Neues in der Kategorie Marketing
"Lohas steht für "Lifestyle of Health and Sustainability", dem
Lebensstil, der sich an Gesundheit und Nachhaltigkeit orientiert. Er
gilt heute u.a. als Synonym für Strategischen Konsum, Wertschätzung und
Dankbarkeit."
Verrückt genug, wie aus der Gesamtheit der Konsumenten immer wieder Fraktionen herausdefiniert werden, die in ihren Eigenschaften und ihren Ansprüchen eine bespielbare Homogenität aufweisen.
Völlig normal hingegen, dass ich jeden Tag etwas dazulernen kann.
Verrückt genug, wie aus der Gesamtheit der Konsumenten immer wieder Fraktionen herausdefiniert werden, die in ihren Eigenschaften und ihren Ansprüchen eine bespielbare Homogenität aufweisen.
Völlig normal hingegen, dass ich jeden Tag etwas dazulernen kann.
"Kaltakquise" nennt man "die Erstansprache eines potenziellen Kunden, zu dem bisher keine Geschäftsbeziehungen bestanden."
Was bei Wikipedia so harmlos klingt, raubt Ressourcen. Täglich rufen tausende von Telefonverkäufer tausende von nicht interessierten Menschen an und drängen ihnen unverlangte Angebote auf. Das ist im privaten Bereich nicht anders als im Geschäftlichen. Gerade im Büro begegne ich diesen Telefon-Klinkenputzern in nervaufreibender Häufigkeit.
Es ist meist nahezu unmöglich sich ihnen zu entziehen: Schlau geschult geben sie ihrem Opfer kaum Gelegenheit das Gespräch zu beenden, bevor nicht alle - wirklich alle - Aspekte eingehend dargestellt wurden.
Durch einen Zufall habe ich endlich einen Ausweg aus unerwünschten Offerten dieser Art entdeckt. Eine einzige Formulierung genügt offenbar, den Verkäufer am anderen Ende der Leitung zu stoppen: "Ich fasse nicht, wie wenig Sie über mich/uns wissen."
Dieser Satz - ich hatte heute mehrfach Gelegenheit ihn auszuprobieren - bringt die Akquisiteure in eine für sie unvorhersehbare und nicht zu parierende Lage: Natürlich wissen sie nichts über ihr Gegenüber! Es wäre viel zu aufwändig sich über jede Person auf der Anrufliste zu informieren, bevor man sie anruft.
In die allgemeine Verwunderung lässt sich leicht ein: "Glauben Sie mir - ich habe wirklich kein Interesse" einstreuen, was die meisten Telefonjoker dazu bringt das Gespräch eiligst zu beenden.
Versucht es einmal. Es macht sogar ein wenig Spaß sie vorher reden zu lassen, denn ihr wisst von Beginn an: Aus der Nummer bin ich schneller raus, als du denkst!
Was bei Wikipedia so harmlos klingt, raubt Ressourcen. Täglich rufen tausende von Telefonverkäufer tausende von nicht interessierten Menschen an und drängen ihnen unverlangte Angebote auf. Das ist im privaten Bereich nicht anders als im Geschäftlichen. Gerade im Büro begegne ich diesen Telefon-Klinkenputzern in nervaufreibender Häufigkeit.
Es ist meist nahezu unmöglich sich ihnen zu entziehen: Schlau geschult geben sie ihrem Opfer kaum Gelegenheit das Gespräch zu beenden, bevor nicht alle - wirklich alle - Aspekte eingehend dargestellt wurden.
Durch einen Zufall habe ich endlich einen Ausweg aus unerwünschten Offerten dieser Art entdeckt. Eine einzige Formulierung genügt offenbar, den Verkäufer am anderen Ende der Leitung zu stoppen: "Ich fasse nicht, wie wenig Sie über mich/uns wissen."
Dieser Satz - ich hatte heute mehrfach Gelegenheit ihn auszuprobieren - bringt die Akquisiteure in eine für sie unvorhersehbare und nicht zu parierende Lage: Natürlich wissen sie nichts über ihr Gegenüber! Es wäre viel zu aufwändig sich über jede Person auf der Anrufliste zu informieren, bevor man sie anruft.
In die allgemeine Verwunderung lässt sich leicht ein: "Glauben Sie mir - ich habe wirklich kein Interesse" einstreuen, was die meisten Telefonjoker dazu bringt das Gespräch eiligst zu beenden.
Versucht es einmal. Es macht sogar ein wenig Spaß sie vorher reden zu lassen, denn ihr wisst von Beginn an: Aus der Nummer bin ich schneller raus, als du denkst!
