Neues in der Kategorie Technik

Kein Kleinströhrengerät

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Ich bin unsicher. Unsicher, ob diese Urlaubsbuchung richitg war.

Nein, nichts Kostspieliges. Keine Flugreise in ein 5-Sterne-Ressort mit "All-Inclusive". Ganz im Gegenteil. Wir haben eine Woche in einer kleinen, familiengeführten Pension gebucht. Für 20 € pro Nacht und Nase. In einem Zimmer mit Bad und WC, aber ohne Fernseher.

Ich glaube, es ist genau das: Dass man keinen Fernseher hat. Auch wenn es in Pensionen dieser Art eh' eher Kleinströhrengeräte gibt, fühlt sich ein Kleinströhrengerät immer noch besser an, als kein Kleinströhrengerät.

Alles nur Gewohnheit, sagt Ihr? Aha. Und was habt Ihr zuletzt gebucht?

Zwangstester - Keinesfalls.

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Nein, keinesfalls möchte ich nicht länger der Zwangstester von eilig vermarkteter Software sein. Viel zu oft schon habe ich Stunde um Stunde sinnlos und ohne Erfolg vor dem Rechner verbracht. Dass es heute wieder passiert ist sei der Lust an der Sache geschuldet: Das USB-Keyboard versprach unseren Musikproduktionen weitere Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Zwar war auch mein Sohn enttäuscht, dass wir so viele Startprobleme hatten und uns schließlich mit einem Kompromiss zufrieden geben mussten, doch so recht verstehen konnte er meine Verärgerung nicht. Also erläuterte ich ihm, dass zum Beispiel ein neues Auto, dass so viele Fehler, wie die von uns eingerichtete Software aufwies, kaum vom Hof des Händlers fahren könne.

Das leuchtete ihm dann auch ein sagte er. Und überhaupt wolle auch er kein Zwangstester sein, sagte er, keinesfalls!

"U"s für ein "Ü"

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Wie schnell man sich an neue Dinge gewöhnen kann fällt mir immer wieder dann auf, wenn sich in meinen Texten statt eines "Ü"s lauter "UUUUUUUUUUUUUUUUUU"s erscheinen.

Apple lässt gruuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuußen...

Stapelverarbeitung

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2011_11_24_Stapelverarbeitung.jpgDie so genannte "Stapelverarbeitung" ermöglicht es, identische Aktionen über eine beliebige Anzahl von Dateien laufen zu lassen. Zum Beispiel viele einzelne Bilder auf einem übersichtlichen Korrekturabzug zusammen zu fassen.

Manchmal laufen diese Stapelverarbeitungen jedoch ein wenig aus dem Ruder. Vornehmlich, wenn der Nutzer ihre Funktionsweisen nur vage kennt. Das Ergebnis füllt dann unerwartet raumgreifend auch größere Monitore. Dass dies so nicht geplant war versteht sich von selbst.

Du Computer mein, wann werden wir uns wirklich verstehen?

Pures Glück

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2011_11_15_Spaziergang.jpgAn meinem letzten Abend in Chicago drehe ich noch einmal meine Runde: Vom Hotel am East Bellevueplace ein Stück die Rush Street herunter, dann links in die East Walton, vorbei an den teuersten Geschäften der Stadt, bis zur Michigan Avenue, der "Magnifigant Mile" von Chicago. Dort reihen sich die Geschäfte, Touristen, Taxis und Autos (von außen nach innen betrachtet). Das Besondere an diesem Spaziergang heute: Er findet ohne jede Technik statt: Kein Telefon, kein MP3-Player. Nichts dergleichen soll mich heute ablenken.

Vorbei am John Hancock Building und dem alten Water Tower führt mich mein Weg meist bis zum Apple Store. Ich habe dort erst einmal etwas gekauft, bin aber mehr als ein Duzend mal dort gewesen. Offenbar fühle ich mich inmitten der teuren und hübschen Geräte wohl. Weiter geht es nach Süden, so weit es die Zeit zulässt.

