Neues in der Kategorie Automobil

Schneller als ich dachte

| 5 Kommentare | Keine TrackBacks
Ich ärgere mich mächtig. "50" steht in schlanken weißen Ziffern auf die Straße gemalt. "80" zeigt der Tacho in meinem Auto an, als der rot leuchtende Blitz mich aus meinen Gedanken reißt. Geblitzt!

'30 km/h zu viel' schießt es mir durch den Kopf? Innerorts? Wie war das noch mit dem Bußgeldkatalog? Warum kann ich mir solche Sachen nicht merken? Muss ich nicht, so was kann mir doch NICHT passieren.

Klartext:
26 - 30 km/h außerorts = 80 € Bußgeld und 3 Punkte
26 - 30 km/h innerorts = 100 € Bußgeld und 3 Punkte
31 - 40 km/h außerorts = 120 € Bußgeld und 3 Punkte und 1 Monat Fahrverbot auf Bewährung
31 - 40 km/h innerorts = 160 € Bußgeld und 3 Punkte und 1 Monat Fahrverbot

Ob "innerorts" oder "außerorts" beschäftigt mich, bis ich auf der Rückfahrt erkenne, dass dort nicht 50 sondern 60 km/h erlaubt sind.

Das heißt:
16 - 20 km/h innerorts = 35 € Bußgeld
16 - 20 km/h außerorts = 30 € Bußgeld

Ohne Punkte sieht das doch schon ganz anders aus. Und doch bleibt der überraschend fade Beigeschmack, dass mir so etwas DOCH passieren kann. Schneller als ich dachte...

Von Bussen

| 4 Kommentare | Keine TrackBacks
Wenn man - wie ich - gelegentlich abends heim fährt, bleibt nicht verborgen, dass die Busse des öffentlichen Personennahverkehrs später am Tag eher schwach genutzt werden. Nicht, dass ich dies anhand leerer Busse oder gar leerer Bushaltestellen erkennen würde. Nein, ich stelle lediglich fest, dass sich die Buss auf ihrem Weg von einer Haltestelle zur Nächsten wie in Zeitlupe bewegen. "Bewegung" kann man das eigentlich nicht nennen, es wirkt eher wie eine Echtzeitdarstellung tektonischer Aktivität.

Die Gründe hierfür sind klar:

  1. Die Fahrtzeiten von A nach B sind definiert, unabhängig vom Straßenverkehr.
  2. Damit Haltestellen nicht zu früh angefahren, bzw. verlassen werden, bummeln die Busse dazwischen.
  3. Die Fahrer wollen sich ob meiner frühen Schulbus-Aktivitäten an mir rächen, denn meist hänge ich hinter einem dieser Busse in einer - für die späte Stunde - erstaunlich langen Fahrzeugkolonne fest.

Es ist schon kurios. Nicht, dass die Busse abends langsamer fahren, als sonst, sondern dass ich immer knapp hinter ihnen lande, nicht davor. Das liegt dann wohl doch eher an Punkt 3 meiner Auflistung. Und ich werde den Eindruck nicht los, dass ich dafür auf diesem Wege Busse, Verzeihung, "Buße" tue...
Ich bin sicher, Ihr kennt das: In dem Moment, in dem Ihr Euch in Euer Auto setzt ist das Wetter meist noch OK. Aber wenn Ihr dann an Eurem Ziel ankommt, beginnt es wie verrückt zu regnen oder zu schneien - je nach Jahreszeit.

Mein Verdacht ist dieser: Mit dem Start der Fahrt setzt sich ein geheimer Prozess in Gang, der die Wetterentwicklung in Abhängigkeit zur Entfernung bzw. Erreichung des Ziels beeinflusst und sicherstellt, dass es katastrophal umschlägt, sobald man ebendort ankommt. Es kann nur so sein.

Seit heute bin ich absolut sicher, dass es nur so sein kann, denn es passierte wieder genau wie immer: Es begann zu schütten und zu stürmen, als ich zu Hause ankommen hätte sollen. Allerdings hatte ich einen zunächst ungeplanten Zwischenstopp eingelegt und damit den Katastrophen-Zeitplan durcheinander gebracht: Daheim angekommen konnte ich trockenen Fußes das Auto verlassen.

