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Veröffentlicht: 15 Jahren her

Teamarbeit

Heute kamen zwei meiner Kollegen eher zufällig zugleich in mein Büro. Sie waren – das kann man durchaus sagen – gezeichnet von einer langen Teamsitzung. Es stellte sich heraus, dass ihre Anwesenheit – wohlgemerkt nur ihre „Anwesenheit“ – bei dieser Teamsitzung angebracht war und auch zukünftig angebracht sein wird – warum auch immer. Die Begründung hierfür hier darzulegen sprengt den Rahmen eines Blogs. Ich könnte es mir aber durchaus vorstellen, diese Begründung mal als Buch zu veröffentlichen. Später.

Allerdings schienen beide nicht sonderlich glücklich mit der Tatsache, dass allein ihre Anwesenheit „angebracht“ ist, sie aber sonst – zumindest im Moment – der Sache nicht viel beisteuern konnten.

Daher hielt ich es wiederum für angebracht, sie ein wenig aufzuheitern und sagte deshalb, dass es sich bei der Teamarbeit, die sie dort leisten, so verhalte, wie beim 4er-Bob fahren, wenn man nicht zu den beiden Personen gehört, die entweder lenken oder bremsen: Man fährt einfach mit. Darauf hin ergänzte einer meiner Kollegen überaus treffend, dass es sich bei der Teamarbeit in der Tat wie beim Bob fahren verhalte: 

‚Zuerst mußt Du kräftig Anschubarbeit leisten und anschließend den Kopf einziehen.‘

Dem war NICHTS hinzu zu fügen. Das Kuriose ist aber: Er hat recht. Denn genau so verhält es sich häufig: Ohne Anschub zu leisten funktioniert weder das Team, noch kommt der Bob in einer wettbewerbsfähigen Zeit ins Ziel. Dass man zwischenzeitlich den Kopf einziehen muss, bedarf keiner weiteren Erläuterung.

Allerdings – und das war dann auch unsere einhellige Meinung – schadet es zumindest im Rahmen der Teamarbeit nicht, gelegentlich die Einhaltung des Kurses zu prüfen. Denn anders als beim Bobfahren, befindet sich ein Team nicht in einer Zwangsführung einer Eisrinne. 

Das Gute daran wiederum ist, dass man bei der Teamarbeit nicht aus der Kurve fliegen kann. Oder etwa doch? AHa…

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