Neues in der Kategorie Korps Geist

Hilfe

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2012_01_24_Freude.jpgÜber zwei Begebenheiten habe ich mich heute besonders freuen können: Über etwas "richtiges Wetter", das ich in Köln erleben durfte und über die freundliche Hilfsbereitschaft, die mir heute völlig überraschend zu Teil wurde.

Das Bild kann ich mit Euch teilen, die Freude über die spontane Hilfe genieße ich dann eher alleine.

Ich möchte dies aber zum Anlass nehmen, Euch alle zu ermuntern, anderen Menschen - wann immer möglich - Hilfestellung anzubieten. Es lohnt sich in doppelter Hinsicht: Dem Gegenüber ist geholfen und der Helfende darf sich der Dankbarkeit sicher sein.

Geheim: Rettung naht

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Diese absolut ultimativ innovative Idee lasse ich mir patentieren.

Aber Euch kann ich es ja vorher verraten. Ich habe heute herausgefunden, wie man lästige Einkaufsbummel mit der Liebsten im Keim ersticken kann: Verstecke in ihrer Handtasche eines dieser neuen, textilen Sicherheitsetiketten. Dann wird jedesmal, wenn sie ein gesichertes Geschäft betritt oder verlässt ein Alarm ausgelöst. Und das nervt. Nicht Euch, sondern Eure bessere Hälfte.

Ihr dürft sicher sein, dass Eure Liebste schnell die Lust am Bummel verliert und nach Hause möchte. Und Ihr dürft ebenso sicher sein, dass ich ein Produkt gefunden habe, das sich im Internet millionenfach verkaufen lässt.

Aber nicht weitersagen...

Aufrichtig

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Geführt, gekämpft und dann doch verloren. Und doch war es die schönste Niederlage unseres Handballteams in dieser Saison.

Dass ich eine solche Aussage mal machen würde, hätte ich nicht gedacht. Aber nach den vielen mutlos verlorenen Spielen gab diese Niederlage heute Zeugnis von Willen und Durchsetzungskraft - auch wenn am Schluss 3 Tore zum Punkt gefehlt haben. Immerhin ging es heute gegen den noch verlustpunktfreien Tabellenführer.

Nicht mit Anstand verloren, sondern ebenbürtig gespielt und dann zum Schluss knapp dahinter geblieben. Und dabei vor mehr als 8.000 Zuschauern noch Werbung für die eigene Sache gemacht.

An solch' einer Niederlage kann sich das Team aufrichten.

Segenregen

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"Das Wetter geht mir total auf den Geist", sagte mein Kollege heute, als es heute wieder einmal schüttete, als gäbe es kein "morgen". Ich entgegnete, dass ich mich über das Wetter weder aufrege, noch dass es mich überhaupt interessiere - jedenfalls so lange ich im Büro bin. "Da ist es mir völlig egal, was sich da draußen abspielt" fügte ich hinzu.

Mein Kollege räumte ein, dass ihm diese Ansicht sinnvoll erschien, "es sei denn, die Sonne scheint an einem dieser Spätherbsttage, an denen man immer davon ausgehen muss, dass es der Letzte vor dem langen dunkelen Winter ist. Dann meint man immer, man verpasst was und man MUSS raus!"

"Stimmt" sagte ich und war plötzlich froh, dass es draußen so regnete...

Vom Fan-sein, Teil II

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Wieder hat die Mannschaft meines Herzens verloren. Heute sogar mit 8 Toren, statt wie am Mittwoch mit nur 4 Toren Differenz. Und doch hat das Team nach dem Spiel stehende Ovationen von seinen Fans erhalten. Weil heute der Einsatz stimmte. Weil sie alles gegeben haben und weil sie viel näher dran waren an einem Sieg, als es das Ergebnis vermittelt.

Auch im Sport ist es wie im richtigen Leben: Wann immer Du Dein Bestes gibts, wird man Dich dafür achten; unabhängig vom Erfolg oder vom Ergebnis Deines Tuns.

Vom Fan-sein

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Wenn man Fan einer Sport-Mannschaft ist und diese Sport-Mannschaft so schlecht spielt, dass man am liebsten noch vor Halbzeitpfiff nach Hause gehen möchte und man sich von den Spielern beinahe verkohlt vorkommt und man enttäuscht ist und man den Besuch des Spieles als vergeudete Zeit ansieht und man sich schließlich fragt, warum man sich das alles überhaupt antut - darf man dann mal einen Moment nicht mehr Fan sein...?

Papa peinlich

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Damit hatte ich fest gerechnet: "Du bist total peinlich, Papa!" Doch ich habe es nicht gehört, als ich gestern das seltene Vergnügen hatte, meine Tochter von der Schule abzuholen. Ich sollte neben ihr auch eine ihrer Mitschülerinnen mitnehmen.

Natürlich hatte ich keine Ahnung, was auf der kurzen Fahrt passieren würde, war mit aber sicher, dass ich mich anschließend der Kritik meiner Tochter hätte stellen müssen.