Mein Tipp: Ausprobieren!

Wetterkapriolen

| 1 Kommentar | Keine TrackBacks
Habe ich gestern noch über das Wetter geschrieben und großspurig berichtet, dass mich die aktuellen Kapriolen überhaupt nicht interessieren? Weit gefehlt. Nach mehreren Tagen "waagerechten" Wetters dank des Sturmtiefes und dem heute hinzugekommenen Schnee-Wasser-Gemisch, nervt es auch mich!

Und da ist er dann auch schon wieder, der "ich-muss-morgens-im-Schnee-zur-Arbeit-und-dafür-muss-ich-erst-das-Auto-aus-dem-Schnee-buddeln-und-dann-bleibe-ich-am-ersten-besten-Berg-wieder-im-Stau-stecken-weil-ein-holländischer-LKW-mit-abgefahrenen-Sommerreifen-quersteht-Blues".

Genau so hat es sich heute zugetragen und es hat mir sofort umd komplett gereicht. Morgen jedoch wird alles anders. Sicher, es kann schneien und - sofern die Holländer noch in der Nähe sind - werden sie womöglich wieder querstehen. Nur interessieren wird mich das nicht, denn morgen ist Samstag!

Schönes Wochenende!

Suchen 2.0

| 4 Kommentare | Keine TrackBacks
Das Grauen hat einen Namen und jetzt wird es wirklich unangenehm: Taxifahren.

Als ich vor einigen Tagen vom Flughafen kommend vor dem Hotel vorfuhr, öffnete der Portier meine Autotür, begrüßte mich und bat mich sicherzustellen, dass ich nichts im Taxi vergesse. Genau das hat der Fahrer, der mich heute von der Messe zum Hotel zurückbrachte, nicht getan.

Aber der Reihe nach. Wann immer ich ins Taxi einsteige, nehme ich mein Handy aus der Hosentasche. Das ist einfach bequemer.So auch heute. Als ich am Hotel angekommen dann den Fahrer bezahlt hatte und ausgestiegen war, war mein Handy - nun - es war nirgends. Einfach weg.

Ich riet mir selbst ruhig zu bleiben und nicht hektisch zu werden, sondern statt dessen in aller Ruhe und systematisch alle Hosen- und Jackentaschen und natürlich auch die Umhängetasche, die ich bei mir hatte, zu prüfen.

Zugleich rief eine Stimme in mir, dass ich mich beeilen müsse, solange das Taxi noch in der Nähe wäre, könnte ich dort nachschauen. Doch als ich mich umdrehte, war das Taxi mit der Nummer 6915 längst verschwunden. Immerhin kannte ich die Nummer!

Meine Ruhe war längst dahin, denn das Handy war nicht aufzufinden. Also lief ich in die Richtung, in die das Taxi hat wegfahren müssen, um zu schauen, ob es noch in Sicht sei. Nach wenigen Schritten sah ich, dass der Wagen 6915 am benachbarten Hotel wartete.

Der Fahrer war überrascht, als er mich sah. Ich erklärte, dass ich glücklich sei, ihn wieder gefunden zu haben, da ich mein Handy in seinem Wagen liegen gelassen hatte. Doch die Suche im Fahrzeug verlief negativ. Der Fahrer bot sich an, mein Telefon anzurufen, musste dann aber eingestehen, dass er - wie viele Amerikaner - keine internationalen Telefonnummer anrufen könne.

Mittlerweile hatte ich meine Tasche noch einmal gründlich überprüft, jedoch ohne Ergebnis. Erst als ich sie wieder schloss spürte ich, dass die Deckellasche schwerer als erwartet war. Und siehe da - dort war mein Handy: In einer von außen leicht zugänglichen Tasche. Genau da hatte ich es hingepackt, als ich den Wagen bestieg.

