Dezember 2011 Archive

Silvestergruss

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2011_12_31_Alles Gute.jpg

Maria hat recht

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2011_12_30_Reit.jpgEinen weiteren wunderbaren Tag verbringen wir damit, uns durch die Winterlandschaft treiben zu lassen. Auf einem augedehnten Spaziergang fällt mir dann die Empfehlung der hiesigen Physiotherapeutin Maria ein, die sie mir im September anlässlich unseres letzten Besuches bei Ihr gab: "Mal nichts tun ist auch Urlaub!"

Als wir heute früh zur prophylaktisch-physiotherapeutischen Behandlung bei Ihr waren, erinnerte sie sich selbstverständlich an diese Aussage - und wiederholte sie.

Recht hat sie, die Maria...

Unsere Alm

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2011_12_29_Sachenbacher Alm.jpgPersönlich. Für unsere Freunde Petra und Willi, Elke und Roman, Beate und Ingo, Monika und Wolfgang und natürlich für Brigitte und Wolfgang: Ihr erkennt den Ort, auch mit Schnee. Hier haben wir manche fröhliche Stunde gemeinsam verbracht. Haben um die Wette auf dem Kopf gestanden, haben gesungen und sogar den König der Sachenbacher Alm gekrönt.

Heute seid Ihr zwar nicht hier, wohl aber die Erinnerung an eine tolle Zeit mit Euch. Dankbarkeit ist übrigens auch ein tolles Gefühl...

Reell eher unbedeutend

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2011_12_28_Steinplatte_03_neu.jpgDas "Bild des Tages" kann dieses hier allein nicht sein: Zu viele Eindrücke konnten wir heute während unseres Skitages auf der Steinplatte gewinnen, dass es unfair wäre, eines davon besonders hervorzuheben.

Sehen wir es stellvertretend für alle anderen Bilder, die wir vornehmlich vom Auge kommend im Herzen gespeichert haben, denn es zeigt zumindest eines: Die Erhabenheit der Bergwelt, in der wir uns - trotz aller Annehmlichkeiten und Technik - immer wieder klein und unbedeutend vorkommen.

Loslassen erwünscht

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2011_12_27_Schneefest.jpgZurück in unserem Feriendomizil Reit im Winkl präsentiert sich der Ort vorschriftsmäßig verschneit und gut gelaunt: Beim abendlichen Schneefest am Langlaufstadion werden wir dann auch von den Bergfex'n entsprechend musikalisch eingenordet.

Immer wieder erstaunlich, wie leicht ein Publikum von der Bühne herab manipuliert werden kann: Wiederholt fordert der Sänger die Gäste auf, drei Schritte auf die Bühne zuzugehen, um die anfängliche Distanz abzubauen. Und er hat Erfolg mit seinem Tun. Nach einer halben Stunde steht die ganze Meute am Bühnenrand und nach weitern 15 Minuten wird ausgelassen getanzt - auf der Bühne.

Die "Manipulation" nennt man richtigerweise eher "Animation" und daran ist nichts falsches zu erkennen: Auch uns packt die Stimmung schließlich und wir erleben einen wunderbaren Abend mit Schnee, Musik und Lagerfeuer.

Manchmal muss man einfach auch mal loslassen...

Aufrichtig

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Geführt, gekämpft und dann doch verloren. Und doch war es die schönste Niederlage unseres Handballteams in dieser Saison.

Dass ich eine solche Aussage mal machen würde, hätte ich nicht gedacht. Aber nach den vielen mutlos verlorenen Spielen gab diese Niederlage heute Zeugnis von Willen und Durchsetzungskraft - auch wenn am Schluss 3 Tore zum Punkt gefehlt haben. Immerhin ging es heute gegen den noch verlustpunktfreien Tabellenführer.

Nicht mit Anstand verloren, sondern ebenbürtig gespielt und dann zum Schluss knapp dahinter geblieben. Und dabei vor mehr als 8.000 Zuschauern noch Werbung für die eigene Sache gemacht.

An solch' einer Niederlage kann sich das Team aufrichten.

Lebensbilder

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Weihnachten ist auch immer die Zeit des Familientreffs. Und absolut unausweichlich ist dabei natürlich das "Urlaubsbilder-gucken"; insbesondere, wenn man erst kürzlich einen gemeinsamen Urlaub verbracht hat.

