Neues in der Kategorie Kultur

Fröhliche Weihnachten

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Fröhliche Weihnachten an alle Smogblog-Leser. Und wer noch schnell Freunde im Ausland in ihrer Landessprache grüßen möchte, der findet hier sicher die richtige Übersetzung! 

Afrikaans: Geseende Kerfees!
Albanisch: Gëzuar Krishlindjet!
Apache: Gozhqq Keshmish!
Arabisch: I'D Miilad Said!
Aragonese: Nabidà!
Armenisch: Shenoraavor Nor Dari!
Asturisch: Bones Navidaes!
Bandang: Mbung Mbung Krismie!
Bengalisch: Shuvo Baro Din!
Bislama: Mi wisim yufala eerywan one gutfala Krismas!
Bretonisch: Nedeleg laouen!
Bulgarisch: Vasel Koleda!
Chaha (Äthiopien): Bogem h n mh m!
Cherokee: Danistayohihv!
Cheyenne: Hoesenestotse!
Dänisch: Glædelig Jul!
Deutsch: Fröhliche Weihnachten!
Englisch: Merry Christmas!
Eskimo: Jutdlime pivdluarit!
Esperanto: Gajan Kristnaskon!
Estnisch: Rõõmsaid Jõulupühi!
Faroer: Gledhilig jól
Finnisch: Hyvää Joulua!
Flämisch: Zalig Kerstfeest!
Französisch: Joyeux Noël!
Friaulisch: Bon Nadâl!
Friesisch: Noflike Krystdagen!
Georgisch: Gilotsavt Krist'es Shobas!
Griechisch: Kala Christougenna!
Hausa: Barka da Kirsimatikuma!
Hawaiianisch: Mele Kalikimaka!
Hebräisch: Mo'adim Lesimkha!
Herero: Okresmesa ombwa!
Hindi: Shubh Naya Baras!
Holländisch: Vrolijk Kerstfeest!
Indonesian: Selamat Hari Natal!
Irisch: Nollaig Shona Dhuit!
Iroquois: Ojenyunyat Sungwiyadeson homungradon nagwutut!
Italienisch: Buon Natale!
Japanisch: Shinnen omedeto!
Javanesisch: Sugeng Natal!
Jiddisch: Gute Vaynakhtn!
Kantonesisch: Seng Dan Fai Lok!
Katalonisch: Bon nadal!
Kirundi: Noeli Nziza!
Kom (Kamerun): Isangle Krismen!
Korsisch: Bon Natale!
Krio: Appi Krismes!
Kroatisch: Sretan Bozic!
Kurdisch: Seva piroz sahibe!
Ladinisch: Bon Nadel!
Lakota: Wanikiya tonpi wowiyuskin!
Lettisch: Prieci'gus Ziemsve'tkus!
Littauisch: Linksmu Kaledu!
Luganda: Amazalibwa Agesanyu!
Luxembourgeois: Schéi Krëschtdeeg!
Malaysisch: Selamat Hari Natal!
Maltesisch: Nixtieklek Milied tajjeb!
Makassar: Salama' Natal!
Mandarin: Kung His Hsin Nien!
Manx: Nollick ghennal!
Maori: Kia orana e kia manuia rava!
Mazedonisch: Streken Bozhik!
Monégasque: Festusu Natale!
Ndogo: Esimano olyaKalunga gwokombandambanda!
Nepali: Krist Yesu Ko Shuva Janma Utsav Ko Upalaxhma Hardik Shuva!
Norwegisch: God Jul!
Palauanisch: Ungil Kurismas!
Polnisch: Wesolych Swiat!
Portugiesisch: Boas Festas!
Quechua: Sumaj kausay kachun Navidad ch'sisipi !
Rapa-Nui: Mata-Ki-Te-Rangi!
Rätoromanisch: Bella Festas daz Nadal!
Roma: Bachtalo krecunu Thaj!
Rumänisch: Craciun fericit!
Russisch: Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva!
Sámi: Buorit Juovllat!
Sardinisch: Bonu nadale!
Schottisches Gaelisch: Nollaig chridheil!
Schwarzfuß: I'Taamomohkatoyiiksistsikomi!
Schwedisch: God Jul!
Schwyzerdütsch: Schöni Wienacht oder E guëti Wiënachtä!
Serbisch: Sretam Bozic!
Sizilianisch: Bon Natali!
Slowakisch: Vesele Vianoce!
Slowenisch: Vesele bozicne praznike!
Spanisch: Feliz Navidad!
Suaheli: Krismas Njema Na Heri!
Tagalog: Maligayang Pasko!
Tahitisch: Ia ora i te Noera!
Thai: Suksan Wan Christmas!
Tschechisch: Prejeme Vam Vesele Vanoce!
Ukrainisch: Veseloho Vam Rizdva!
Ungarisch: Kellemes Karacsonyiunnepeket!
Vietnamesisch: Chuc Mung Giang Sinh!
Walisisch: Nadolig LLawen!
Weißrussisch: Winshuyu sa Svyatkami!
Yupik/Sibirisch: Quyanalghii Kuusma!
Zulu: Sinifesela Ukhisimusi Omuhle!