Was ich daraus lerne? Gründlich suchen will gekonnt sein! Und dass Traumen bisweilen Fortsetzungen haben...

Taxitrauma

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks
2011_11_11_Taxi.jpgVorgestern sah ich in einem Schaufenster ein T-Shirt mit der Aufschrift "I survived a Chicago taxi ride" und ich konnte das gar nicht lustig finden. Ich bin hier oft mit dem Taxi gefahren und hatte nie Sorge um meine Sicherheit oder gar mein Leben.

Während der heutigen Fahrt mit dem Taxi war das etwas anders: Der Fahrer suchte jede noch so geringe Chance ein wenig schneller als die anderen Fahrzeuge durch den dichten Verkehr in der Innenstadt zu gelangen und nutzte dazu jede sich bietende Möglichkeit, wechselte die Spuren unablässig und hupte ohne Unterbrechung.

Und plötzlich machte das T-Shirt Sinn...

P.S. Ich lebe und bin unversehrt, schlimmstenfalls ein wenig traumatisiert...

Kreiselfeuerschweif

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks
Wie schnell darf man eigentlich in einen Verkehrskreisel einfahren?

Heute auf dem Weg nach Hause hätte ich beinahe einen tiefer gelegten Golf auf dem Schoss gehabt, weil dessen Fahrer - quasi aus dem Nichts kommend - in einen Verkehrskreisel hinein katapultiert wurde und sein Vorfahrtsrecht zügigst wahrnahm. Gesehen habe ich ihn nur wegen des mächtigen Feuerschweifs, den er einem Kometen gleich hinter sich her zog.

Mir völlig unerklärlich gelang meinem rechten Fuss eine massive Bremsung, die einer Ankerung alle Ehre gemacht hätte und die letztlich glücklicherweise einen Zusammenstoss verhinderte.

Um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen: Knapp unterhalb der Lichtgeschwindigkeit scheint OK zu sein.

Sonntagsfahrer

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks
2011_10_23_Sonntagsfahrer.jpgWer sonntags Auto fährt ist nicht zugleich ein Sonntagsfahrer; hat aber die reelle Chance auf eben solche zu treffen.

Nervt dies noch in der Fremde, führt es in heimischen Gefilden wiederum vor Augen, was unsereins mitunter bereits vergessen hat: Wo gilt welche Geschwindigkeitsbegrenzung? Der Sonntagsfahrer fährt quasi demonstrativ in der korrekten Geschwindigkeit voraus und schult uns.

Es bleibt wie es ist: Man kann an allem etwas Gutes finden, auch wenn man eigentlich endlich nach Hause will...

Mehrleistung zählt

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks
2011_10_22_Hockenheim.jpgEin weiterer Tag an der Rennstrecke und ich bin noch immer fasziniert von der Anziehungskraft, die der populäre Rennsport ausübt. Dicht an dicht drängen sich die Besucher durch das Fahrerlager und versuchen einen Blick auf die Fahrer zu erhaschen.

Die DTM zeigte sich auch heute hier in Hockenheim von ihrer unterhaltsamsten Seite. Obwohl die Meisterschaft bereits entschieden ist werden die Protagonisten gefeiert. Die Organisatoren fahren Stars wie Mika Mäkkinnen oder die Band Juli auf und tun alles, um attraktiv zu sein.

Es zeigt sich, dass es sich durchaus lohnt, etwas mehr zu bieten, als die Menschen erwarten.

Das Phänomen der DTM - einer Rennserie mit derzeit nur zwei teilnehmenden Marken - ist, dass sie noch existiert. Die kommende Saison verspricht jedoch noch interessanter zu werden. Denn morgen präsentiert BMW sein Fahrzeug, mit dem sie in die DTM zurück kehren wollen. Man darf also gespannt sein...

Vollsperrung

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks
2011_10_21_Stau.jpgNach vielen Kilometern ohne Autobahn-Vollsperrung bin ich dann heute - für mich völlig überraschend - in einen blockierten Autobahnabschnitt gerasselt. Eine Stunde habe ich gewartet bis es endlich weiter ging.

