"Leben erleben, mit dir, den anderen, und mir"

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Veröffentlicht: 10 Jahren her

Mit dem größten Vergnügen

Nix gefunden - nix gemacht

Kennt Ihr das: Das Auto macht plötzlich komische Geräusche. Zunächst hofft man, dass das so wieder aufhört, wie es gekommen ist: Ganz von selbst. Aber genau das passiert natürlich nicht. Statt dessen nehmt Ihr diese Geräusche nach und nach immer deutlicher wahr. So lange, bis Ihr beginnt Euch Sorgen zu machen. Zunächst sorgt Euch Eure Sicherheit und dann der Geldbeutel. Irgendwann ist es dann unausweichlich: Der Wagen muss in die Werkstatt.

Halb zweifelnd, ob der vermeintlich hohen Reparaturrechnung, halb hoffend, dass das Geräusch dann endlich aufhört, verbringt man den Tag und kann es kaum erwarten die Diagnose der technischen Helfer zu hören. Meist sagen die dann aber: „Ja, wir hören das auch, aber die Ursache dafür, die können wir noch nicht finden.“

Aha.

Unter dem Strich trägt diese Begebenheit – so heute in meinem Leben passiert – dann dennoch zu meinem Wohlbefinden bei. Zu oft habe ich früher das Gefühl gehabt, dass unnötige und vor allem teure Reparaturen ausgeführt wurden. Dann lieber so: „Nix gefunden – nix gemacht – keine Kosten. Wir sehen uns, wenn es so weit ist.“

Aber dann mit dem größten Vergnügen!

Nachsatz

Dass man durch einen Werkstattbesuch dieser Art nichts erreicht habe, darf man so nicht stehen lassen. Immerhin hat sich ein Fachmann eine ganze Weile mit dem Problem beschäftigt und konnte Gefährdung für Leib und Leben ausschließen. Hat man dazu dann noch das Glück, in der richtigen Werkstatt gewesen zu sein, musste man für diese Arbeit noch nicht einmal etwas bezahlen, weil – so O-Ton des Werkstattinhabers – ja nichts gemacht wurde. Und das, das dürft Ihr glauben, war bestimmt keine Vertragswerkstatt…

 

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