Die DTM zeigte sich auch heute hier in Hockenheim von ihrer unterhaltsamsten Seite. Obwohl die Meisterschaft bereits entschieden ist werden die Protagonisten gefeiert. Die Organisatoren fahren Stars wie Mika Mäkkinnen oder die Band Juli auf und tun alles, um attraktiv zu sein.
Es zeigt sich, dass es sich durchaus lohnt, etwas mehr zu bieten, als die Menschen erwarten.
Das Phänomen der DTM - einer Rennserie mit derzeit nur zwei teilnehmenden Marken - ist, dass sie noch existiert. Die kommende Saison verspricht jedoch noch interessanter zu werden. Denn morgen präsentiert BMW sein Fahrzeug, mit dem sie in die DTM zurück kehren wollen. Man darf also gespannt sein...
Als ich neulich in die Telefon-Warteschleife bei unserer Werbeagentur geriet, hörte ich dort eine - für eine Werbeagentur - ungewöhnlich gewöhnliche Pausenmusik, irgend eine Melodie, die es kostenlos zur Telefonanlage dazu gibt. Bei einer Spedition oder beim Notar um die Ecke hätte ich mich über diese einfache Musik nicht gewundert, aber bei einer Werbeagentur schon.
Als sich meine Gesprächspartnerin dann schließlich meldete, sprach ich sie auf die schnöde Musik an. Sie entgegnete, dass ihnen bewusst sei, dass diese Mucke einer Agentur - vor allem ihrer Agentur - nicht würdig sei. Allerdings, so räumte sie ein, sei ihnen das nicht so wichtig, schließlich müssten die Mitarbeiter der Agentur die Musik selbst ja nicht hören.
Wieder einmal eine für unsere Agentur - wie gewöhnlich - ungewöhnliche Antwort.
Als sich meine Gesprächspartnerin dann schließlich meldete, sprach ich sie auf die schnöde Musik an. Sie entgegnete, dass ihnen bewusst sei, dass diese Mucke einer Agentur - vor allem ihrer Agentur - nicht würdig sei. Allerdings, so räumte sie ein, sei ihnen das nicht so wichtig, schließlich müssten die Mitarbeiter der Agentur die Musik selbst ja nicht hören.
Wieder einmal eine für unsere Agentur - wie gewöhnlich - ungewöhnliche Antwort.
Aus aktuellem Anlass hier noch einmal eine sehr treffende Definition für "Innovation":
Auf die Frage, wieviel Marktforschung er in die Entwicklung des iPads hat einfließen lassen, antwortete Steve Jobs: "Keine. Es ist nicht der Job der Konsumenten zu wissen, was sie wollen. Das ist mein Job."
Diese Woche trat Steve Jobs als Geschäftsführer von Apple zurück.
Auf die Frage, wieviel Marktforschung er in die Entwicklung des iPads hat einfließen lassen, antwortete Steve Jobs: "Keine. Es ist nicht der Job der Konsumenten zu wissen, was sie wollen. Das ist mein Job."
Diese Woche trat Steve Jobs als Geschäftsführer von Apple zurück.
Merke:
Allen Ratschlägen liegt eines zugrunde: Erst denken, dann machen.
- Fahre nie mit dem Auto los, ohne zu wissen, wo Du hin willst, auch wenn Du eigentlich kein festes Ziel hast.
- Besuche nie einen Freund, ohne Dich vorher anzukündigen, auch wenn Du eigentlich dort jederzeit hin kommen darfst.
- Gehe nie in eine Pressekonferenz, ohne vorher darüber nachgedacht zu haben, was Du sagen würdest, wenn man Dich was fragt, auch wenn Du eigentlich gar nicht gefragt werden sollst.
Allen Ratschlägen liegt eines zugrunde: Erst denken, dann machen.
Mike ist ein guter Freund von mir und dazu noch ein begnadeter Gestalter. Alles, was Werbung und Kommunikation angeht sprudelt nur so aus ihm heraus. Ich bewundere ihn ob seiner schier unerschöpflichen Kreativität.
Neulich hatte ich das Vergnügen ihn bei seiner Arbeit zu beobachten und ich war wieder einmal überrascht, wie leicht ihm die Dinge von der Hand gingen. Meine anerkennenden Worte wies er freundlich relativierend zurück und sagte: "Es muss nicht alles immer 'Große Kunst' sein. Die 'Große Kunst' ist es, alles immer zur rechten Zeit fertigstellen zu können."
So hatte ich das noch gar nicht betrachtet. Letztlich - so denke ich - führt diese Haltung zu einem gewissen Pragmatismus, der erfolgreich zu machen scheint. Jedenfalls meinen Freund Mike...
