"Leben erleben, mit dir, den anderen, und mir"

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Veröffentlicht: 10 Jahren her

Relativ sinnlos

Klare Sache?

Er habe einen relativ schönen Weihnachtsurlaub gehabt, bekannte sich ein guter Bekannter mir gegenüber jüngst wählerisch. Es sei nicht alles gemäß seiner Vorstellungen verlaufen, man könne aber alles in allem damit zufrieden sein.

Da war es wieder: Das Abgrenzen und Relativieren. Genau genommen ist „relativ schöner“ Urlaub eben kein schöner Urlaub. Weil er „relativ“, das heißt gemessen an den Umständen und an dem, was üblicherweise zu erwarten gewesen wäre, ein verhältnismäßig mieser war.

Ich finde ja klare Aussagen besser. Zum Beispiel: „Dieser Urlaub war nicht so gut, wir hatten uns das alles anders vorgestellt.“ Oder: „Im Vergleich zum letzten Urlaub war dieser nicht gut.“

Das habe ich dann auch meinem guten Bekannten erläutert und ihm vorgeschlagen, durch deutliche Formulierung klare Geschichten zu erzählen, worauf er entgegnete: „Eigentlich hast Du Recht…“

‚Sinnlos‘, dachte ich…

(Vgl. auch „Widrigen Umständen zum Trotze„)

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