Neues in der Kategorie Freundeblog

Jemanden kennen

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2012_01_29_Iliosacralgelenk.jpgEs ist immer gut, "jemanden" zu kennen, sagt man. Wohl wahr, vor allem, wenn man wie ich heute früh plötzlich Hilfe benötigt. An einem Sonntagmorgen. Wer schon einmal in Notfall-Aufnahmen von Krankenhäusern war, weiß wovon ich spreche.

Als ich heute früh aufstand, hatte ich einen "weichen Rücken": Im Lendenwirbelbereich hatte ich keinerlei Stabilität, konnte kaum stehen oder gehen. Wie schon häufiger zuvor hatten waren ein blockiertes Kreuzbein die Ursache. In so einem Zustand brauche ich schnell Hilfe. Je länger ich warte, um so langwieriger wird die Genesung.

Also schickte ich um 9:30 Uhr eine SMS an Thomas, den Physiotherapeuten meines Vertrauens, hoffend ihn nicht zu wecken, und bat um Hilfe. Nur wenige Minuten später bot er mir eine sofortige Behandlung an. Zwei Stunden später begannen seine "goldenen Hände" an mir zu arbeiten. Weitere 60 Minuten später verließ ich ihn, zwar unter Schmerzen, aber mit sauber sortierten Wirbeln.

Ich war mehr als dankbar, dass Thomas sich die Zeit nahm, mir an diesem Sonntagmorgen zu helfen. Wie gesagt, es ist immer gut "jemanden" zu kennen...

Im Supermarkt

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Im Supermarkt war's. Als ich um die Ecke kam. Plötzlich stand eine Frau vor mir. So dicht, dass es  beiden augenscheinlich unangenehm war. Unsere Blicke trafen sich. Aber nur kurz. Denn jeder von uns wandte sich sofort ab. Wir gingen beide den Gang hinunter. In entgegengesetzte Richtungen.

Als ich stehen blieb, schien auch sie stehen zu bleiben. Wir drehten uns zueinander um. Beide schauten in verduzte Gesichter: Wir kannten uns. "Hi Tanja" sagte ich. "Bist Du's doch" sagte sie. Wir hatten uns nicht erkannt.

Später, beim Warten in der Kassenschlange, wurde mir bewusst, warum wir uns nicht erkannt hatten. Zwar kennen wir uns von Kindheit an - wir sind in der gleichen Nachbarschaft aufgewachsen und Tanja lebt noch heute dort -, doch haben wir uns in den letzten 25 Jahren immer nur auf eine Distanz von etwa 50 m gesehen und gegrüßt. Immer dann, wenn ich mal wieder in der Gegend war.

Heute haben wir beide eines bemerkt: Wir sind älter geworden. Deshalb haben wir uns nicht erkannt. Im Supermarkt...

Silvestergruss

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2011_12_31_Alles Gute.jpg

Maria hat recht

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2011_12_30_Reit.jpgEinen weiteren wunderbaren Tag verbringen wir damit, uns durch die Winterlandschaft treiben zu lassen. Auf einem augedehnten Spaziergang fällt mir dann die Empfehlung der hiesigen Physiotherapeutin Maria ein, die sie mir im September anlässlich unseres letzten Besuches bei Ihr gab: "Mal nichts tun ist auch Urlaub!"

Als wir heute früh zur prophylaktisch-physiotherapeutischen Behandlung bei Ihr waren, erinnerte sie sich selbstverständlich an diese Aussage - und wiederholte sie.

Recht hat sie, die Maria...

Weihnachtsdruckerei

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"In der Weihnachtsdruckereiiiiii, in der Weihnachtsdruckereiiiiii...!"

Frei nach einem bekannten Kinderlied knien wir heute abend zwischen Papier, Umschlägen, Adressaufklebern, Fotoausdrucken und Prittstiften.

Warum man sich jedes Jahr wieder die Arbeit macht? Weil es sich lohnt, zu Weihnachten Grüße an die Menschen zu verschicken, die einem am Herzen liegen. Sie werden sich darüber freuen...

Reifezeit

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2011_12_17_Roofband.JPG"Manchmal lohnt es sich 28 Jahre auf das nächste Konzert zu warten" hörte ich heute Abend mehrfach die begeisterten Zuhörer eines kleinen, sehr speziellen Konzertes sagen. Und genau das habe ich auch gedacht.

28 Jahre nach der Trennung der damals regional äußerst erfolgreichen Schülerband "Roofband" gaben sich die Protagonisten, die ihrerzeit Schulaulen füllten und 7.- bis 10.-Klässlerinnen weiche Knie bescherten, ein längst überfälliges Stelldichein. 'Längst überfällig' ist ebenso lässig wie dumm daher gesagt: Für möglich hielt das eh' niemand, das die Jungs noch einmal gemeinsam auf der Bühne stehen würden.

