Neues in der Kategorie Sport

2010_07_11_Sansibar.jpgBei diesem Wetter ist es bestimmt nur eine Frage der Zeit bis sich diese Prosecco-Flaschen in illustren und zudem kostspieligen Fontainen entleeren...

Hier in Aachen haben wir jedenfalls nichts zu laachen, die Arbeit fällt schwer. Aber auch die Besucher, die heute ohne Eintritt das CHIO besuchen können, tun sich mit der extremen Witterung schwer. Und sicher auch die ReiterInnen, die heute ihre Deutsche Jugend-Meisterschaft ausgetragen haben.

Jeder einzelne hat heute seine ganz persönliche Meisterschaft gegen sich selbst und gegen die widrigen Wetterbedingungen ausgetragen und meist auch bestanden.

Morgen hat das Reitturnier geschlossen. Ab Dienstag sind wir dann wieder in der Reitersauna...

Austeridad

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Ja gut. Eigentlich steht der Genügsamkeit immer der Ehrgeiz im Wege. Und Ehrgeiz - in Maßen, wie alles im richtigen Leben - ist ja an sich auch gar nichts Negatives: Er bringt uns weiter, fordert Entwicklung wo Bequemlichkeit Stillstand anempfiehlt. Oder eben Genügsamkeit.

Aber mit realistischer Wahrnehmung erkennen wir Grenzen. Situationen, in denen es nicht mehr weitergeht oder weitergehen muss. Diese Grenzen zu erkennen allein genügt freilich nicht. Sie gehören auch akzeptiert. Dann, erst dann kann man von Genügsamkeit sprechen: Mit dem zufrieden sein, was erreicht wurde. Würdigend auf seine eigenen Leistungen zurück blicken, auch wenn sie schließlich endlich waren.

Genügsamkeit heißt auf spanisch übrigens "Austeridad"...

Laufen müssen

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Manchmal hilft nur Zwang zur Erkenntnis. Das ist meist auch im richtigen Leben so.

In den letzten Wochen konnte ich berufs- und verletzungsbedingt keinen Schritt laufen. Selbst das Gehen fiel mir zeitweise schwer. Um so mehr habe ich diejenigen beneidet, die ihrem Training wie gewohnt nachgehen konnten oder einfach das schöne Wetter bei einer lockeren Laufrunde genießen konnten.

Mit Abklingen meiner Fußverletzung fasste ich den Entschluss die Standfestigkeit der Genesung auszuprobieren. Frohen Mutes geplant und auch während des Umziehens noch voller Tatendrang machte ich mich auf die knapp 5 km lange Tour; nicht mit locker federndem Schritt, sondern von Beginn an auf "ankommen" ausgelegt. Die äußeren Bedingungen waren bei knapp 20°C in warmen Licht der Abendsonne ideal.

Und wie ich dann so laufe kommt keine rechte Freude auf: Zwar fällt es mir nicht schwer und mir tut nichts weh (auch der Fuß hält), aber so richtig rund mag es nicht laufen. Es dauert eine ganze Weile bis ich heraus gefunden habe, was nicht stimmt: Es ist meine Einstellung zu diesem Lauf, ich habe plötzlich einfach keine Lust und es ist mir lästig, dass ich Laufen muss.

Zunächst hilft mir diese Erkenntnis nicht wirklich weiter. Aber je näher ich meinem Ziel komme, desto mehr weiß ich zu schätzen, dass ich wieder Laufen KANN.

Als ich zu Hause ankomme überwiegt dann die Freude, dass ich die erste Runde seit Wochen locker und ohne Komplikationen absolvieren konnte. Letztlich freue mich auf den Muskelkater, den ich morgen sicher haben werde und bin dankbar für diese erzwungene Erkenntnis

Rollbrett oder doch 4:0?

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Eigentlich wollte ich heute - durch einen Post in Facebook motiviert - über mein Jahrzehnte altes (mindestens 35 Jahre alt), selbstgebautes Rollbrett (es gab damals ja nichts und wir hatten nichts und wir bezeichneten das, was wir uns bastelten, so wie es uns in den Sinn kam und überhaupt gab es damals noch gar keine Skateboards und deshalb nannten wir es kurz Rollbrett, denn das war es ja auch) schreiben. Aber dann kam das 4:0, das alles andere heute geschehene in den Hintergrund drängte.