Doch anstelle dieser Schelte erntete ich Anerkennung: Defensive Fahrweise, die richtige Musik, eher wenig coole Sprüche - so geht man heute offenbar richtig mit der Jugend um.

Darüber habe ich mich natürlich gefreut. Und auf das "du bist echt peinlich Papa" kann ich bis auf weiteres auch verzichten...
Wenn eine Mannschaft ein Spiel gewinnt, weil ein Spieler überragend agiert, während die anderen unterdurchschnittlich spielen, darf man dann noch von Mannschaftssport und von einem gemeinsam errungenen Sieg sprechen?

Da es für ein dieser Art gewonnenes Spiel die volle Punktzahl gibt, ist davon auszugehen, dass es sich tatsächlich immer noch um Mannschaftssport und ein mannschaftlich herausgespieltes Ergebnis handelt.

Folgerichtig darf auch innerhalb einer Mannschaft immer mal wieder einer herausstechen. Oder muss er das sogar?

Muss nicht sein

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2011_11_09_Bett.jpgWie oft haben wir uns gewünscht, wir hätten einen 36-Stunden-Tag, weil wir so viel zu erledigen hatten, dass wir gut und gerne 12 Stunden auf den üblichen Tag hätten drauf packen können?

Auf Reisen nähere ich mich jetzt gerade der 24 Stunden-wach-Marke. Und wach zu bleiben ist heute Abend wichtig, damit ich morgen wegen der Zeitverschiebung nicht zu früh wach werde. Und doch ruft das (tolle super hohe, amerikanische) Bett unüberhörbar nach mir.

Der Wunsch nach einem 36-Stunden-Tag bekommt unter diesen Voraussetzungen eine ganz andere Bedeutung: Muss so gesehen nicht unbedingt sein...

Zurückschauen erlaubt

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2011_11_01_Allerheiligen.jpgWann habt Ihr zuletzt an Eure Verstorbenen gedacht? Die Verwandten, die Freunde oder einfach die Menschen, die ein Stück Eures Lebensweges mit Euch gegangen sind?

Niemand muss an einem Tag wie heute auf den Friedhof gehen. Aber jeder von uns sollte kurz innehalten und seiner Toten gedenken.

Es ist wichtig zurückzuschauen, um das was kommt besser verstehen zu können: Das "wo komme ich her" erklärt nicht selten das "wo gehe ich hin".

Vergesst Eure Toten nicht. Sie werden immer ein Teil von Euch sein.

Welt retten

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Wenn es wider Erwarten und entgegen jedes Vorsatzes mal nicht gelingt, die Welt zu retten, oder an diesem Tag vielleicht gerade nur die halbe Welte gerettet werden kann, muss dieser Tag dann zwangsläufig wie ein verlorener Tag daher kommen?

Gemein, das.

Heidewitzka

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"Heidewitzka" ruft die Hausfrau, für bass erstaunt, wenn ihr etwas Unerwartetes widerfährt: Die erste gelungene Sülze, der 17er Maulschlüsselfund in der Sofaritze oder der Tombolagewinn beim Pfarrfest.

"Heidewitzka" rufe heute auch ich, weil es dann doch wieder irgendwie hingehauen hat mit dem Fertigwerden für den Urlaub. Klar: Längst nicht alles ist erledigt. Aber wenn man mit dem guten Gefühl gehen kann, alles so weit es möglich war, geregelt zu haben, dann geht man auch gerne in den Urlaub.

Dieses Gelingen ist allerdings mitnichten allein meinem Fleiß geschuldet, sondern vor allem meiner Kollegin, die in der kommenden Woche das Ruder übernimmt und mir damit die Sicherheit gibt, dass die Dinge souverän geregelt werden.

Wie gesagt: "Heidewitzka"...

You made my day

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"You made my day" sagte der Eine, während der Andere sich freute und dachte "and you made mine".

Sich angemessen für gute Leistungen und Nachrichten zu bedanken, kommt nicht nur beim Empfänger gut an. Es gibt auch selbst die Gewissheit, Würdigung gezeigt zu haben.

Die Jugend von übermorgen

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Ein guter Freund berichtete mir kürzlich, er hätte ein Erlebnis 'der besonderen Art' gehabt. Auf meine Frage, was ihm widerfahren sei, antwortete er, dass er 'weit in die Zukunft geblickt, ein deutliches Bild derer vor Augen' gehabt habe und sich jetzt durchaus darauf freue.

Ich bat ihn um Erläuterung der Sache, die sich mir bis zu dieser Einlassung noch nicht ganz erschlossen hatte.

'Nun' erläuterte der Freund, er sei im Begriff einen Teil seiner Arbeit an einen jüngeren Kollegen abzugeben, der 'überdies ausgesprochen talentiert' sei, und er arbeite ihn gerade in die Materie ein. Dabei habe der Kollege bereits 'überzeugend Initiative ergriffen' und mache in der Ausübung der für ihn neuen Sache eine 'extrem gute Figur'.

