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Diese Bescheidenheit muss mein Freund Karl heute nicht walten lassen: An seinem 60. Geburtstag stehe ihm sicherlich noch viele Geburtstage ins Haus.
Herzlichen Glückwunsch, Karl!
Da wir nie wissen, wieviel Zeit uns tatsächlich noch bleibt, sollten wir das Zusammensein nie auf morgen verschieben.
Aus gegebenem Anlass: Zu den neuzeitlichen Phänomenen des Internetzeitalters gehört die verblüffende Tatsache, dass ein Facebook-Geburtstag weit über 40 Stunden andauern kann. Das erklärt sich mit der weltumspannenden Präsenz von Facebook und hat zugleich für das Geburtstagskind die überaus erfreuliche Eigenschaft, dass die Gratulationen über nahezu drei Tage hinweg kein Ende nehmen.
Bereits einen halben Tag vor dem eigentlichen Geburtstag erreichen Dich die ersten Glückwünsche aus Australien, denn die Australier haben zu diesem Zeitpunkt bereits das Datum des Geburtstages erreicht, während Du Dich daheim noch in Vorfreude bzw. im Organisationsstress befindest. Danach lassen die Nachrichten aus Asien nicht lange auf sich warten, bevor dann die Wünsche aus Europa eintreffen. Während das Geburtstagskind meist munter Stimmung in Promille umwandelt trudeln die ersten Posts aus Übersee - will sagen USA - ein, die Letzten - von der Westküste etwa - erfreuen den Jubilar dann in der „Aua-Kopf-Phase" am Tag danach.
Ein wahrlich nicht minder fordernd-ausdauernder, weil weltumspannender Geburtstag.
Nur wenige Minuten später hatten Aufregung und Angst sie offenbar übermannt, als einer ihrer Begleiter nach Wasser und Zucker fragte - und nach einem frischen T-Shirt für sich und das Geburtstagskind: Sie hatte sich übergeben.
Ihr erstes Tattoo war augenscheinlich sehr wichtig für sie. Aber ob sie dafür wirklich bereit war? War es vielleicht doch eher ein Akt der Selbstbefreiung? Sonst hätte sie sich sicher nicht den Morgen ihres 18. Geburtstages dafür ausgewählt.
Wollen wir hoffen, dass es mit dem Tattoo dann doch nocht geklappt hat. Oder eher, dass es trotz Trotz dennoch wohlüberlegt war...
Willi, das hier ist heute Dein ganz persönlicher Eintrag in meinem kleinen Blog. Weil Du ihn täglich liest und kommentierst und weil Du heute Geburtstag hast.
Herzlichen Glückwunsch und alles Gute, lieber Willi! Wir freuen uns auf den Juli (und auf den 12.4.2013...).
Von Houdini wusste ich nur so viel, dass er ein begeisternder und verblüffender Artist war. Dass er mit einer Deutschen verheiratet war, viele Jahre völlig glücklos sein Können im Zirkus vorführte, Spiritisten im Laufe seiner Karriere aus unerklärlichen Gründen den Kampf erklärte, ein erfolgreicher Erfinder war - er erfand "Dietriche" zum öffnen von Schlössern! - und dass er letztlich ein Opfer seiner Geltungssucht werden sollte, habe ich nicht gewusst.
"Verwöhnt" war er wohl eher nicht. Und da kommt dann mein Kumpel Ben wieder ins Spiel, der sicherlich auch nicht übermäßig verwöhnt wurde, dem aber eine Freundin heute mit den Worten "get spoiled rotten" einen schönen Geburtstag wünschte.
Und dann passen die beiden Themen und sogar die Geburtstagskinder plötzlich ganz wunderbar zusammen. Congrats to both of you...
Auch heute Abend versuche ich dem Überschwang Herr zu werden und entschließe mich mich meiner Musik zu widmen, nur ein zwei Stunden das kreative Ventil zu öffnen und zugleich etwas für mich selbst zu schaffen, das meine Stimmung des heutigen Abend wiedergibt.
Eher zufällig werde ich überdies auf einen Kommentar zu meinem gestrigen Blogeintrag aufmerksam. Eine mir unbekannte Person - genannt Eulenstein - bedankt sich für die Darlegung meiner Gedanken, die ihren/seinen Geburtstag "nachträglich abrundeten".
Liebe/r "Eulenstein", ich darf mich auf diesem Wege für Ihre freundlichen Worte bedanken. Genau das ist es, was ich mit dem täglichen Schreiben meiner Blogs anstrebe: Gedanken zu teilen und Anregung zur Reflexion zu geben. Und all' dies nicht basierend auf klassischer Lehre, sondern dem (all-) täglich Leben entnommen.
Ihr Kommentar hat dem ohnehin vielversprechenden Freitagabend einen herzerfrischenden Glanz verliehen. Vielen Dank dafür. Und herzlichen Glückwunsch nachträglich ;-).
Hier ein netter Filmschnipsel, der meinen Sohn zeigt. Ist gar nicht so lange her, dass wir dieses Video aufgenommen haben. Aber schaut selbst...
Der liebenswerte Herr, den wir hier ehren und grüßen ist der beste Opa der Welt. Das zumindest sagt mein Sohn. Und der muss das ja wissen...
Zum einen feiern zwei ausgesprochen nette Menschen am 22. Juni ihren Geburtstag, meine treue Followerin Annika und meine zweifach provisorische Schwippschwägerin Steffi (zweifach provisorisch, weil sie nicht mit dem Onkel der Frau verheiratet ist, mit der ich auch nicht verheiratet bin). Nochmals beste Glückwünsche auf diesem Wege!
Zum anderen, weil mich auch heute mein viel reisender Freund - dieses mal aus Frankreich - angerufen hat, um mir mitzuteilen, dass er an mich gedacht hat. Nochmals besten Dank dafür!
Ein mit solchen Höhepunkten versetzter Tag kann nur der "Tag der netten Menschen" sein. Bestimmt...