Neulich hatte ich das Vergnügen ihn bei seiner Arbeit zu beobachten und ich war wieder einmal überrascht, wie leicht ihm die Dinge von der Hand gingen. Meine anerkennenden Worte wies er freundlich relativierend zurück und sagte: "Es muss nicht alles immer 'Große Kunst' sein. Die 'Große Kunst' ist es, alles immer zur rechten Zeit fertigstellen zu können."
So hatte ich das noch gar nicht betrachtet. Letztlich - so denke ich - führt diese Haltung zu einem gewissen Pragmatismus, der erfolgreich zu machen scheint. Jedenfalls meinen Freund Mike...
Dass es auch anders geht - und ich beziehe mich hierbei auf den Eintrag von gestern - hat unser heutiger Besuch in einem weiteren Autohaus gezeigt.
Zunächst sind wir Minuten lang durch den wohlgeordneten Ausstellungsraum geschritten, ohne dass die Verkäufer, die sich in einem der Büros zusammen gerottet hatten und dort lautstark über die Ereignisse der letzten Tage konferierten, überhaupt Notiz von uns genommen hätten. Erst als wir bereits im Begriff waren zu gehen, wurden wir von einem der Verkäufer angesprochen und in ein Gespräch verwickelt.
Dieses Gespräch begann locker-flapsig-unverbindlich und hätte aus unserer Sicht auch nicht weiter vertieft werden müssen; schließlich hatten wir alles gesehen und wollten gehen. Überraschenderweise saßen wir nur wenige Minuten später im Büro des Verkäufers und verhandelten über Probefahrttermin, Preise und Inzahlungnahme. Nach der Schelte des gestrigen Tages muss ich Abbitte leisten: Dass mich mal ein Autoverkäufer von gänzlichem Desinteresse zu einem überzeugten Interesse umstimmen hätte können, hätte ich nicht für möglich gehalten.
Ob der Wagen hält, was der Verkäufer versprochen hat, das werden wir dann morgen bei der so eigentlich nicht geplanten Probefahrt versuchen herauszufinden...
Zunächst sind wir Minuten lang durch den wohlgeordneten Ausstellungsraum geschritten, ohne dass die Verkäufer, die sich in einem der Büros zusammen gerottet hatten und dort lautstark über die Ereignisse der letzten Tage konferierten, überhaupt Notiz von uns genommen hätten. Erst als wir bereits im Begriff waren zu gehen, wurden wir von einem der Verkäufer angesprochen und in ein Gespräch verwickelt.
Dieses Gespräch begann locker-flapsig-unverbindlich und hätte aus unserer Sicht auch nicht weiter vertieft werden müssen; schließlich hatten wir alles gesehen und wollten gehen. Überraschenderweise saßen wir nur wenige Minuten später im Büro des Verkäufers und verhandelten über Probefahrttermin, Preise und Inzahlungnahme. Nach der Schelte des gestrigen Tages muss ich Abbitte leisten: Dass mich mal ein Autoverkäufer von gänzlichem Desinteresse zu einem überzeugten Interesse umstimmen hätte können, hätte ich nicht für möglich gehalten.
Ob der Wagen hält, was der Verkäufer versprochen hat, das werden wir dann morgen bei der so eigentlich nicht geplanten Probefahrt versuchen herauszufinden...
Unbemerkt haben wir heute zu meiner eigenen Verblüffung einige Autohäuser besucht. Man ließ uns durch die Ausstellungsräume flanieren, Prospekte studieren, Probesitzen und durch Kofferräume kriechen ohne überhaupt Notiz von uns zu nehmen. Wenigstens die Frage, ob oder wie man uns helfen könnte hätte ich erwartet. Da dies jedoch regelmäßig ausblieb konnten wir die Autohäuser ebenso unbemerkt verlassen, wie wir sie besucht haben.
Beim anschließenden Fitnesstraining im Studio bin ich auf eine nicht weniger überraschende, bislang ebenso unbemerkt wirkende physikalische Regel gestoßen: Es scheint einen Zusammenhang zwischen der Masse der Gewichte und meiner Besuchsfrequenz zu geben: Je seltener ich die Muckibude zum Krafttraining aufsuche, desto schwerer werden die Gewichte. Und plötzlich sind 20 kg schwer wie 40.
Nach diesen beiden Phänomenen überschreibe ich diesen Tag mit dem Stichwort "unbemerkt". Besserung dürfte sich indes nur einstellen, wenn die daran beteiligten Menschen sich ändern. Zum einen verkauft sich so kein Auto, zum anderen komme ich beim Training so auch nicht weiter.
Die Folgen beider Geschichten indes wären sicherlich nicht unbemerkbar...