Was ich daraus gelernt habe? Es ist gut in solchen Situationen ein Handy mit Internetzugang und Kamera zu haben, um sich die Zeit ein wenig zu zerschlagen.

Mein Tipp: Autoladekabel nicht vergessen. Man kann nie wissen, wie lange es dauert...

Nichtneid

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks
Als der spanische Araberhengst das Beschleunigungswettrennen über 20 m gegen einen BMW M5 knapp verliert, sagt der stolze Jockey: "Dass der BMW gewonnen hat ist in Ordnung. Er hat seine Sache gut gemacht. Und das Pferd hat seine Sache auch gut gemacht. Deshalb können wir alle zufrieden sein."

Neid ist anders...

Wieder Weltmeister

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks
2011_10_09_Weltmeister.jpgWir sind wieder Weltmeister. Wir sind zudem der jüngste Doppelweltmeister aller Zeiten. Und das Ganze völlig unspektakulär. Ganz stetig hat Sebastian Vettel Rennen um Rennen beendet und hat dabei gewonnen und gepunktet. Vier Rennen vor Saisonschluss liegt er in der Wertung uneinholbar vorn. Was wieder einmal zeigt, dass Beständigkeit zum Ziel führt; erst recht, wenn man der Beste ist...

Mein vorzüglicher Glückwunsch.
Auf dem Weg zur Arbeit heute morgen musste ich kurz und heftig bremsen, weil sich ein anderer Verkehrsteilnehmer kurzerhand und ordentlich knapp vor mir quasi aus dem Nichts einer kleinen Seitenstraße kommend in den fließenden Verkehr presste. "Einordnete" müsste man eigentlich sagen, aber das hätte ja etwas mit "Ordnung" zu tun und die hatte das Manöver mitnichten.

Warum er dies tat - ich sollte es kurzum herausfinden: Er tat es um danach gemütlich und mit ebenso unablässig wie unnötig laufenden Scheibenwischern - vorn und hinten - ganz dicht vor mir herzubummeln.

Während Ungeduld und Ärger eifrig in mir keimten hatte ich reichlich Zeit darüber nachzudenken, was bei einer Fahrt zur Arbeit wirklich zählt: Entspannt fahren, wenn möglich Fahrt genießen und sicher ankommen. Weniger jedoch: Über Vordermann aufregen, drängeln und sich über Scheibenwischer wundern. Plötzlich hatte die morgendliche Langsamkeit einen Sinn.

Es ist - wie so häufig im Leben - eine Frage der Einstellung.

Trübsinn wegen des Neuen?

| 1 Kommentar | Keine TrackBacks
Völlig irrational lassen sich Frauen die Freude über das neue Auto durch die Trauer nach dem "Alten" trüben. Das könnte uns Männern doch nicht passieren, oder?

Pitpush

| 4 Kommentare | Keine TrackBacks
2011_08_07_DTM Nuerburgring.jpgDie heutige Frage ist: Warum tut man sich freiwillig Dinge an, von denen man weiß, dass sie eher unangenehm sind? Antwort: Weil man trotzdem nicht anders kann.

Die Rede ist hier vom so genannten "Pitwalk", einem etwa 30 minütigen Besuchsrundgang in der Boxengasse der DTM. "Pitwalk" kann man das eigentlich nicht nennen. Richtigerweise müsste es "Pitpush" heißen, denn mit tausenden anderen Besuchern wird man die Boxengasse rauf- bzw. runtergeschoben, abhängig davon von welcher Seite man gerade kommt.

Natürlich ist es einem vorher klar, dass es voll wird wie an einem Freitagabend im ICE von Hamburg nach Köln. Zudem hat man den Pitwalk auch bei vorangegangenen Rennen schon mitgemacht und weiß, dass es eigentlich nicht viel zu sehen gibt. Aber letztlich siegt die Angst, dass man etwas verpassen könnte und man lässt sich wieder von den Massen manövriert durch den schmalen Gang pressen.

