November 2011 Archive
Bleibt wieder einmal nur die Tartan-Bahn im heimischen Stadion, wo Abends die Fußballer unter Flutlicht trainieren. Hier finde ich optimale Bedingungen für dynamischen Ausgleich. Beinahe: Wäre da nicht die latente Gefahr, von einem verirrten Fußball getroffen zu werden.
Das Schusstraining der Kicker stets im Auge drehe ich also meine Runden, immer im Zwiespalt darüber, ob diese Art der Ablenkung von monotonen links herum Laufen Fluch oder Segen ist?
Schließlich finde ich Ruhe darin, es - wie so oft im Leben - als gegeben hinzunehmen. Diese Art von Aufmerksamkeit ist dann doch so wohltuend anders, als die des vorangegangenen Tages.
Als ich dies las, dachte ich zunächst an eine Verwechslung, denn meine Mutter feiert ihren Geburtstag im April. Doch das Präsent war eindeutig an sie gerichtet. Oben links in der Ecke, dort wo sonst die Briefmarke klebt, war auch das richtige Geburtsdatum, der 25.4., verzeichnet.
Dass das Buch erst in den letzten Tagen abgegeben wurde, rundete meinen Tag erfrischend ab: Angesichts unserer allgemeinen Überorganisation fand ich die verspätete Auslieferung lustig. Und meine Mutter - die hat sich über das unverhoffte Geschenk gefreut.
Die Schermaschine, mit der meine bessere Häflte das Fell ihrer Pferde kürzt, stand vor wenigen Tagen - für mich überraschend - in unserer Wohnung. Defekt. Also habe ich sie mir angesehen, den Fehler gefunden und repariert. Am Tag darauf war sie dann wieder im Stall an ihrem angestammten Platz.
Hätte ich sie nur ein paar Tage länger stehen gelassen und die Reparatur aufgeschoben, wäre sie jetzt nicht Bestandteil des letzte Nacht beim Einbruch in den Stall erbeuteten Diebesgutes.
Merke: Eile - bisweilen - mit Weile...
Der Film basiert auf dem Roman „The Wave"(1981) von Autor Morton Rhue, der wiederum auf eine tatsächliche Begebenheit aus dem Jahr 1967 zurück geht: Ein Schüler der Cuberley Highschool im kalifornischen Palo Alto meinte seinerzeit, dass es totalitäre Systeme wie den Faschismus nie wieder geben könne. Darauf hin entschloss sich sein Lehrer Ron Jones zu einem spontanen Experiment. In den kommenden Unterrichtsstunden brachte er seinen Schülern die Vorzüge von Disziplin und Ordnung bei und schuf durch einheitliche Kleidung und eigene Handzeichen ein ungeahntes Zusammengehörigkeitsgefühl. „Die Welle" war geboren - und ließ sich kaum noch stoppen.
Regisseur Dennis Gansel zeichnet mit „Die Welle" ein deutliches Bild, das bedrückend aufzeigt, wie falsch die Einschätzung des Schülers 1967 auch heute noch ist: Stimmen die Voraussetzungen ist es auch in der Gegenwart möglich, ein autokratisches System aufzubauen, das bereits nach kurzer Zeit kaum noch zu kontrollieren ist.
Nicht oft bedarf es eines Gesprächs nachdem der Fernseher abgeschaltet wird. Heute Abend war das dann doch wieder einmal nötig, das Gesehene ein wenig aufzuarbeiten.
Mir bleibt ein Zwiespalt: Politische Aufklärung junger Menschen ist wichtig, das gewählte Medium - ein dramaturgisch bunter und dynamischer Film mit lauter Musik und belastender Stille - ist mir fremd. Wir haben das damals anders gelernt. Jetzt ist offenbar umlernen angesagt...
Letzte Nacht wurde ich wach und habe auf die Uhr geschaut.
