Neues in der Kategorie Web

Get the Groove

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Wie einfach es ist Musik zu machen (oder besser gesagt bereits gemachte Musik neu zu arrangieren) zeigt die App "Groovemaker" für das iPhone. Das Suchtpotenzial dieses  Programmes und das ausgeklügelte Vertriebskonzept erzwingen, dass ich es hier einfach erwähnen muss. Ich habe es während des Urlaubs in Ägypten kennen und (größtenteils) bedienen gelernt und konnte mich phasenweise nicht davon lösen: Zu leicht ließen sich bemerkenswert professionell klingende Songs zusammenstellen.

Das Interessante daran - und das erläutert warum ich darüber schreibe - ist das Vertriebs- und Verkaufsmodell dahinter: Die App selbst - also die Software -, das Kernstück und zweifelsohne das, was dem Hersteller am meisten Arbeit gemacht haben muss, ist kostenlos (inklusive eines "Songs", d.h. einer ganzen Reihe von Samples, die man zu neuen Songs kombinieren kann). Erweiterungen, d.h. weitere Songs jedoch müssen käuflich erworben werden; das allerdings zu den im Appstore üblicherweise kleinen  Preisen. So kann man z.B. Songpakete bereits für 2,39 Euro erstehen.

Und jetzt kommt das Aha-Erlebnis: Bislang haben die etablierten Softwareanbieter ihre viele Megabyte schweren Programme zum Kauf angeboten und die Kundschaft dann mit Updates und Ergänzungen bei der Stange gehalten. Heute machen Sie es umgekehrt und schlagen damit einen Weg ein, der richtungsweisend ist: Software geschenkt bekommen (das nimmt den Raubkopierern das Geschäft) und Inhalte in kleinen, individuell zugeschnitteten Dosen zu einem vernünftigen Preis anbieten.

So werden die Softwarehäuser ihre Programme auch künftig an den Mann bringen, denn man kann alles ohne Verpflichtung ausprobieren und sich eine Meinung bilden.

Bleibt zu hoffen, dass noch viele Hersteller diesen "Groove" bekommen...

Der Apple im Spiegel

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Noch einmal zu Apple. In der Ausgabe 17 des "Spiegel" vom 26.04.2010 findet sich unter dem Titel "Der Philosoph des 21. Jahrhunderts" ein bemerkenswerter Bericht über Apple und dessen Gründer Steve Jobs. Leider ist der Artikel online nicht verfügbar, daher ohne Link.

Bemerkenswert ist der Artikel in vielerlei Hinsicht. Hervor zu heben ist allerdings diese Geschichte: Warum sind Apple-Computer in der Werbebranche so beliebt? Da ich selbst Teil dieser Zunft bin, habe ich mich das oft selbst gefragt, ohne jedoch eine schlüssige Antwort zu erhalten. Seit heute bin ich schlauer. "Spiegel" lesen bildet eben doch ;-).

Es war 1984 als Apples "Macintosh" unmittelbar vor der Markteinführung stand. Drum buchte das Unternehmen einen der heiß begehrten weil überaus beachteten Werbeplätze während des Superbowl-Spiels zwei Tage vor der offiziellen Markteinführung.

Den Spot drehte der Hollywood Regiesseur Ridley Scott, der u.a. in "Blade Runner", "Thelma & Luise", "Black Rain" Regie führte. Der Spot basierte inhaltlich auf dem Endzeitroman "1984" von George Orwell. Experten sind bis heute der Meinung, dass es sich bei diesem Film um einen der besten Werbesprots aller Zeiten handelt.



Dieser Meinung waren offenbar auch viele Köpfe der Werbebranche, die durch diese frappierend einnehmende Wirkung des Spots zu "Apple-Jüngern" wurden - und bis heute sind.

Ich finde: Ein sehenswerter Spot, auch und insbesondere nach über 25 Jahren. Und Dank an den "Spiegel", dass er dieses für mich unerklärliche Verhältnis zwische Apple und uns Kreativen endgültig gelöst hat.