Unser Spätsommerurlaub führte uns dieses Jahr bekannterweise gemeinsam mit den Eltern meiner besseren Hälfte in die Oberbayerischen Berge, ohne meine Kinder. Klar, dass die Herrschaften die Bilder sehen wollten. Klar aber auch, dass meine Kinder dafür kaum Interesse zeigten. Spätestens als mein Sohn - hinter mir sitzend - mich langsam aber anhaltend würgte wurde mir klar, dass ihn die schönen Aufnahmen aus Bayern so sehr begeisterten wie der Hautausschlag, den er im Sommer an den Händen bekommt und der der Grund dafür ist, dass wir ihn bisweilen "Krümelhand" nennen.

Also lenkte ich ein und überließ den Kindern die Festplatte, auf der die Bilder gespeichtert sind. Schon bald fanden sie darauf Aufnahmen von sich selbst. Fein säuberlich nach Jahren sortiert boten die Bilder ihnen Gelegenheit über sich selbst zu lachen und sich prächtig zu amüsieren.

Ich hätte es wissen müssen: Bilder des Lebens sind hochinteressant, solange Du auch selbst drauf bist. Und: Für das Leben anderer interessieren sich meine Kinder eher wenig; ein Umstand, dem ich durchaus etwas Positives abgewinnen kann.

Fröhliche Weihnachten

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Fröhliche Weihnachten an alle Smogblog-Leser. Und wer noch schnell Freunde im Ausland in ihrer Landessprache grüßen möchte, der findet hier sicher die richtige Übersetzung! 

Afrikaans: Geseende Kerfees!
Albanisch: Gëzuar Krishlindjet!
Apache: Gozhqq Keshmish!
Arabisch: I'D Miilad Said!
Aragonese: Nabidà!
Armenisch: Shenoraavor Nor Dari!
Asturisch: Bones Navidaes!
Bandang: Mbung Mbung Krismie!
Bengalisch: Shuvo Baro Din!
Bislama: Mi wisim yufala eerywan one gutfala Krismas!
Bretonisch: Nedeleg laouen!
Bulgarisch: Vasel Koleda!
Chaha (Äthiopien): Bogem h n mh m!
Cherokee: Danistayohihv!
Cheyenne: Hoesenestotse!
Dänisch: Glædelig Jul!
Deutsch: Fröhliche Weihnachten!
Englisch: Merry Christmas!
Eskimo: Jutdlime pivdluarit!
Esperanto: Gajan Kristnaskon!
Estnisch: Rõõmsaid Jõulupühi!
Faroer: Gledhilig jól
Finnisch: Hyvää Joulua!
Flämisch: Zalig Kerstfeest!
Französisch: Joyeux Noël!
Friaulisch: Bon Nadâl!
Friesisch: Noflike Krystdagen!
Georgisch: Gilotsavt Krist'es Shobas!
Griechisch: Kala Christougenna!
Hausa: Barka da Kirsimatikuma!
Hawaiianisch: Mele Kalikimaka!
Hebräisch: Mo'adim Lesimkha!
Herero: Okresmesa ombwa!
Hindi: Shubh Naya Baras!
Holländisch: Vrolijk Kerstfeest!
Indonesian: Selamat Hari Natal!
Irisch: Nollaig Shona Dhuit!
Iroquois: Ojenyunyat Sungwiyadeson homungradon nagwutut!
Italienisch: Buon Natale!
Japanisch: Shinnen omedeto!
Javanesisch: Sugeng Natal!
Jiddisch: Gute Vaynakhtn!
Kantonesisch: Seng Dan Fai Lok!
Katalonisch: Bon nadal!
Kirundi: Noeli Nziza!
Kom (Kamerun): Isangle Krismen!
Korsisch: Bon Natale!
Krio: Appi Krismes!
Kroatisch: Sretan Bozic!
Kurdisch: Seva piroz sahibe!
Ladinisch: Bon Nadel!
Lakota: Wanikiya tonpi wowiyuskin!
Lettisch: Prieci'gus Ziemsve'tkus!
Littauisch: Linksmu Kaledu!
Luganda: Amazalibwa Agesanyu!
Luxembourgeois: Schéi Krëschtdeeg!
Malaysisch: Selamat Hari Natal!
Maltesisch: Nixtieklek Milied tajjeb!
Makassar: Salama' Natal!
Mandarin: Kung His Hsin Nien!
Manx: Nollick ghennal!
Maori: Kia orana e kia manuia rava!
Mazedonisch: Streken Bozhik!
Monégasque: Festusu Natale!
Ndogo: Esimano olyaKalunga gwokombandambanda!
Nepali: Krist Yesu Ko Shuva Janma Utsav Ko Upalaxhma Hardik Shuva!
Norwegisch: God Jul!
Palauanisch: Ungil Kurismas!
Polnisch: Wesolych Swiat!
Portugiesisch: Boas Festas!
Quechua: Sumaj kausay kachun Navidad ch'sisipi !
Rapa-Nui: Mata-Ki-Te-Rangi!
Rätoromanisch: Bella Festas daz Nadal!
Roma: Bachtalo krecunu Thaj!
Rumänisch: Craciun fericit!
Russisch: Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva!
Sámi: Buorit Juovllat!
Sardinisch: Bonu nadale!
Schottisches Gaelisch: Nollaig chridheil!
Schwarzfuß: I'Taamomohkatoyiiksistsikomi!
Schwedisch: God Jul!
Schwyzerdütsch: Schöni Wienacht oder E guëti Wiënachtä!
Serbisch: Sretam Bozic!
Sizilianisch: Bon Natali!
Slowakisch: Vesele Vianoce!
Slowenisch: Vesele bozicne praznike!
Spanisch: Feliz Navidad!
Suaheli: Krismas Njema Na Heri!
Tagalog: Maligayang Pasko!
Tahitisch: Ia ora i te Noera!
Thai: Suksan Wan Christmas!
Tschechisch: Prejeme Vam Vesele Vanoce!
Ukrainisch: Veseloho Vam Rizdva!
Ungarisch: Kellemes Karacsonyiunnepeket!
Vietnamesisch: Chuc Mung Giang Sinh!
Walisisch: Nadolig LLawen!
Weißrussisch: Winshuyu sa Svyatkami!
Yupik/Sibirisch: Quyanalghii Kuusma!
Zulu: Sinifesela Ukhisimusi Omuhle!

