"Leben erleben, mit dir, den anderen, und mir"

Top Images
Veröffentlicht: 14 Jahren her

England – die wahre Geschichte

Wie angekündigt nun noch schnell ein paar Key-Facts zum England-Aufenthalt; so wie am 17. Juli angekündigt.

  • Das Problem mit der Autotür

Ja. Das Problem mit der Autotür war, dass ich aufgrund meiner festlandeuropäischen Abstammung bisweilen auf der falschen Seite des Wagens stand, und somit hätte fahren müssen, was weder ich noch meine Kollegen gut geheißen hätten.

  • Das Problem mit dem Internet

Auf unserem Messestand sollten wir eine Internetverbindung haben, um gelegentlich Mails abfragen und bearbeiten zu können. Dann ist man nicht so ganz aus dem Geschäft. Allerdings funktionierte die Leitung aus mancherlei Gründen nicht – was auf Messen nicht weiter überrascht. Überraschend war, dass dieser Defekt in England offenbar nicht behebbar war und dass man uns immer wieder auf die „spanische Art“ vertröstete: Mañana! Am nächsten Tag sollte also jemand kommen, um das Problem zu beheben. Unnötig zu erwähnen, dass „Mañana“ und „Tomorrow“ eigentlich nicht „morgen“ bedeuten, sondern „niemals“. Lektion gelernt.

  • Das Problem mit der Quittung

Genau. Das Problem mit der Quittung. Aufgrung meiner unzureichenden Planung war ich gezwungen, einige Folienbeschriftungen für den Stand bei einem Graphic Supplier – Gottlob auf dem Messegelände – anfertigen zu lassen. Diese Schriften wurden einigermaßen fristgerecht fertig gestellt (nur einen Tag später als zugesagt). Als ich sie abholen wollte, fehlte die Quittung. Um es kurz zu machen: Ich war 5 mal dort (und das war nicht um die Ecke!). Vergebens! Kurz vor meiner Abreise dann die nächste Überraschung: Die Quittung wurde an den Stand geliefert. Nun ja; richtig überraschend war es nicht – ich hatte mich anlässlich meines letzten Besuchs bei dem Lieferanten DEUTLICH geäußert. Manchmal muss man laut werden. Isso.

  • Das Problem mit dem Gras

Ach ja, das Problem mit dem Gras. Aber das ist nicht einfach zu beschreiben. Jedenfalls braucht ein Airbus A380 richtig Power, um seine 560 Tonnen Startgewicht in Luft zu bekommen. Das in Farnborough vorgestellte Modell  hatte Triebwerke des Typs „Trent 900“ des britischen Herstellers Rolls-Royce. Sie sind besonders leise und sparsam. Die vier Triebwerke leisten gemeinsam ca. 70.000 Pfund Schub. Das klingt nicht sonderlich spektakulär, wenn die A380 dann aber startet, kann man noch so weit vom Jet-Stream entfernt stehen – sie wirbelt alles in die Luft, was irgendwie lose herum liegt, z.B. Gras. Ich habe eine volle Ladung abbekommen, während ich den Start filmte. Gras hatte ich schlichtweg überall: Im Gesicht, in den Haaren, im Hemd und – ich will nicht indiskret werden – selbst in der Unterhose fand ich abends Gras! Das nenne ich „Leistung“.

Über die noch angekündigten Themen

  • England und sein Essen
  • Die Leidenschaft des Fliegens
  • Großbritannien, EU und Co.

werde ich mich in absehbarer Zeit ergänzend äußern. Versprochen.

Was wieder einmal bleibt ist die Erkenntnis, dass das eine oder andere anders endet, als erwartet: Wahre Geschichten halt. Und das – das ist gut so!

Schreibe ein Kommentar

Some HTML is OK