Beim anschließenden Fitnesstraining im Studio bin ich auf eine nicht weniger überraschende, bislang ebenso unbemerkt wirkende physikalische Regel gestoßen: Es scheint einen Zusammenhang zwischen der Masse der Gewichte und meiner Besuchsfrequenz zu geben: Je seltener ich die Muckibude zum Krafttraining aufsuche, desto schwerer werden die Gewichte. Und plötzlich sind 20 kg schwer wie 40.
Nach diesen beiden Phänomenen überschreibe ich diesen Tag mit dem Stichwort "unbemerkt". Besserung dürfte sich indes nur einstellen, wenn die daran beteiligten Menschen sich ändern. Zum einen verkauft sich so kein Auto, zum anderen komme ich beim Training so auch nicht weiter.
Die Folgen beider Geschichten indes wären sicherlich nicht unbemerkbar...
Heute rief mich ein Kollege an um mir mitzuteilen, dass er in Kürze an einer Podiumsdiskussion bei einer Veranstaltung der hiesigen IHK teilnehmen werde. Vor geladenen Gästen würde man zu aktuellen demografischen Themen Erfahrungen austauschen wollen. Die Gäste, so mein Kollege, bestünden im wesentlichen aus Vertretern anderer Firmen des Wirkungskreises der IHK.
Im Rahmen seiner Teilnahme sei ihm auch die Möglichkeit eingeräumt worden, Informationsmaterial über das von ihm vertretene Unternehmen auszulegen. Darum habe er sich an mich gewandt.
Ich fragte ihn, welche Botschaft er denn angesichts dieser Zielgruppe dort zu platzieren gedenke und was er genau über unser Unternehmen vermitteln wolle? Darauf hin war es am anderen Ende der Leitung eine Weile still. "Nun", so räumte mein Kollege ein, "das weiß ich auch nicht so recht." Im Grunde genommen kenne man sich und es bedürfe eigentlich keinerlei weiterer Information. Ganz im Gegenteil: Im Hinblick auf Personalfragen stünde man durchaus in einer gewissen Konkurrenzsituation zueinander.
"Also können wir dort keine relevante Zielgruppe ausmachen" fragte ich und nach kurzer Bedenkzeit stimmt er zu. "Unter diesen Voraussetzungen würde ich von dem Angebot Informationsmaterial auszulegen keinen Gebrauch machen" schlug ich vor. "So gesehen haben Sie recht" entgegnete mein Kollege, noch immer ein wenig überrascht über die verblüffend einfache Logik.
Schon vor geraumer Zeit hat das Dieter Nuhr in einer treffend knappen Aussage auf den Punkt gebracht: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten." Ich gebe zu, dass diese Formulierung die Sachlage nicht vollständig trifft, denn mein Kollege ist in den für diese Podiumsdiskussion wichtigen Themen ohne Zweife über alle Maßen berufen. Aber im Kern hat der Nuhr schon recht.
Im Rahmen seiner Teilnahme sei ihm auch die Möglichkeit eingeräumt worden, Informationsmaterial über das von ihm vertretene Unternehmen auszulegen. Darum habe er sich an mich gewandt.
Ich fragte ihn, welche Botschaft er denn angesichts dieser Zielgruppe dort zu platzieren gedenke und was er genau über unser Unternehmen vermitteln wolle? Darauf hin war es am anderen Ende der Leitung eine Weile still. "Nun", so räumte mein Kollege ein, "das weiß ich auch nicht so recht." Im Grunde genommen kenne man sich und es bedürfe eigentlich keinerlei weiterer Information. Ganz im Gegenteil: Im Hinblick auf Personalfragen stünde man durchaus in einer gewissen Konkurrenzsituation zueinander.
"Also können wir dort keine relevante Zielgruppe ausmachen" fragte ich und nach kurzer Bedenkzeit stimmt er zu. "Unter diesen Voraussetzungen würde ich von dem Angebot Informationsmaterial auszulegen keinen Gebrauch machen" schlug ich vor. "So gesehen haben Sie recht" entgegnete mein Kollege, noch immer ein wenig überrascht über die verblüffend einfache Logik.
Schon vor geraumer Zeit hat das Dieter Nuhr in einer treffend knappen Aussage auf den Punkt gebracht: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten." Ich gebe zu, dass diese Formulierung die Sachlage nicht vollständig trifft, denn mein Kollege ist in den für diese Podiumsdiskussion wichtigen Themen ohne Zweife über alle Maßen berufen. Aber im Kern hat der Nuhr schon recht.
Ich hätte es fotografieren sollen, als sich heute viele hundert Menschen vor dem Eingang zur Equitana in Essen drängten. Der Grund für diesen Stau: An diesem Eingang gab es drei verschiedene Eingangstüren, die man je nach erworbenem Ticket gezielt anzusteuern hatte.