Da ich Hunger habe, beschließe ich nicht bis zum Wrigley Building (Ihr kennt es aus den Bat Man-Filmen), einem meiner Lieblingsplätze am Chicago River, zu gehen, sondern bereits über die East Ontario Street zurück zur Rush Street zu gehen, denn dort ist Giordano's on Rush, mein zweitliebster Italiener der Stadt.

Obwohl es hier durchaus üblich ist, dass man zunächst an der Bar auf einen Tisch warten muss, habe ich Glück und bekomme sofort einen Platz. Auch mein Getränk kommt schnell und ich freue mich auf einen naheliegenden Genuss einer einzigartigen Pizza. Doch bei der Bestellung erwähnt die Kellnerin eine Wartezeit von 40 - 45 Minuten. Da ich mich den ganzen Tag auf diese Pizza gefreut habe, beschließe ich - auch unter diesen Umständen - zu bleiben.

Und dann wird die Zeit plötzlich lang: Ohne Handy und ohne jedes elektonische Spielzeug wird es kurzum mächtig langweilig. Was mir bleibt ist, mir mein Getränk einzuteilen (damit ich nicht satt bin bevor das Essen kommt), die anderen Gäste zu beobachten oder zu vermeiden auf die Uhr zu schauen.

Eigentlich, so denke ich, ist es eine Wohltat, nicht abgelenkt zu sein. Für mich völlig überraschend stelle ich fest, dass man nicht sofort aufhört zu leben, wenn man kein Handy mitsamt dem gesamten Internet hintendran dafür nutzen kann, sich selbst auf dem Laufenden zu halten und anderen mitzuteilen, was man gerade tut. Andererseits bringt mich die Langeweile sprichwörtlich um.

Während ich noch darüber nachdenke, dass ich das Handy auch mit zur Häflte geladenem Akku hätte mitnehmen können und mich frage, ob ich die Bestellung nicht längst hätte stornieren sollen, kommt meine Pizza: Nach nur wenig mehr als 15 Minuten beginnt der Genuss!

Wie immer: Alles halb so wild. Pures Glück - so oder so. Oder?  

Kein FRRRRRRRRRT

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Meine neueste Erfahrung ist: ePapers und eBooks haben Vorteile gegenüber herkömmlichen Zeitungen und Büchern. Klingt nicht wirklich überraschend - ist es aber, wenn man es am eigenen Leibe erfährt.

Zum Beispiel "Zeitunglesen": Versucht man abends entspannt auf dem Sofa noch einen Blick in die Zeitung zu werfen, endet dies nicht selten mit verkrampften Armen und Schultern oder in einem wüsten Papierknäuel, weil sich die Zeitung nicht so falten ließ, wie man sich das gewünscht hätte. Will sagen: Wir leiden hier unter argen Handlingproblemen. Das Lesen der Online-Ausgabe einer Zeitung hingegen ist einfach und bequem: Das handliche iPad auf dem Schoß liegend kann man entspannt und spielend leicht lesen und blättern.

Aber auch beim Lesen eines Buches birgt das iPad Vorteile: Neben der eben angesprochenen Handlichkeit schlägt ein eBook nicht einfach so zu, wie es ein Buch macht, wenn es den Händen mal entgleitet. Zudem merkt sich das iPad, welche Seite ich zuletzt gelesen habe, das Buch mitnichten.

Herausragender Vorteil für mich ist jedoch, dass ich beim Lesen von Zeitung und/oder Buch entspannt einschlafen kann, ohne dass mich die Zeitung mit vernehmbaren Rascheln unter meinen zusammensinkenden Armen oder das Buch - wenn es mir aus den Händen gleitet - mit einem frisch ventilierenden "FRRRRRRRT", wieder weckt.

Wie gesagt: Schöne neue Welt.

Ampelstopp

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Wie sich die Zeiten ähneln. Früher war es so, wenn man auf den Linienbus wartete und sich noch eine Zigarette anzündete - ja, früher rauchte man noch -, dann kam sofort der Bus um die Ecke gefahren und die Zigarette konnte nicht aufgeraucht werden.

Heute ist es so, wenn man mit dem Auto an der roten Ampel wartet und mal eben schnell schauen will, was es Neues bei Facebook gibt, dann wird es sofort grün.