Was für ein Spiel. Das war ja eine Dramaturgie wie zu Schumis besten Zeiten: Früh führend, überlegen nach Belieben und jederzeit Herr der Lage. Das, was dieses deutsche Team heute gezeigt hat lässt mich (nun endlich) vom Titel träumen. Sehr beeindruckend.

Das meint auch mein Kumpel Huttie, der mir simste, er sei nun Fan (was er vermutlich nie werden wollte). Und mein Freund Paul mailte aus England: "Germany on fire". 'Ja,' denke ich 'da hat er wohl recht' und über das Rollbrett werde ich dann ein andermal berichten...

Legendäre Matches

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2010_06_27_Deutschland - England.jpgDeutschland - England: 2:4. So spielten die Teams im legendären Finale am 30.7.1966 in Wembley, bei dem das ebenso legendäre Tor gegeben, aber eben nicht erzielt wurde. 

Deutschland - England: 1:5. Das passierte am 1.9.2001 in München und gehörte zweifelsohne zu die schählichsten Momenten in der deutschen Fußballgeschichte.

Deutschland - England: 4:1. So heute geschehen und wieder ein Spiel, das in die Geschichte eingehen wird: Was das erneute "Wembley-Tor" angeht - so denke ich - sind wir quitt. Und die Revanche für das Spiel aus 2001 ist nach knapp 9 Jahren endlich auch OK.

Treffend fasste das Spielergebnis mein Freund Paul aus England in einer SMS zusammen, die mich kurz nach Spielende erreichte:

"Best team won, we were absolutely awful."

Und so lässt sich auch im Nachhinein ein weiteres legendäres Match gelöst genießen...
2010_06_20_Eifelrennen.jpgAn diesem Wochenende fand wieder das Eifelrennen auf dem Nürburgring statt, eine tolle Veranstaltung für Motor-Nostalgiker.Und auch wir ließen uns das nicht entgehen.

Trotz widriger Bedingungen (Regen und ganze 8°C) war es wieder faszinierend die betagten Fahrzeuge bewundern zu können und sie zum Teil auch im Renneinsatz zu sehen.

Ich wiederhole mich wenn ich in Bezug auf diese Veranstaltung meine ernste Empfehlung ausspreche. Wie gesagt: Wenn der Vater mit dem Sohne...

Vuvuzela - die zweite

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Mit Erstaunen stellte ich heute dreierlei fest:

  1. Europäische Vuvzelas bestehen aus drei Teilen. 
  2. Europäische Vuvuzelas verfügen über einen Schalldämpfer und sind daher 13 dB leiser als ihre afrikanischen Verwandten.
  3. Europäische Vuvuzelas werden exklusiv in meiner Heimatstadt hergestellt.
Seit ich diese Erkenntnisse habe schaut die Welt für mich anders aus:

  1. Vuvuzelas - zumindest die Originale - sind weitaus gefährllicher als ich angenommen habe. Gut, dass die hier vertriebenen nicht als Schlagstock mißbraucht werden können.
  2. 13 dB leiser ist sehr viel. Dennoch sind sie mit 132 dB immer noch wesentlich lauter als als ein startender Düsenjet (ca. 120 dB).
  3. Man wird aufgrund dieser Sachlage meine Heimatstadt über kurz oder lang mit einem Embargo belegen und die Verantwortlichen (wer immer das sein mag) vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ins schöne Straßbourg zerren.
Na denn...

0:1

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Jetzt ist es passiert; Deutschland hat tatsächlich verloren. Und leckt sich nun die Wunden. Die Schuldigen sind schnell gefunden: Klose, weil er unvorsichtig zwei gelbe Karten und damit den Platzverweis kassierte, Podolski, weil er den Strafstoß verschoss, vor allem aber der Schiedsrichter, der Allerweltfouls zu hart mit zahlreichen Gelben Karten bestraft haben soll.