"Je nach Ticket" bedeutet, dass es unterschiedliche Eintrittskarten mit unterschiedlichen Zugangssystemen gab: Die herkömmliche, an der Kasse erworbene Karte, die "Print at Home"-Karte, die "Handy-Karte", die "VIP-Karte" und noch zwei weitere, an die ich leider mich nicht mehr erinnern kann. Und jeder dieser verschiedenen Karten war ein spezieller Eingang zugeordnet.
Ein Leichtes sich vorzustellen, dass nah vor den Türen wildes Kreuzen den Fluss in die Ausstellungshalle dramatisch verlangsamte. Zugleich und in kausaler Folge stauten sich die Besucher zurück durch den gesamten Eingangsbereich.
Dass es verschiedene Karten geben muss ist klar: Karten, die an der Tageskasse gekauft sowie die, die im Internet erstanden wurden. Interessant sicher auch die Zugangscodes, die man sich auf das Handy laden kann. Aber warum die verschiedenen Karten auf unterschiedlichen Zugangssystemen beruhten, das weiß sicher nur der Veranstalter.
Ich jedenfalls habe, nachdem ich meinen Gutschein in eine Karte getauscht hatte - mehr als 20 Minuten gebraucht um die Zugangskontrolle zu passieren. Und das hat mir eindeutig zu lange gedauert. Wenn es Zweck der Zielgruppen orientierten Ticket-Vielfalt war, möglichst vielen Bedürfnissen individuell gerecht zu werden, wurde dieser gute Wille spätestens beim nicht ausgereiften Zugangssystem verspielt.
Unnötig eigentlich.
"Je nach Ticket" bedeutet, dass es unterschiedliche Eintrittskarten mit unterschiedlichen Zugangssystemen gab: Die herkömmliche, an der Kasse erworbene Karte, die "Print at Home"-Karte, die "Handy-Karte", die "VIP-Karte" und noch zwei weitere, an die ich leider mich nicht mehr erinnern kann. Und jeder dieser verschiedenen Karten war ein spezieller Eingang zugeordnet.
Ein Leichtes sich vorzustellen, dass nah vor den Türen wildes Kreuzen den Fluss in die Ausstellungshalle dramatisch verlangsamte. Zugleich und in kausaler Folge stauten sich die Besucher zurück durch den gesamten Eingangsbereich.
Dass es verschiedene Karten geben muss ist klar: Karten, die an der Tageskasse gekauft sowie die, die im Internet erstanden wurden. Interessant sicher auch die Zugangscodes, die man sich auf das Handy laden kann. Aber warum die verschiedenen Karten auf unterschiedlichen Zugangssystemen beruhten, das weiß sicher nur der Veranstalter.
Ich jedenfalls habe, nachdem ich meinen Gutschein in eine Karte getauscht hatte - mehr als 20 Minuten gebraucht um die Zugangskontrolle zu passieren. Und das hat mir eindeutig zu lange gedauert. Wenn es Zweck der Zielgruppen orientierten Ticket-Vielfalt war, möglichst vielen Bedürfnissen individuell gerecht zu werden, wurde dieser gute Wille spätestens beim nicht ausgereiften Zugangssystem verspielt.
Unnötig eigentlich.
Newsletter und ich - wir passen nicht wirklich zusammen. Das liegt vermutlich daran, dass Newsletter meist nicht die in sie gestellten Erwartungen erfüllen: Statt zu informieren werben sie mehr oder weniger unverblümt für die Produkte und Leistungen ihres Verfassers.
Heute erhielt ich einen Newsletter der trotz seines offensichtlich aquisitorischen Inhalts mein Interesse fand: Ein Fachverlag bot kostenlos den Download aktueller Whitepaper von Forrester Research an, zu dem zu einem Thema, das mich interessierte.
Als ich dann auf der in dem Newsletter verlinkten - durchaus vertrauenswürdigen - Seite angelangt war, sah ich mich zunächst mit der Notwendigkeit der Erfassung meiner persönlichen Daten konfrontiert. Dagegen hätte ich - bei diesem Anbieter - im Grunde genommen nichts gehabt. Dann aber habe ich mir die Bedingungen zur Einverständniserklärung der Nutzung meiner Daten angesehen und was ich da lesen musste hat mir nicht gefallen: Durch das kleine Häkchen hätte ich nicht näher bezeichneten Drittanbietern die Nutzung meiner Daten genehmigt.