Martyrium für 114 Mrd US$

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114 Mrd US$ beträgt der Wert der wertvollsten Marke der Welt: Google. Das hat Milliward Brown festgestellt. Für Apple müsste man - stünde das Unternehmen zum Verkauf - immerhin noch rund 83 Mrd US$ berappen. Und Microsoft bringt es auf 76,3 Mrd US$. Erst auf Platz fünf finden wir ein Unternehmer der "Old Economy": Coca Cola. Die weltweit bekannte und seit Jahrzehnten etablierte Marke bringt - im Vergleich zu den Technologiewerten bescheidene - 68 Mrd US$.

Bleibt wieder einmal die Frage, was die "New Economy"-Unternehmen übermorgen machen, wenn morgen ein Hacker-Angriff für eine Weile "den Stecker zieht"? Vielleicht erklären diese aufgeblasenen Bewertungen die den Hackern eigene kriminelle Energie, die uns allen, die mit dem Internet arbeiten, unsere tägliche Furcht vor Viren und dergleichen bescheren?

Eine ganz neue Art von Martyrium. So oder so ähnlich wird ein Schuh daraus. Für ein paar Milliarden...

Geschwätz von gestern

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Der Rückzug von Google aus China irritiert mich. Ich weiß nicht was ich denke oder glauben soll: Kann es denn wiklich sein, dass ein Gewinn orientierter Konzern wie Google einen Zunkftsmarkt wie China aufgrund ideologischer Entscheidungen aufgibt?

Sollte dies so sein dürfte das eine der seltenen ethischen Entscheidungen in der Wirtschaft sein. Aber offen gestanden - so recht glauben mag ich das nicht. Eines steht fest: Werbewirksam war diese Entscheidung allemal: Bis auf weiteres ist diese Maßnahme sicher weitaus einträglicher als das China-Geschäft.

Und was kümmert dann Larry Page und Sergey Brin ihr Geschwätz von gestern...

Killers

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2010_03_22_What's next.jpgUm nicht zu sehr in das grassierende iPhone-Fieber zu verfallen, hier eine politisch notwendige und - auch aus Sicht eines bekennenden iPhone-Fans - völlig berechtigte Darstellung über die Unzulänglichkeiten des vermeintlich Ultimativen. Sie nennen sich "Killers".

Aber, liebe Fan-Gemeinde, haltet Ruhe: Et hätt noch immer jot jejange...

Kleines Zeitalter

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2010_03_20_iPhone.jpgWas ist das bloß für eine Zeit in der man krampfhaft versucht auf etwa 15 qcm Fläche mit überdimensional proportionierten Fingern die elektronische Welt zu erobern? Wahrscheinlich ist dieses sinnlose Bemühen in erster Linie dadurch verursacht, dass es einfach möglich ist und andere es auch tun.
 
Warum in aller Welt spielt Ihr alle Bowling, navigiert Ihr zur nächsten Pizzeria, lernt Gitarre spielen, schaut nach Wetter und eMails - und das alles auf einem Handy?

iPhone und eine nicht überschaubare Anzahl von Anwendungen - Apps genannt - sei Dank. Ich werde dann also an meiner Technik arbeiten, um die lächerlich miniaturisierten Knöpfe und Tasten sicher bedienen zu können und teil zu haben an diesem neuen, kleinen Zeitalter...

Ohne Gürtel

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2010_01_27_ohne Guertel.jpgOhne Gürtel, in Jeans und Turnschuhen hat Steve Jobs heute ein Stück äußerst begehrenswerte 680 Gramm und nur 1,3 cm dicke Technik in San Francisco vorgestellt. Das iPad ist da.

Das Gerät selbst ist sicherlich interessant. Bemerkenswerter ist aber das Medieninteresse und die Tatsache, dass ein "Computer" schon Wochen und Monate vor seinem Erscheinen den (interessierten Menschen und den Medien) den Kopf verdrehte: Mein Kollege zum Beispiel würde - um dieses von ihm verehrte Gerät ständig bei sich tragen zu können - einen "Rucksack für Männer" nutzen wollen. Immer.