Mein unbestrittener Moment des Tages war jedoch das Interview mit dem serbischen Nationalspieler Neven Sobotic, der seit 14 Jahren in Deutschland lebt und für Borussia Dortmund spielt: Er fühle sich als Deutscher, sagte er akzentfrei, und dass seine Mannschaft nun Deutschland besiegt habe wäre für ihn "ein ganz merkwürdiges Gefühl". Er zeigte sich verlegen ob des Sieges und wünschte der deutschen Mannschaft alles erdenklich Gute für das entscheidende Spiel gegen Ghana.

Ein Stück äußerst sympatischer, fußballerischer Menschlichkeit, die den kommerziellen Ernst der WM ein Stück weit vergessen lässt.

Vuvuzela

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"Vuvuzela" ist das Wort der Stunde und es ist in aller Munde. Der Stern nennt sie "Terror-Tröte" und beklagt, dass "das Tröten kein Ende nimmt" und trotz "der harschen Kritik der Fußballfans an den Vuvuzelas" die Fifa nicht an ein Verbot des Lärmgeräts bei der WM denke.

Ich finde diesen Ansatz der Kritik, der sich zudem aus vielen Leserbriefen und Stammtischdiskussionen heraus lesen lässt, durchaus interessant. Leider verkennen die Kritiker, dass es sich bei den Vuvuzela-Konzerten um ein typisch afrikanisches Brauchtum handelt und dies zu verbieten ist ignorant und dumm.

Aber gut. Lassen wir es dabei. Wenn demnächst "Fußballfans" zum Nordpol reisen, sollte man frühzeitig Sorge dafür tragen, dass es dort nicht zu kalt ist, es nicht schneit und das Eis  großflächig entfernt wurde. Nur damit wir nicht auf's Ungewohnte kommen...

Inszenierter Zufall

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Was mich heute bewegt hat? Das Interview "Der inszenierte Zufall" mit dem Sportfotografen Uli Wiesmeier in der aktuellen Ausgabe der 4Seasons: Tolle Bilder, wahre Sätze, treue Glaubwürdigkeit und überraschende Erkenntnisse.

Auch wenn es ein wenig Klickerei ist - es lohnt sich!

Heute muss es werden

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Bayer_Inter.jpgBis morgen...

In böser Erwartung

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"Ballack out of the World Cup" titelt ein überraschend kurzer Bericht in der Online-Ausgabe des sonst so gar nicht einsilbigen "Mirrorfootball".

Sehenswert ist allerdings ein "behind the scenes" Video, das Ballack unmittelbar nach dem Foul in den Katakomben des Stadions zeigt. Nur wenige Sekunden, die allerdings deutlich machen, dass auch Ballack böses schwante...

Übrigens: Facebooker strömen derzeit in die Gruppe "Kevin-Prince Boateng - wir wissen wo Dein Auto steht".
Zwei Fakten für heute:

1.) Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erlebten mehr Menschen denn je ein Eishockey-Spiel.
2.) Die Nationalmannschaft des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten schlug den vermeintlich unschlagbaren Gegner aus dem ehemaligen Land der unbrenzten Möglichkeiten.

Zwei ergänzende Gedanken dazu:

1.) Sicher kann eine Sportdisziplin allein nicht für einen kulturhistorischen Wandel dieser Ausprägung verantwortlich gemacht werden. Heute aber ausnahmsweise schon.
2.) Es sollte uns bewußt sein/werden, dass wir dennoch und ohne jeden Zweifel im Land der unbegrenzten Möglichkeiten leben.

Ist so.

Halle für alle

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2010_05_06_VW-Halle.JPGDie Volkswagen-Halle in Braunschweig bietet - je nach Anlass ca. 6.000 - 7.000 Gästen Platz. Im weiten Rund kommt auch abseits von sportlichen Begegnungen eine Stimmung auf, die - nomen es omen - stimuliert.

Eine Halle wie diese könnte ich mir auch in Gummersbach für den VfL vorstellen.

Um jedoch Projekte dieser Art zu realisieren braucht es in erster Linie Sponsoren, da weder die Kommunen noch die Vereine eine solche Last alleine stemmen können. Sportsponsoring steht - verglichen mit anderen Formen des Sponsorings - noch immer auf einem Spitzenplatz.