Beides ist sinnlos: "Aufwachen" und "auf die Uhr schauen". Gegen das "Aufwachen" kann ich wenig unternehmen, wohl aber gegen das "auf die Uhr schauen", denn es macht überhaupt keinen Sinn zu wissen, wann man aufgewacht ist; vor allem, wenn der Wecker ohnehin gestellt ist.
Ich mache es nichts desto trotz seit Jahren so und habe mich nie gefragt warum. Gut: Ist es noch früh in der Nacht kann man sich beruhigt umdrehen und weiter schlafen. Ist es aber schon fast Zeit zum Aufstehen ärgert man sich womöglich darüber, dass die Nacht schon fast zu Ende ist und man findet keine Ruhe mehr.
Meine Devise für die Zukunft ist:
1. Versuche erst gar nicht wach zu werden!
2. Wirst Du wach - scher' Dich nicht um den Zeitpunkt - ist eh' egal.
Zum Nachmachen empfohlen! Gute Nacht!
Manchmal laufen diese Stapelverarbeitungen jedoch ein wenig aus dem Ruder. Vornehmlich, wenn der Nutzer ihre Funktionsweisen nur vage kennt. Das Ergebnis füllt dann unerwartet raumgreifend auch größere Monitore. Dass dies so nicht geplant war versteht sich von selbst.
Du Computer mein, wann werden wir uns wirklich verstehen?
Mein größter Brüller heute: Dass ich schon den zweiten Tag hintereinander Socken und Unterwäsche mit einem ebenso gezielten und treffenden Wurf quer durch das Schlafzimmer in die Wäschetruhe befördern konnte.
So einfach kann das Leben manchmal sein...
Dann kommt die Nachricht von meinem Lieblingshauswirt aus Oberbayern, dass er aufgrund einer Absage für den Zeitraum zwischen Weihnachten und Neujahr nun doch noch ein Zimmer für uns hat.
Den Koffer pack' ich dann gerne noch einmal...
Warum? Ich wusste, dass ich verlieren würde. Weil ich dieses Spiel oft verloren habe und mich darauf eingerichtet hatte, dass ich es auch heute wieder verlieren würde. Das hat dann auch ein wenig den Druck aus der Sache genommen, so dass ich das Spiel beinahe genießen konnte.
Übrigens: Erwartungsgemäß habe ich das Spiel verloren.
Da es für ein dieser Art gewonnenes Spiel die volle Punktzahl gibt, ist davon auszugehen, dass es sich tatsächlich immer noch um Mannschaftssport und ein mannschaftlich herausgespieltes Ergebnis handelt.
Folgerichtig darf auch innerhalb einer Mannschaft immer mal wieder einer herausstechen. Oder muss er das sogar?
"Als "Jetlag" wird eine nach Langstreckenflügen über mehrere Zeitzonen auftretende Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus (Circadiane Dysrhythmie) bezeichnet. In der International Classifisation of Sleep Disorders
(ICSD-2) wird Jetlag in die Hauptgruppe der zirkadianen
Rhythmusschlafstörungen eingeordnet. Sie wird als deutsche Übertragung
zuweilen auch als "Zeitzonenkater" bezeichnet.
Nach der schnellen Reise über mehrere Zeitzonen ist die innere Uhr nicht mehr mit der neuen Ortszeit
synchron. Licht und Dunkelheit treten zu ungewohnten Zeiten auf; die
natürlichen Rhythmen wie Essens- und Schlafenszeit, Hormonproduktion
oder Körpertemperatur kommen aus dem Takt. Da die innere Uhr sich nicht
kurzfristig an eine neue Ortszeit angleichen kann, prägen sich die
körperlichen und psychischen Beschwerden des Jetlag unterschiedlich aus." (Quelle: Wikipedia)
Wie interessant sich meine Müdigkeit heute theoretisch auch darstellen lässt, ich fühle mich einfach nur MÜDE. Vorschlag zur Selbsttherapie: Ich pflege nun meinen Zeitzonenkater ein wenig.
Was auf solchen Reisen meist deutlich zu kurz kommt, ist allerdings die Zeit für Privates, oder dafür, sich einfach einmal einen Abend zurück zu ziehen.