Da - das muss man anerkennen - hat das Marketing für das Gerät im Vorfeld der Produktpräsentation ganze Arbeit geleistet. So muss es sein. Und wenn es - für mich - nur dazu taugt, meinen Kollegen mit einem "Männerrucksack" zu sehen...

Neues vom Saturnverein

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2010_01_23_Saturnverein.jpgEinkaufen bei Saturn lohnt sich. Einmal bezahlen - viermal herunterladen. Die Probleme, die Saturn in den vergangenen Wochen hatte scheinen noch nicht behoben. Positiv allerdings, dass man einmal bezahlte Titel nahezu beliebig lange erneut herunterladen kann; wenn der Download dann funktioniert.

Aber daran arbeiten sie bestimmt beim Saturnverein...

Internet-Frauen

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Wer (von den männlichen Followern) mal schamlos mit einer Blondine flirten möchte kann dies hier (völlig ungefährlich) tun.

Wer (von den weiblichen Followern) sehen möchte, was Internet-Blondinen so alles entfährt - spricht man sie entsprechend an - der sollte sich diesen Comic anschauen.

Es lohnt sich - in jeder Hinsicht...
2010_01_05_Jan Delay.jpgSehr geehrter User,

vielen Dank für Ihre Anfrage, auch wenn wir bedauern, dass Sie Anlass zur Kritik haben.

Der extrem hohe Ansturm, der selbst unsere Erwartungen übertroffen hat, schränkt leider die Verfügbarkeit der Downloadserver stark ein. Dadurch kommt es zeitweise zu einem fehlgeschlagenen Verbindungsaufbau oder einem Abbruch während des Downloadvorgangs. Letzten Endes führt dies dazu, dass eine Speicherung der erworbenen Musikdateien nicht möglich ist.

Trotzdem ist ein Verlust der gekauften Produkte nicht zu befürchten. Die Downloads stehen Ihnen in Ihrem Account unter "Meine Downloads" weiterhin zur Verfügung und können von dort erneut gestartet werden, sobald unser System stabilisiert wurde. Sie können dann durch den Start des Redownloads Ihre Musikdateien herunterladen. (...)

Sobald unser Dienst wieder hergestellt ist erhalten Sie von uns umgehend eine entsprechende Information.

Wir entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Kundenbetreuung Saturn mp3-shop


Diese Mail habe ich heute von Saturn erhalten. Bemerkenswert ist, dass die Antwort bereits 36 Stunden nach meiner Frage einging und dass hier Fehler unumwunden eingestanden werden.

Ebenso bemerkenswert ist allerdings, dass ich mich überhaupt nicht über die in dieser Mail angesprochenen Probleme beklagt habe, sondern auf eine Unstimmigkeit in der Preisstellung hingewiesen habe.

Leider muss man dann doch konstatieren: Netter Versuch...
Unter dieser Titelzeile veröffentlichte René Denzer am 18.12.2009 einen interessanten Bericht über Aussteiger aus den Internet-Netzwerken. Ich habe ihn seinerzeit nur überflogen und den Artikel zur genaueren Lektüre ausgeschnitten; auch um das Thema in einer meiner Blogs aufzugreifen. Dass sich der Trend, an Plattformen wie Facebook, WKW oder XING teilzunehmen offenbar beginnt zu wenden fand ich bemerkens- und erwähnenswert.

Als ich das Thema heute aufgreifen wollte stellte ich im Rahmen der dafür üblichen Randrecherchen fest, dass Google nach Eingabe des Titels mehrere dutzend Links anbietet, die alle mit der gleichen Headline auf verschiedene Artikel in den verschiedensten Zeitungen und Webseiten verweisen:

Die Zeit am 4.12., Freie Sicht am 5.12., Rundschau am 18.12. und Blogger Zani am 23.12. sind nur einige Beispiele. Die Parallelen sind unübersehbar. Ich frage mich: Wer hat von wem abgeschrieben?