Weihnachtssong 2011

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So. Rechtzeitig vor Heiligabend ist nun auch der Weihnachtssong 2011 fertig geworden. Kinder beschreiben, wie Santa Claus es gelingt, durch den Schornstein zu rutschen.

Viel Spaß beim Hören...

Vorweihnachtlich fertig

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Wenn man behaupten mag, dass die Zeit an sich fliegt und die Wochen und Monate nur so dahin schießen, was passiert dann an Tagen wie heute, die so schnell vergehen, dass man abends den Eindruck hat, sie hätten gar nicht stattgefunden?

Natürlich unterliegen wir alle, die wir danach streben, "fertig zu werden", einmal mehr dem unausweichlichen Schicksal, dass diese Option so kurz vor Weihnachten ja gar nicht gegeben ist.

Doch halt: Fragen wir uns dennoch, ob wir es vielleicht nicht doch vollbringen konnten, werden wir anerkennen müssen: 'Ja, fertig bin ich dann doch...!"

Mission (vorweihnachtlich) erfüllt. Bis auf weiteres...

Klein, aber oho

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2011_12_21_Nikolaus.jpgManchmal sind ganz kleine Sachen die schönsten Aufmerksamkeiten...

Weihnachtsdruckerei

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"In der Weihnachtsdruckereiiiiii, in der Weihnachtsdruckereiiiiii...!"

Frei nach einem bekannten Kinderlied knien wir heute abend zwischen Papier, Umschlägen, Adressaufklebern, Fotoausdrucken und Prittstiften.

Warum man sich jedes Jahr wieder die Arbeit macht? Weil es sich lohnt, zu Weihnachten Grüße an die Menschen zu verschicken, die einem am Herzen liegen. Sie werden sich darüber freuen...