Das lässt hoffen - und nicht nur für den Sport...

Kevin allein zu Haus'

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Die Welt erfuhr es durch eine Pressemitteilung, Kevin telefonisch Bundestrainer: Dem erweiterten WM-Kader wird Kevin Kuranyi nicht angehören.

Deutschland darf sich wundern, der fußballerische Rest der Welt darf aufatmen: In einer großen  Geste verzichtet der Alt-Weltmeister auf den saisonfrischen Torschützenkönig. "Der disziplinarische Vorfall im Oktober 2008 hat für mich letztlich keine Rolle mehr gespielt", ließ Löw verbreiten.

Belustigend unterdessen: In der Pressemitteilung des DFB hieß es fälschlicherweise "...in unserem Trainerteam sind wir jedoch zu dem Ergebnis gekommen, dass wir taktisch und personell andere Vorstellungen für die Zusammenstellung des WM-Aufgebots haben."

Richtig ist, dass Löw taktisch entschied und persönlich der Auffassung war, das Kuranyi in seinem Team nicht verloren habe. So darf er als Bundestrainer entscheiden. Allerdings muss er sich - sollte die Deutsche Equipe scheitern - dafür auch nicht minder persönlich verantwortlich machen lassen. Wenn es dann das letzte große Turnier von Löw wird, wird allen Kritikern Gerechtigkeit widerfahren.Und dann heißt es halt: Jogi allein zu Haus'...

Tour de Mai

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2010_05_01_Strombach.jpgDer Mai ist gekommen,
auf Rädern rollen wir hinaus.
Schon ein wenig Sonne,
lockt uns aus dem Haus.

In unsere Herzen,
scheint die Natur.
Der Hintern wird schmerzen,
gepeinigt von der Tour...

Vorteilhaft streckend

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Doppelblog. Aber die Themen sind eng verwandt. Eine Mountainbike-Tour in der Abendsonne hat insbesondere nach diesem langen Winter einen hohen Freizeit- und Erholungswert. Selbst wenn auch auf eher zufällig verlaufenden Touren immer wieder Hindernisse für Kurzweil sorgen.

So durfte ich heute mehrfach die Erfahrung machen, dass einladend breite und neu anmutende Wege im Wald nicht in die von mir erhoffte Richtung führten, sondern - ganz im Zeichen der schweren Herbststürme der letzten Jahre - sich als recht frisch durch das Gelände getriebene Abtransportwege für Bruchholz herausstellten. Eigentlich kein Problem? Eben doch, denn die Wege führen meist in langem Bogen auf den Berg hinauf - und wieder zum Ausgangspunkt hinunter, damit die Holz-LKWs nicht wenden müssen.Wenden musste ich auch nicht. Und überhaupt wirken sich diese Schleifen vorteilhaft streckend auf die Fahrstrecke aus.

Stichwort Doppelblog: Durchaus empfehlenswert ist die iPhone-App "runtastic", die dieses Dilemma zwar nicht verhinderte, es aber recht präzise aufzeichnet...

2010_04_27_Mountainbiking.jpgP.S.: Die Uhrzeit stimmt nicht, aber ich weiß nicht warum...:-)

Runde Prioritäten

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2010_04_21_Championsleague.jpgBis morgen. Sorry...

Astronomische Manipulation

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2010_04_15_Runtastic.jpgDie NASA hat festgestellt, dass das Erdbeben in Chile die Erdachse verschoben haben könnte. Für uns bedeutet dies, dass der Tag durchschnittlich 1,26 Mikrosekunden kürzer wird. Das heißt nichts anderes, als dass sich die Erde schneller dreht.

Ich habe das heute bereits am eigenen Leib feststellen können: Meine Ergebnisse beim Joggen belegen, dass ich mit und nicht gegen diese Beschleunigung gelaufen sein muss; jedenfalls scheinen die Zeiten astronomisch manipuliert...

Eigene Gesetze

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2010_03_24_Pokal.jpg
Der Pokal hat eigene Gesetze. So heute auch mein Blog: Wer zu spät aus dem Büro kommt, der straft die Blogleser mit einem Eintrag wie diesem...

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