Abgesehen davon: Interessant ist der Trend an sich schon...

Lichter-Glanz-Flanieren

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2009_12_16_Weihnachtsmarkt.jpg

Heimelige Wärme empfing mich, als ich heute im Rahmen meines weihnachtlichen Express-Shoppings über den hiesigen Weihnachtsmarkt flanierte; und das obwohl es mit -5°C durchaus frisch war. Dennoch: Im Glanz der Lichter lassen sich auch solche Temperaturen ertragen.

Unser Weihnachtsmarkt ist mit wenigen Schritten zu durchmessen. Gleichwohl blieb mir während dessen genügend Zeit darüber nachzudenken, wie viele Weihnachtsmärkte dieser Art (richtige Weihnachtsmärkte und Weihnachtsmärkte-Light wie bei uns) es derzeit wohl in Deutschland gibt?

Natürlich hatte ich keine Vorstellung. Nicht die geringste Idee. Also habe ich nachgeschaut. Daher weiß ich jetzt, dass es z.B. in Großarl, in Braunswerda, in Irsch und auch in Ketzin derzeit Weihnachtsmärkte gibt. Und in einigen anderen Orten ebenso.

Ob ein Weihnachtsmarkt in Eurer Nähe dabei ist könnt Ihr unter www.weihnachtsmarkt-deutschland.de nachschauen. Kein Scherz - diese Seite gibt es wirklich.

  Viel Spaß beim Lichter-Glanz-Flanieren...

Social Networks

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Social Networks an sich sind ja eine tolle Sache: Man trifft Leute, von denen man so lange nichts gehört hat, dass man meinen könnte, sie hätten nur in der eigenen Vorstellung existiert. Und unserer natürlichen und unvermeidbaren Neugier folgend sind wir immer auf der Suche nach... ja wonach eigentlich? Nach der Person, nach der wir eigentlich gar nicht suchen, sie aber dennoch finden wollen? Vielleicht.

Aber Teilnahmen an solchen Social Networks werden durchaus unterschiedlich bewertet. Zu viele Spuren im Netz können auch hinderlich sein; insbesondere wenn es um Karriere geht. Personalverantwortliche sehen es gern, wenn man netztechnisch unbefleckt ist.

Meine ehemalige Klassenkameradin Karla könnte durchaus dazu gehören. Karla ist in "HR"; und das steht für Human Ressources. Menschen wir Karla sorgen dafür, dass immer die richtigen Leute am richtigen Platz arbeiten. Und bei der Auswahl der künftigen Mitarbeiter verrät ihr das Internet möglicherweise etwas über den Bewerber, was er selber in seinen Bewerbungsunterlagen oder im Vorstellungsgespräch nie erwähnen würde. Vorsicht ist also durchaus angesagt.

Karla habe ich übrigens vor einiger Zeit erst, nachdem wir uns lange aus den Augen verloren haben, wieder getroffen. Virtuell...bei XING ;-)

"Du bist nicht interessant und das kümmert niemanden!" Der Advertising Guru stellt fest, was viele von uns vermuten, die nicht nur real, sondern auch virtuell zu existieren versuchen, niemand von uns aber so recht wahrhaben will: Der große Durchbruch der Internet-Präsenz kommt nicht und steht auch nicht unmittelbar bevor.

Damit die Wahrnehmung der Welt nicht ewig auf sich warten lässt gibt der Advertising Guru drei entscheidende Tipps. Klar ist: Werbung ist nicht Kommunikation. Und unterschiedliche Medien haben unterschiedliche Anforderungen. Ist man sich dieser Anforderungen bewusst gibt es eine  Chance auf Wahrnehmung - bestimmt...

Wer suchet...

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2009_10_05_Bosch.jpg

...der kann was erleben. So jedenfalls bei Bosch. Wenn man auf der Internet-Seite von  Bosch-Hausgeräte die Suchfunktion nutzt wird man mit einem kessen Spruch konfrontiert. Wohl dem der dann noch findet, was er sucht und sich nicht von Schelmen auf den Arm genommen vorkommt.