Heute ist es passiert und es war ein großartiger Auftritt: Hatten die Bandmitglieder - damals allesamt schon Ausnahmekönner auf ihren Instrumenten - doch die zurückliegenden 28 Jahre genutzt, ihren Passionen am Instrument weiteren Tiefgang zu bereiten, so klangen die bekannten Stücke heute noch präziser, grooviger und trugen dennoch den typischen abgeklärten Schmier der frühen 80er Jahre.

28 Jahre Pause sind keine Garantie, dass man an ehemalige Erfolge so nahtlos anknüpfen kann; es ist ganz sicher aber auch kein Fehler, das eine oder andere Ding mal für eine Weile beiseite zu legen ein wenig reifen zu lassen. Das ist gilt übrigens nicht nur für Musik...

Pro schmale Tische

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Erkenntnis des Tages, besser gesagt, des Abends: An schmalen Tischen kommuniziert es sich besser. Das jedenfalls haben wir heute Abend bei unserem Stamm-Griechen heraus gefunden, als wir statt an einem normalen Tisch an einer verlängerten Bar saßen. Vis à vis nur durch die kaum mehr als 60 cm breite Tischplatte getrennt entwickelte sich eine überaus muntere und dichte Unterhaltung.

Nicht auszudenken wie es wäre, wenn große politische Konferenzen so stattfinden würden... Schmale Tische für fette Ergebnisse!

Mentaler Genuss

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"Isses?" fragte mich die Joggerin im Hamburger Park "Planten und Blomen", als sie mir lächelnd entgegenkam. "Isses was?" entgegnete ich ihr freundlich irritiert. "Running" rief sie, "Dein T-Shirt!"

'Running is mental' stand auf dem T-Shirt, das ich gerade trug, als ich auf dem Weg vom Hotel zur Messe durch den Park kam und ich rief ihr nach "na klar, das musst Du doch wissen!"

Während ich heute Abend auf der Tartanbahn meine Runden drehte, kam mir diese Begegnung wieder in den Sinn. 'Running is mental', dachte ich. Und ob. Mit jedem Schritt lasse ich ein wenig von dem Strandgut des Tages hinter mir und laufe mich frei.

Und wenn man dabei dann noch einen alten Freund trifft, mit dem man einige gemeinsame Runden drehen kann, dann ist es ganz sicher ein mentaler Genuss.

Zurückschauen erlaubt

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2011_11_01_Allerheiligen.jpgWann habt Ihr zuletzt an Eure Verstorbenen gedacht? Die Verwandten, die Freunde oder einfach die Menschen, die ein Stück Eures Lebensweges mit Euch gegangen sind?

Niemand muss an einem Tag wie heute auf den Friedhof gehen. Aber jeder von uns sollte kurz innehalten und seiner Toten gedenken.

Es ist wichtig zurückzuschauen, um das was kommt besser verstehen zu können: Das "wo komme ich her" erklärt nicht selten das "wo gehe ich hin".

Vergesst Eure Toten nicht. Sie werden immer ein Teil von Euch sein.

Unverhofft

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Häufig ist öfter als selten. Und da unverhofft oft kommt, kommt seltener Besuch häufig ebenso.

Morgen kommt Annika. [freu]

Die Marias

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Nach einem Tag wie heute fällt es schwer, die Erlebnisse in Worte zu fassen. Denn nach Wochen des Bangens, ob ein Start beim Halbmarathon wegen meiner Wadenverletzung noch möglich ist, konnte ich heute antreten und sogar ein erfolgreiches Rennen abliefern, in dem ich meine Zeit aus dem Vorjahr sogar ein wenig verbessern konnte.

Gelernt habe ich, dass ich mich nicht hätte sorgen müssen: Entweder wäre es gegangen oder es wäre eben nicht gegangen. Und auch das wäre kein Problem gewesen, bestenfalls ärgerlich und enttäuschend.

Zudem habe ich gelernt, auf den Rat anderer zu hören und Hilfe anzunehmen, auch wenn man nach so vielen Jahren sportlicher Betätigung eigentlich alles wissen müsste:

Maria aus Reit im Winkl hat mir zunächst mit ihrer physiotherapeutischen Erfahrung und ihrer bayerischen Durchsetzungskraft klar gemacht, dass ich jede Belastung meiner Wade vermeiden soll. Hart, aber herzlich.

Und dann war da Maria aus Polen, die meinen plötzlich blockierten Rücken am Tag vor dem Lauf mit wenigen Handgriffen gelöst hat und mir damit schließlich einen schmerzfreien Lauf bescherte.

Man kann nicht immer alles können. Letztlich muss man sich auf den Teil konzentrieren, den man beherrscht. Und das ist heute gelungen. Übrig bleiben die Erinnerung an einen unvergesslichen Tag und die Dankbarkeit an die Marias. 

