Neues in der Kategorie Musik

Get the Groove

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Wie einfach es ist Musik zu machen (oder besser gesagt bereits gemachte Musik neu zu arrangieren) zeigt die App "Groovemaker" für das iPhone. Das Suchtpotenzial dieses  Programmes und das ausgeklügelte Vertriebskonzept erzwingen, dass ich es hier einfach erwähnen muss. Ich habe es während des Urlaubs in Ägypten kennen und (größtenteils) bedienen gelernt und konnte mich phasenweise nicht davon lösen: Zu leicht ließen sich bemerkenswert professionell klingende Songs zusammenstellen.

Das Interessante daran - und das erläutert warum ich darüber schreibe - ist das Vertriebs- und Verkaufsmodell dahinter: Die App selbst - also die Software -, das Kernstück und zweifelsohne das, was dem Hersteller am meisten Arbeit gemacht haben muss, ist kostenlos (inklusive eines "Songs", d.h. einer ganzen Reihe von Samples, die man zu neuen Songs kombinieren kann). Erweiterungen, d.h. weitere Songs jedoch müssen käuflich erworben werden; das allerdings zu den im Appstore üblicherweise kleinen  Preisen. So kann man z.B. Songpakete bereits für 2,39 Euro erstehen.

Und jetzt kommt das Aha-Erlebnis: Bislang haben die etablierten Softwareanbieter ihre viele Megabyte schweren Programme zum Kauf angeboten und die Kundschaft dann mit Updates und Ergänzungen bei der Stange gehalten. Heute machen Sie es umgekehrt und schlagen damit einen Weg ein, der richtungsweisend ist: Software geschenkt bekommen (das nimmt den Raubkopierern das Geschäft) und Inhalte in kleinen, individuell zugeschnitteten Dosen zu einem vernünftigen Preis anbieten.

So werden die Softwarehäuser ihre Programme auch künftig an den Mann bringen, denn man kann alles ohne Verpflichtung ausprobieren und sich eine Meinung bilden.

Bleibt zu hoffen, dass noch viele Hersteller diesen "Groove" bekommen...

Großartig

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2010_05_07_The Manhattan Transfer.JPGDie aktuellen Fakten des Abends:

1.) "The Manhattan Transfer" live auf der Bühne zu sehen ist großartig.
2.) Die Kamera des iPhones ist es nicht.

2010_01_05_Jan Delay.jpgSehr geehrter User,

vielen Dank für Ihre Anfrage, auch wenn wir bedauern, dass Sie Anlass zur Kritik haben.

Der extrem hohe Ansturm, der selbst unsere Erwartungen übertroffen hat, schränkt leider die Verfügbarkeit der Downloadserver stark ein. Dadurch kommt es zeitweise zu einem fehlgeschlagenen Verbindungsaufbau oder einem Abbruch während des Downloadvorgangs. Letzten Endes führt dies dazu, dass eine Speicherung der erworbenen Musikdateien nicht möglich ist.

Trotzdem ist ein Verlust der gekauften Produkte nicht zu befürchten. Die Downloads stehen Ihnen in Ihrem Account unter "Meine Downloads" weiterhin zur Verfügung und können von dort erneut gestartet werden, sobald unser System stabilisiert wurde. Sie können dann durch den Start des Redownloads Ihre Musikdateien herunterladen. (...)

Sobald unser Dienst wieder hergestellt ist erhalten Sie von uns umgehend eine entsprechende Information.

Wir entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Kundenbetreuung Saturn mp3-shop


Diese Mail habe ich heute von Saturn erhalten. Bemerkenswert ist, dass die Antwort bereits 36 Stunden nach meiner Frage einging und dass hier Fehler unumwunden eingestanden werden.

Ebenso bemerkenswert ist allerdings, dass ich mich überhaupt nicht über die in dieser Mail angesprochenen Probleme beklagt habe, sondern auf eine Unstimmigkeit in der Preisstellung hingewiesen habe.

Leider muss man dann doch konstatieren: Netter Versuch...

Packt mich an

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2009_10_31_City of Lights.jpg

In dieser Welt erleben wir heute immer wieder etwas neues. Ich auch. Heute z.B. Christliche Rap Musik.

Um es vorweg zu nehmen: Rap ist überhaupt nicht mein Ding. Überraschend heute, dass Rap - ist er live vorgetragen - durchaus interessant ist. Das hätte ich so nicht für möglich gehalten. Wenn es  sich dann auch noch um Christlichen Rap handelt, bin ich noch wesentlich skeptischer.

Heute habe ich MC Fehl mit seinen Mannen gehört und war dermaßen beeindruckt, dass es schwer zu beschreiben ist. Da sagt er vor seinem Auftritt: "Leute, hört zu. Das sind nicht wir, die die Texte machen, es ist Jesus." Und sein Mitstreiter Sicks verkündet: "Passt gut auf, es wird Euch anpacken und tief drin in Euch berühren!"

