diesen Hufeisen auf sich habe antwortete er mir, dass er diese Eisen vor vielen Jahren und entgegen jedem vernünftigen Rat geschmiedet und damit ein Pferd beschlagen hatte. Was er vorher nicht wahrhaben wollte: Die Eisen waren völlig unbrauchbar.

Nun hingen sie an seiner Wand, damit er - wann immer sein Blick darauf fällt - an seinen Fehler von damals erinnert werde, sagte er mir. Er dürfe diese Begebenheit niemals vergessen.

Heute erhielt ich einen Brief, der mich an einen Fehler von mir erinnerte. Nachdem ich ihn gelesen hatte fielen mir spontan die Hufeisen ein. Ich denke, ich sollte mir diesen Brief als mahnende Erinnerung rahmen (natürlich nur den Umschlag, denn was in dem Brief steht geht niemanden außer mich selbst etwas an) und mir so meinen Fehler immer wieder vor Augen führen.

Ein bißchen muss das weh tun, oder?

:-D

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"Guten Tag Ihr Zwei! Wollte Euch bloß 'nen tollen Tag wünschen :-) Hier ist Spitzenwetter. Hoffe bei Euch auch. Grüße von der Zwerchenbergalm, E., R. :-D"

Diese SMS erreichte mich heute Mittag von unserem geschätzten Freund Roman und seiner Frau Elke, die nach wie vor in Reit im Winkl sind und uns offenbar die Nase lang machen wollten.

Haben sie auch geschafft... Gegen die Zwerchenbergalm kann der berufliche Alltag nicht an. Unser Trost: Morgen fahren dann Roman und Elke wie auch Petra und Willi wieder heim. Nicht, dass wir Ihnen nicht noch ein paar Tage gegönnt hätten, aber ein bißchen gemein können wir dann auch sein :-D

Auf geht's

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Am Tag nach unserem Urlaub spielt auch das Wetter wieder mit: Sonne pur und verhöhnend strahlend blauer Himmel.

Unsere Freunde sind noch in Reit und genießen einen Tag an der Sachenbacher-Alm, den wir gerne mit ihnen geteilt hätten. Aber morgen geht es zurück ins Arbeitsleben. Viel Arbeit wartet auf uns. Und mit der Arbeit kommen viele interessante Aufgaben auf uns zu.

Auf geht's!

Berge

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2010_09_04_Heimfahrt.jpgAls ich heute zur Heimfahrt das Auto lade, habe ich Mühe alle Taschen in den Kofferaum hinein zu bekommen. Auf Nachfrage konnte ich in Erfahrung bringen, dass meine Mitreisende Brigitte einige Berge - wegen Gefallens - eingepackt habe. Offenbar aber nicht diese, die wir noch bei unserer Abreise im Morgenlicht fotografieren konnten.

Heute geht ein wunderbarer Aufenthalt in Reit im Winkl zu Ende, der sicherlich nicht der letzte sein wird, immerhin liegt mir ein ernsthalftes Angebot zu einem Praktikum auf der Niederalm vor...

Nebel

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2010_09_03_Stoibenmöseralm_01.jpgUnsere letzte Wanderung führt uns heute über die Stoibenmoseralm hin zum Taubensee, hoch über Reit im Winkl und dem österreichischen Kössen. Das Wetter ist alles andere als ideal. An der so genannten Chiemseeschau verhüllen dichte Nebelschwaden den Blick in die weite Ebene gen Norden.

Der Nebel beschert uns allerdings eine einzigartige Stimmung auf der Alm, die den Abschied von diesen grandiosen Landschaften nicht unbedingt einfacher macht: Morgen geht es wieder heim. Aber wir werden wieder hier her kommen. Es gibt hier noch so viel zu sehen...

Eindrucksvolles Vergnügen

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2010_09_02_Hartkaiser_07.jpgSchön ist es, wenn man einen Tag erleben darf, den man nicht vergessen wird, der voller Eindrücke und schöner Erlebnisse in lebhafter Erinnerung bleiben wird.

Wir hatten heute das Vergnügen gemeinsam mit unseren Freuden Petra und Willi eine wunderbare Bergwanderung machen zu dürfen, die uns bei sonnigem Wetter von Ellmau herauf zum Hartkaiser führte. Oben angekommen offenbarte sich ein eindrucksvoller Blick vom Wilden Kaiser über die Lofer Berge, die Kitzbüheler Alpen, vorbei am Großglockner bis hin zum Großvenediger.

In meinen Gedanken begleitete mich - an seinem heutigen Geburtstag - mein Vater, ebenso ein begeisterter Bergwanderer, dem diese Tour sicherlich gut gefallen hätte.

[ˈkiːmzeː]

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2010_09_01_Chiemsee.jpg

Den Chiemsee nennt man auch „bayerisches Meer". Er ist der größte See in Bayern und nach dem Bodensee und der Müritz der drittgrößte See in Deutschland.

All' das werde ich bald wieder vergessen. Nicht aber den herrlichen Blick, den man dort über Gstadt, Herrenchiemsee und Übersee (v.l.n.r) in die Berge hat.

Übrigens: So gefällt uns Wasser besser, wenn es nicht unablässig vom Himmel auf uns herunter fällt sondern einfach so da vor uns liegt...

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