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Veröffentlicht: 10 Jahren her

Die verbotene Stadt

Für Ruhm und Vaterland

Wäre es nicht für Ruhm und Vaterland – freiwillig würde ich nicht hier her kommen, in die verbotene Stadt Stuttgart.

Ich verstehe die Sprache hier nicht. Ich muss nachschlagen wie man  „Baden-Württemberg“ schreibt und spreche es dann doch „Würtenberg“ aus. Ich durchschaue das undurchschaubare Autobahn- und Straßengewirr nicht. Ich kapiere nicht, warum Stuttgart mehr Vororte hat, als jede andere Stadt der Welt.  Ich mag die vielen Staus in und um die Stadt herum nicht. Ich fürchte die vielen Tunnels zum Zentrum wie die Pest. Und mir schmeckt nicht einmal das Bier hier!

Und dass ich hier – im zugegeben liebevoll geführten Hotel – immer nur eine einzige Packung Duschgel (Verpackungsinhalt ganze 7 ml!) vorfinde, empfinde ich mittlerweile als Affront.

Aber was tut man nicht alles für Ruhm und Vaterland…

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