Neues in der Kategorie Architektur

Warten auf den roten Punkt

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2012_01_04_Baugenehmigung.jpg.jpgMein Highlight heute hat einen roten Punkt: Die Baugenehmigung ist endlich da.

Unwiederbringlich

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2011_11_10_02.jpgAuf dem Weg zur Arbeit bin ich heute an diesem Gebäude vorbei gekommen, das eine dieser schier endlos großen Backsteinwände hat. Von dieser Art sieht man immer noch viele hier in Chicago. Sie prägen die Ortsteile in der Nähe der Innenstadt. Aus diesen ehemaligen Lagerhäsuern hat man längst schicke Wohnungen und Ateliers gemacht, die Erscheinung nach außen hin - jedenfalls was die Rückseite angeht - aber so belassen. In Farbe übrigens wirken sie weitaus weniger unfreundlich.

Es zeigt sich hier eindrucksvoll, dass es sich immer lohnt darüber nachzudenken, bestehende Dinge, oder Teile davon - auch wenn man sie ändern möchte - zu erhalten. Eindrücke wie diese auf dem Bild sind unwiederbringlich.

Erwähnenswertes Fotomotiv

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2011_10_20_Antwerpen_03.jpg572 m x 4,3 m. Das ist keine Rechenaufgabe, sondern das sind die Abmessungen des Sint Annatunnels in Antwerpen. Als Fußgängertunnel in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts angelegt, um die Schlafstadt jenseits der Schelde mit dem Stadtzentrum von Antwerpen zu verbinden, dient er noch heute genau diesem Zweck. Allerdings auch Passanten und Sportlern, die in ihm - immerhin gut 30 m unter dem Fluss - wettergeschützt spazieren oder joggen. In dieser Welt sicherlich nicht einzigartig, aber dennoch als Nachtrag zur letzten Reise erwähnenswert.

Umherstreunenden wie mir gereicht er übrigens als Fotomotiv.

Wertreise

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2011_08_28_Dom_2.jpgWas ich noch gesagt haben wollte: Köln ist immer eine Reise wert.
2011_07_02_Norisring.jpgNürnberg. Nein, reden wir über eine liebe Bekannte von mir. Wie das zusammen passt? Ganz einfach:

Eigentlich wollte ich heute hier ein Bild posten, das zeigt, was ich an einem Wochenende wie diesem so in einer Stadt wir Nürnberg erlebe. Leider kann ich das nicht, weil die Fotos, die ich dafür heute geschossen habe, auf der Speicherkarte meiner Kamera sind, ich diese aber nicht auf mein Laptop übertragen kann, weil meine Bekannte mir meinen ihr geborgten Kartenleser noch nicht zurück gegeben hat. Aber das wurde mir heute Abend erst bewusst, als ich die Bilder des Tages auslesen wollte.

Ihr müsst darum mit einem Handy-Foto vorlieb nehmen, das ich heute morgen am Norisring aufgenommen habe; kurz nach Sonnenaufgang. Außer mir waren zu dieser Zeit nur wenige andere Besucher dort.

Übrigens: Das Foto wurde aufgenommen auf der berühmten "Steintribüne", die auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg steht, einer historisch bedeutenden Gegend, der man das heute noch ansieht.

Späte Erkenntnis

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2011_07_01_XX-XY.jpgEs heißt ja immer, dass man für das Leben lernt und eben nicht für die Schule. Ich muss zugeben, als ich selbst noch Schüler war, habe ich dieser Weisheit wenig abgewinnen können. Schließlich musste ich für Tests und Arbeiten lernen, die nun mal an der Schule geschrieben wurden und nicht auf dem Bolzplatz.Folglich fiel das Lernen dann auch immer wieder anderen, wesentlich wichtigeren Dingen zum Opfer. Meiner Schullaufbahn hat das nicht wirklich geschadet.

Die Erkenntnis, dass man tatsächlich für das Leben lernt, kommt erst viel später. Und dann wird Dir plötzlich klar, warum Du im Biologieunterricht seiner Zeit besser hättest aufpassen sollen...