Der österreichische Schriftsteller Peter Altenberg hat einmal gesagt

Überall gibt es Zuschauer -
Menschen, die an etwas interessiert sind,
das sie gar nicht interessiert.


Da ist dann schon etwas Wahres dran. Und vermutlich tut man sich deshalb dann auch den Pitwalk immer wieder an.

Geschenkt

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks
2011_08_06_Geschenk.jpgEs ist ein Geschenk, Menschen glücklich zu machen. Miterleben zu dürfen, wie sehr sich Menschen freuen können, ist einzigartig. Auch ich habe mich heute sehr über ein Geschenk gefreut.

Welch' ein Tag...

Sporttaschenchauffeur

| 2 Kommentare | Keine TrackBacks
"Gestatten, Sporttaschenchauffeur." So oder so ähnlich dürfte ich mich derzeit schimpfen, wenn mich jemand nach meinem Beruf fragt. Klar, ich habe noch einen anderen Beruf, quasi einen Hauptamtllichen. Aber nebenberuflich bin ich erfolgreicher Sporttaschenchauffeur, denn in dieser Woche habe ich meine Sporttasche nur zwischen meiner Wohnung und dem Büro hin und her gefahren - anders als geplant.

Bereits am Sonntagabend habe ich die Tasche in weiser Voraussicht gepackt, damit ich am Montagabend eine der beiden wöchentlichen Trainingseinheiten absolvieren hätte können. Doch wie so oft kam alles anders und der Turnbeutel wurde zu meinem ständigen Begleiter. Hin zur Arbeit und zurück. Das Studio hat die Tasche diese Woche nicht einmal gesehen. Es lebe der gute Vorsatz.

Anmerkung am Rande: "Chauffeur" gehört zu den Worten, die ich in meinen Alpträumen bei Jauch's "Wer wird Millionär" bei der 1.000.000-Euro-Frage buchstabieren muss. Zum Glück gibt es außerhalb meiner Alpträume auch im Internet Wörterbücher und Seiten, auf denen man erfahren kann, warum "Chauffeur" überhaupt "Chauffeur" heißt:

"Etymologisch ist das Wort aus dem Französischen '
chauffeur' für 'Heizer" entlehnt. Das Wort gehört zu frz. 'chauffer', was im Deutschen 'warm machen, heizen' bedeutet. Das französische Wort geht zurück auf vlat. 'calefare'. Ursprünglich verstand man unter dem Chauffeur einen Lokführer, der auch als Heizer und Mechaniker tätig war. (Wikipedia).

Keiner geht hier dumm heraus...

Keine Erwartungen, bitte

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks
Überraschend ist

  • wenn man einen Termin im Autohaus hat um ein Auto zu bestellen, sich bereits im Vorfeld auf mehrere Wochen oder gar Monate Lieferzeit eingestellt hat und der Verkäufer dann verblüfft feststellt, dass er genau dieses Modell seit gestern auf dem Hof stehen hat,

oder

  • wenn man seit Jahren mit dem Kauf eines kleinen handlichen technischen Gerätes liebäugelt, das aber dank seiner Beliebtheit nahezu immer und überall ausverkauft ist, und sich dann plötzlich und völlig unerwartet einer reichhaltigen Auswahl an diesen Geräten gegenüber sieht.

Und so geht ein erfolgreicher Tag für uns zu Ende den, wir wieder auf der "Haben-Seite" des T-Kontos unseres Lebens verbuchen dürfen.

Merke: Erwarte nichts, dann wirst Du nie enttäuscht. Aber rechne mit allem!
Überraschungen bereichern das Leben.

Zunächst war ich überrascht kurz vor dem Ende des langen Feldweges, der im Moment die einzige Gelegenheit nach Hause zu kommen darstellt, einen mächtigen Holztransporter auf mich zu kommen zu sehen. Entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Mangels Ausweichmöglichkeit habe ich den ganzen langen Weg rückwärts zurück setzen müssen.