Dass ich nun wieder daheim auf meinem Sofa sitzen kann, kommt bei aller Abwechslung der letzten Tage, einem besonderen Höhepunkt gleich.
Wer hätte das gedacht?
Natürlich habe ich viele Fragen an ihn, die er mir bereitwillig und sorgfältig beantwortet. Bei einer meiner Fragen muss er lachen. Und als er die Antwort gibt, muss ich wiederum lachen. Ich frage ihn, ob ein Sonnenaufgang aus dem Cockpit betrachtet für ihn immer noch ein besonderes Erlebnis sei. Darauf antwortet er, dass dies selbstverständlich immer wieder ein erhabener Moment sei, den er nicht missen wolle; wohl aber könne er darauf verzichten nach 2 Minuten Erhabenheit weitere 2 Stunden in die sehr tief stehende Sonne starren zu müssen. Es sei, so Dennis, als fliege man direkt in die Sonne hinein.
So hätte ich darüber noch gar nicht nachgedacht, sage ich zu ihm, und dann lacht er wieder.
Vorbei am John Hancock Building und dem alten Water Tower führt mich mein Weg meist bis zum Apple Store. Ich habe dort erst einmal etwas gekauft, bin aber mehr als ein Duzend mal dort gewesen. Offenbar fühle ich mich inmitten der teuren und hübschen Geräte wohl. Weiter geht es nach Süden, so weit es die Zeit zulässt.
Da ich Hunger habe, beschließe ich nicht bis zum Wrigley Building (Ihr kennt es aus den Bat Man-Filmen), einem meiner Lieblingsplätze am Chicago River, zu gehen, sondern bereits über die East Ontario Street zurück zur Rush Street zu gehen, denn dort ist Giordano's on Rush, mein zweitliebster Italiener der Stadt.
Obwohl es hier durchaus üblich ist, dass man zunächst an der Bar auf einen Tisch warten muss, habe ich Glück und bekomme sofort einen Platz. Auch mein Getränk kommt schnell und ich freue mich auf einen naheliegenden Genuss einer einzigartigen Pizza. Doch bei der Bestellung erwähnt die Kellnerin eine Wartezeit von 40 - 45 Minuten. Da ich mich den ganzen Tag auf diese Pizza gefreut habe, beschließe ich - auch unter diesen Umständen - zu bleiben.
Und dann wird die Zeit plötzlich lang: Ohne Handy und ohne jedes elektonische Spielzeug wird es kurzum mächtig langweilig. Was mir bleibt ist, mir mein Getränk einzuteilen (damit ich nicht satt bin bevor das Essen kommt), die anderen Gäste zu beobachten oder zu vermeiden auf die Uhr zu schauen.
Eigentlich, so denke ich, ist es eine Wohltat, nicht abgelenkt zu sein. Für mich völlig überraschend stelle ich fest, dass man nicht sofort aufhört zu leben, wenn man kein Handy mitsamt dem gesamten Internet hintendran dafür nutzen kann, sich selbst auf dem Laufenden zu halten und anderen mitzuteilen, was man gerade tut. Andererseits bringt mich die Langeweile sprichwörtlich um.
Während ich noch darüber nachdenke, dass ich das Handy auch mit zur Häflte geladenem Akku hätte mitnehmen können und mich frage, ob ich die Bestellung nicht längst hätte stornieren sollen, kommt meine Pizza: Nach nur wenig mehr als 15 Minuten beginnt der Genuss!
Wie immer: Alles halb so wild. Pures Glück - so oder so. Oder?
Ein Tag in der ländlichen Abgeschiedenheit dort im Norden setzt dann selbst einem Landei wie mir zu: Der Kontrast ist dann einfach zu groß.
Als die Skyline von Chicago heute wieder in Sichtweite geriet habe ich erleichtert dieses Foto gemacht. Es bleibt dabei: Sweet home, Chicago...