Stockwerk auf Stockwerk

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Vorschaubild für 2010_11_03_Marriot Marquis.jpg
  • 50 Etagen
  • 1.663 Zimmer
  • 94 Suiten
  • 84 Meetingräume
  • 14.864 qm Gesamtmeetingfläche
Das Ganze klingt schon beeindruckend. Die Rede ist vom Marriott Marquis Hotel in Atlanta. Dieses Hotel steht direkt neben dem, in dem ich wohne. Da dort einige meiner Kollegen wohnen, treffen wir uns gelegentlich in der Lobby dieses Hotels.

Und die Lobby ist genau das, was die Bilder oben zeigen: Einen über 50 Stockwerke nach oben hin offenen Raum, der eine atemberaubende Architektur hat; organisch geschwungen reiht sich Stockwerk an Stockwerk. Die Fotos können kaum wiedergeben wie es in der Realität ausschaut.

Der Architekt, der das ersonnen hat, hat nicht nur eine besondere Vorstellungskraft und eine außerordentliche Kreativität, sondern sicherlich eine Menge Nebenberechnungen anstellen müssen, bis das alles so nett beisammen passte...

Mehr (und bessere) Fotos gibt es hier.

Bessere Idee

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2010_03_23_Parkplatz.jpgErfindungreichtum tut Not. So bereits geschehen in Köln, wo findige Geister eine unansehliche Wand in direkter Nachbarschaft zur Messe mit einer cleveren Gestaltung in einen Hingucker verwandelten. Allein parkende Fahrzeuge sind auf den Parkplätzen noch nicht gesichtet worden.

Dennoch ist diese Gestaltung ein schönes Beispiel dafür, dass niemand die Dinge so hinnehmen muss, wie sie sind. Es besteht an uns alle der stets währende Auftrag alles immer in Frage zu stellen: Es findet sich meist noch eine bessere Idee...

Faszination in oval

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Und dann war ich noch schnell in München und hatte Gelegenheit die Allianz-Arena zu besichtigen. Obwohl ich kein ausgesprochener FC-Bayern-Fan bin, war ich wirklich beeindruckt: Ein Bauwerk dieser Art ist wirklich einzigartig.

Gut, es gibt größere Stadien, auch Neuere und vor allem auch Stadien, die noch größere Monitore haben (die in der Allianz-Arena sind nur ca. 100 m² groß...). Aber die Allianz-Arena ist durch ihre Außenhülle, die in 3 verschiedenen Farben erleuchten kann, einzigartig: Genau 2.760 rautenförmige Kissen aus ETFE-Folie (Ethylen-Tetrafluorethylen) bilden 66.500 m² Bedachung und Fassade. Damit ist die Arena die größte Membranhülle der Welt.

Die Folie ist ganze 0,2 mm dick und wiegt nur 350 g/m². Sie ist zu 95 % UV-durchlässig, was wichtig ist, damit auch der Rasen im Inneren des Stadions wachsen kann. Dafür ist sie im Dachbereich transparent, im restlichen Fassadenbereich transluzent weiß.

Etwa die Hälfte aller Kissen (1.380) sind jeweils unterschiedlich groß und haben eine individuelle Form. Die Größen eines Kissens schwanken zwischen 7,6 m² bis zu 40,7 m², die Kantenlängen betragen ca. 3 m bis ca. 10 m.

Ventilatoren blasen die Kissen mit einem dauerhaften Druck von 350 Pascal auf (Druckerhöhung bis 800 Pascal möglich). Bei Schneefall veranlassen 12 Druckmessdosen den nötigen Druckausgleich, um einer Schneehöhe von ca. 1,6 m (!!) standzuhalten.

Man rechnet mit einer Lebensdauer ca. 25 Jahre. Und das Beste ist: Die Kissen sind weitestgehend selbstreinigend - durch Regen. Leider ist die Folie ist nicht begehbar.

Das Ganze ist wirklich faszinierend; vielleicht nur durch zwei Dinge zu übertreffen:

1. Die Idee an sich zu haben und zu entwickeln.

2. Diese Idee bei den Verantwortlichen seinerzeit verkauft zu haben.

Das macht die eigentliche Faszination der Allianz-Arena aus. Wenn man so etwas verkaufen kann, kann man doch beinahe alles verkaufen, oder?

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