"Leben erleben, mit dir, den anderen, und mir"

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Veröffentlicht: 15 Jahren her

Wort des Jahres 2008

Anders als Autos wird das Wort des Jahres immer erst am Ende des jeweiligen Jahres gewählt. Jetzt war es wieder so weit. Die Gesellschaft für Sprache kürte das Wort des Jahres: „Finanzkrise“, nur knapp geschlagen vom Begriff „verzockt“, der auf Platz zwei landete. Wenig überraschend, eigentlich. Aber das ist immer so, wenn man das Ranking dann vor sich sieht. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es „Yes we can“ auf Platz 10 geschafft hat.

Beide Begriffe solchermaßen unter den ersten 10 Platzierungen zu haben sollte uns Mahnung und Weisung sein: Weitermachen! Der Krise entgegen steuern. So wie es auch Hartmut Mehdorn von der Bahn AG macht: Er bestellte unlängst hunderte von Zügen. „Antizyklisch“ wie er sagte und vor allem „gegen die Krise“. Auch und vor allem, um Arbeitsplätze zu erhalten. Lobenswert aber nicht wirklich logisch: Werden diese Züge doch erst in den nächsten 3-5 Jahren gefertigt und geliefert. Aber das ist eine andere Geschichte.

Bevor wir aufgrund eines ‚Datenklaus‘ noch ‚hessische Verhältnisse‘ bekommen, und sich die ‚Umweltzone‘ in eine ‚multipolare Welt‘ ändern, in der auch der ‚Nacktscanner‘ für uns kein ‚Rettungsschirm‘ sein kann, freuen wir uns doch lieber auf den ‚Bildungsfrühling‘. Damit hätten wir dann auch die Plätze 3 – 9 abgearbeitet und wären wieder beim ‚Yes we can‘.

Is’so. Sowieso.

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