Weihnachtssong 2011

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So. Rechtzeitig vor Heiligabend ist nun auch der Weihnachtssong 2011 fertig geworden. Kinder beschreiben, wie Santa Claus es gelingt, durch den Schornstein zu rutschen.

Viel Spaß beim Hören...

Weihnachtsdruckerei

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"In der Weihnachtsdruckereiiiiii, in der Weihnachtsdruckereiiiiii...!"

Frei nach einem bekannten Kinderlied knien wir heute abend zwischen Papier, Umschlägen, Adressaufklebern, Fotoausdrucken und Prittstiften.

Warum man sich jedes Jahr wieder die Arbeit macht? Weil es sich lohnt, zu Weihnachten Grüße an die Menschen zu verschicken, die einem am Herzen liegen. Sie werden sich darüber freuen...

Reifezeit

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2011_12_17_Roofband.JPG"Manchmal lohnt es sich 28 Jahre auf das nächste Konzert zu warten" hörte ich heute Abend mehrfach die begeisterten Zuhörer eines kleinen, sehr speziellen Konzertes sagen. Und genau das habe ich auch gedacht.

28 Jahre nach der Trennung der damals regional äußerst erfolgreichen Schülerband "Roofband" gaben sich die Protagonisten, die ihrerzeit Schulaulen füllten und 7.- bis 10.-Klässlerinnen weiche Knie bescherten, ein längst überfälliges Stelldichein. 'Längst überfällig' ist ebenso lässig wie dumm daher gesagt: Für möglich hielt das eh' niemand, das die Jungs noch einmal gemeinsam auf der Bühne stehen würden.

Heute ist es passiert und es war ein großartiger Auftritt: Hatten die Bandmitglieder - damals allesamt schon Ausnahmekönner auf ihren Instrumenten - doch die zurückliegenden 28 Jahre genutzt, ihren Passionen am Instrument weiteren Tiefgang zu bereiten, so klangen die bekannten Stücke heute noch präziser, grooviger und trugen dennoch den typischen abgeklärten Schmier der frühen 80er Jahre.

28 Jahre Pause sind keine Garantie, dass man an ehemalige Erfolge so nahtlos anknüpfen kann; es ist ganz sicher aber auch kein Fehler, das eine oder andere Ding mal für eine Weile beiseite zu legen ein wenig reifen zu lassen. Das ist gilt übrigens nicht nur für Musik...

Lichter zählen

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2011_12_13_Weihnachtsmarkt Köln.jpgUnvorstellbar viele Lichter erleuchten den Weihnachtsmarkt am Kölner Dom. Das Bild kann bei weitem nicht vermitteln wie es ist inmitten dieses Glanzes zu stehen.

Stellt es Euch (deshalb) bitte trotzdem vor...

Es geht los

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Ich glaube, es geht jetzt wirklich langsam los. Auch bei mir. Was...? Na, das Weihnachtsgefühl.

Spätestens seit ich heute am späten Nachmittag nach dem Einkauf bei unserem Stadtmetzger durch die vorabendlich und -weihnachtlich erleuchtete Einkaufsstraße ging, ist es wieder da, dieses Weihnachtsgefühl.

Oder vielleicht sind es dann doch erst einmal die vielen Lichter, die geschmückten Fenster und die kleinen Verkaufsstände, die das Bild der Stadt verändern und in mir so etwas wie Vorfreude auf die nächsten Wochen aufkommen lassen.

Im letzten Jahr ist mir das etwas zu kurz gekommen: Es reicht eben doch nicht sich vorzunehmen, mal am Abend durch die Stadt zu schlendern, man muss es auch tun! Das heute war ein guter Anfang und bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich in das kleine Lichtermeer eingetaucht bin.

Zum Nachmachen empfohlen...

