
Stichwort Brauchtumspflege. Was eigentlich ist "Brauchtum" und warum ist es so wichtig, dass wir uns darum kümmern?
Wikipedia erläutert: "Ein Brauch (v. althochdeutschen
bruh = ‚Nutzen') (auch Usus, v. lateinischen
uti = ‚gebrauchen') ist eine innerhalb einer festen sozialen Gemeinschaft erwachsene Gewohnheit (= Tradition). Die Gewohnheiten eines Individuums hingegen werden nicht
Brauch genannt.Ein Brauch ist eine Handlung, die nicht beliebig oder spontan
abläuft, sondern einer bestimmten Regelmäßigkeit und Wiederkehr bedarf,
ferner einer brauchausübenden Gruppe, für die dieses Handeln eine
Bedeutung erlangt, sowie einen durch Anfang und Ende gekennzeichneten
Handlungsablauf, dessen formale wie zeichenhafte Sprache der
Trägergruppe bekannt sein muss. (...) Im Lauf der Entwicklung können Bräuche ihre Bedeutung verlieren und
zum leeren Selbstzweck werden. (...)"
Damit eben dies nicht geschieht und Brauchtum als sinnerfüllt angesehen wird, ist es unsere Aufgabe, Brauchtum zu leben und die mit ihm verbundenen Werte weiter zu geben. Ich habe meinen Teil heute dazu beigetragen, indem ich gemeisam mit meinen Sohn zum Zapfenstreich beim hiesigen Schützenfest angetreten bin. Und das ist immer wieder ein ausgesprochen erhebender Moment für uns beide.
Meinem Sohn hat es wieder so gut gefallen, dass er seine Schützenmütze selbst im Bett nicht abnehmen wollte...
"Der Mensch denkt und Gott lenkt" kommentierte meine treue Followerin Brigitte vor zwei Tagen den Eintrag "Vom Hoffen und Bangen" und hat damit den 1.000 Kommentar verfasst.
Mein Dank geht an alle Kommentatoren, die zu diesem Zwischenergebnis beigetragen haben. Ohne Euch und Eure Mitteilungen wäre Smogblog nur halb so schön!