Ich habe früher an eine ursächliche Verbindung zwischen dem Rauchen an der Bushaltestelle und dem ankommenden Bus geglaubt, ohne dass ich mir dies hätte anders als mit telepatischen Kräften des Busfahrers erklären können. Und auch heute drängt sich eine ähnliche Verbindung zwischen meinem iPhone und Ampel auf, die ich mir dank ebenso zahl- wie drahtloser Funktionen leicht vorstellen kann.

Folgerichtig werde ich beim nächsten Ampelstopp mal Bluetooth und WLAN ausschalten. Mal schauen ob mich die Ampelanlage dann noch bemerkt und ich dann dazu komme meine Neugier bei Facebook zu befriedigen.

Keine Erwartungen, bitte

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Überraschend ist

  • wenn man einen Termin im Autohaus hat um ein Auto zu bestellen, sich bereits im Vorfeld auf mehrere Wochen oder gar Monate Lieferzeit eingestellt hat und der Verkäufer dann verblüfft feststellt, dass er genau dieses Modell seit gestern auf dem Hof stehen hat,

oder

  • wenn man seit Jahren mit dem Kauf eines kleinen handlichen technischen Gerätes liebäugelt, das aber dank seiner Beliebtheit nahezu immer und überall ausverkauft ist, und sich dann plötzlich und völlig unerwartet einer reichhaltigen Auswahl an diesen Geräten gegenüber sieht.

Und so geht ein erfolgreicher Tag für uns zu Ende den, wir wieder auf der "Haben-Seite" des T-Kontos unseres Lebens verbuchen dürfen.

Merke: Erwarte nichts, dann wirst Du nie enttäuscht. Aber rechne mit allem!

Grafikterroristen

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Bei allem Fortschritt, den Software in ihrer Entwicklung gemacht hat, wundert mich, dass Word immer noch das unsägliche Wordart bietet.

Was mich noch mehr wundert ist die Tatsache, dass es immer noch Menschen gibt, die es benutzen... Grafikterroristen.

Spiel ohne Grenzen

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Ich wette, dass ich schneller ein PC-Spiel im Nachbarort aussuchen, kaufen und nach Hause bringen kann, als dass ich es daheim spiele:

1. Öffne die unaufmachbare Umverpackung des Spieles und lege die DVD in die Konsole.

2. Lade die für den Betrieb des Spieles notwendige und unvermeidliche Software-Aktualisierung der Spielekonsole.

Läuft das Spiel dann endlich geht es weiter:

3. Richte den Bildschirm aus und konfiguriere die Tonwiedergabe (detailiert).

4. Lege den Benutzer an und konfiguriere ihn (phantasievoll).

5. Lege den Avatar an und erfreue Dich daran.

6. Wähle den Spielmodus aus (ohne tiefere Kenntnis dessen, was Du da tust).

7. Lege die Anzahl und Stärke Deiner Gegner fest (und überschätze Dich dabei mächtig).

Nach einer halben Ewigkeit, in der Du nie weißt, ob Du die Dinge einigermaßen richtig einstellst kannst Du endlich mit dem Spiel beginnen:

8. Starte das Spiel und scheide nach wenigen Sekunden mangels Kenntnissen und Konzentration aus.

Spiel ohne,- nein - mit Grenzen.

Fügung?

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Gelegentlich scheint es so etwas wie Fügungen zu geben:

Als ich heute eher beiläufig anlässlich eines Besuches bei einem der bekannten Elektro-Grossisten nach der aktuellen Lieferzeit für ein iPad2 fragte, antwortete mir zu meiner Überraschung einer der Berater, dass die Geräte vorrätig seien. Selbst Ausführung und Farbe seien jetzt gerade wählbar. Ich konnte mein Glück gar nicht so recht fassen, denn iPads haben zumindest hier in Deutschland einige Wochen Lieferzeit.

Ich war nicht minder überrascht, als der Verkäufer wenige Minuten später von seinem Angebot Abstand nehmen musste. Offenbar waren die angeblich vorrätigen Geräte allesamt während seiner Mittagspause verkauft worden. Ein wenig enttäuscht verließ ich das Geschäft.

