Neues in der Kategorie Sonntagsblog
Ach ja - und der Blog natürlich auch. Aber im Hinblick auf Prioritäten...
Ich gebe zu, die Geschichten meines Sohnes können martialischer kaum sein. Da zucke ich zusammen und denke, es müsse doch andere, lustige Begebenheiten geben, die man in drei bis sechs Tableaus darstellen kann. Aber - warum auch immer - Kinder scheinen in dieser Hinsicht eine eher cartoonhafte Schadenfreude ihr eigen zu nennen.
Also: genießt es mit kindlicher Freude...;-)
Da fühle ich mich auch schon deutlich besser...
Aber der Schnee kann durchaus nützlich sein, wie z.B. heute. Wie immer starte ich (zu) spät mit den Vorbereitungen für das Mittagessen. Doch bevor ich mich der Hauptspeise widme will ich schnell noch den Nachtisch zubereiten: Götterspeise mit Waldmeister-Geschmack. Nur: Wie kann ich die Portionsschälchen innerhalb einer knappen Stunde so weit herunter kühlen, dass aus der kochendheißen Rohmasse ein erwartungs- und bezeichnungsgemäß wackelnder Genuss wird?
Da sich auf unserem Balkon mittlerweile ein knapper halber Meter Schnee stapelt beschließen mein Sohn und ich, die Schalen heraus in den Schnee zu stellen. In den naturgegebenen Bio-Kühlschrank.
Und: Es funktioniert! Einfach mal ausprobieren...
Auch das könnte ein Trend sein...
Als Johann Wolfgang von Goethe dies seinerzeit schrieb irrte er sich. Er hatte ganz offenbar keine Vorstellung davon, wie angenehm ein paar "schöne Tage" sein können. Denn genau das waren die letzten Tage: Schön. Allein eine Verwirrung bleibt: Ist heute Sonn- oder Feiertag? Und wenn nicht Sonntag - welcher Wochentag überhaupt?
Wie dem auch sei: Auch die nächsten Tage sollten genossen werden, und zwar so dass am jeweiligen Abend einjeder sagen kann: Es war ein schöner Tag!
Advent/Warten
Auch den aktuellen Dritten,
Haben die Kinder dann eher durchlitten.
Das Warten auf das Weihnachtsfest,
Ist dieses Jahr ein echter Test.
Von heute an noch mehr als 10 Tage!
Das - bei aller Geduld - steht außer Frage,
Kann doch überhaupt nicht sein,
Völlig unverschämt und eher gemein.
Dass der Weihnachtsmann in diesem Jahr,
Wo er sonst immer pünktlich war,
Gefühlt sich so viel Zeit nun lässt,
Bis zum Weihnachtsfest.
Doch aufgepasst, es ist etwas geschehen,
Wir haben den Weihnachtsmann bereits gesehen.
Gerde heute Abend war's,
Der Weihnachtsmann ist noch im Glas.
Wir können also ohne Bedenken,
Der Nacht ihre Ruhe schenken.
Und bevor ihr morgen aufgewacht,
Hat er sich auf den Weg gemacht.
Doch noch - wenn auch nur zum Spaß,
Ist der Weihnachtsmann in seinem Glas.
Wartet schön weiter...
Schattenwurf
Im Herbst
Die
Sonne wirft lange Schatten
Die Wiesen sind bunt
Gut
Kann ein Sonntag schöneres bieten als mit der Sonne vier Schatten auf eine Herbstwiese zu malen?
Siehe auch Japanische Moren.
Sonntag - Erlebnistag. Man muss nur etwas daraus machen und nicht immer zu Hause bleiben. Heute haben wir zum Beispiel den Braunkohletagebau vom Aussichtspunkt Hambach aus gesehen. Und noch vieles mehr. Und das war gut so. War richtig gut, mal raus zu kommen.
Merke: Nicht zu bequem werden!
Einkaufstour und Kirchturmuhr.
Wurstgesicht, Gut'-Nachtgeschicht.
Messermund, Zu-Bett-geh'-Stund'.
Kirchgesang und Tchibo-Schlang'.
Gäst-Bett-Hupfer, Tränentupfer.
Schneeballschlacht parat gemacht.
Pferd'-Geschichten, Kissen richten.
Kinderlachen Freude machen.
Stofftierwelt und Wechselgeld.
Zuckerguss und Schmus'-Genuss.
Weihnachtsfeier, Frühstückseier.
iTunes-eBay-Google-Leid
Wochenend' ist Kinderzeit.
Geheimnisse zwischen Großen und Kleinen,
die Guten und auch die Gemeinen,
müssen immer unter uns bleiben.
unter uns beiden.
Denn wär' ein Geheimnis kein Geheimnis mehr,
das Geheimhalten wäre sehr schwer,
und erführe es selbst der Nachbar gerade,
das wäre schade.
Denn das was nur ich weiss und auch Du,
bleibt immer uns'res immerzu.
Die Anderen werden das nie erfahren,
Nicht heut' und nicht in hundert Jahren.

Dieser Sonntagshimmel ist symptomatisch für die vergangenen Tage. Und nicht nur dafür. Er ist symptomatisch für vieles im Leben: Wenn es auch mal ein wenig "drunter und drüber" geht, sich der Himmel sprichwörtlich verdunkelt, dann tut sich plötzlich und überraschend ein Weg auf und es geht weiter.
Mein Sonntag hatte viele tolle Momente. Einer davon war dieses Sonnenloch, das sich zwischenzeitlich zu einem breiten hell leuchtenden Streifen schönen Wetters aufgezogen hat.
Na also, geht doch!
Es gibt Sonntage, die verdienen diesen Namen. Der heutige - und das muss ich leider so feststellen - hatte zwar ein paar Sonnenstrahlen, wurde aber dennoch seinem Titel nicht gerecht. Ich vermag zwar, mag aber nicht erläutern warum. Aber am "Ende des Tages", wie es so schön heißt, habe ich das Gefühl mit leeren Händen da zu stehen, als hätte man mich dieses Tages beraubt.
Ich werde mich darum kümmern und dafür sorgen, dass das nicht all zu oft vorkommt. Wäre doch schade, wenn ich keine "anständigen" Sonntagsblogs mehr schreiben kann, oder?
Quasi als Bonus und weil wir ja alle "Sonntagsblog-Fans" sind und weil es in den nächsten 4 Wochen keinen Sonntagsblog geben wird - heute eine Extraausgabe.
Ein Frühstück mit den Kindern ist bekanntlich die Eizelle für den Sonntagsblog. Stichwort "Ei": Ist ein Ei, wenn das Eigelb nicht richtig gelb ist, sondern eher blass-zitronig-gelb, noch nicht reif? Und erhält der Begriff "5-Minuten-Ei" eine neue Bedeutung, wenn das Pellen des Eis 5 Minuten und mehr beträgt?
Schließlich schlängelt sich die Kanne
mit dem Kaffee wie 'ne Schlage
frühmorgens und das richtig nett
vorbei am Einmeter-Frühstückbrett.
Und übrigens: Mit vollem Mund spricht man nicht! Diese Ermahnung werde ich in den nächsten Wochen vermissen...



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