Ich bin zweifellos ein Non-Konformist, mag das Spontane, das aus dem Bauchgefühl generierte. Aber hier frage ich mich, ob eine Flapsigkeit wie diese einem Unternehmen wie Bosch gut zu Gesicht steht. Meiner Meinung nach wird hier klar an Bedürfnissen und Gewohnheiten der Zielgruppe vorbei getextet: Reaktanz statt Response. Entscheidungen dieser Art sind nicht mutig, sondern leichtsinnig.

Es sei denn, dass der der da suchet auch findet. Habt Ihr's gefunden?

Auf die Reise

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Auf die Reise gehen - jetzt mal ganz anders. Und vor allem auch zum mitmachen...

Was einem alles passieren kann, wenn man sich etwas neumodische Technik für unterwegs zulegen möchte sei im Folgenden kurz dargestellt:

01. Entschluss gefasst "Mobile Internet" ist jetzt ein "Must" - Dauer: 43 Jahre

02. Markterhebung - Dauer 3 Monate

03. Kaufentscheidung - Dauer 3 Tage

04. Kauf

Einschub: Zur Abwicklung des Kaufs hier einige Details:

(a) Anbieterhotline (14 Cent/Min.) für Bestellung angerufen

(b) Lange gewartet, nett geplaudert, Stick bestellt, abweichende Lieferadresse vergessen

     Kosten: 10 Min à 14 Cent

(c) Wieder angerufen, Problem geschildert, falsche Nummer, neue Nummer erhalten

(d) Neue Nummer angerufen, Problem geschildert, wider Erwarten keine Hilfe möglich

(e) Lichtblick: Tipp erhalten, nett geplaudert aufgelegt

    Kosten: 15 Min à 14 Cent

Einschub zur Erläuterung:

Das erste Telefonat mit der Hotline zielte auf eine Änderung der Versandadresse ab. Aber das war an dieser Hotline nicht möglich. Das zweite Telefonat ging dann an die von der ersten Stelle empfohlene zweite Hotline. Dort endlich verbunden hieß es, Änderungen der Versandadresse gingen ohnehin nicht. Auch Stornierungen - wie in der Website angeboten - seien nicht mehr möglich. Und dann kam der Tipp: "Bestellen Sie doch einen zweiten Stick, nehmen Sie nur einen an und gut isss". Die abweichende Bestelladresse könne bei Bestellung im Internet angegeben werden.  

(f) Bestellung eines zweiten Sticks (im Internet)

Einschub zur Erläuterung:

Im Internet konnte ich natürlich einen Stick bestellen, aber natürlich keine abweichende Lieferadresse eingeben.

(e) Frust macht sich breit...

05. Lieferung

Einschub zur Erläuterung

Die Lieferung erfolgt überraschend schon nach zwei Tagen. Allerdings wird nur ein Zettel  geliefert. Auf dem steht, dass man versucht habe zwei Lieferungen zuzustellen, jedoch niemand zur Annahme erreichbar gewesen sei. Es bestünden verschieden Möglichkeiten:

(a)...

(b)...

(c) Änderung der Lieferadresse im Internet (www.ups.com... Einzelheiten seien erspart!)

Wir änden also die Lieferadresse einer Sendung und lassen die andere wie sie war: Doppelte Chance.

06. Natürlich werden - wie von Geisterhand gesteuert - beide Sticks an die gänderte Lieferadresse geschickt. Warum beide - wir wissen es nicht...