Als ich vor einigen Tagen vom Flughafen kommend vor dem Hotel vorfuhr, öffnete der Portier meine Autotür, begrüßte mich und bat mich sicherzustellen, dass ich nichts im Taxi vergesse. Genau das hat der Fahrer, der mich heute von der Messe zum Hotel zurückbrachte, nicht getan.
Aber der Reihe nach. Wann immer ich ins Taxi einsteige, nehme ich mein Handy aus der Hosentasche. Das ist einfach bequemer.So auch heute. Als ich am Hotel angekommen dann den Fahrer bezahlt hatte und ausgestiegen war, war mein Handy - nun - es war nirgends. Einfach weg.
Ich riet mir selbst ruhig zu bleiben und nicht hektisch zu werden, sondern statt dessen in aller Ruhe und systematisch alle Hosen- und Jackentaschen und natürlich auch die Umhängetasche, die ich bei mir hatte, zu prüfen.
Zugleich rief eine Stimme in mir, dass ich mich beeilen müsse, solange das Taxi noch in der Nähe wäre, könnte ich dort nachschauen. Doch als ich mich umdrehte, war das Taxi mit der Nummer 6915 längst verschwunden. Immerhin kannte ich die Nummer!
Meine Ruhe war längst dahin, denn das Handy war nicht aufzufinden. Also lief ich in die Richtung, in die das Taxi hat wegfahren müssen, um zu schauen, ob es noch in Sicht sei. Nach wenigen Schritten sah ich, dass der Wagen 6915 am benachbarten Hotel wartete.
Der Fahrer war überrascht, als er mich sah. Ich erklärte, dass ich glücklich sei, ihn wieder gefunden zu haben, da ich mein Handy in seinem Wagen liegen gelassen hatte. Doch die Suche im Fahrzeug verlief negativ. Der Fahrer bot sich an, mein Telefon anzurufen, musste dann aber eingestehen, dass er - wie viele Amerikaner - keine internationalen Telefonnummer anrufen könne.
Mittlerweile hatte ich meine Tasche noch einmal gründlich überprüft, jedoch ohne Ergebnis. Erst als ich sie wieder schloss spürte ich, dass die Deckellasche schwerer als erwartet war. Und siehe da - dort war mein Handy: In einer von außen leicht zugänglichen Tasche. Genau da hatte ich es hingepackt, als ich den Wagen bestieg.
Was ich daraus lerne? Gründlich suchen will gekonnt sein! Und dass Traumen bisweilen Fortsetzungen haben...
Während der heutigen Fahrt mit dem Taxi war das etwas anders: Der Fahrer suchte jede noch so geringe Chance ein wenig schneller als die anderen Fahrzeuge durch den dichten Verkehr in der Innenstadt zu gelangen und nutzte dazu jede sich bietende Möglichkeit, wechselte die Spuren unablässig und hupte ohne Unterbrechung.
Und plötzlich machte das T-Shirt Sinn...
P.S. Ich lebe und bin unversehrt, schlimmstenfalls ein wenig traumatisiert...
Es zeigt sich hier eindrucksvoll, dass es sich immer lohnt darüber nachzudenken, bestehende Dinge, oder Teile davon - auch wenn man sie ändern möchte - zu erhalten. Eindrücke wie diese auf dem Bild sind unwiederbringlich.
Auf Reisen nähere ich mich jetzt gerade der 24 Stunden-wach-Marke. Und wach zu bleiben ist heute Abend wichtig, damit ich morgen wegen der Zeitverschiebung nicht zu früh wach werde. Und doch ruft das (tolle super hohe, amerikanische) Bett unüberhörbar nach mir.
Der Wunsch nach einem 36-Stunden-Tag bekommt unter diesen Voraussetzungen eine ganz andere Bedeutung: Muss so gesehen nicht unbedingt sein...
Manchmal liebe ich Routine.
Heute auf dem Weg nach Hause hätte ich beinahe einen tiefer gelegten Golf auf dem Schoss gehabt, weil dessen Fahrer - quasi aus dem Nichts kommend - in einen Verkehrskreisel hinein katapultiert wurde und sein Vorfahrtsrecht zügigst wahrnahm. Gesehen habe ich ihn nur wegen des mächtigen Feuerschweifs, den er einem Kometen gleich hinter sich her zog.