Zurückschauen erlaubt

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2011_11_01_Allerheiligen.jpgWann habt Ihr zuletzt an Eure Verstorbenen gedacht? Die Verwandten, die Freunde oder einfach die Menschen, die ein Stück Eures Lebensweges mit Euch gegangen sind?

Niemand muss an einem Tag wie heute auf den Friedhof gehen. Aber jeder von uns sollte kurz innehalten und seiner Toten gedenken.

Es ist wichtig zurückzuschauen, um das was kommt besser verstehen zu können: Das "wo komme ich her" erklärt nicht selten das "wo gehe ich hin".

Vergesst Eure Toten nicht. Sie werden immer ein Teil von Euch sein.

Happy Halloween

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Rechtzeitig zu Halloween ist unser aktueller Song "Süßes oder Saures" fertig geworden. Vielen Dank an Annika für Ihre wunderbare Stimme!

Happy Halloween!

Denkzeit

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Gut, dass es Tage gibt, an denen man genügend Zeit hat, über seine Fehler nachzudenken. 

Erwähnenswertes Fotomotiv

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2011_10_20_Antwerpen_03.jpg572 m x 4,3 m. Das ist keine Rechenaufgabe, sondern das sind die Abmessungen des Sint Annatunnels in Antwerpen. Als Fußgängertunnel in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts angelegt, um die Schlafstadt jenseits der Schelde mit dem Stadtzentrum von Antwerpen zu verbinden, dient er noch heute genau diesem Zweck. Allerdings auch Passanten und Sportlern, die in ihm - immerhin gut 30 m unter dem Fluss - wettergeschützt spazieren oder joggen. In dieser Welt sicherlich nicht einzigartig, aber dennoch als Nachtrag zur letzten Reise erwähnenswert.

Umherstreunenden wie mir gereicht er übrigens als Fotomotiv.

Nicht fair

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2011_10_17_Antwerpen_1.jpgEine andere Stadt, ein Hotel wie viele andere zuvor. Ich war schon einmal hier. Das hatte ich komplett verdrängt.

Während eines abendlichen Spazierganges durch die Altstadt mit einem Einheimischen wird mir klar, wie wenig ich über diese Stadt weiß. Und dass ich sie mit Vorurteilen überzogen habe.

Nicht fair.

Steve's Message

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Mit Steve Jobs ist einer der größten Visionäre unserer Zeit verstorben. Diesen Song habe ich ihm gewidmet.

Hamburgs Hamburger

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2011_09_26_Hamburg_4.jpgIch bleibe bis auf Weiteres bei meiner Maxime: Wo immer Du bist - esse das, was die Leute vor Ort essen, esse etwas Typisches!

Das hier habe ich immer schon mal machen wollen: Hamburger in Hamburg essen. Gewünscht - getan. In Hamburgs neu eröffneten Hard Rock Café schmeckts.

Oktoberfest für Anfänger

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2011_09_11_Rosenheim.jpg

Das Rosenheimer Herbstfest, das wir heute besuchten - lokal auch "Wiesn" genannt -, ist das größte Volksfest der Gegend. Dieses Jahr feierte es sein 150. Jubiläum und lockte bislang nicht weniger als 1 Millionen Zuschauer an.

Wikipedia weiß: "Im Gegensatz zum Münchener Oktoberfest, das sich historisch bedingt entwickelte, entwickelte sich das Rosenheimer Herbstfest vom landwirtschaftlichen Bezirksfest mit Industrieschau zum modernen Volksfest. Die Loretowiese, ein freies Stück Wiese vor den Toren des damaligen Rosenheim, schien dafür wie geschaffen. Sie war bereits im Mittelalter Schauplatz von Jahrmärkten, Volksbelustigungen und öffentlichen Hinrichtungen."

Hinrichtungen gab's heute keine, aber eine zünftige Stimmung in und um die Zelte herum. Für mich, der noch nie auf der "Münchener Wiesn" war, ein guter Einstieg; quasi Oktoberfest für Anfänger...

Retro-Foto

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2011_08_22_Hipstamatic.jpgAls mir ein Kollege kürzlich berichtete, er wolle künftig wieder analog Fotografieren, dachte ich zunächst an einen Scherz. Doch er meinte es ernst und empfahl mir eine interessante App für das iPhone, das die damit gemachten Fotos "analog" ausschauen lässt. Quasi so, als seinen die Aufnahmen mit einer klassischen Kamera gemacht.