Dann war ich überrascht, als ich beim zweiten Versuch den Feldweg nach Hause zu nutzen am Ende des Weges von drei als Polizisten verkleideten Kindern aufgehalten wurde, die behaupteten, ich sei zu schnell gefahren, viel zu schnell. Auf meine Frage, wie schnell man denn auf dieser Straße fahren dürfe sagten sie "nicht mehr als 130". Ich beteuerte, langsamer als 130 gefahren zu sein, was die Kinder strikt verneinten. Ich entschuldigte mich eine Spur zu schuldbewusst und setzte meine Fahrt nach Hause fort.

Dort angekommen habe ich mich zum Laufen fertig machen wollen, schob dies aber noch einen Moment auf, weil ich überraschend Post von meiner Bank erhalten hatte. Das dicke weinrote, handschriftlich beschriftete Couvert hatte meine Neugier geweckt. Drin war eine Grußkarte zu meinem Geburtstag. 'Ich habe noch nie Glückwünsche meiner Bank zum Geburtstag erhalten', dachte ich, und wunderte mich.

Nicht weniger überraschend dann, dass es regnete, als ich mit meinen Laufsachen auf dem Arm aus dem Keller zurückkehrte. Dabei hatte der Himmel auf der Fahrt heim - auch der Teil des Himmels, den ich während der Rückwärtsfahrt hinten aus meinem Auto hinaus in aller Ruhe betrachten konnte - noch so freundlich ausgesehen. Aber es war nicht zu ändern: Binnen weniger Minuten regnete es sich ein.

Als ich dann da so stand und aus dem Fenster schaute, dachte ich: 'Alle diese Überraschungen haben letztlich dazu geführt, dass mir eine Stunde Quälerei da draußen in den Wäldern erspart geblieben ist, während derer ich mit Sicherheit mächtig nass geworden wäre. Schicksalshafte Überraschungen halt...

Aussperrung

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks
Dass unser Wohngebiet durch eine Baustelle quasi von der Außenwelt abgeschnitten war, schien dem Bauamt bei der Planung entgangen zu sein. Selbstverständlich war ich nicht der erste Anrufer, der sich darüber beklagen wollte, vielleicht aber einer der wenigen, die neben der Verärgerung darüber auch einen Vorschlag in petto hatten, wie dieses Problem zu lösen sei.

Zudem war mein Zorn schnell verpufft, als ich erkannte, dass der Leiter des für diesen Schlamassel verantwortlichen Ordnungsamtes ein alter Bekannter von mir war, der zudem bekannte, von durch die Aussperrung betroffenen Anwohnern bereits heftig geprügelt worden zu sein. Ich beließ es bei der Vermittlung meines Vorschlages, versicherte mein Mitgefühl und verabschiedete mich irritiert.

Es bleibt wieder einmal die Erkenntnis, dass man immer erst einmal den Finger an den Puls des Patienten legen sollte, bevor man eine Diagnose stellt.

Archiv

Powered by Movable Type 4.36
Smogblog

Aktuelle Kommentare

  • Brigitte: Ich wollte Dich nicht zur Schadensfreude verleiten, sondern Dir damit weiter lesen
  • Smogblog: Geili, bei Dir tue ich Buße mit Muße... weiter lesen
  • Smogblog: Brigitte, Schadenfreude liegt mir fern...;-) weiter lesen
  • Geili: Ich muss Dich verbessern, oder besser gesagt, Dir die "Buße" weiter lesen
  • Brigitte: Passiert auch anderen, ich habe gestern ein schönes Bild mit weiter lesen
  • Geili: Wusste ich es doch. In Dir steckt doch ein kleiner weiter lesen
  • Kerstin: ..hier kann man garnicht "gefällt mir" anklicken ;-) weiter lesen
  • Smogblog: Nein, ich glaube eher, ich habe den falschen Rücken für weiter lesen
  • Brigitte: Hast Du vielleicht eine verkehrte Matratze für Deinen Rücken? weiter lesen
  • Geili: Joh. Sehr gut. :-) weiter lesen

Technorati

Technorati-Suche

» Blogs, die Links auf diese Seite enthalte

kostenloser Counter