Mir völlig unerklärlich gelang meinem rechten Fuss eine massive Bremsung, die einer Ankerung alle Ehre gemacht hätte und die letztlich glücklicherweise einen Zusammenstoss verhinderte.
Um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen: Knapp unterhalb der Lichtgeschwindigkeit scheint OK zu sein.
Folgende Beispiele setzte ich gedanklich dagegen:
- Ein Auto kann zu bequem sein, nicht aber zu praktisch.
- Eine Urlaubsreise kann zu kurz sein, nicht aber zu schön.
- Ein Buch kann zu lang sein, nicht aber zu fesselnd.
Autos müssen praktisch, Urlaubsreisen schön und Bücher fesselnd sein, denn das ist es, was man von ihnen erwartet. Und ein Sofa - bitte schön - darf und muss bequem sein.
Bequemlichkeit ist schließlich eine Kernfunktion eines Sofas und eine Kernanforderung meines Feierabends.
So, Annki.
Bei dieser Kaffee-Maschine kann man verschiedene Einstellungen vornehmen. So kann man beispielsweise eine kleine, zwei kleine oder eben eine große Tasse Kaffee zubereiten. Eine kleine Tasse genügt mir nicht, bei der Einstellung für eine Große ist mir der Kaffee zu dünn. Daher stelle ich die Maschine meist auf eine große Tasse ein, unterbreche den Brühvorgang aber kurz vor dem Ende, sagen wir bei etwa 75%.
Dadurch, dass ich die Maschine manuell bei 75% ausschalten muss, muss ich natürlich auch daneben stehen bleiben und warten, bis der gewünschte Füllstand in der Tasse erreicht ist. Diese Wartezeit übersteigt häufig meine Geduld und ich versuche - während der Kaffee durchläuft - schnell noch das eine oder andere zu erledigen.
Heute habe ich mich gefragt, ob das überhaupt Sinn macht: Die Brühzeit ist eher kurz und nicht selten kann ich das, was ich dann schnell noch erledigen will nicht schaffen. Und 'halb erledigt' nutzt auch nichts. Ich bin dann zu der Erkenntnis gekommen, dass es durchaus vernünftig ist, an der Kaffeemaschine stehen zu bleiben und zu warten, bis die Maschine abgestellt werden kann. Während dessen kann ich kurz zur Ruhe kommen und mir überlegen, was ich als nächstes machen werde.
Übrigens: Die Wartezeit beträgt nur etwa 30 Sekunden. Zu wenig Zeit etwas Neues anzufangen, aber genügend Zeit sich auf das Nächste vorzubereiten. Ich denke, jeder von uns hat so eine Art Kaffeemaschine in seinem täglichen Leben, oder?
'Running is mental' stand auf dem T-Shirt, das ich gerade trug, als ich auf dem Weg vom Hotel zur Messe durch den Park kam und ich rief ihr nach "na klar, das musst Du doch wissen!"
Während ich heute Abend auf der Tartanbahn meine Runden drehte, kam mir diese Begegnung wieder in den Sinn. 'Running is mental', dachte ich. Und ob. Mit jedem Schritt lasse ich ein wenig von dem Strandgut des Tages hinter mir und laufe mich frei.
Und wenn man dabei dann noch einen alten Freund trifft, mit dem man einige gemeinsame Runden drehen kann, dann ist es ganz sicher ein mentaler Genuss.
Niemand muss an einem Tag wie heute auf den Friedhof gehen. Aber jeder von uns sollte kurz innehalten und seiner Toten gedenken.
Es ist wichtig zurückzuschauen, um das was kommt besser verstehen zu können: Das "wo komme ich her" erklärt nicht selten das "wo gehe ich hin".
Vergesst Eure Toten nicht. Sie werden immer ein Teil von Euch sein.

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