Weihnachtseile

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Zu lange im Büro, zu viele Baustellen daheim. So kurz vor Weihnachten wird es noch einmal richtig eng.

Warum überrascht mich das eigentlich immer wieder? 

Geradlinig antizipiert

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2011_12_18_Vierter Advent.jpgMeiner Tochter verriet ich gestern, dass es heute zum Frühstück eine Überraschung geben würde. Sie riet nur dreimal: "Bärchenwurst?" - "Wurst in Sternform?" - "Tannenbaum-Wurst!"
Ich musste mich weit früher geschlagen geben, als ich erwartet hatte. Was ist bloß mit unserer Jugend heutzutage los? Diese Frage habe ich so nie stellen wollen; insbesondere nicht in Bezug auf meine eigenen Kinder.

Erwies sich mein Überraschungsversuch als ein ebenso überraschender Rohrkrepierer, amüsiert und erfreut mich diese bestechend geradlinige Antizipation umso mehr.

Mach' was draus!

Reifezeit

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2011_12_17_Roofband.JPG"Manchmal lohnt es sich 28 Jahre auf das nächste Konzert zu warten" hörte ich heute Abend mehrfach die begeisterten Zuhörer eines kleinen, sehr speziellen Konzertes sagen. Und genau das habe ich auch gedacht.

28 Jahre nach der Trennung der damals regional äußerst erfolgreichen Schülerband "Roofband" gaben sich die Protagonisten, die ihrerzeit Schulaulen füllten und 7.- bis 10.-Klässlerinnen weiche Knie bescherten, ein längst überfälliges Stelldichein. 'Längst überfällig' ist ebenso lässig wie dumm daher gesagt: Für möglich hielt das eh' niemand, das die Jungs noch einmal gemeinsam auf der Bühne stehen würden.

Heute ist es passiert und es war ein großartiger Auftritt: Hatten die Bandmitglieder - damals allesamt schon Ausnahmekönner auf ihren Instrumenten - doch die zurückliegenden 28 Jahre genutzt, ihren Passionen am Instrument weiteren Tiefgang zu bereiten, so klangen die bekannten Stücke heute noch präziser, grooviger und trugen dennoch den typischen abgeklärten Schmier der frühen 80er Jahre.

28 Jahre Pause sind keine Garantie, dass man an ehemalige Erfolge so nahtlos anknüpfen kann; es ist ganz sicher aber auch kein Fehler, das eine oder andere Ding mal für eine Weile beiseite zu legen ein wenig reifen zu lassen. Das ist gilt übrigens nicht nur für Musik...

Wetterkapriolen

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Habe ich gestern noch über das Wetter geschrieben und großspurig berichtet, dass mich die aktuellen Kapriolen überhaupt nicht interessieren? Weit gefehlt. Nach mehreren Tagen "waagerechten" Wetters dank des Sturmtiefes und dem heute hinzugekommenen Schnee-Wasser-Gemisch, nervt es auch mich!

Und da ist er dann auch schon wieder, der "ich-muss-morgens-im-Schnee-zur-Arbeit-und-dafür-muss-ich-erst-das-Auto-aus-dem-Schnee-buddeln-und-dann-bleibe-ich-am-ersten-besten-Berg-wieder-im-Stau-stecken-weil-ein-holländischer-LKW-mit-abgefahrenen-Sommerreifen-quersteht-Blues".

Genau so hat es sich heute zugetragen und es hat mir sofort umd komplett gereicht. Morgen jedoch wird alles anders. Sicher, es kann schneien und - sofern die Holländer noch in der Nähe sind - werden sie womöglich wieder querstehen. Nur interessieren wird mich das nicht, denn morgen ist Samstag!

Schönes Wochenende!

Segenregen

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"Das Wetter geht mir total auf den Geist", sagte mein Kollege heute, als es heute wieder einmal schüttete, als gäbe es kein "morgen". Ich entgegnete, dass ich mich über das Wetter weder aufrege, noch dass es mich überhaupt interessiere - jedenfalls so lange ich im Büro bin. "Da ist es mir völlig egal, was sich da draußen abspielt" fügte ich hinzu.