Ich fragte meinen Freund, was das denn mit dem Blick in die von ihm angeführte Zukunft zu tun habe, worauf er erwiderte, dass er - selbst erst in den Mittvierzigern - sich 'ein wenig wie ein Erwerbstätiger kurz vor der Rente gefühlt habe'; seltsam entspannt und gleichermaßen beglückt.

Mit dieser einzigartigen Erfahrung glaube er 'für die Rente gut gerüstet' zu sein. Bliebe 'zu hoffen, dass wir alle ebenso talentierte Nachfolger fänden' ergänzte ich, voller Vertrauen auf die Jugend von übermorgen...

Grobe Verallgemeinerung

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Auf unserer Reise zu Filmaufnahmen in Norddeutschland kehren wir in einem bekannten Schnellrestaurant ein. Frisch eröffnet präsentiert es sich einladend modern und perfekt gestylt. Das Personal jedoch ist erschreckend schlecht vorbereitet und mit den Abläufen wenig vertraut.

Ich höre, wie einer der Gäste erläutert, dass die Menschen, die dort arbeiten offensichtlich  "bildungsfern" seien. Sein Gegenüber moniert, dass dies wohl ein böses Klischee sei, und dass er mit dieser Aussage vielen Beschäftigten in der Fastfood-Gastronomie Unrecht tun würde.

Darauf entgegnet er, das würden Klischees 'nun mal so an sich haben.'

Einfacher kann man grobe Verallgemeinerung nicht auf den Punkt bringen.

Finde den Fehler

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2011_07_16_Fehler.jpgFinde den Fehler.

(Fehler gefunden heute auf einer Wanderung mit Freunden. Und die war so schön, dass es sicher kein Fehler war mit ihnen den Tag zu verbringen...)

Sinntheorie

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Heute wurde ich unfreiwilliger Zeuge eines bemerkenswerten Gespräches zwischen zwei Männern, die ächzend und schwitzend im Fitnessstudio Gewichte wuchteten:

Mann 1: "Warum tun wir uns das bloß an?"

Mann 2: "Wir machen das nur für uns!"

Mann 1: "Ich dachte, wir machen das nur für die Frauen...?"

Mann 2: "Kommt auf's Gleiche raus."

Überrascht ob des tiefen Sinnes dieser ausgesprochen kurzen und nicht weniger prägnanten Theorie fühlte ich mich gleichermaßen motiviert weiter zu trainieren: Es hat offenbar einen Sinn!

Tausend mal kommentiert

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"Der Mensch denkt und Gott lenkt" kommentierte meine treue Followerin Brigitte vor zwei Tagen den Eintrag "Vom Hoffen und Bangen" und hat damit den 1.000 Kommentar verfasst.

Mein Dank geht an alle Kommentatoren, die zu diesem Zwischenergebnis beigetragen haben. Ohne Euch und Eure Mitteilungen wäre Smogblog nur halb so schön!

Bettbrauch

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2011_06_19_Brauchtum.jpgStichwort Brauchtumspflege. Was eigentlich ist "Brauchtum" und warum ist es so wichtig, dass wir uns darum kümmern?

Wikipedia erläutert: "Ein Brauch (v. althochdeutschen bruh = ‚Nutzen') (auch Usus, v. lateinischen uti = ‚gebrauchen') ist eine innerhalb einer festen sozialen Gemeinschaft erwachsene Gewohnheit (= Tradition). Die Gewohnheiten eines Individuums hingegen werden nicht Brauch genannt.Ein Brauch ist eine Handlung, die nicht beliebig oder spontan abläuft, sondern einer bestimmten Regelmäßigkeit und Wiederkehr bedarf, ferner einer brauchausübenden Gruppe, für die dieses Handeln eine Bedeutung erlangt, sowie einen durch Anfang und Ende gekennzeichneten Handlungsablauf, dessen formale wie zeichenhafte Sprache der Trägergruppe bekannt sein muss. (...) Im Lauf der Entwicklung können Bräuche ihre Bedeutung verlieren und zum leeren Selbstzweck werden. (...)"

Damit eben dies nicht geschieht und Brauchtum als sinnerfüllt angesehen wird, ist es unsere Aufgabe, Brauchtum zu leben und die mit ihm verbundenen Werte weiter zu geben. Ich habe meinen Teil heute dazu beigetragen, indem ich gemeisam mit meinen Sohn zum Zapfenstreich beim hiesigen Schützenfest angetreten bin. Und das ist immer wieder ein ausgesprochen erhebender Moment für uns beide.

Meinem Sohn hat es wieder so gut gefallen, dass er seine Schützenmütze selbst im Bett nicht abnehmen wollte...

Brauchtumspflege

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2011_06_17_Schuetzenfest.jpgAuf geht's zur verschärften Brauchtumspflege.

Übrigens: Der Rasen ist gemäht...

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