Daheim angekommen fand ich im Briefkasten die Jahresrechnung für die Dauerkarte unseres hiesigen Handball-Bundesliga-Vereins und schätzte mich sofort glücklich, das iPad dann doch nicht erhalten zu haben: So verfügte ich über genügend Mittel in der Portokasse, die Karte zu bezahlen.

Wie gesagt: Gelegentlich scheint es so etwas wie Fügungen zu geben...

Frischer Wind

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Bei meinem Nachbarn gibt es heute Abend offenbar gebratenen Fisch. Nicht, dass wir uns über seine Essenspläne ausgetauscht hätten. Aber Gerichte dieser Art lassen sich in Mehrfamilienhäusern nicht geheim halten.

Ich beklage mich auch gar nicht darüber. Der gute Mann muss ja auch was essen. Und sicher habe ich in den letzten gemeinsamen Jahren hier im Haus mit dem ein oder anderen mehr oder weniger gelungenen Gericht auch meine Nachbarn geruchstechnisch gepeinigt.

Allerdings wollte ich heute Abend - nach den kullinarisch ansprechenden Tagen in Berlin - ernährungstechnisch etwas kürzer treten. Und obwohl der Fisch von nebenan eher riecht als duftet keimen in mir Hunger und Appetit auf. Nicht gut.

In diesem Zusammenhang fällt mir gerade eine ganz andere Geschichte ein:

Vor einigen Jahren hat im Nachbarhaus mal die Waschmaschine Feuer gefangen - für mich heute noch ein höchst bemerkenswertes Flammenopfer. Jedenfalls war der Brand der Maschine dank eines Feuerlöschers vor Ort gelöscht, noch bevor die zur Hilfe gerufene Feuerwehr eintraf.

Diese wollte jedoch nicht tatenlos abrücken und entlud aus ihrem Rüstwagen einen großen, Ehrfurcht einflößenden Ventilator, der das Haus durchlüften sollte. Vor der Haustür aufgebaut blies er große Mengen Luft in den verrauchten Keller Haus und drückte somit den Rauch durch alle Räume - bis hinauf in den Speicher -, wo dieser durch die überall geöffneten Fenster planmäßig entweichen konnte. Zugleich verteilte er - sehr zum Leid meiner wimmernden Nachbarin - den beim Brand entstandenen Ruß bis in hintersten Ecken des Hauses. Und nicht nur das: Man fand Socken, die in der Waschküche gelegen haben, auf angrenzenden Dächern der Nachbarschaft.

Jetzt gerade wünsche ich mir einen dieser großen Lüfter hier her. Damit würde ich nicht nur dem Bratenduft im Haus den Garaus machen, sondern könnte den Fisch sicherlich auch noch fein säuberlich Filletieren. Nur wiederfinden müsste ihn mein Nachbar noch, irgendwo zwischen hier und den Dächern der Nachschaft...

Hoffnung

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Als sich heute iTunes beim Start mit der Mitteilung meldete, dass eine neue Programmversion zum Download zur Verfügung stehe, regte sich Hoffnung in Bezug auf mein am 3. März geschildetes Problem.

Der Sache positiv angetan erwartete ich das Fertigstellen der Programm-Aktualisierung, Nach dem Neustart des Systems zeigte sich mir allerdings der gleiche Fehler wie zuvor und - das muss ich zugeben - ein wenig Frust machte sich breit.

Dennoch entschied ich mich wiederholt den Fehler Fehler sein zu lassen und ihn zu ignorieren. Und wieder half es meinem Befinden unmittelbar: Ich beherrsche den Fehler, nicht der Fehler mich.

Es war nicht zu erwarten, dass eine Haltung dieser Art sofort leicht fällt. Aber jeder Sieg über das System ist ein Erfolg für meine innere Ruhe.

Begehrlichkeiten

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"LAS VEGAS -- The throngs at this year's Consumer Electronics Show, which ended Sunday, jammed this city's streets, hotels and cellular networks. At times it seemed it might have been easier to stay at home and read about it on the Web."