07. Ware scheint OK, wenngleich doppelt vorhanden (Rückgaberecht rettet!)

08. Installation glückt.

09. Inbetriebnahme/Funktionsprüfung misslingt (natürlich)

10. Hotline anrufen (..!)

11. Hotline meldet sich nach 8 langen 14-Cent-Minuten

Einschub zur Erläuterung:

Alle Hotlines dieser Welt gehören umbenannt in "Slowlines", denn zäh und ohne Fokussierung läuft die Fehlersuche. Ewige Minuten später und nach Abweisung einiger unsinnigster Anweisungen ("schalten Sie Ihren Virenscanner aus und installieren Sie die Software komplett neu") gibt die Dame zu, dass es eine Überlast-Situation gibt und das Netzwerk zusammengebrochen sei. Ich halte dies für eine gute Nachricht.

Gesamtkosten bis hier her: gefühlte 14.000 Euro

Ergebnis: eher ernüchternd

12. Mobile Internet Versuch für heute eingestellt. Erfolglos...

Ich bezweifel, ob ich den Stick mit dieser Unterstützung überhaupt ans Laufen bringe... Für das Erlebte bin ich dennoch dankbar.

Köln am PC

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Wer Köln vom PC aus kennen lernen will, der kann viele Wege "gehen". Eindrucksvolle und vor allem realistische Wege bietet "Sightwalk"; und das nicht nur für Köln. Auch der kürzeste Weg zur nächsten Apotheke ist im Angebot inbegriffen...

Persönlich genommen

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Heute habe ich mich als Nutzer eines Stockfootage-Services im Internet anmelden wollen. Um es vorweg zu nehmen, er hat funktioniert. Das ist ja dann auch das Mindeste, was man von einer Internet-Plattform verlangen kann, die etwas über das Netz verkaufen will und die wiederum als Voraussetzung vorsieht, dass man sich dafür anmeldet.

Positiv fielen mir dabei zudem zwei Dinge auf:

  1. Seit langem konnte ich erstmals wieder alternativ zu einer im Internet üblichen Kreditkarten-, PayPal- oder Click-and-Buy-Zahlungsmöglichkeit auch die Zahlung auf Rechnung auswählen. Das allerdings nur, weil ich einen Firmen-Account eröffnete.
  2. In der Passwort-Bestätigung, die ich per Mail erhielt, war eine richtige Telefon-Nummer ausgewiesen, mit einer ganz normalen Vorwahl. Und als ich dann dort anrief, weil ich trotz allem unerwartet auf Probleme in der Registrierung stieß, hatte ich einen richtigen Menschen am Apparat, der zudem noch kompetent war und meine etwas falsch gelaufenen Eingaben in das System sogar direkt korrigieren konnte.

Diese beiden Erlebnisse stimmt mich zuversichtlich, dass es auch im Internet noch zu darstellbaren und tragbaren Geschäftsmodellen kommt, die einem zutiefst in der "Old Economy" verwurzelten Kunden und seinen Bedürfnissen entgegen kommen.

Es geht also doch persönlich...

Digitaler Graben

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Mal ehrlich: Wer von Euch kennt den "Digitalen Graben"? Es handelt sich wahrlich nicht um eine geografische Absonderlichkeit, sondern um Menschen, die trotz neuer Kommunikationswege, Organsationszeiten und Beziehungen noch nicht über einen Internet-Anschluss verfügen oder das Internet nicht nutzen.

Das betrifft z.B. die Alterklasse 70plus, von der nicht mal jeder Fünfte online geht oder die 26,6 Pozent der Bevölkerung, die angeben, das Internet nicht zu nutzen und auch in den nächsten zwölf Monaten keine Nutzung zu planen.

All das steht in der aktuellen Studie "(N)onliner Atlas 2009" und das ist gut so.

Interessant ist die Tatsache, dass wir heute das Internet so selbstverständlich nutzen, dass uns nicht einmal bewusst ist, dass es Menschen in Deutschland gibt, die das Internet überhaupt nicht kümmert.

Ich allerdings kenne den "Digitalen Graben"; jedenfalls ein Derivat dessen: Immer dann wenn meine bessere Hälfte im Internet surft, habe ich keinen Internet-Zugang und dann geht der "Digitale Graben" mitten durch unser Wohnzimmer. Wer hätte das gedacht...

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