Mein Kollege räumte ein, dass ihm diese Ansicht sinnvoll erschien, "es sei denn, die Sonne scheint an einem dieser Spätherbsttage, an denen man immer davon ausgehen muss, dass es der Letzte vor dem langen dunkelen Winter ist. Dann meint man immer, man verpasst was und man MUSS raus!"

"Stimmt" sagte ich und war plötzlich froh, dass es draußen so regnete...

Äußere Einflüsse

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Kennt Ihr das? Während der PC hochfährt kann man die Jacke weghängen. Nach der Anmeldung im System kann man das Laptop aus der Tasche nehmen und anschließen.

So weit - so gut.

Aber kann man - später - auch nach dem Word-Befehl "Datei - Neu" einen Schluck aus dem Wasserglas nehmen?

Nein. Dafür reicht die Zeit nicht. Aber sollte sie nicht eigentlich reichen?

Ich habe festgestellt, dass wir uns immer wieder von äußeren Einflüssen steuern lassen und in genau diesen Fällen, wenn der PC anzeigt, dass er fertig ist, das Glas eher wegstellen, als unserem Vorhaben zu folgen und einen Schluck zu trinken.

Nicht gut. Und das ist nur ein einziges Beispiel für Ablenkung im Alltag.

Ach, das passiert Euch nicht? Vielleicht habt Ihr das nur noch nicht bemerkt...?

Lichter zählen

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2011_12_13_Weihnachtsmarkt Köln.jpgUnvorstellbar viele Lichter erleuchten den Weihnachtsmarkt am Kölner Dom. Das Bild kann bei weitem nicht vermitteln wie es ist inmitten dieses Glanzes zu stehen.

Stellt es Euch (deshalb) bitte trotzdem vor...

Danke schön

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2011_12_12_Zeitungssausschnitt.jpgDer Höhenpunkt meines Tages heute hat mit diesem Ausriss aus einer Zeitschrift zu tun. Denn den habe ich geschenkt bekommen. Von dem älteren Herrn, der immer am Tisch bei meiner Mutter sitzt.

Er ist meist tief in seine Demenz versunken, nicht ansprechbar und er sagt auch fast nie etwas. Doch heute, da hat er mich angeschaut und mir den Ausschnitt herüber gehalten. Ich habe ihn genommen und mich dafür bedankt. "Bitte schön" sagte er klar und deutlich, um sich dann wieder schweigend dem Rest seiner Zeitschrift zu widmen.

Danke schön, für diesen bemerkenswerten Moment.

Zwangstester - Keinesfalls.

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Nein, keinesfalls möchte ich nicht länger der Zwangstester von eilig vermarkteter Software sein. Viel zu oft schon habe ich Stunde um Stunde sinnlos und ohne Erfolg vor dem Rechner verbracht. Dass es heute wieder passiert ist sei der Lust an der Sache geschuldet: Das USB-Keyboard versprach unseren Musikproduktionen weitere Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Zwar war auch mein Sohn enttäuscht, dass wir so viele Startprobleme hatten und uns schließlich mit einem Kompromiss zufrieden geben mussten, doch so recht verstehen konnte er meine Verärgerung nicht. Also erläuterte ich ihm, dass zum Beispiel ein neues Auto, dass so viele Fehler, wie die von uns eingerichtete Software aufwies, kaum vom Hof des Händlers fahren könne.

Das leuchtete ihm dann auch ein sagte er. Und überhaupt wolle auch er kein Zwangstester sein, sagte er, keinesfalls!

Vom Fan-sein, Teil II

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Wieder hat die Mannschaft meines Herzens verloren. Heute sogar mit 8 Toren, statt wie am Mittwoch mit nur 4 Toren Differenz. Und doch hat das Team nach dem Spiel stehende Ovationen von seinen Fans erhalten. Weil heute der Einsatz stimmte. Weil sie alles gegeben haben und weil sie viel näher dran waren an einem Sieg, als es das Ergebnis vermittelt.

Auch im Sport ist es wie im richtigen Leben: Wann immer Du Dein Bestes gibts, wird man Dich dafür achten; unabhängig vom Erfolg oder vom Ergebnis Deines Tuns.