Geburtage(e)

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Als man kürzlich den älteren Herren anlässlich seines 80. Geburtstages fragte, was er selbst sich denn wünsche, entgegnete der "noch einen Geburtstag".

Diese Bescheidenheit muss mein Freund Karl heute nicht walten lassen: An seinem 60. Geburtstag stehe ihm sicherlich noch viele Geburtstage ins Haus.

Herzlichen Glückwunsch, Karl!

Errungenschaft

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2011_09_25_iPad.jpgDie Erfindung des Wochenendes hat mir mein Sohn Nicolas geliefert: Den ultimativen iPad-Blendschutz, damit ich das iPad auch im Freien nutzen kann.

Gerade bei diesem fantastischen Wetter heute eine echte Errungenschaft!

Rückblick nach vorn

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2011_09_18_Rueckblick.jpgRückblick nach vorn? Aber sicher. Nach einer Woche in Reit im Winkl freuen wir uns schon jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Das kommt uns gelegentlich auch etwas merkwürdig vor, dass wir zum einen zwar immer wieder neue Reiseziele suchen und besuchen, an diesen einen Ort aber immer wieder zurück kehren.

Das liegt sicherlich nicht nur an der schönen Gegend und dem einladenden Quartier vor Ort, sondern auch an der Tatsache, dass wir unsere Freunde, die wir vor vier Jahren dort kennen und schätzen gelernt haben, wieder treffen. Dieses Jahr bereits zum fünften Mal. Ein Ende nicht abzusehen.

Dass das mal soweit kommt, hätten wir nicht gedacht. Euch allen, Elke und Roman, Petra und Willi sowie Brigitte und Wolfgang danke für die schöne Zeit. Danke auch an Seppi, unseren Pensionswirt, der Seins wieder dazu beigetragen hat, dass wir eine tolle Woche erleben durften.

Deshalb auch der Rückblick nach vorn, versteht Ihr?

You made my day

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"You made my day" sagte der Eine, während der Andere sich freute und dachte "and you made mine".

Sich angemessen für gute Leistungen und Nachrichten zu bedanken, kommt nicht nur beim Empfänger gut an. Es gibt auch selbst die Gewissheit, Würdigung gezeigt zu haben.

Erfolgspragmatismus

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Mike ist ein guter Freund von mir und dazu noch ein begnadeter Gestalter. Alles, was Werbung und Kommunikation angeht sprudelt nur so aus ihm heraus. Ich bewundere ihn ob seiner schier unerschöpflichen Kreativität.

Neulich hatte ich das Vergnügen ihn bei seiner Arbeit zu beobachten und ich war wieder einmal  überrascht, wie leicht ihm die Dinge von der Hand gingen. Meine anerkennenden Worte wies er freundlich relativierend zurück und sagte: "Es muss nicht alles immer 'Große Kunst' sein. Die 'Große Kunst' ist es, alles immer zur rechten Zeit fertigstellen zu können."

So hatte ich das noch gar nicht betrachtet. Letztlich - so denke ich - führt diese Haltung zu einem gewissen Pragmatismus, der erfolgreich zu machen scheint. Jedenfalls meinen Freund Mike...

Geschenkt

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2011_08_06_Geschenk.jpgEs ist ein Geschenk, Menschen glücklich zu machen. Miterleben zu dürfen, wie sehr sich Menschen freuen können, ist einzigartig. Auch ich habe mich heute sehr über ein Geschenk gefreut.

Welch' ein Tag...

Hermann, der Hufschmied

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Heute traf ich anlässlich einer Geburtstagsparty Hermann, den Hufschmied. Hermann sehe ich nur wenige Male im Jahr. Meist rechne ich auch gar nicht damit, ihn zu treffen. Dann bin ich jedes Mal um so überraschter ihn zu sehen.

Und ich freue mich jedes Mal, wenn wir uns treffen. Hermann und ich haben uns - obwohl wir grundverschiedenen Aufgaben und Berufen nachgehen - immer viel zu erzählen. Die Gespräche mit ihm sind folglich ergibig.

Schade eigentlich, dass ich Hermann zwischendurch immer aus den Augen und vor allem aus dem Sinn verliere: Ich könnte mich doch so schön auf das nächste Treffen mit ihm freuen.

Und auf wen freut Ihr Euch?

Finde den Fehler

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2011_07_16_Fehler.jpgFinde den Fehler.

(Fehler gefunden heute auf einer Wanderung mit Freunden. Und die war so schön, dass es sicher kein Fehler war mit ihnen den Tag zu verbringen...)

Messe

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2011_06_06_Luke.jpg"Luke, ich bin Dein Vater..." Manchmal ist Messe besonders schön. (Insider heute, sorry)

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