Das hier abgeildete Foto habe ich dann mit einer von ihm empfohlenen Kombination aus Objektiv und Film - beides ist in der App frei wählbar - gemacht und bin von der Wirkung der Effekte begeistert. Die Bilder schauen wirklich ein wenig so aus, wie unsere Fotos, die wir früher mit unseren "Ritsch-Ratsch-Klick"-Kameras machten. Erinnert Ihr Euch?

Dass uns Stile dieser Art so angenehm sind, hat sicher etwas mit den guten Erinnerungen, die wir an unsere eigene Vergangenheit haben, zu tun. Da, wo Papa Fotos mit der guten alten Voigtländer machte, an Weihnachten oder in den damals eher seltenen Urlauben.

Egal wie. Schön anzuschauen sind sie, die Aufnahmen im "Retro-Stil".

Urlaubsfrage

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Bei einer Frage, die in diesen Tagen häufig gestellt wird, kann - und sollte - man durchaus auf die Formulierung achten:

"Wie war Euer Urlaub?" ist eine offen gestellte Frage, die das Gegenüber zwingt ausführlich zu antworten.

Auf die Frage "hatten Sie einen schönen Urlaub?" hingegen entgegnet man leicht "ja" und muss nicht detailiert antworten. (Bei einem "nein" schaut das allerdings schon wieder ein wenig anders aus...)

Auch wenn man annehmen darf, dass der Urlaubsrückkehrer diese Frage bereits häufiger gestellt bekam, zum Beispiel der Stammitaliener, der nach seinem Urlaub sein Lokal wieder geöffnet hat, empfiehlt es sich zweitere Alternative zu wählen.

Schon mal drüber nachgedacht?

Schon gehört?

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Warum sind Rockkonzerte so gefährlich für das Gehör? Weil man sich während der Darbietung so anschreien muss, wenn man sich austauschen will.

Mir ist das heute aufgefallen, dass die Musik allein gar nicht so weh tut, wie der Nachbar der Dir ein begeistertes "GEIL, 'NE" ins Ohr brüllt.

Von Schnauze und Stolz

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Zum Abschluss unserer Reise eine kurze Zusammenfassung dessen, was uns an Berlin aufgefallen ist:

Die Berliner Schnauze lebt. Man begegnet ihr jedoch seltener. Früher, will sagen vor dem Mauerfall, wurde man in jedem Restaurant, in jedem Taxi und an jeder Ecke in der den Berlinern so typischen Art angebellt. Das ist heute nicht mehr so. Die Dialekte haben sich verändert: Es wird gesächselt, man spricht mit hartem norddeutschen Einschlag, genauso wie mit hartem ostischen "R" und südöstlichem Einschlag. Es liegt nahe anzunehmen, dass die Stadt durch den Verlust der "Inselstellung", die Berlin seinerzeit hatte, für Auswärtige an Attraktivität zugenommen hat. Die von uns wahrgenommene Identität hat darunter gelitten.

Dessen ungeachtet scheint Berlin nach wie vor stolz auf sich zu sein. Die Geschichte der Stadt ist ohnehin allgegenwärtig. Und doch zeigen ungezählte Abbildungen in Hotels, Gaststätten, öffentlichen Gebäuden und Räumen Bilder der nach dem Weltkrieg zerstörten Stadt. Man will das Erlebte und das Geschehen nicht in Vergessenheit geraten lassen. Und man ist stolz auf das Erreichte.

Das Berlin, das wir in den 80er Jahren wahrgenommen haben existiert heute nur noch in Kreuzberg. Hier gibt es nach wie vor Kultur und Subkultur, Berliner Eingeborene und Zugezogene, Vermögende und Arme, die Lauten, Extrovertierten und die Leisen, die man fast nicht bemerkt, alle dicht beieinander und miteinander. Es ist Schmelztiegel, wie es früher ganz Berlin war. Dort in Kreuzberg haben wir das Berlin-Gefühl dann doch noch einmal gehabt.

Zum ersten Blogeintrag schließt sich der Kreis: Berlin ist immer wieder eine Reise wert, auch und insbesondere weil sich diese Stadt weiter verändert, und das mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit. Und doch bleibt es immer "Berlin".