Pro schmale Tische

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Erkenntnis des Tages, besser gesagt, des Abends: An schmalen Tischen kommuniziert es sich besser. Das jedenfalls haben wir heute Abend bei unserem Stamm-Griechen heraus gefunden, als wir statt an einem normalen Tisch an einer verlängerten Bar saßen. Vis à vis nur durch die kaum mehr als 60 cm breite Tischplatte getrennt entwickelte sich eine überaus muntere und dichte Unterhaltung.

Nicht auszudenken wie es wäre, wenn große politische Konferenzen so stattfinden würden... Schmale Tische für fette Ergebnisse!

Raus aus der Nummer

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"Kaltakquise" nennt man "die Erstansprache eines potenziellen Kunden, zu dem bisher keine Geschäftsbeziehungen bestanden."

Was bei Wikipedia so harmlos klingt, raubt Ressourcen. Täglich rufen tausende von Telefonverkäufer tausende von nicht interessierten Menschen an und drängen ihnen unverlangte Angebote auf. Das ist im privaten Bereich nicht anders als im Geschäftlichen. Gerade im Büro begegne ich diesen Telefon-Klinkenputzern in nervaufreibender Häufigkeit.


Es ist meist nahezu unmöglich sich ihnen zu entziehen: Schlau geschult geben sie ihrem Opfer kaum Gelegenheit das Gespräch zu beenden, bevor nicht alle - wirklich alle - Aspekte eingehend dargestellt wurden.

Durch einen Zufall habe ich endlich einen Ausweg aus unerwünschten Offerten dieser Art entdeckt. Eine einzige Formulierung genügt offenbar, den Verkäufer am anderen Ende der Leitung zu stoppen: "Ich fasse nicht, wie wenig Sie über mich/uns wissen."

Dieser Satz - ich hatte heute mehrfach Gelegenheit ihn auszuprobieren - bringt die Akquisiteure in eine für sie unvorhersehbare und nicht zu parierende Lage: Natürlich wissen sie nichts über ihr Gegenüber! Es wäre viel zu aufwändig sich über jede Person auf der Anrufliste zu informieren, bevor man sie anruft.

In die allgemeine Verwunderung lässt sich leicht ein: "Glauben Sie mir - ich habe wirklich kein Interesse" einstreuen, was die meisten Telefonjoker dazu bringt das Gespräch eiligst zu beenden.

Versucht es einmal. Es macht sogar ein wenig Spaß sie vorher reden zu lassen, denn ihr wisst von Beginn an: Aus der Nummer bin ich schneller raus, als du denkst!

Vom Fan-sein

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Wenn man Fan einer Sport-Mannschaft ist und diese Sport-Mannschaft so schlecht spielt, dass man am liebsten noch vor Halbzeitpfiff nach Hause gehen möchte und man sich von den Spielern beinahe verkohlt vorkommt und man enttäuscht ist und man den Besuch des Spieles als vergeudete Zeit ansieht und man sich schließlich fragt, warum man sich das alles überhaupt antut - darf man dann mal einen Moment nicht mehr Fan sein...?

"U"s für ein "Ü"

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Wie schnell man sich an neue Dinge gewöhnen kann fällt mir immer wieder dann auf, wenn sich in meinen Texten statt eines "Ü"s lauter "UUUUUUUUUUUUUUUUUU"s erscheinen.

Apple lässt gruuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuußen...

Ballheur

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Wieder ein Abend auf der Tartanbahn. Nicht nur im Schneetreiben ein wahres Vergnügen, sondern auch weil einem der D-Jugendlichen Fußballer ein so herrliches Missgeschick unterlief, dass ich beinahe vor Lachen nicht hätte weiterlaufen können.

Der kleine Kicker hatte die Laufbahn gekreuzt, um seinen Ball aus den Büschen zu holen. Auf seinem Weg zurück zum Fußballplatz wollte er den Ball - so wie es die großen Torwarte machen - vor sich auf den Boden ticken lassen, um ihn dann wieder zu fangen und kilometerweit abzuschlagen.

Zu seiner - und insbesondere meiner - Überraschung traf der Ball jedoch nicht die Tartanbahn, sondern die schmale Rinne unmittelbar daneben, was dazu führte, dass der Ball wie von einem unsichtbaren Magneten gehalten am Boden liegen blieb und statt dessen eine wuchtige Welle des Wassers aus dem Kanal sich gleichmäßig in alle Richtungen ergoss; unter anderem über Schuhe und Hose des verdutzten Nachwuchs-Podolskis. Witziger als dieses Malheur war indes der ungläubige Blick des Knirpses.