'Lasst' mal kommen' dachte ich und wurde überwältigend getroffen, die Jungs haben nicht übertrieben. "Schwarz oder weiß" handelt davon, dass man nicht dazwischen stehen kann, sondern sich für das eine oder andere entscheiden muss. In "Vatertag" tröstet Valera eine Freundin, die an Vatertag ihrem Verstorbenen Vater nachtrauert. Und das gerapte "Vater unser" - zwei sehr persönliche Interpretationen von MC Fehl und Sicks - gewinnt mich schließlich vollends.

Am 7.11.2009 stellen sie ihr Album vor. Mein Tipp: Anhören und ansehen bei YouTube.

"Musik ist vieles - der Soundtrack des Lebens, alte Erinnerungen, ein neues Erlebnis, Speicherplatz der Gefühle, Stimmungsmacher, Abschleppwagen und Hängematte."

Treffender kann man das ja eigentlich gar nicht beschreiben. Aber wie entdeckt man mal was Neues, Anderes in der Musik? In dem überaus reichhaltigen Angebot an Musik findet man sich ja kaum noch zu recht.

Abhilfe schafft da cdpaket.de. Hier kann man einfach seinen Musikgeschmack beschreiben und bekommt dann monatlich ein hübsches Paket (dessen Umfang man natürlich festlegen kann) mit ausgewählter Musik dieses Genres zugeschickt.

Klar, das hat es alles schon mal gegeben. Aber das war in einer Zeit als Neuheiten in der "Platten-Szene" dann eher wöchentlich in den Markt kamen und nicht Duzende von CD's jeden Tag.

Auf jeden Fall ein interessanter Service. Und vielleicht eine Geschenkidee?

Bonuseintrag: Podcast

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Hatte endlich mal Zeit nach interessanten Musik-Podcasts zu schauen. Den hier möchte ich Euch nicht vorenthalten. Hier gibt es tolle Downloads sauber sortiert nach Genres.

Wer Trance, House, Dance, Electro, Minimal, Techno, Drum&Bass oder einfach coole DJ Tools sucht ist bei Beatport bestens aufgehoben. Hier kann man jede Woche einen kostenlosen Mix runterladen.

Für Jazz-Freunde gibt es hier Neues. Night Passage Jazz Podcast bietet Links zu Musik, die nicht im Handel erhältlich sind.

Einfach mal reinhören...

I want my MTV

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'I want my MTV' darf jetzt getrost wörtlich genommen werden. Lange hat's gedauert - vermutlich waren auch rechtliche Probleme dafür verantwortlich - aber jetzt ist MTV endlich mit dem lang ersehnten Video-Portal gestartet.  

Schön für alle, die noch mal das alte Video von Aha ansehen wollen. Da kommen alte Erinnerungen...

Viel Spaß beim Stöbern!

38.000.000

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38 Millionen Lieder und Alben werden die Bundesbürger in diesem Jahr voraussichtlich aus dem Internet herunter laden. 10 % mehr als im Vorjahr. Ein einzelner Song kostet dabei durchschnittlich 1,84 Euro. Diese Zahlen hat der Branchenverband Bitkom kürzlich veröffentlicht.

Erstaunlich ist das nicht. Überraschend war hingegen, wie lange die Branche gebraucht hat um ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Langsam greifen die Bemühungen. Allerdings hätte das 3-4 Jahrer früher satte Umsätze gebracht, wenn man den Mut gehabt hätte, Geld in eben diese Geschäftsmodelle zu investieren und nicht in den Kopierschutz von CDs.

Die Branche holt auf. Als Verbraucher kann ich mich noch nicht so richtig darüber freuen, denn die Preise stimmen noch nicht. Aber es geht in die richtige Richtung.

Was wieder einmal bleibt, ist der Eindruck, dass morgen alles anders sein kann - oder muss. Wir sollten uns weiter gedanklich beweglich halten. In jeder Beziehung. Ca. 38.000.000 mal am Tag.

Das schwächste Glied

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Gestern haben wir ein begeisterndes Konzert der fast schon in Vergessenheit geratenen Rockgruppe 10cc ("The Wall Street Shuffle" oder "I'm Not in Love") gehört. Eigentlich als Vorgruppe zur legendären Formation Barclay James Harvest ausgewiesen, avancierten sich die alten Herren von der Insel zunehmend als Hauptact der Veranstaltung.

Daran war nicht zuletzt das schwache Soundbild der britischen Klangtüftler "BJH" schuld: Die Technik verstand es nicht, einen klaren, transparenten Sound zu gestalten. Viele Zuschauer empfanden das Gebotene als Zumutung und verließen vorzeitig das Konzert. Damit taten sie den alten Recken auf der Bühne unrecht, die sich sichtlich bemühten ihr in den 70ern erworbenes Flair herüber zu bringen. Einzig Frontmann Les Holroyd konnte nicht an die Leistung früherer Jahre anknüpfen.

Was wieder einmal bleibt ist der Eindruck, dass das schwächste Glied in der Kette den Maßstab bildet für die ganze Sache. Insbesondere in der Musik, aber auch im Mannschaftssportarten und im Beruf gilt es daher homogene Gruppen zu bilden und den schwächsten in dieser Gruppe entsprechend zu unterstützen.

Gestern war das eher schwierig: Holroyd konnte genau so wenig geholfen werden, wie dem schwachen Ton-Ingenieur: Der was nämlich die meiste Zeit gar nicht an seinem Platz...

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