"Leben erleben, mit dir, den anderen, und mir"

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Veröffentlicht: 13 Jahren her

Hinterher

Wenn man es dann wieder getan hat, ist man froh und kann nicht verstehen, warum man vorher in Erwägung gezogen hat, es nicht zu tun. Die Rede ist von der sportlichen Betätigung, genauer vom Fitnesstraining.

Um erst gar nicht in die Bredouille zu gelangen, am Trainingstag schließlich doch noch zu kneifen, packe ich meine Trainingstasche schon morgens und nehme sie mit. Dann kann ich vom Büro aus direkt zum Training fahren. Aber selbst das schützt vor Torheit, besser Faulheit, nicht: Man kann schließlich auch mit der Sporttasche im Kofferraum einfach heim fahren. Oft genug erfolgreich praktiziert.

Auch heute war die Versuchung groß und beinahe wäre ich ihr erlegen. Letztlich siegte dann doch die Vernunft, ich bin zu meiner Trainingseinheit angetreten und habe sie anständig absolviert.

„Hinterher ist man immer froh, dass man es wieder getan hat“ sagte mir ein Mittrainierender in der Umkleide. ‚Richtig‘ dachte ich, und wunderte mich, warum mich dieses gute Gefühl, das sich nach dem Training immer wieder einstellt, vorher nicht sicher hat motivieren können.

Ich hätte das besser wissen müssen…

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