Im Osten viel Neues

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2011_07_06_East Side Gallery.jpgDer Osten Berlins ist ja eigentlich die Mitte. So war es schon immer. Nur für uns Wessis war Mitte immer im Osten und unsere Mitte war der Kudamm. Egal. Heute jedenfalls waren wir in Berlin-Mitte, wenngleich wir am Bundestag gestartet sind und der liegt ja noch in Tiergarten, wohl aber hart an der Grenze zur östlichen Mitte. Hier also das Protokoll des heutigen Tages, von morgens bis abends:

  • Kuppel des Bundestages
  • durchdacht bis gigantisch
  • informativ bis aha
  • aufsteigend bis oben
Alexanderplatz
  • alt bis überlebt
  • schmutzig bis anstössig
  • sozialistisch bis vergessen
Hackesche Höfe
  • beschaulich bis piktoresk
  • ruhig bis erholsam
  • inspirierend bis euphorisierend
East Side Gallery
  • Kunst bis zum Abwinken
  • emotional bis überwältigend
  • erschreckend bis ernüchternd
Kreuzberg (meine alte Wirkungsstätte)
  • bunt bis schrill
  • multikulti bis galaktisch
  • schräg bis zum freien Fall
Gendarmenmarkt
  • elegant bis pompös
  • sachlich bis erheiternd
  • historisch bis modern
Galeries Lafayette
  • überwältigend bis erschlagend
  • klimatisiert bis unterkühlt
  • vollständig bis Gü *
* Gü ist ein englischer Kuchenhersteller, dessen Produkte man in Deutschland ausschließlich bei Lafayette erhält. Sehr empfehlenswert: Cheesecakes Zestés au Citron

Gegessen haben wir neben unserem Käsekuchen auch am Abend noch: Bei Capone, zum dritten Mal innerhalb von nur drei Tagen. Insofern gibt's im Westen mal nichts Neues...

Goldene Momente

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2011_07_05_Goldene Else.jpgDie goldenen Momente Berlins heute:

"I am from Brazil" sagte der schwergewichtige Mann, den wir auf der Aussichtsplattform der Siegessäule 64 m über dem Großen Stern trafen. Er war entgegen unserer Erwartung der Erste oben, obwohl wir uns unmittelbar nach der Öffnung an den anstrengenden Aufstieg gemacht hatten. Rätselhaft.

Belustigend dann unser Besuch am Schloss Bellevue. Schon auf dem Weg dorthin hörten wir, wie unser Bundespräsident in der bekannten Radio-Commedy nach seiner Frau ruft: "Bettina? Bettina??", doch sie hört ihn nicht. Kein Wunder bei dieser imposanten Größe des Schlosses. Auch eine Schulklasse bestaunte das ehrwürdige Gebäude, während ihr Lehrer zahlreiche Fragen stellte. Eine davon - genauer die darauf folgende Antwort - hatte es uns angetan: "Was war der Bundespräsident vorher?" Ein Schüler: "Horst."

"Curry 36 am Mehringdamm - da gibt es Berlins beste Currywurst", riet uns ein Kollege. Und er sollte Recht behalten. Gute Wurst (ohne Darm, d.h."ossiart") und lustiges Thekenpersonal. Schon bei der Bestellung der hier üblichen doppelten Portionen wird's eng: "Wat willst denn: Ein mal zweehe oder zwee mal eehne?" Genau genommen wollten wir zwei mal zwei und das haben wir dann auch vermitteln können. Die Colaflasche übergab er mir pfandfrei mit den Worten "Die hätt ick jerne wieder, wa? Palimm-palimm, Du weeßt schon..." und spielte auf den alten Hallervorden-Sketch an.

Auf dem Weg zu Abendessen treffen wir überraschenderweise meinen alten Freund Jochen am Kudamm. Auf meine Frage, was er in Berlin mache, antwortete er, dass er bereits 20 Jahre hier lebe und arbeite. Mir war's als hätte ich ihn erst kürzlich daheim gesehen...

Das Abendessen selbst genossen wir bei Capone, einem Italiener am Kudamm. Vielleicht eher für Touristen gemacht, aber wirklich gut. (Das eine schließt leider häufig das andere aus.) Dieses Restaurant hatte uns unser Freund Roman aus Bochum empfohlen. Er war letztes Jahr einige Tage mit seiner Familie hier in Berlin und hat dort jeden Abend gegessen, so begeistert waren sie von Küche und Atmosphäre. Wir hielten dies mit Verlaub gesagt für etwas übertrieben, müssen aber mittlerweile eingestehen, dass auch wir heute Abend bereits das zweite Mal dort gegessen haben: Auch gestern waren wir schon dort. Mal sehen, wo wir morgen essen...

Goldene Momente, allenthalben.

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