So beginnt ein lesenswerter Bericht der New York Times über eine sehenswerte Messe, die begehrenswerte "Gadgets" einem (relativ) beneidenswerten Publikum präsentierte.

"But that might have meant missing out on an unexpected discovery or the buzz of something big."

Genau. Und für alle, die dies eben auf diesem Wege verpasst haben, haben die Reporter der New York Times eine Liste der interessantesten Begehrlichkeiten zusammen gestellt.

Hier lang, bitte schön. Wartet, ich komme mit...

Jetzt geht's rund

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Vorschaubild für 2010_11_15_Mixer.jpgFreude kann viele Gesichter haben. Manchmal kann Freude sogar aus Edelstahl und Aluminium bestehen, über einen Netzstecker und ganze sechs Geschwindigkeitsstufen verfügen und mit reichhaltigem Zubehör geliefert werden: Eine Küchenmaschine, so groß wie ein Smart und schwer wie ein Jagdpanzer, die ich seit heute stolz mein Eigen nenne. Darauf habe ich mich sehr gefreut. Und gerade jetzt, wo es ganz langsam auf Weihnachten angeht halte ich das für eine perfekte Investition.

Bedaure, dass ich den Reigen der Weihnachtsblogeinträge bereits am 15. November eröffne, aber ich verspüre schon so etwas wie eine Vorfreude. Und mit einer Maschine wie dieser kann ja gar nichts mehr schief gehen, oder?

Doppelfan

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Da kann ich mich doch doppelt freuen und anschließend auch noch ein wenig wundern:

Zum einen bin ich Fan meines iPhones, oder besser ausgdrückt Fan der Dinge, die ich mit meinem iPhone tun kann.

Zum anderen bin ich bekennender Sammler von Magneten, die ich an meinem altmodischen Kühlschrank befestige, und habe dieser Leidenschaft bereits reichlich gefrönt.

Jetzt gibt es ein Angebot am Markt, das mir doppelt Freude bereitet: App-Magnete, die den Kühlschrank zum überdimensionalen iPhone machen. Oder eben einfach nur das an den Kühlschrank anpeppen, was man so gerade zur Hand hat.

Und jetzt der Grund warum ich mich wundere: Wer - außer mir - braucht so etwas?

Keine gute Entscheidung

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iTunes-User aufgepasst: Wenn sich iTunes im Betrieb plötzlich verabschiedet und unerwartet den PC herunter fährt, ist beim Neustart höchste Vorsicht geboten.

Offenbar fährt iTunes den PC herunter, weil Programm-Updates vorliegen, die automatisch installiert werden. Dann - wie gesagt - startet iTunes den PC neu, damit die Änderungen wirksam werden. Beim Neustart lädt iTunes die Library, eine XML-Datei, neu und stellt damit die Beziehung zwischen der Anwendung iTunes und der auf der Festplatte befindllichen Titel wieder her.

Während dies geschieht wird am Bildschirm ein Dialogfenster angezeigt, dass die Option anbietet, diesen Vorgang zu stoppen. JETZT NICHT "STOPP DRÜCKEN". Wenn man "Stopp" drückt wird der Importvorgang unterbrochen. Und was dann geschieht ist eine wahre Pracht:

Die XML-Datei wird mit dem Zusatz "Damage" gekennzeichnet und die letzte gültige Library damit überschrieben. Und damit ist die XML-Datei zerstört und die Bibliothek lässt sich nur noch zum Teil wieder herstellen.

Und hier kommen zwei - nein - drei Tipps:

  1. Regelmäßig Sicherungen der iTunes-Library-Datei machen.
  2. Während des Imports niemals "Stopp" drücken.
  3. Nicht aufregen. Ihr wusstet es bereits beim Drücken von "Stopp", dass das keine gute Entscheidung sein würde, oder? Ich wußte es...

Der Apple im Spiegel

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Noch einmal zu Apple. In der Ausgabe 17 des "Spiegel" vom 26.04.2010 findet sich unter dem Titel "Der Philosoph des 21. Jahrhunderts" ein bemerkenswerter Bericht über Apple und dessen Gründer Steve Jobs. Leider ist der Artikel online nicht verfügbar, daher ohne Link.