Ich hingegen war mir sicher: Es lohnt sich immer wieder ein paar Runden auf der Laufbahn zu drehen. Wer weiß, was ich bei meinem nächsten Besuch erleben werde...?

Papa peinlich

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Damit hatte ich fest gerechnet: "Du bist total peinlich, Papa!" Doch ich habe es nicht gehört, als ich gestern das seltene Vergnügen hatte, meine Tochter von der Schule abzuholen. Ich sollte neben ihr auch eine ihrer Mitschülerinnen mitnehmen.

Natürlich hatte ich keine Ahnung, was auf der kurzen Fahrt passieren würde, war mit aber sicher, dass ich mich anschließend der Kritik meiner Tochter hätte stellen müssen.

Doch anstelle dieser Schelte erntete ich Anerkennung: Defensive Fahrweise, die richtige Musik, eher wenig coole Sprüche - so geht man heute offenbar richtig mit der Jugend um.

Darüber habe ich mich natürlich gefreut. Und auf das "du bist echt peinlich Papa" kann ich bis auf weiteres auch verzichten...

Welches Netz?

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"Zu diesem Artikel hätte ich noch eine Frage", sagte der ältere Herr vor uns in der Kassenschlange in einem unserer Drogieriemärkte zur Kassiererin. Doch bevor er seine Frage formulieren konnte entgegnete ihm die Kassiererin: "Dazu kann ich Ihnen keine Auskunft geben. Da schauen Sie besser mal im Internet nach."

Der älterer Herr - ob dieser Antwort irritiert - schien sich damit zufrieden zu geben und ging ohne seine Frage überhaupt gestellt zu haben. Sicherlich dachte er nicht darüber nach, wo er die von ihm gewünschte Information im Internet finden könne, sondern vielmehr darüber, was dieses Internet überhaupt ist...

Es geht los

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Ich glaube, es geht jetzt wirklich langsam los. Auch bei mir. Was...? Na, das Weihnachtsgefühl.

Spätestens seit ich heute am späten Nachmittag nach dem Einkauf bei unserem Stadtmetzger durch die vorabendlich und -weihnachtlich erleuchtete Einkaufsstraße ging, ist es wieder da, dieses Weihnachtsgefühl.

Oder vielleicht sind es dann doch erst einmal die vielen Lichter, die geschmückten Fenster und die kleinen Verkaufsstände, die das Bild der Stadt verändern und in mir so etwas wie Vorfreude auf die nächsten Wochen aufkommen lassen.

Im letzten Jahr ist mir das etwas zu kurz gekommen: Es reicht eben doch nicht sich vorzunehmen, mal am Abend durch die Stadt zu schlendern, man muss es auch tun! Das heute war ein guter Anfang und bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich in das kleine Lichtermeer eingetaucht bin.

Zum Nachmachen empfohlen...

Drastische Hilflosigkeit

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Beim Zähneputzen heute morgen konnte ich mir beim besten Willen keinen Reim darauf machen, welcher Wochentag heute genau ist. Klingt verrückt, war aber exakt so. Zugegeben, ich wusste es ungefähr. Es hätte Mittwoch oder Donnerstag sein können, was die Auswahl deutlich einschränkte. Dennoch fand ich es nicht zufriedenstellend, dass ich mich immer noch zwischen zwei Tagen entscheiden sollte.

Auch die Rekonstruktion der letzten Tage gelang nur so lückenhaft, dass sich daraus nicht sicher ableiten ließ, ob es noch einer oder doch noch zwei Tage bis zum Wochenende dauern würde. Nicht dass ich das Wochenende herbei sehnte, aber es schien mir doch der Dreh- und Angelpunkt für die nähere Zukunft zu sein.

Klar dass ich wenige Minuten später klären konnte, dass heute bereits Donnerstag war, was mich dann auch ein Stück weit beruhigte; und doch blieb eine gewisse Unzufriedenheit mit der drastisch empfundenen Hilflosigkeit.

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