Diese Erfahrung hat mir wieder einmal die Augen geöffnet - in zweierlei Hinblick: Newsletter werden entgegen jeder Vernunft immer noch völlig falsch eingesetzt: Zur Werbung und nicht zur sachlich informativen Kundenbindung. Und: Auch bekannten Anbietern sollte man nur nach genauer Prüfung persönliche Daten übermitteln - oder eben besser nicht.
Zwar wären kein Kosten entstanden, aber was genau kostet eigentlich Privatsphäre?
Heute erhielt ich einen Newsletter der trotz seines offensichtlich aquisitorischen Inhalts mein Interesse fand: Ein Fachverlag bot kostenlos den Download aktueller Whitepaper von Forrester Research an, zu dem zu einem Thema, das mich interessierte.
Als ich dann auf der in dem Newsletter verlinkten - durchaus vertrauenswürdigen - Seite angelangt war, sah ich mich zunächst mit der Notwendigkeit der Erfassung meiner persönlichen Daten konfrontiert. Dagegen hätte ich - bei diesem Anbieter - im Grunde genommen nichts gehabt. Dann aber habe ich mir die Bedingungen zur Einverständniserklärung der Nutzung meiner Daten angesehen und was ich da lesen musste hat mir nicht gefallen: Durch das kleine Häkchen hätte ich nicht näher bezeichneten Drittanbietern die Nutzung meiner Daten genehmigt.
Diese Erfahrung hat mir wieder einmal die Augen geöffnet - in zweierlei Hinblick: Newsletter werden entgegen jeder Vernunft immer noch völlig falsch eingesetzt: Zur Werbung und nicht zur sachlich informativen Kundenbindung. Und: Auch bekannten Anbietern sollte man nur nach genauer Prüfung persönliche Daten übermitteln - oder eben besser nicht.
Zwar wären kein Kosten entstanden, aber was genau kostet eigentlich Privatsphäre?
Zu meinen täglichen Aufgaben gehört es Fotos zu erstellen, bzw. deren Erstellung zu begleiten. Meist fotografieren wir dann - wie wir sagen - unter Laborbedingungen: Wir gehen ins Studio und stellen dort mit vorbereiteten Requisiten die Wirklichkeit nach. Das klingt kompliziert, ist aber meist wesentlich einfacher, als an Originalschauplätzen zu arbeiten, weil dies mit langwierigeren Vorbereitungen, mit Reisen und damit unweigerlich mit höheren Kosten verbunden ist.
Grotesk mutet dann jedoch an, dass der "Preis", den wir für die Arbeit im Studio zahlen, dennoch meist höher ist als "on location". Trotz der an sich günstigeren Produktionsbedingungen rentiert sich ein so erstelltes Foto nicht immer: Es leidet unter einem Mangel an Authentizität.
Eigentlich müssen wir umdenken: Es geht nicht darum, ob sich der Aufwand lohnt ein Foto an einem Originalschauplatz zu machen oder nicht. Man muss sich fragen, ob man sich die geringere Glaubwürdigkeit der im Studio erstellten Abbildung leisten kann?
Grotesk mutet dann jedoch an, dass der "Preis", den wir für die Arbeit im Studio zahlen, dennoch meist höher ist als "on location". Trotz der an sich günstigeren Produktionsbedingungen rentiert sich ein so erstelltes Foto nicht immer: Es leidet unter einem Mangel an Authentizität.
Eigentlich müssen wir umdenken: Es geht nicht darum, ob sich der Aufwand lohnt ein Foto an einem Originalschauplatz zu machen oder nicht. Man muss sich fragen, ob man sich die geringere Glaubwürdigkeit der im Studio erstellten Abbildung leisten kann?
Manchmal spielt einem das Leben übel mit. So wie heute: Auf der Suche nach dem Tageshighlight, das thematisch in den Blogeintrag einfließen könnte, präsentieren sich derer plötzlich und unerwartet zwei.
Jetzt bin ich in der vermeintlich misslichen Situation mich entscheiden zu müssen, welches Thema den Sprung in den Blog schafft. Und wisst Ihr was? Wir nehmen heute einfach beide!
1. Bingo
'Bingo' rief ich heute, weil endlich etwas richtig gepasst hat. Im Büro. Ein bemerkenswerter Erfolg, auf den ich sicherlich an dieser Stelle noch eingehen werde. Später. Es traf mich heute Mittag, als ich die Tagespost sichtete, wie der Blitz: Völlig unerwartet und überraschend lag da die gute Nachricht inmitten von Werbung/Werbung/Werbung auf dem Tisch. Ich konnte es zunächst gar nicht fassen und so richtig habe ich es - denke ich - noch nicht begriffen. Aber: Ein gutes Gefühl!