Bemerkenswert ist der Artikel in vielerlei Hinsicht. Hervor zu heben ist allerdings diese Geschichte: Warum sind Apple-Computer in der Werbebranche so beliebt? Da ich selbst Teil dieser Zunft bin, habe ich mich das oft selbst gefragt, ohne jedoch eine schlüssige Antwort zu erhalten. Seit heute bin ich schlauer. "Spiegel" lesen bildet eben doch ;-).

Es war 1984 als Apples "Macintosh" unmittelbar vor der Markteinführung stand. Drum buchte das Unternehmen einen der heiß begehrten weil überaus beachteten Werbeplätze während des Superbowl-Spiels zwei Tage vor der offiziellen Markteinführung.

Den Spot drehte der Hollywood Regiesseur Ridley Scott, der u.a. in "Blade Runner", "Thelma & Luise", "Black Rain" Regie führte. Der Spot basierte inhaltlich auf dem Endzeitroman "1984" von George Orwell. Experten sind bis heute der Meinung, dass es sich bei diesem Film um einen der besten Werbesprots aller Zeiten handelt.



Dieser Meinung waren offenbar auch viele Köpfe der Werbebranche, die durch diese frappierend einnehmende Wirkung des Spots zu "Apple-Jüngern" wurden - und bis heute sind.

Ich finde: Ein sehenswerter Spot, auch und insbesondere nach über 25 Jahren. Und Dank an den "Spiegel", dass er dieses für mich unerklärliche Verhältnis zwische Apple und uns Kreativen endgültig gelöst hat.

Kleines Zeitalter

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2010_03_20_iPhone.jpgWas ist das bloß für eine Zeit in der man krampfhaft versucht auf etwa 15 qcm Fläche mit überdimensional proportionierten Fingern die elektronische Welt zu erobern? Wahrscheinlich ist dieses sinnlose Bemühen in erster Linie dadurch verursacht, dass es einfach möglich ist und andere es auch tun.
 
Warum in aller Welt spielt Ihr alle Bowling, navigiert Ihr zur nächsten Pizzeria, lernt Gitarre spielen, schaut nach Wetter und eMails - und das alles auf einem Handy?

iPhone und eine nicht überschaubare Anzahl von Anwendungen - Apps genannt - sei Dank. Ich werde dann also an meiner Technik arbeiten, um die lächerlich miniaturisierten Knöpfe und Tasten sicher bedienen zu können und teil zu haben an diesem neuen, kleinen Zeitalter...

Technik gegen Mensch

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Der Erwerb eines neuen technischen Gerätes an sich ist nichts besonderes. Mysteriös wird er erst dann, wenn die Installation des selben, für die man - basierend auf fundierten Erfahrungswerten - mehrere Stunden veranschlagt (Erfolg nicht garantiert), wider Erwarten völlig reibungslos verläuft und in wenigen Minuten erledigt ist.

Es macht sich Verunsicherung breit, gefolgt von Ratlosigkeit, denn man fragt sich, was man richtig gemacht hat? Diese Art von Erfolg sind wir - die Generation, die mit Computern wie dem Commodore C 64 groß geworden ist, die noch seitenlange Programmlistings abgetippt hat um einfachste Funktionalitäten nutzen zu können und die Disketten in der Größe von Frühstücksbrettchen lochte um sie von beiden Seiten nutzen zu können - nicht gewohnt:

Funktioniert etwas plötzlich und unerwartet stürzt uns das für einen denkwürdigen Moment in arge Zweifel. Wie viele Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre haben wir bislang mit fehlgeschlagenen und völlig nutzlosen Arbeiten an Computern vertendelt?

Es bleibt die Hoffnung, dass sich die Technik dafür gelegentlich revanchiert. So wie gestern Abend zum Beispiel, als der neue WLAN-Router im "Null-Komma-nichts" lief und die jahrelange WLAN-Diaspora in unserem Haushalt beendete...

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