Heute der Geburtstagsblog für einen Menschen, der mir so nahe steht, wie sonst kein anderer: Meine bessere Hälfte. Der Platz im Internet würde nicht ausreichen, zu beschreiben, was sie mir bedeutet. Alles Gute, Süße, ich liebe Dich!
Kurz, aber nicht weniger herzlich, diese Glückwünsche an Harald, meinen kindlich-verrückten, ausgesprochen liebenswerten, immer für eine Überraschung guten ex-Schwiegervater!
Harald, bleib' wie Du bist. So haben wir Dich gern!

...morgens aus dem Fenster zu schauen und fest zu stellen, dass es bereits hell ist und dass dieser merkwürdige graue Deckel, der in den letzten Wochen stets über uns hing, endlich weg ist: Die Sonne scheint!
Kein Wunder, wenn zudem noch zwei so nette Menschen Geburtstag haben wie meine geschätzten Kollegen Katja und Ralf. Herzliche Glückwünsche in den Nachbarort, liebe Katja, und herzliche Glückwünsche nach Shanghai, lieber Ralf. Alles Gute!

Heute hat mein Sohn Nicolas Geburtstag. Und neben vielen anderen mehr oder weniger großen und kleinen Wünschen hatte er sich ein Fussball-Spiel mit seinen besten Freunden gewünscht. Das ist im Dezember dann nicht ganz so einfach. Aber wir durften für ein paar Stunden in den großen Trainingsraum unseres Fitness-Studios, in dem ich einige Jahre als Kursinstruktor gearbeitet habe (danke Stefan).
Die Jungs waren klasse, haben im 3:3 gespielt wie die Teufel, Räume genutzt und Gegner geputzt. Das Spiel ging denkbar knapp mit 12:11 für "grün" aus. Das war für die "Bunten" nicht leicht. Aber auch verlieren will gelernt sein: Beim Stand von 11:11 und angesichts der sich zum Ende neigenden Spielzeit wurde es plötzlich ein wenig ruppig auf dem Parkett. Ich hatte die Möglichkeit das Spiel "unentschieden" zu beenden. Aber das hätte die Jungs unvermittelt aus ihrem Tatendrang gerissen.
Also vereinbarten wir: Das nächste Tor entscheidet. Eine faire Sache, wie wir alle fanden. Nur als das nächste Tor fiel, war es ein "Umstrittenes" obendrein. Diese Situation war für mich als Spielleiter nicht einfach.
Ich entschied mich für Tor und erklärte das Spiel für entschieden. Gegen die Mannschaft meines Sohnes; davon wollte und konnte ich mich nicht leiten lassen. Natürlich gab es Diskussionen unter den Jungs. Und auch kleine Rangeleien. Aber alles kein Problem. Als wir 20 Minuten später bei McDonalds aßen, war das Spiel schon kein Thema mehr.
Das Unentschieden wäre die einfachste Entscheidung gewesen. Für mich. Aber nicht für die Jungs: Die hatten noch etwas unter sich auszumachen. Dass angesichts des durch das ultimative "das letzte Tor entscheidet" der Ehrgeiz dann in Trauer, Wut und Unzufriedenheit umschlug gehört für mich zum Spiel: Wer spielt muss auch verlieren können. Das wollten die Jungs natürlich nicht hören. Aber ich bin sicher: Auch wenn das heute eher eine kleine Lektion war. Es war eine von vielen für das Leben.
Und wenn ich einen Herzenswunsch äußern darf: Ich möchte meine Kinder - und ab und zu auch gerne die anderer Leute - so fit wie irgendmöglich für das machen, was da draußen auf sie wartet. Und dazu gehören auch Niederlagen...



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