2. Macho
Eine Straße durch die Felder laufend bin ich heute Abend dem späten Sonnenlicht nachgelaufen. In meinen Ohren dröhnte klassische Rockmusik und unter mir meine stampfenden Schritte. Stopp. Ganz so war es nicht. Was stimmt ist, dass ich heute Abend beim Joggen diesen wunderbaren Blick in die Natur hatte, den die Wintersonne überraschend warm färbte. 'Ein weiteres Highlight', dachte ich, und fühlte mich dann doch ganz kurz wie weiland Rocky Balboa.
So eine Überdosis Glück tut schon mal gut...
Jetzt bin ich in der vermeintlich misslichen Situation mich entscheiden zu müssen, welches Thema den Sprung in den Blog schafft. Und wisst Ihr was? Wir nehmen heute einfach beide!
1. Bingo
'Bingo' rief ich heute, weil endlich etwas richtig gepasst hat. Im Büro. Ein bemerkenswerter Erfolg, auf den ich sicherlich an dieser Stelle noch eingehen werde. Später. Es traf mich heute Mittag, als ich die Tagespost sichtete, wie der Blitz: Völlig unerwartet und überraschend lag da die gute Nachricht inmitten von Werbung/Werbung/Werbung auf dem Tisch. Ich konnte es zunächst gar nicht fassen und so richtig habe ich es - denke ich - noch nicht begriffen. Aber: Ein gutes Gefühl!
2. Macho
Eine Straße durch die Felder laufend bin ich heute Abend dem späten Sonnenlicht nachgelaufen. In meinen Ohren dröhnte klassische Rockmusik und unter mir meine stampfenden Schritte. Stopp. Ganz so war es nicht. Was stimmt ist, dass ich heute Abend beim Joggen diesen wunderbaren Blick in die Natur hatte, den die Wintersonne überraschend warm färbte. 'Ein weiteres Highlight', dachte ich, und fühlte mich dann doch ganz kurz wie weiland Rocky Balboa.
So eine Überdosis Glück tut schon mal gut...
Im Rahmen einer Hausmesse bei einem großen Händler wurde mir wieder einmal bewusst, wie erbaulich Arbeit mit Menschen sein kann, wenn man über interessante Dinge sprechen kann.
Im Dienste der Sache sind wir wieder einen Schritt vorangekommen.
Manches ist auch in dieser so transparenten Welt unerklärlich.
Das Internet bietet für viele Unternehmen eine Chance ein Geschäftsmodell zu etablieren oder das bestehende Geschäft über das Netz zu erweitern.
Viele Firmen haben diesen Weg erfolgreich bewältigt. Vor allem Versandhäuser haben die vielfältigen Vorteile erkannt und nutzen sie weidlich. Allerdings beweisen dabei nicht alle ein glückliches Händchen. Ein kurzer Abriss dessen, was mir jüngst passiert ist, als ich ein Geburtstagsgeschenk für meine Partnerin bestellen wollte:
Was wieder einmal bleibt ist die Erkenntnis, dass nicht jeder versteht mit den Erwartungen an das "www" und an "2.0" umgehen kann...
Das Internet bietet für viele Unternehmen eine Chance ein Geschäftsmodell zu etablieren oder das bestehende Geschäft über das Netz zu erweitern.
Viele Firmen haben diesen Weg erfolgreich bewältigt. Vor allem Versandhäuser haben die vielfältigen Vorteile erkannt und nutzen sie weidlich. Allerdings beweisen dabei nicht alle ein glückliches Händchen. Ein kurzer Abriss dessen, was mir jüngst passiert ist, als ich ein Geburtstagsgeschenk für meine Partnerin bestellen wollte:
- 04.01.2011 - Bestellung der Ware
- 08.01.2011 - Zugang zum Online-Bestellsystem nicht möglich
- 09.01.2011 - Username und Passwort unbekannt
- 09.01.2011 - Zugang zum Online-Bestellsystem nicht möglich
- 09.01.2011 - Nachfrage per Mail, warum Zugang zum System nicht möglich und wann die Ware geliefert wird
- 13.01.2011 - Falsche Ware wird geliefert
- 13.01.2011 - Reklamation der Ware erfolgt per Mail
- 14.01.2011 - Ware wird zurück geschickt
- 26.01.2011 - Antwort auf Reklamation vom Versandhaus, die Ware sei aufgrund eines Systemfehlers falsch geliefert worden, die Ersatzlieferung sei auf dem Weg, und dies zudem - und das sei die gute Nachricht versandkostenfrei.
Was wieder einmal bleibt ist die Erkenntnis, dass nicht jeder versteht mit den Erwartungen an das "www" und an "2.0" umgehen kann...
"Fußnoten" stellten früher sicher, dass das, was auf der jeweiligen Seite abgedruckt war, erläutert wird, dass man es besser versteht. Das diente nicht immer und unbedingt der Übersichtlichkeit, sicher aber dem Verständnis der Sache.
Die Texte, die wir heute unter eMails lesen, unten, unter dem Namen und dem Gruß des Absenders, sind sicher keine "Fußnoten" in diesem Sinne. Klar ist auch, dass diese Texte einen anderen Zweck erfüllen als die Fußnoten anno dazumal, sie erinnern mich dennoch daran.
Heute erhielt ich eine Mail in der mich einer dieser angehängten Texte amüsiert hat. Dieses Mail war eine Antwort auf eine Frage an einen Verlag. Ich wollte in Erfahrung bringen, wieviele Zeitschriften-Abos wir bei eben diesem Verlag derzeit haben. Die Antwort der Sachbearbeiterin war präzise und kurz zugleich: Keine. (Wir bezogen die Zeitschriften offenbar über eine nahegelegene Buchhandlung).
Der Fußnotentext dieser Mail bot dann - ungewollt treffsicher - Abonnements der Zeitschrift an und ergänzte die abschlägige Äußerung der vorangegangenen Mail überraschend zielgenau. Es schien so perfekt, so passend, dass ich zunächst nicht an einen Zufall glauben wollte.
Was dennoch wieder einmal bleibt ist die Erkenntnis, dass gewisse voreingestellte Automatismen gelegentlich überprüft werden sollten, auch wenn dann der Unterhaltungswert dieser Nachrichten spürbar sinken dürfte...
Die Texte, die wir heute unter eMails lesen, unten, unter dem Namen und dem Gruß des Absenders, sind sicher keine "Fußnoten" in diesem Sinne. Klar ist auch, dass diese Texte einen anderen Zweck erfüllen als die Fußnoten anno dazumal, sie erinnern mich dennoch daran.
Heute erhielt ich eine Mail in der mich einer dieser angehängten Texte amüsiert hat. Dieses Mail war eine Antwort auf eine Frage an einen Verlag. Ich wollte in Erfahrung bringen, wieviele Zeitschriften-Abos wir bei eben diesem Verlag derzeit haben. Die Antwort der Sachbearbeiterin war präzise und kurz zugleich: Keine. (Wir bezogen die Zeitschriften offenbar über eine nahegelegene Buchhandlung).
Der Fußnotentext dieser Mail bot dann - ungewollt treffsicher - Abonnements der Zeitschrift an und ergänzte die abschlägige Äußerung der vorangegangenen Mail überraschend zielgenau. Es schien so perfekt, so passend, dass ich zunächst nicht an einen Zufall glauben wollte.
Was dennoch wieder einmal bleibt ist die Erkenntnis, dass gewisse voreingestellte Automatismen gelegentlich überprüft werden sollten, auch wenn dann der Unterhaltungswert dieser Nachrichten spürbar sinken dürfte...
Ergänzend zum Eintrag von gestern: 8:30 Uhr fertig sein - haben wir nicht geschafft. Vielleicht haben wir uns ein wenig verschätzt was den Arbeitsaufwand anging, vielleicht waren wir aber auch ein wenig zu ehrgeizig und wollten es viel kompletter als notwendig machen.
Letztlich wurde die Fertigstellung ein Kraftakt, an dem wieder die "üblichen Verdächtigen" - gute, ehrenwerte und kompetente Kollegen - beteiligt waren. Zusammen haben wir es einmal mehr "gewippt" und durften mit dem Erreichten auch zufrieden sein.
Was wieder einmal bleibt ist die Erkenntnis, dass sich verschätzen und ein wenig ehrgeiziger zu sein nicht zwangsweise zum Scheitern führen muss. Jedenfalls nicht solange die "üblichen Verdächtigen" dabei sind...
Letztlich wurde die Fertigstellung ein Kraftakt, an dem wieder die "üblichen Verdächtigen" - gute, ehrenwerte und kompetente Kollegen - beteiligt waren. Zusammen haben wir es einmal mehr "gewippt" und durften mit dem Erreichten auch zufrieden sein.
Was wieder einmal bleibt ist die Erkenntnis, dass sich verschätzen und ein wenig ehrgeiziger zu sein nicht zwangsweise zum Scheitern führen muss. Jedenfalls nicht solange die "üblichen Verdächtigen" dabei sind...
Am Schrank hängt ein 16-seitiges Layout, das auf Bearbeitung wartet und morgen Früh um 8:30 Uhr fertig gesetzt sein muss. Was jetzt kommt nenne ich "Late-Nite-Einsatz" - so wie heute geschehen.
Und wenn man dann Prioritäten setzen muss fällt der Blog schon mal ein wenig sparsamer aus...

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